Ich persönlich beobachte Microsoft ja seit ungefähr 1993, und beobachte damit auch meine Reaktion zu Microsofts Ankündigungen.
Bislang musst ich immer feststellen, dass Microsoft eigentlich ständig enttäuscht. Entweder es ist eine halb-durchdachte Idee, die in der Praxis mehr Probleme macht als sie löst (Active X im Browser), oder die Technik wird ständig versprochen aber kommt nicht, oder beides (OLE und Datenbankbasiertes Dateisystem).
Wenn mal wirklich interessante Techniken es tatsächlich schaffen, dann werden die häufig kurz später gekillt. Ein Beispiel ist "Windows for Pen Computing", ein auf Tablettrechner ausgelegtes Windows 3.1 mit Stiftbedienung.
Das ist einer der Gründe warum ich inzwischen Linux nutze. Da gibt es die Unix Philosophie. Da wird wenig versprochen aber viel ermöglicht. So lange man sich daran hält funktioniert einfach alles. (Leider gibts da inzwischen auch Strömungen die von der Unix-Philosophie abweichen wollen)
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Soll das jetzt wieder heißen: Linux super, Microsoft scheiße?
U.N. Special Department NERV - Allied with SEELE, SYNAPS and the JSSDF Armed Forces.
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Casandro schrieb:
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> Das ist einer der Gründe warum ich inzwischen Linux nutze. Da gibt es die
> Unix Philosophie. Da wird wenig versprochen aber viel ermöglicht. So lange
> man sich daran hält funktioniert einfach alles. (Leider gibts da inzwischen
> auch Strömungen die von der Unix-Philosophie abweichen wollen)
Schon klar: Unter Linux gibt's OLE und Datenbankbasiertes Dateisystem, alles funktioniert und Unix ist eine Philosophie.
Manche Menschen sind lebender Beweis dafür, dass ein komplettes Versagen des Gehirns nicht zwangsläufig zum Tod führen muss …
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hoffentlich reisen alle aus, wenn der Ballmer wiedermal rumhüpft und schreit:
"Developer, Developer, Developer, Developer, Developer, Developer, Developer, Developer, Developer, Developer, Developer, Developer, Developer, Developer, Developer, ... ,Grüezi"
oder sie bleiben gleich zu Hause und programmieren anständige plattformunabhängige Sachen.
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IT.Gnom schrieb:
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> oder sie bleiben gleich zu Hause und programmieren anständige
> plattformunabhängige Sachen.
Plattformunabhängige Sachen? Was genau meinst du mit "plattformunabhängige Sachen"?
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WebSheriff schrieb:
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> IT.Gnom schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
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> > oder sie bleiben gleich zu Hause und programmieren anständige
> > plattformunabhängige Sachen.
>
> Plattformunabhängige Sachen? Was genau meinst du mit "plattformunabhängige
> Sachen"?
Ich meine Programme/Apps die nicht nur auf genau dem einen Windows laufen, sondern auf mehreren verschiedenen Systemen. Das setzt natürlich die Kenntnis weiterer Bibliotheken als nur Win32-API, MFC, OWL, .NET usw. voraus.
Und diese Kenntnisse bekommt man nicht wenn man nur dem Oberkasper Ballmer beim Rumhopsen zuguckt.
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Casandro schrieb:
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> Ich persönlich beobachte Microsoft ja seit ungefähr 1993, und beobachte
> damit auch meine Reaktion zu Microsofts Ankündigungen.
> Bislang musst ich immer feststellen, dass Microsoft eigentlich ständig
> enttäuscht. Entweder es ist eine halb-durchdachte Idee, die in der Praxis
> mehr Probleme macht als sie löst (Active X im Browser), oder die Technik
> wird ständig versprochen aber kommt nicht, oder beides (OLE und
> Datenbankbasiertes Dateisystem).
>
> Wenn mal wirklich interessante Techniken es tatsächlich schaffen, dann
> werden die häufig kurz später gekillt. Ein Beispiel ist "Windows for Pen
> Computing", ein auf Tablettrechner ausgelegtes Windows 3.1 mit
> Stiftbedienung.
>
> Das ist einer der Gründe warum ich inzwischen Linux nutze. Da gibt es die
> Unix Philosophie. Da wird wenig versprochen aber viel ermöglicht. So lange
> man sich daran hält funktioniert einfach alles. (Leider gibts da inzwischen
> auch Strömungen die von der Unix-Philosophie abweichen wollen)
Linux
Is
Not
Uni
X
...und UniX ist auch keine Philosophie, aber ich gehe einfach mal davon aus, dass du dich nur ungenau ausgedrückt hast.
Linux und UniX haben mit den selben Problemen zu kämpfen, es werden genauso Pläne über Bord geworfen, wie bei jeder anderen Software auch, wenn auch nicht so oft.
Der entscheidende Unterschied zu Microsoft ist nur der, dass es keine Führungsebene gibt, die in jedem Feature nur eine Kostenstelle sieht und über den BWL-Tellerrand nicht hinausblicken kann. Dazu kommt, dass es keine Marketing-Abteilung gibt die Features raushaut und die wildesten Dinge verspricht, bevor überhaupt klar ist, ob sie implementiert werden.
Dazu kommt noch die katastrophale Unternehmensstruktur bei Microsoft und dadurch entstandenen ständigen Grabenkämpfe zwischen den Teams. Um genau zu sein, ist diese Struktur Microsofts größtes Problem überhaupt. Die besten Entwickler scharren sich rein um Windows und Office und werden dort moralisch durch das drakonische Bewertungssystem zermürbt.
Wenn du MSDN oder Technet hast, dann kannst du dir übrigens WinFS ansehen. Es ist offensichtlich, dass es ein halb fertiges Produkt ist, dass einfach aus Kostengründen eingestampft wurde.

1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.07.12 10:45 durch elgooG.
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