Schon heftig das Microsoft mit Direct3D den Hardware Herstellern und anderen APIs die Funktionalität diktiert. Der beste Beweis das die Inhalte (Software) den Weg vorgeben.
Naja wenn man bedenkt wie lang die Hersteller teilweise brauchen bis sie sich bei OpenGL geeinigt haben, hat der Direct3D weg manchmal auch was gutes.
Auf jeden Fall.
Die Sichtweise ist nicht ganz korrekt.
Es gab bereits oft Grafikkarten, die mit neuen Features vorgeprescht sind, die dann aber mangels Unterstützung seitens der Schnittstelle nicht, oder nur sehr limitiert, genutzt werden konnten.
Beispielsweise ist das mal wieder angepriesene "Tesselation" Feature ein uuuuralter Hut. Das konnten Karten (kein Plan obs NVidia oder ATI war) vor zig Jahren schon. Bringt aber nix, weil weder OpenGL noch DirectX Schnittstellen zu diesem Feature angeboten haben.
Bleiben wir beim Beispiel der Tesselation. Dieses Feature muss selektiv vom Programmierer eingesetzt werden. Einfach im Treiber aktivieren und alles und jedes Dreieck damit zu quälen funktioniert nicht. Diesen Ansatz gab es durchaus, eben weil weder DirectX noch OpenGL Tesselation unterstützt haben.
Und gerade OpenGL hat in den letzten Jahren die Erweiterung der Schnittstelle extremst vernachlässigt. Viele Features, die in DirectX schon lange implementiert waren, gibts bis heute nicht oder werden erst jetzt, jahre später, implementiert. Man kann sich auch prima selber ins Knie schiessen, sag ich da mal. Ganz ehrlich, bevor ich all die Funktionen in OpenGL nachbaue und "emuliere", nutze ich doch lieber die nativen DirectX Calls. Zeit ist Geld und jeder Frame zählt!
Lange Rede kurzer Sinn:
Eine neue Grafikkarte kann Features bis zum abwinken haben, so lange diese nicht von der Grafikschnittstelle unterstützt werden, bringt einem das erstmal garnichts. Von daher macht es Sinn, dass die Schnittstelle den Takt angibt. Selbst auf diesem Wege dauert es noch eine kleine IT-Ewigkeit, bis die Karten die Möglichkeiten dann auch vollends nutzen können. Und die Erweiterungen bei DirectX waren in Summe doch recht sinnvoll, wenn man mich fragt. OpenGL? Keine Ahnung, die sollen erstmal auf einen halbwegs aktuellen Stand kommen und wenn es dann so weit ist, kräht da eh kein Hahn mehr nach.
Und das ist auch gut so. Nehmen wir doch die Aktuelle Situation mit ATI, Intel und Nvidia. Kein Hersteller exportiert die selben Funktionen und man kann unterm Strich doch nur die Core Funktionen nutzen was aber anscheint keiner tut.
Bei DirectX ( ab 10 ) weiß ich wenn ich diese Funktion nutze Funktioniert das auch auf alles DX10 Karten.
teichgraf schrieb:
-------------------------------------------------------
> Schon heftig das Microsoft mit Direct3D den
> Hardware Herstellern und anderen APIs die
> Funktionalität diktiert. Der beste Beweis das die
> Inhalte (Software) den Weg vorgeben.
Falsche Argumentation!
Bei OpenGL Karten weisst Du genauso, dass die OpenGL in der jeweiligen Version genauso nutzen.
Desweiteren hast Du bei DX ebensowenig wie bei OGL die Garantie, dass alles von der Graka unterstützt wird - es kann sein, dass irgendwelche Features einfach vom System DX-konform emuliert werden - und dann ist der Graka-Vorteil bzgl. der Geschwindingkeit verloren.
Eine Schittstelle ist in meinen Augan dazu da, dass diese Funktioenn der darunterliegenden Schicht kapselt, nicht diktiert!
Man muss sich mal allein den Aufwand hardwareseitig vorstellen, wenn etwas nicht wirklich haargenau zu den DX-Vorgaben kompatibel ist - dann kann man ne ganze Charge Chips einschmelzen. Softwareseitig hingegen ist da schnell mal was umprogrammiert - in der Mikrocontroller-Welt ist dieses Prinzip vor JAhrzehnten entdeckt worden, zur Verinfachung. Wenn M$ im Boot ist, wird dieses wieder total umgedreht - ist doch komisch - und mit Verlaub: allergrößter Quatsch!
Ihr könnt mir doch nicht im Ernst sagen, dass ihr das gut findet?! Ein Softwarehersteller, welcher nachweislich eine sehr schlechte PArtner- und Firmenpolitik hat, kann Vorgaben für den HArdwarebau machen? Irgendwie habt Ihr auf der falschen Seite gekaut.
Kommentare: 173 | letzter Beitrag 27.05. 23:42
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 79 | letzter Beitrag 27.05. 22:43
Kommentare: 71 | letzter Beitrag 27.05. 22:20
Kommentare: 63 | letzter Beitrag 00:03 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

Der neue Chef der Piratenpartei steht im Verteidigungsministerium unter Druck. Elektronische Kommunikation für seine Partei ist ihm in der Dienstzeit untersagt. "Es gibt Leute im Ministerium, die darauf warten, dass ich Fehler mache", sagte Schlömer.

Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.