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Verrückte Amis

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  1. Verrückte Amis

    Autor Keridalspidialose 28.03.11 - 12:49

    Mit ihren sektenartigen Kult-Praktiken in Firmen. Man kann als Angestellter seine Firma mögen und deswegen saubere Arbeit abliefern - keien Frage. Als Tischler der hochwertige Handarbeit abliefert. Bei Porsche, oder meinetwegen auch bei Stihl oder Deutz.

    Aber doch nicht bei sowas wie Facebook - oder auch Microsoft.

    Das geht echt nur durch diese Gehirnwäsche-Motivations-Coachings. Funktioniert aber wie Jedi-Mindtricks nur bei den geistig einfachen die niemals wie ein Tischler aus Überzeugung von sich gutes Handwerk abliefern könnten.

    Wenn religiös motivierter Stolz die eigenen Fertigkeiten und Überzeugungen (da nicht vorhanden) ersetzen muss...



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.11 12:51 durch Keridalspidialose.

  2. Re: Verrückte Amis

    Autor Rainer Tsuphal 28.03.11 - 13:13

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit ihren sektenartigen Kult-Praktiken in Firmen. Man kann als Angestellter
    > seine Firma mögen ...

    ... aber nicht lieben.

  3. Re: Verrückte Amis

    Autor dabbes 28.03.11 - 13:16

    > Aber doch nicht bei sowas wie Facebook - oder auch Microsoft.

    Wieso nicht?

  4. Re: Verrückte Amis

    Autor DrKrieger 28.03.11 - 13:27

    Auditing ist der Weg! Ich sehe es schon vor mir... Schulungscenter mit dem neuen iMeter und wertlose Titel wie Mitarbeiter des Monats um auch den dümmsten Angestellten eine Motivation zu geben den Konkurrenzdruck zu halten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.11 13:28 durch DrKrieger.

  5. Re: Verrückte Amis

    Autor keinerreiner 28.03.11 - 16:09

    Rainer Tsuphal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keridalspidialose schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mit ihren sektenartigen Kult-Praktiken in Firmen. Man kann als
    > Angestellter
    > > seine Firma mögen ...
    >
    > ... aber nicht lieben.

    Man sollte bei der Übersetzung auch die angelsächsische Neigung zu übertriebenen Lügen aus Höflichkeit berücksichtigen. Das bekommt jeder Amerikaner von klein auf eingetrichtert. If you don't have anything nice to say, don't say anything at all. Es wird also alles immer um mindestens eine Übertreibungsstufe höflicher und mit viel mehr Pathos ausgedrückt als in Deutschland. Für den typischen Berliner ist das natürlich noch schwerer zu verstehen als für jemand aus Süddeutschland.

    "love" heißt in der Regel nicht lieben sondern einfach nur mögen. Natürlich liebt niemand liebt eine Cola-Geschmacksrichtung oder seine Arbeitnehmer so wie seine Frau. Der 16-jährige Grüßaugust am Supermarkteingang interessiert sich auch nicht wirklich dafür, wie es euch geht.

  6. Re: Verrückte Amis

    Autor FranUnFine 28.03.11 - 20:58

    DrKrieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auditing ist der Weg! Ich sehe es schon vor mir... Schulungscenter mit dem
    > neuen iMeter und wertlose Titel wie Mitarbeiter des Monats um auch den
    > dümmsten Angestellten eine Motivation zu geben den Konkurrenzdruck zu
    > halten.


    Bah, wird doch eh immer nur dieser Spongebob.

    __________
    Whisky, Ferraris and gambling; aren't they rather more amusing than knitting, housekeeping and one's savings.
    - Francoise Sagan

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