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Wo ist ....

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  1. Wo ist ....

    Autor loler 29.07.09 - 09:25

    die code zeile die alle daten auf google server mirrowd? oder werden die anders durch gereicht... open sorce gut un schön aber ich glaub google nichts und wenn die mir was schenken, kostet es mich immer was!

  2. Re: Wo ist ....

    Autor A. Einstein 29.07.09 - 10:11

    Was genau an Open Source verstehst du nicht.
    Herrgott, hier bei Golem rennen mir echt ein paar zuviele Paranoide rum.

    Lass uns doch mal zusammenfassen.
    Google ist eine Aktiengesellschaft, keine Frage.
    Google ist also extrem von seinen Shareholdern abhängig.
    Was wollen Shareholder sehen? Rendite.
    Womit verdient Google sein Geld? Mit Werbung.
    Wann ist Werbung besonders effektiv? Wenn sie individualisiert ist.

    Dafür braucht Google Daten von dir. Stimmt, gebe ich dir vollkommen recht. Google kann es sich aber absolut nicht leisten, dein Vertrauen zu verlieren. Dafür ist es im Internet viel zu einfach, den Anbieter zu wechseln.
    Also wird Google versuchen, so offen wie möglich zu sein. Weil sonst zu viele Leute den Anbieter wechseln, oder all Ihre Daten verschlüsseln.
    Damit gerät das Geschäftsmodell von Google ins Wanken.

    Einige wenige, die besonders sensibel für diese Thema sind, werden sich also den Source Code vornehmen und diesen so verändern, dass er ihrem Anspruch genügt.
    Wichtig für Google ist aber der entscheidene Punkt, dass dies nur ein kleinen Prozentsatz an Usern wirkl. anficht. Dennoch verwirklicht Google damit einen Standard und 95% der User können mit personalisierter Werbung versorgt werden.

    Ich persönlich finde an dem Ansatz Googles nix verwerflich.
    Ganz im Gegenteil. Irgendwie müssen nun mal all diese Technologien bezahlt werden. Entweder ich bekomme es kostenlos und lasse dafür etwas Werbung zu - und dann möchte ich Werbung, die mich interessiert/betrifft, dafür möglichst wenig - oder ich bezahle für einen Service und dieser ist dann werbefrei. Beides (kostenlos, werbefrei) wird auf lange Sicht nie funktionieren.

  3. ++++++++++

    Autor sdfgdfgdfgsdf 29.07.09 - 10:14

    A. Einstein schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Was genau an Open Source verstehst du nicht.
    > Herrgott, hier bei Golem rennen mir echt ein paar
    > zuviele Paranoide rum.
    >
    > Lass uns doch mal zusammenfassen.
    > Google ist eine Aktiengesellschaft, keine Frage.
    > Google ist also extrem von seinen Shareholdern
    > abhängig.
    > Was wollen Shareholder sehen? Rendite.
    > Womit verdient Google sein Geld? Mit Werbung.
    > Wann ist Werbung besonders effektiv? Wenn sie
    > individualisiert ist.
    >
    > Dafür braucht Google Daten von dir. Stimmt, gebe
    > ich dir vollkommen recht. Google kann es sich aber
    > absolut nicht leisten, dein Vertrauen zu
    > verlieren. Dafür ist es im Internet viel zu
    > einfach, den Anbieter zu wechseln.
    > Also wird Google versuchen, so offen wie möglich
    > zu sein. Weil sonst zu viele Leute den Anbieter
    > wechseln, oder all Ihre Daten verschlüsseln.
    > Damit gerät das Geschäftsmodell von Google ins
    > Wanken.
    >
    > Einige wenige, die besonders sensibel für diese
    > Thema sind, werden sich also den Source Code
    > vornehmen und diesen so verändern, dass er ihrem
    > Anspruch genügt.
    > Wichtig für Google ist aber der entscheidene
    > Punkt, dass dies nur ein kleinen Prozentsatz an
    > Usern wirkl. anficht. Dennoch verwirklicht Google
    > damit einen Standard und 95% der User können mit
    > personalisierter Werbung versorgt werden.
    >
    > Ich persönlich finde an dem Ansatz Googles nix
    > verwerflich.
    > Ganz im Gegenteil. Irgendwie müssen nun mal all
    > diese Technologien bezahlt werden. Entweder ich
    > bekomme es kostenlos und lasse dafür etwas Werbung
    > zu - und dann möchte ich Werbung, die mich
    > interessiert/betrifft, dafür möglichst wenig -
    > oder ich bezahle für einen Service und dieser ist
    > dann werbefrei. Beides (kostenlos, werbefrei) wird
    > auf lange Sicht nie funktionieren.

    ganz viel +
    und noch ein Zusatz:
    Bei Google bin ich mir sicher das meine Daten
    1. Anonymisiert sind
    2. nicht verloren gehen

  4. Re: Wo ist ....

    Autor JP 29.07.09 - 10:22

    Es ist nun mal Trend Paranoia zu schieben. Da kann man aufklären, erklären und sogar versuchen sachlich zu diskutieren. Wer Paranoia schiebt denkt, dass er den Anschein erweckt alles durchschaut und besonders viel Ahnung zu haben... aber oft ist es halt nur ein Anschein und nichts anderes.

    Aber es wird schnell hier eine Antwort kommen, die so oder so ähnlich lauten wird: "Wenn du so dumm und naiv bist, und Google deine Daten anvertrauen willst, bist du selber schuld".

    Ich würde zwar nicht behaupten, Google durchschaut zu haben, aber eins bin ich mir sicher, Google will nicht die Weltherrschaft und will auch nicht die Menschheit versklaven

  5. Re: Wo ist ....

    Autor Serpiente 29.07.09 - 11:09

    btt: Wave;

    falls du Google nicht traust kannst du für wave auch eigene Server, oder alternative Anbieter verwenden.

  6. die daten sind bei google immerhin sicherer...

    Autor karumba 29.07.09 - 11:11

    ...als bei unserem staat.
    imho.

  7. Re: die daten sind bei google immerhin sicherer...

    Autor Streetsepp 29.07.09 - 11:14

    karumba schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ...als bei unserem staat.
    > imho.

    Warum sollen sie in der USA sicherer sein als bei uns hier?
    Ok, die NSA hat bestimmt gute Sicherheitsvorkehrungen, somit könnte man die Aussage trotzdem unterstreichen.

  8. Ich seh's genau andersrum

    Autor quasi11 29.07.09 - 15:09

    Die Tatsache, dass Google - im Gegensatz z.B. zu Microsoft - sein Geld nicht durch den Verkauf eines Produktes, sondern zu 100% durch Werbung verdient, macht sie gerade weniger vertrauenswürdig. Der Verkauf Deiner Daten an Werbetreibende ist deren Geschäftmodell.

    Wenn Du als Kunde den Datenklau zwecks personalisierter Werbung ablehnst, bist Du für Google zu 100% uninteressant. An Deine Daten zu gelangen hat also immer allerhöchste Priorität. Dass Google sowohl Deine Daten sammeln will als auch ehrlich am Wohle der Kunden interessiert ist, ist geradezu paradox. Ich möchte denjenigen mal sehen, der ganz offen in die Herausgabe seiner Daten an ein US-Unternehmen wie Google zustimmt, nur um im Gegenzug einen kostenlosen Browser wie Chrome benutzen zu dürfen. Und genau deshalb wird gerade keine Offenheit praktiziert.

  9. Re: Ich seh's genau andersrum

    Autor A. Einstein 29.07.09 - 15:40

    Da hast du nicht unrecht.
    Allerdings finde ich den Irrglaube, dass alles im Internet für jeden komplett frei und kostenlos sein soll, nicht wirklich wegweisend. Irgendwie muss dies nun mal alles bezahlt werden. Entweder durch Werbung oder durch Gebühr.

    Da soll jeder für sich selbst entscheiden, ob er bereit ist, das Geschäftsmodell von Google mit seinen Daten zu unterstützen und Werbung, für ihn passend, zu bekommen oder ob er alternativ dafür bezahlen möchte. Für und Wider soll jeder selbst abwägen.

    Ich finde nur beschämend, dass gerade bei Golem so viele Vollpfosten rumlaufen, die meinen mit Rapidshare, Pirate Bay und Co. besonders intelligent zu sein und der gesamten Industrie ein Schnippchen zu schlagen und dabei eigentlich nur am Sarg des Internets nageln.

    Alternativen gibt es genug. Nur wenn man sich dafür entscheidet, dann soll man auch die Courage besitzen und dafür rechtmäßig zahlen.

  10. Re: Ich seh's genau andersrum

    Autor elrubi0 29.07.09 - 17:01

    Umsonst! *Das* ist es, was alle wollen. Alles haben wollen (Internetsuche, Bilderservice, CAD, soziale Netzwerke, eMail, und und und) aber nichts bezahlen wollen. Entweder sollen "die anderen" zahlen oder "ich organisiere es mir so". Daneben noch ein geklautes MS-Office. So werden wir auch das Internet kaputt kriegen.

    So viele Leute und Unternehmen schaffen grossartige Dineg, die nur durch aktive Nutzung/Nutzer leben. "Aktiv" heisst, man muss auch etwas geben, nicht nur nehmen.

    Und diese Google-Kraken-Paranoia...ich kann es nicht mehr hören. Die Idee von Wave ist doch klasse. Ja, wie sähe eMail aus, wenn wir es heute erfinden müssten. Google hat eine tolle idee, die aufgrund der Marktposition sogar populär werden könnte. Wer Angst davor hat, der sollte doch bitte gleichzeitig überlegen, welche Wege seine "normale" eMail macht und wer theoretisch alles mitlesen kann.

    Also: Ich freue mich auf Wave und bin gespannt, welchen Nutzen es mir persönlich bringt. Das werde ich mit gesundem Menschenverstand für mich abwägen.

    Schönen Gruss.

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