Früher wurden Profile bei z.b. C-Programmen als Log-File angelegt. Danach wurden die dann (aus Einfachheit und weil man keine Tools hatte und es keinen ausser einem selber interessierte, das die Anwendung flutscht) z.b. mit selbst geschriebenen gawk/perl/...-Scripten ausgewertet.
Beim profilen geht es ja nicht so sehr um das Debuggen von Fehlersituationen: Man weiss, wo der Fehler stattfindet (oder wartet darauf, eine Exception kommt und der Debugger springt an und man "seziert") und versucht, herauszufinden wo er her kommt. Auch dafür wären Traces sinnvoll "Zeig mir, wo diese Variable diesen falschen Wert zugewiesen bekommen hat" "oh. Die wurde gar nicht zugewiesen. Hätte die Funktion aber machen müssen. Mal dort gucken..."...
Da die Rechner und Hauptspeicher viel größer sind, als was einzelne Anwendungen (nicht der komplette Firefox o.ä. sondern halt Ajax-Anwendungen o.ä.) brauchen, geht das auch besser als früher.
Bei Profilen sollte man also Situationen durchspielen (ruhig gescriptet) und dann den Zeitverlauf ansehen und Flaschenhälse oder ineffizienzen oder schnelle Anstiege/Abfallen von Speicherverbrauch oder tiefe Rekursionen usw. suchen (mit Tools oder halt mit der Hand) und dann nachdenken, ob/wie man die weg macht.
Andere Sachen (geschachteltes CSS usw.) sind u.U. komplizierter zu optimieren, weil man die Zusammenhänge nicht genau sehen kann und andere Browser das vermutlich anders machen.
Aber nett, das nicht nur Tools für Webdesign und Javascript-Debugging sondern auch für Profiling verfügbar werden.
Wie allerdings schon angedeutet: Nur google und mich interessiert, das googles/meine Besucher schnell ans Ziel kommen.
Siga49242742 schrieb:
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> Wie allerdings schon angedeutet: Nur google und mich interessiert, das
> googles/meine Besucher schnell ans Ziel kommen.
Iron Portable?
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