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Ja Java suckt, aber nicht nur wegen der Performance

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  1. Ja Java suckt, aber nicht nur wegen der Performance

    Autor spiderbit 20.12.11 - 21:57

    Hier muss man erstmal sagen wenn man meint die Performance passt nicht, dann ist ganz klar der Startvorgang gemeint, hier sagt jeder Java-verteidiger, das wäre ja wurscht man lädt das ganze nur einmal und dann gut.

    Das mag für Firmen so sein die nachts die pcs durch laufen lassen und eventuell eine App nie schließen für die meisten anderen Leute ist es unaktzeptabel wenn Anwendungen 5-10 Sekunden beim Starten rum laden und dann große Bereiche des Speichers direkt auffressen.

    Deshalb setzt sich jetzt auch gerade Webkit gegenüber Mozilla durch, ja ich weiß sind beide nicht in Java geschrieben aber firefox ist nunmal lahmer und wenn es in java geschrieben wäre wäre es noch lahmer, es hat schon einen grund warum es keine Java-browser gibt die irgend einen nennenswerten Anteil haben.

    Nun ich will jetzt auch nicht C und C++ in den Himmel loben, aber ich denke das es z.B. ein Python Browser mit ein paar C-libs schaffen könnte sich zu behaupten im Browsermarkt bzw es zumindest sehr nah dran wäre, und wirklich für 99% der Sachen schnell genug ist. Desweiteren passt es sich eben in die Oberfläche ein, da es keine spezial-Swing-müll oder ähnliches hat.

    Java ist nur deshalb so beliebt weil es vor ca. 10-15 Jahren recht Hipp war und dann viele Firmen und fast alle Unis drauf umgestellt haben, und wenn man kaum (bis auf bisschen c/c++) an der Uni und am Arbeitsplatz nix anderes mehr vorfindet und dann irgendwann recht gut drin ist, dann ist man dem natürlich zugeneigt, sonst müsste man ja was anderes lernen. Mag ja auch nicht überall blödsinn sein, grad bei B2B ists wohl gut genug und die Portierungsaufwände wären oft zu hoch vermutlich.

    Aber was viel mehr das Problem ist, ist das Java keine freie oder offene Sprache ist, weiß nicht wie es in Windows ist, für Linux bekommt man es jetzt nur noch wenn man sich bei Oracle registriert und das ganze auch noch ohne quellcode, völlig inaktzeptabel.

    Oracle und im Grunde schon Sun weil sie es verpennt haben es noch vor dem verkauf ganz frei zu geben den kompletten sourcecode, haben das Todesurteil von Java unterschrieben, ja es wird ein langsamer Tod keine Frage aber es stirbt schon.

    Selbst vor dem Oracle deal und wo es die bestrebungen gab es zu öffnen dachte ich schon das es keiner mehr wollen wird vermutlich, außer es wird stark verändert, starke modularisierung, dann ists wirklich wurscht ob man dann java oder python benutzt wenn alles auf die selben packete mit eigenen bindings zugreift wäre es nur noch eine frage von geschmack welche Programmierstil man bevorzugt, aber dadurch was ich schon gesagt habe und das es ein rießen monolitischer haufen ist, ist es zum Untergang geweit, Oracle beschleunigt den Prozess aber gut, danke Orakle, wäre froh man würde Java zusammen mit Flash endlich begraben und konsequent von webseiten entfernen und keine neue software für die normalen User mehr mit der Sprache anfangen, Firmenangestellte werden ja dafür bezahlt das sie sich mit so ner software rumschlagen müssen, da ists legitimer.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.11 22:01 durch spiderbit.

  2. Re: Ja Java suckt, aber nicht nur wegen der Performance

    Autor mnementh 04.01.12 - 13:59

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier muss man erstmal sagen wenn man meint die Performance passt nicht,
    > dann ist ganz klar der Startvorgang gemeint, hier sagt jeder
    > Java-verteidiger, das wäre ja wurscht man lädt das ganze nur einmal und
    > dann gut.
    >
    Das hängt von der Anwendung ab. Java hat sich hauptsächlich im Serverbereich durchgesetzt, dort sind die Startzeiten bei wochenlang laufenden Anwendungen tatsächlich irrelevant. Wichtiger ist der Durchsatz, und dafür ist die Performance von Java sehr gut.

    > Nun ich will jetzt auch nicht C und C++ in den Himmel loben, aber ich denke
    > das es z.B. ein Python Browser mit ein paar C-libs schaffen könnte sich zu
    > behaupten im Browsermarkt bzw es zumindest sehr nah dran wäre, und wirklich
    > für 99% der Sachen schnell genug ist.
    Schimpft über die Performance von Java und schlägt Python vor. Generelle Daumenregel für Performance (im Einzelfall gibt es Abweichungen):
    Assembler < C/Fortran < C++ < Java/.net <<< Python/Perl/Ruby.

    > Desweiteren passt es sich eben in die
    > Oberfläche ein, da es keine spezial-Swing-müll oder ähnliches hat.
    >
    Dann nimmst Du halt Qt oder GTK oder wxWidgets oder ...

    > Java ist nur deshalb so beliebt weil es vor ca. 10-15 Jahren recht Hipp war
    > und dann viele Firmen und fast alle Unis drauf umgestellt haben, und wenn
    > man kaum (bis auf bisschen c/c++) an der Uni und am Arbeitsplatz nix
    > anderes mehr vorfindet und dann irgendwann recht gut drin ist, dann ist man
    > dem natürlich zugeneigt, sonst müsste man ja was anderes lernen. Mag ja
    > auch nicht überall blödsinn sein, grad bei B2B ists wohl gut genug und die
    > Portierungsaufwände wären oft zu hoch vermutlich.
    >
    Java ist vor allen Dingen deshalb so beliebt, weil der Zeit- und Personalaufwand für Entwicklung und insbesondere die Pflege (Bugfixing, Fortentwicklung) geringer ist als bei C oder C++. Das ist ein erheblicher Kostenfaktor. Jüngere Sprachen könnten da noch größere Vorteile bieten, haben sich aber noch nicht ausreichend durchgesetzt.

    > Aber was viel mehr das Problem ist, ist das Java keine freie oder offene
    > Sprache ist, weiß nicht wie es in Windows ist, für Linux bekommt man es
    > jetzt nur noch wenn man sich bei Oracle registriert und das ganze auch noch
    > ohne quellcode, völlig inaktzeptabel.
    >
    > Oracle und im Grunde schon Sun weil sie es verpennt haben es noch vor dem
    > verkauf ganz frei zu geben den kompletten sourcecode, haben das Todesurteil
    > von Java unterschrieben, ja es wird ein langsamer Tod keine Frage aber es
    > stirbt schon.
    >
    Sun hat den Sourcecode (bis auf wenige Ausnahmen von Code von Dritten) freigegeben. Die Dritteile wurden inzwischen ersetzt. Bei Java 7 ist OpenJDK die Basis des Binaryblobs von Oracle. OpenJDK ist auch in jeder größeren Linux-Distro.
    http://openjdk.java.net/

    > Selbst vor dem Oracle deal und wo es die bestrebungen gab es zu öffnen
    > dachte ich schon das es keiner mehr wollen wird vermutlich, außer es wird
    > stark verändert, starke modularisierung, dann ists wirklich wurscht ob man
    > dann java oder python benutzt wenn alles auf die selben packete mit eigenen
    > bindings zugreift wäre es nur noch eine frage von geschmack welche
    > Programmierstil man bevorzugt, aber dadurch was ich schon gesagt habe und
    > das es ein rießen monolitischer haufen ist, ist es zum Untergang geweit,
    > Oracle beschleunigt den Prozess aber gut, danke Orakle, wäre froh man würde
    > Java zusammen mit Flash endlich begraben und konsequent von webseiten
    > entfernen und keine neue software für die normalen User mehr mit der
    > Sprache anfangen, Firmenangestellte werden ja dafür bezahlt das sie sich
    > mit so ner software rumschlagen müssen, da ists legitimer.
    Der Absatz wird dann schon recht wirr. Ich habe große Probleme mit Oracles Politik, aber der Text beeindruckt mich mehr durch die hohe Dichte an Rechtschreibfehlern, denn durch den Inhalt.

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