Das derzeitige kommen von HTML5, CSS3 und der verstärkte einstz von JavaScript empfinde leider als nichts positives. Es wird letztendlich nur dazu führen, das viel zu viele Seiten auf ein hübsches Aussehen setzen, das leider kaum Usability bietet und den Inhalt vernachlässigt. Bereits der ganze Web 2.0 Trend hat dazu geführt, das mir sehr viele Seiten sehr suspekt geworden sind, alles ist dynamisch, flexibel, nur die Informationen gehen komplett verloren, es gibt nur wenige positive Beispiele, die aus diesem Trend hervorgegangen sind.
Die zukünftigen möglichkeiten noch mehr unnötige Elemente, Grafiken und Schriften zu verwenden, betrachte ich daher eher kritisch.
Dies ist übrigens eine persönliche Meinung, jedem steht frei dies anders zu beurteilen.
Ich stimme dir voll und ganz zu!
Bei manchen Websites bevorzuge ich mittlerweile die Mobilversion der Seiten, weil diese weniger aufdringlich gestaltet sind.
Es kommt immer drauf an. Bei manchen Brangen ist Informationsfülle eher vom Nachteil und kann verwirren.
Die dynamischen Inhalte sind recht praktisch. Statt, dass sich ständig für jeden Mist die Seite neu lädt, wird es eben per AJAX erledigt. Leider ist dies meist so mies gebaut, dass man nichtmal Time-Out-Meldungen bekommt wenn der Server gerade überlastet ist... Es ist ja so extrem schwer einen AJAX-Fehler abzufangen... >.<
Aus meiner Sicht hängt das immer vom Kontext ab. Es muss ja nicht jeder immer alle neuen Features für alle seine Projekte nutzen. Machen wir uns nichts vor, inhaltstragende Seiten wie Wikipedia und Konsorten werden weiterhin auf eher "spartanische" Mittel zugreifen, da hier der Content im Mittelpunkt steht.
Werbeseiten, oder Onlinegames können diese Funktionen allerdings toll nutzen und damit den angebotenen Inhalt mit echtem Mehrwert versehen.
Die Grundlegende Abneigung vieler gegen Weiterentwicklungen kann ich schwer verstehen, da sie ja immer nur bestehende Systeme erweitert, und selten den Antritt verfolgt diese in Gänze und in jedem Anwendungsbereich abzulösen.
Obwohl wir inzwischen seit Jahrzehnten Plastik als Baustoff zur Verfügung haben werden nach wie vor so gut wie alle Häuser aus Holz und Stein gebaut. Einfach aus dem Grund dass Plasik sich dafür wohl kaum eignet. In anderen Bereichen war es jedoch eine wichtige Triebfeder für Weiterentwicklung und hat uns komplett neue Möglichkeiten eröffnet.
Da der Distributor eines Services in der Regel ziemlich genau weiss worin der Wert seines Angebotes liegt, weiss er auch wo sich Investitionen in Weiterentwicklung lohnen und wo nicht. Ich würde mir daher keine Sorgen machen dass man auf der Wikipedia-Seite in Zukunft zwischen lauter Animationen und Bildern keine Texte mehr findet :)
MfG,
der freundliche Howler aus der Nachbarschaft
Wenn ich die Rechtschreibung des ersten Posters betrachte, stimmt sein Beitrag sogar.
"Hässliger"?! Was soll das sein? Fachsimpeln wie die Großen und dabei rudimentäre Schreibregeln nicht beherrschen! Bäh!
Stichhaltige Argumentation.
Sorry, war ziemlich lieblos von mir. Das hätte man auch konstruktiver schreiben können. Ich passe also gut in die Reihe der Nörgler, Besserwisser und Fachsimpler ... obwohl ich das gar nicht wollte. Das Golem-Forum hat mich verleitet ;-)!!
Beste Grüße!
Tarantula schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> "Hässliger"?! Was soll das sein? Fachsimpeln wie die Großen und dabei
> rudimentäre Schreibregeln nicht beherrschen! Bäh!
Vielleicht ein entfernter Verwandter von Adrian Frutiger (wenn wir schon von Fonts sprechen) :-)
Ajax ist eben einer dieser Flüche. Richtig eingesetzt bietet es schöne Einsatzmöglichkeiten, allerdings wird es oft nur schlecht implementiert. Gerade bei Applikationen, die auf Ajax basieren, stelle ich sehr oft fest, dass die History des Browsers übergangen wird oder es auch Ladevorgänge gibt, welche sich aufhängen.
Da nehme ich lieber in kauf eine Seite komplett neu laden zu müssen, sie dafür aber ohne Probleme nutzen kann.
Ja, dabei ist es so einfach, den AJAX-Event zu prüfen ob dort ein Fehler drin ist. In dem Fall kann neu versucht werden oder eine Meldung ausgegeben werden, dass die Server überlastet sind oder die Internetverbindung gestört ist. Aber nein, die 2 Zeilen Code sind zu viel... Sowas kann einen nur aufregen! jQuery macht es weitaus einfacher, da braucht man nur noch eine Zeile für so etwas. Trotzdem wird es nicht implementiert.
Leider scheint dir nicht bewusst zu sein, was eine eigene Meinung ist oder das Geschmäcker sich stark unterscheiden. So empfinde ich die derzeite Entwickelung des Webs als störend und kontraproduktiv.
Was das mit Fachsimpeln zu tun hat, ist mir etwas schleierhaft. Ich muss nicht wissen, was ein Komplementär- oder Qualitätskontrast um zu entscheiden ob mir ein solcher gefällt, wenn ich ihn sehe. Es spielt auch keine Rolle ob ich eine Font als ästhetisch empfinde oder nicht, wenn ich keine Lust habe auf 10 Seiten, 40 verschiedene Fonts zu sehen, dann ist das so.
Wenn du es anders empfindest, dann ist es ok.
Webby schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Das derzeitige kommen von HTML5, CSS3 und der verstärkte einstz von
> JavaScript empfinde leider als nichts positives. Es wird letztendlich nur
> dazu führen, das viel zu viele Seiten auf ein hübsches Aussehen setzen, das
> leider kaum Usability bietet und den Inhalt vernachlässigt. Bereits der
> ganze Web 2.0 Trend hat dazu geführt, das mir sehr viele Seiten sehr
> suspekt geworden sind, alles ist dynamisch, flexibel, nur die Informationen
> gehen komplett verloren, es gibt nur wenige positive Beispiele, die aus
> diesem Trend hervorgegangen sind.
>
Auf der einen Seite muss ich dir zustimmen, auf der anderen Seite braucht das WWW auch neue Anhaltspunkte. Hinzukommt doch dass man sich eine Weiterentwicklung doch auch selbst wünscht.
>
> Die zukünftigen möglichkeiten noch mehr unnötige Elemente, Grafiken und
> Schriften zu verwenden, betrachte ich daher eher kritisch.
>
Was man dann daraus macht, ist immer noch einem selbst überlassen. Und dass etliche dabei geistigen Dünnpfiff produzieren ist auch nichts wirklich neues. Wichtig ist dass diese Scheisse auch Zertifiert ist ;)
>
> Dies ist übrigens eine persönliche Meinung, jedem steht frei dies anders zu
> beurteilen.
>
Nöö. Warum. Du muss wissen was du tust und wenn es bei den anderen später nicht läuft, ist das auch nicht dein Problem.
Was Du hier auch sicherlich anspielen tust ist die Aussage von Obama... Dieser kann ich zustimmen. Das WWW verkommt immer mehr zum TV-Ersatz/Ergänzung! Aber gegen Dummheit gibt es keine Mittel solange die Wirtschaft mit dieser auch noch Kohle macht. Das war schon immer so.
> Was man dann daraus macht, ist immer noch einem selbst überlassen. Und dass etliche dabei geistigen Dünnpfiff produzieren ist auch nichts wirklich neues. Wichtig ist dass diese Scheisse auch Zertifiert ist ;)
Ja, nur durch die häufige Verwendung von übermäßig "durchgestyled" Websiten, bürgert es sich irgendwann ein und wird zum Standard. Wie gesagt, viele Seiten die ich regelmäßig besuche unterlagen in letzter Zeit einem Facelift. Es wirkt auf den ersten Blick vielleicht alles optisch ansprechender, aber die Trennung von Inhalt und Design findet nur noch mäßig statt und es wird viel zu sehr versucht einen modernen Trend abzubilden.
Das macht bei einigen Seiten zwar Sinn, aber bei vielen auch nicht. Und wenn ich eine Seite besuche, die eigentlich nur darauf ausgelegt ist, Informationen zu vermitteln, dann kann sie für micht nicht schlicht genug sein. Da brauche ich keine Verläufe, moderne Fonts oder tolle Animationen.
Webby schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Die zukünftigen möglichkeiten noch mehr unnötige Elemente, Grafiken und
> Schriften zu verwenden, betrachte ich daher eher kritisch.
Findest du das also auch bei Büchern, Magazinen, Zeitschriften, Flyern, Postern, Plakaten [...hier lange Liste eingeben] usw. auch schlimm, dass die lauter "unnötige" Elemente wie verschiedene Schriftarten etc. benutzen?
Am besten eine Welt wo alle nur Arial 12pt auf weissem Grund nutzen. Muss ja reichen, alles andere ist "unnötig".
Webby schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ajax ist eben einer dieser Flüche. Richtig eingesetzt bietet es schöne
> Einsatzmöglichkeiten, allerdings wird es oft nur schlecht implementiert.
Und was kann AJAX dafür?
Webby schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> wenn ich
> keine Lust habe auf 10 Seiten, 40 verschiedene Fonts zu sehen, dann ist das
> so.
[ironie]
Deshalb lese ich auch keine Bücher oder Magazine, in jedem sind andere Schriftarten, furchtbar.
[/ironie]
Das ist kein Vergleich. Ich würde es aber in Büchern durchaus schlimm finden, wenn mir neben dem Text, lauter Verläufe und andere Gestaltungselemente ins Auge springen würden.
Plakate sind in den meisten Fällen Werbeträger und sollen einem keine Informationen vermitteln, außer vielleicht Termine, Preise und ähnliches, hier liegt der Sinn aber darin, den Betrachter zu fesseln und seine Neugier zu wecken. Zudem, sehr viel gute Werbung ist auf das wesentliche reduziert.
das hört sich nach ähnlicher logik an, mit der apple seine restriktive iphone politik begründet. blanker unsinn!
Webby schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Das derzeitige kommen von HTML5, CSS3 und der verstärkte einstz von
> JavaScript empfinde leider als nichts positives. Es wird letztendlich nur
> dazu führen, das viel zu viele Seiten auf ein hübsches Aussehen setzen, das
> leider kaum Usability bietet und den Inhalt vernachlässigt. Bereits der
> ganze Web 2.0 Trend hat dazu geführt, das mir sehr viele Seiten sehr
> suspekt geworden sind, alles ist dynamisch, flexibel, nur die Informationen
> gehen komplett verloren, es gibt nur wenige positive Beispiele, die aus
> diesem Trend hervorgegangen sind.
>
> Die zukünftigen möglichkeiten noch mehr unnötige Elemente, Grafiken und
> Schriften zu verwenden, betrachte ich daher eher kritisch.
>
> Dies ist übrigens eine persönliche Meinung, jedem steht frei dies anders zu
> beurteilen.
Gestaltung ist immer wichtiger als Inhalt.
Kommentare: 173 | letzter Beitrag 27.05. 23:42
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 79 | letzter Beitrag 27.05. 22:43
Kommentare: 71 | letzter Beitrag 27.05. 22:20
Kommentare: 63 | letzter Beitrag 00:03 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

Der neue Chef der Piratenpartei steht im Verteidigungsministerium unter Druck. Elektronische Kommunikation für seine Partei ist ihm in der Dienstzeit untersagt. "Es gibt Leute im Ministerium, die darauf warten, dass ich Fehler mache", sagte Schlömer.

Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.