Klingt jetzt vielleicht etwas seltsam, aber ich dachte immer Firmen zahlen dafür das Entwickler für sie arbeiten. Wieso kann Apple da Geld für verlangen, und warum ist das eine Meldung wert, wenn es "billiger" wird?
Wenn jemand für die Firma Apple arbeitet, wird er wohl auch sicher entlohnt werden. Wenn Du aber für eine Plattform auf eigene Rechnung etwas entwickelst, musst Du Dir Deine Auftraggeber schon suchen oder selbst den Vertrieb übernehmen. Auf dem iPhone macht Apple letzteres wieder für Dich. Das ist doch praktisch. Klar soweit? :)
> Klar soweit?
Nun, das jemand der bei Apple nicht angestellt ist, jemand anders benötigt der Geld abdrückt ist schon klar. Der Punkt warum Apple überhaupt von Entwicklern Geld abknöpfen will, hingegen nicht.
Unverständnis schrieb:
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> Der Punkt warum Apple überhaupt von
> Entwicklern Geld abknöpfen will, hingegen nicht.
Bist du dumm oder sowas? Apple stellt die Plattform zur Verfügung. Die Entwicklung eben dieser kostet Geld. Hierfür will Apple verständliocherweise Geld sehen.
T.
"Ey, Bist du dumm oder sowas? Alda!!11!elf!111"
Was ist denn das für ein Ton. *kopfschüttel*
Ein Konzern kann durchaus eine Mischkalkulation veranschlagen, in der nicht alles was Kosten verursacht auch verkauft werden muss, bzw. auch so verkauft werden kann, dass die Kosten beim Verkauf nicht gedeckt werden (sprich der Verkauf an sich verursacht sogar Verlust). Dies wird ein rationaler Konzern natürlich nur machen, wenn sich dafür ein Vorteil ergibt. Ein Druckerhersteller zum Beispiel bietet seine einfachen Drucker als sog. Loss-Leader unter Kostendecken an, um dann die satten Gewinne mit der teuersten Flüßigkeit der Welt "Druckertinte" einfahren zu können.
Anscheinend hat Apple derzeit zwar nicht genügend Entwickler und vor allem Applikationen auf Ihrer Plattform, sonst wüden sie den Preis ja nicht senken. Aber anscheinend zu viele als dass es sich für den Konzern ja lohnt neue Entwickler über ein kostenĺoses Entwicklerprogramm zu werben. Über eine größere Entwicklergemeinschaft wären sie dann in der Lage Ihre MacOSX-Produkte durch ein höhere Anzahl verfügbarer Programme aufzuwerten, um so unter Umstäden mehr und teuerer verkaufen zu können.
Was nichts kostet, ist auch nichts wert. Wir nehmen den Wert einer Ware auch über dessen Preis wahr. Google hat ein gänzlich anderes Geschäftsmodell als so ziemlich alle Firmen. Sie können es sich offensichtlich leisten, vieles von dem, was sie erarbeiten oder erarbeiten lassen auch wieder kostenlos in den Markt einfließen zu lassen. Das ist aber keine Voraussetzung für andere Unternehmen und Konzerne. Auch Microsoft bietet kostenlose sowie kostenpflichtige Leistungen an. Was kostenlos ist und was nicht, sollte man vor allem als Außenstehender schon den Unternehmen überlassen!
Du hast seinen Beitrag nicht verstanden. Wenn Apple iPods verkaufen will, so müssen die erstmal von Apple gekauft werden. Wenn Google, Geld für Werbeeinblendungen haben will, so muss erstmal investiert werden, die Leute auf die entsprechenden Seiten zu locken. Der Sinn ist vollkommen der Gleiche, beide Investieren, um später einen Gewinn abzuschöpfen.
Schonmal geschaut was die Entwicklung für die PS3 kostet? Eine Debug-Konsole kostet meines Wissens fünfstellige Beträge.
Niemand muss etwas bezahlen um für den Mac zu entwickeln, aber wenn man Zugriff auf die Entwicklerversion und Unterstützung seitens Apple braucht, kostet das Geld. Microsoft lässt es sich ja auch was kosten, wenn sie Software für Windows zertifizieren und Entwicklersupport leisten.
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