zumindest was Klein- und Mittelgrosse Projekte angeht.
Ich empfehle mal jedemn, der sich schon seit Jahren mit PHP plagt, einfach mal Rails anzugucken, auch wenn man nicht gleich umschwenkt. Einen Blick ist es auf jeden Fall wert.
Hab selber schon auch mit PHP-Frameworks gearbeitet wie dem berühmten ZendFramework oder Symfony, aber so richtig glücklich hat es mich NICHT gemacht :-)
Nur weil du ansonsten nur PHP kennst, ist ROR nicht automatisch das beste.
Ich persönlich bevorzuge Django, auch wegen Python.
sorry.. aber django finde ich nicht so toll.. vor allem die datenbankanbinding ist nicht so pralle.
wenn man mit python webanwendungen programmieren will sollte man sich mal "werkzeug" anschauen als basis.. und jinja2 als templates ist auch mächtiger als die von django ;)
dafire schrieb:
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> sorry.. aber django finde ich nicht so toll.. vor allem die
> datenbankanbinding ist nicht so pralle.
>
> wenn man mit python webanwendungen programmieren will sollte man sich mal
> "werkzeug" anschauen als basis.. und jinja2 als templates ist auch
> mächtiger als die von django ;)
Sieht aus wie "das gleiche in grün".
Na, da hast Dich ja richtig lange mit Django beschäftigt... 5 Minuten?
Zum Template-system: Django hat eins, man muß es aber nicht nutzen. Es steht einem frei, was man da nimmt, selbst Dein genanntes jinja2 (siehe http://www.djangosnippets.org/snippets/1061/)
Zur DB-Anbindung: Ja, Django hat einen (meiner Meinung nach guten) ORM. Sicher hat der auch schwächen, funktioniert aber i.d.R. recht gut. Trotz dessen muß man ihn nicht nutzen. Man kann ohne Probleme direkt seine SQL-Statements formulieren oder auch komplett SQLAlchemy einbinden und nutzen.
Gerade Django ist eigentlich ein Framework, was einem sehr viele Freiheiten lässt und einem nicht so wirklich vorschreibt, welches "Werkzeug" man für welches Problem nutzen soll.
Sicher hat Django auch schwächen die je nach Projekt mehr oder minder schwer liegen, ich für meinen Teil bin sehr glücklich damit und habe ein Werkzeug gefunden, dass mir die tägliche Arbeit sehr erleichtert.
signed! i love django! lohnt sich echt mal anzusehen...
DebianUser schrieb:
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> Na, da hast Dich ja richtig lange mit Django beschäftigt... 5 Minuten?
Nein.. ich habe schon einige Webanwendungen entwickelt... unter anderem auch mit Django. Grade bei grösseren Projekten stösst man aber an Grenzen und dann hat man ein Problem.
http://curseforge.com ist z.B. mal ne Django Seite gewesen... wurde später allerdings auf werkzeug, jinja2 und wtforms umgestellt weil es zu performance problemen gab.
Wenn man mal in den django bugtracker schaut findet man eine ganze menge bugreports aus der Zeit von den entwicklern.
> Zum Template-system: Django hat eins, man muß es aber nicht nutzen. Es
> steht einem frei, was man da nimmt, selbst Dein genanntes jinja2 (siehe
> www.djangosnippets.org
> Zur DB-Anbindung: Ja, Django hat einen (meiner Meinung nach guten) ORM.
> Sicher hat der auch schwächen, funktioniert aber i.d.R. recht gut. Trotz
> dessen muß man ihn nicht nutzen. Man kann ohne Probleme direkt seine
> SQL-Statements formulieren oder auch komplett SQLAlchemy einbinden und
> nutzen.
Klar kann man ein "all-in-one" paket nehmen und was man nicht braucht benutzt man nicht.
Ich steh mehr auf Modular... werkzeug als grundlage für routing und die request/response objekte und dann hat man die freie auswahl welche template engine man nutzt, ob man eine datenbank oder ein key-value store benutzt usw...
nur wollen Fanboys sowas ungern einsehen.
was zum Beispiel?
Jetzt las mal hören ;-)
PHP, Perl oder Python. Nimm das Framework, dass deine Aufgaben am besten erfüllt und du hast eine bessere Lösung. Größere Aufgaben gehen dann eh nur noch mit eigenen Erweiterungen in denen Routinen ausgelagert werden.
Ruby und ROR haben ihre Stärken und Macken wie jede andere Lösung, es ist nur für den besser der besser damit zurecht kommt. Ansonsten sind Ruby und ROR nur Mittelmaß wie alles andere auch.
dafire schrieb:
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> Klar kann man ein "all-in-one" paket nehmen und was man nicht braucht
> benutzt man nicht.
> Ich steh mehr auf Modular... werkzeug als grundlage für routing und die
> request/response objekte und dann hat man die freie auswahl welche template
> engine man nutzt, ob man eine datenbank oder ein key-value store benutzt
> usw...
Grundsätzlich kann natürlich immer jeder für sich entscheiden, ob er lieber ein komplettsystem oder etwas aus komponenten selbst zusammenbaut. Man darf aber nicht verschweigen das Einzelkomponenten selten bis nie so gut zusammenarbeiten, wie es ein gut durchdachtes Komplettsystem wie Django tut. Es ist aber einfach praktisch wenn Dinge wie Forms von Model über den Controller bis zum Template hinter sinnvolle Umsetzungen erfahren, welche ein Arbeiten damit sehr viel angenehmer gestalten.
dafire schrieb:
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> sorry.. aber django finde ich nicht so toll.. vor allem die
> datenbankanbinding ist nicht so pralle.
Ich halt die Datenbankanbindung von Django für sehr gelungen. Sicherlich, es gibt Funktionen die andere ORM vorraus haben, aber das ist im Leben nicht alles. Ein System sollte nicht total verfetten. Django konzentriert sich üblicherweise auf einen sinnvollen Funktionsumfang, und das sehr bewusst. Das Template System ist ebenfalls so ein Beispiel. Es ist ja nicht so das sie zu dämlich sind ein mächtigeres Template System zu schreiben, aber sie wollen es wie es ist, einfach und funktional. Wer nicht will, nimmt anderes.
Aber bei Django sind die Leute auch nicht verbohrt, das inzwischen so ziemlich jeder erweiterte "if" Statements nutzte ist auch da angekommen ;)
Übrigens finde ich jinja2 auch nicht übel, aber perfekt ist es nicht. Und die Dokumentation ist bestenfalls mittelmässig. Gerade die Dokumentation ist aber eine Stärke von Django.
hast Du dich schon mal mit Rails beschäftigt?
Klingt irgendwie nicht danach :-)
Ich habe vor langer Zeit mit Perl und Python angefangen, habe dann PHP genutzt auch für größere Projekte ohne jegliche Probleme genutzt... habe mir Ruby intensiv angesehen nutze aber für große Projekte nur noch PHP, JSP und eigene Erweiterungen in C oder Cpp.
Ruby kann nirgens überzeugen. Es ist nett und wer damit zurecht kommt mag darin Vorteile sehen, technisch wird es damit aber nicht besser.
> Ich habe vor langer Zeit mit Perl und Python angefangen, habe dann PHP genutzt auch für größere Projekte ohne jegliche Probleme genutzt...
dito, hab auch Erfahrungen mit Perl, PHP und Python. Aber Deine Abneigung gegenüber Ruby kann ich echt nicht nachvollziehen.
Gefällt Dir die Sprache an sich nicht oder ist Dir der Interpreter nicht performant genug oder hast Du andere, konkrete Gründe?
Würde mich jetzt ernsthaft interessieren. Weil, wie gesagt, nachvollziehen kann ich es nicht wenn ich ehrlich bin.
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