Damit meine ich .net und java. Wer gibt den heutzutage noch manuel Speicher frei? Nur bei der Hardwarenahen Programmierung wird c/c++ nicht so schnell verschwinden.
Und jeder der behauptet, .net wäre für seine nicht systemnahe Applikation zu langsam, der hat in .net noch nie mit Threads gearbeitet. Höchstens mit applikation.doevents()
Der Fachinformatiker schrieb:
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> Damit meine ich .net und java.
Ach so.
Go verwendet übrigens laut HP auch einen Garbage Collector.
Der Fachinformatiker schrieb:
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> Damit meine ich .net und java. Wer gibt den heutzutage noch manuel
> Speicher frei?
Ja, dass ist natürlich ein Killerkriterium.
> Nur bei der Hardwarenahen Programmierung wird c/c++ nicht so schnell
> verschwinden.
.NET gibt es für wieviele Plattformen gleich noch mal?
Bei Java gibt es wieviele Versionen die irgendwas als "deprecated" deklarieren gleich nochmal?
Oh und Java war schon, mal sehen ... ja, so ungefähr 10+x Jahren die Sprache der Zukunft. Hat mir einer erklärt der sich auskannte. Meine C(++) Literatur hab' ich dennoch behalten (daneben Pascal, Prolog, Assembler verschiedener Architekturen, bin bissl Cobol, Perl, ein bissl Python, für Modula-2 und LISP blieb leider zuwenig Zeit).
> Und jeder der behauptet, .net wäre für seine nicht systemnahe
> Applikation zu langsam, der hat in .net noch nie mit Threads
> gearbeitet. Höchstens mit applikation.doevents()
Threads oder nicht threads -- eingeschlafene Füsse bleiben eingeschlafene Füsse.
Grundsätzlich aber nix gegen Java oder .NET, nur "Das ist die Zukunft" kannste Dir schon mal als letzte Worte auf den Grabstein meisseln lassen. Die Zukunft wird Dir erst noch zeigen wo's langgeht.
><)))°>
Fachinformatiker?! ROFL. Studier erst mal, dann reden wir weiter.
Der Fachinformatiker schrieb:
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> Damit meine ich .net und java. Wer gibt den heutzutage noch manuel Speicher
> frei?
Ich net. Ich nehm bei C++ einfach die Smartpointer von boost. Spart jede Menge Pointer-Ärger und kommt ganz ohne Garbage-Collector aus.
Und sowieso: Danke an alle boost-Programmierer.
MfG, asdfjklö
Der Fachinformatiker schrieb:
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> Damit meine ich .net und java.
Java wird ja wohl von der Speicherindustrie gesponsort. Ich kenne eigentlich kaum ein umfangreicheres Java Programm, das weniger als 200MB RAM belegt.
Meine 2GB RAM sind fast voll, nur wegen zwei Java Anwendungen. Und dabei nutze ich schon Linux und nicht so einen Speicherfresser wie Vista.
Das liegt daran, dass man bei Java auf unsigned-Typen verzichtet hat.
*brauchen wir nicht, wurde gesagt!
Nun wie speichert man effizient Zahlen im Bereich 0-255 (8bit)?
-> Antwort natürlich mit short(16bit)!
Das benötigt man dann halt immer mehr Speicher als bei C/C++.
Wen wundert das also?
Python kennt gar keine Typen wie Byte oder INT. Vergleichbare Anwendungen sind in Python trotzdem kompakter.
Ritter von NI schrieb:
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> Der Fachinformatiker schrieb:
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> > Damit meine ich .net und java.
> Java wird ja wohl von der Speicherindustrie gesponsort.
Firefox anscheinend auch. Und der wurde nicht in Java geschrieben. ;)
Python wird auch interpretiert :)
Bei Java läuft für jede Anwendung auch gleich eine komplette Runtime im Hintergrund. Das gilt auch für .Net. Jedes .Net Programm brauch deutlich mehr Speicher als eine vergleichbare C/C++ Anwendung.
Bleibt halt nicht aus wenn man für eine Sprache eine Instant der Runtime braucht :)
.Net ist keine offene Sprache. Das Mono-Projekt ist lediglich ein Nachbau und damit immer im Zugzwang. Damit bleibt .Net nur für Windows eine Alternative.
Java gibt es zwar für mehrere Plattformen, hat aber leider einen Konzeptfehler der zu abstürtze führt. Hat sich auch sonst nie richtig durchsetzen können.
"Managed Code" wird sich erst dann durchsetzen wenn jemand eine offene Sprache mit einer offenen Lib dahinter entwickelt. Bis dahin bleibt es ein Nieschenprodukt.
Tingelchen schrieb:
> Java gibt es zwar für mehrere Plattformen,
Richtig.
> hat aber leider einen
> Konzeptfehler der zu abstürtze führt.
Welchen?
> Hat sich auch sonst nie richtig
> durchsetzen können.
Stimmt nicht.
Es gibt viele Dinge, die ich in Java sicher etwas anders gestallten würde, Dinge die ich mir wünschen würde. Die Entwicklung geht momentan sicher etwas langsam voran ... aber, welchen Konzeptfehler der Abstürze verursacht? Ich mag das arbeiten mit Java.
Ein Nieschenprodukt? Ich glaube dir ist überhaupt nicht bewusst wo überall Java zum Einsatz kommt. Nur ein Beispiel: Das Frontend für die Verwaltung der Bestände von Hugendubel wurde in Java geschrieben. Schau beim nächsten Besuch einfach mal auf die Rechner dort. Soll nur ein nicht so offensichtliches Beispiel sein und ich denke da gibt es noch weit aus mehr. Wenn Java eine Niesche besetzt, dann eine etwas größere. ;-)
Tingelchen schrieb:
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> "Managed Code" wird sich erst dann durchsetzen wenn jemand eine offene
> Sprache mit einer offenen Lib dahinter entwickelt. Bis dahin bleibt es ein
> Nieschenprodukt.
Mutig Java und .Net/C# als Nischenprodukt zu bezeichnen. Vieleicht bei Broten...
Natürlich "kennt" Python Typen, das kommt nur nicht so stark an die Oberfläche da es dynamisch TYPisiert ist.
heißt
a = "blabal" => wird intern als ein string-typ gespeichert
b = 5 => wird intern als ein int gespeichert
c = 5.5 => wird als float gespeichert
deshalb kannst du ja auch nicht 'x=5+"3"' rechnen. (probiers mal aus ;) )
und das sind nur ein paar der einfachen datentypen
Ritter von NI schrieb:
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> Python kennt gar keine Typen wie Byte oder INT. Vergleichbare Anwendungen
> sind in Python trotzdem kompakter.
><)))°>
Für abstraktes Denken reicht der Mumm meistens nicht. Daher wird einfach Praxisorientiert gefrickelt.
Ich dachte Java arbeitet nur mit long double :) das erklärt mMn den Speicherhunger.
Das zeugt aber nur davon, dass die Wirtschaftsinformatiker heutzutage kein vernünftiges Studium genießen.
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