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Kein Verlust

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  1. Kein Verlust

    Autor JavaIstAuchEineBohne 09.09.10 - 23:05

    Ich entwickle seit Anbeginn der Zeit unter J2EE, .NET und (Objective-)C(++) - aber so leid et mir tut: Spätestens seit .NET 3.5 ist Java größtenteils (unter Windows-Kisten komplett - und damit für den halben Markt) obsolet. MS hat nicht nur geklaut, sondern geklaut UND et besser gemacht. Und wenns mal um was zeitkritisches geht, muss halt C ran.

    Rip Java, ne Menge Potential, aber nix draus gemacht.

  2. Re: Kein Verlust

    Autor JavaistauchnureineInsel 09.09.10 - 23:24

    Wer Plattform übergreifen grundlegende Dinge entwickelt, der nutzt Java. Kann in dem Sinne nur besser werden, als den Stand, den es momentan hat. Wenn das mit dem Release länger dauert ist okay. Da hat es dann nicht so massig Fehler drin.

    http://lmaa-aaml.meinbrutalo.de

  3. Re: Kein Verlust

    Autor EmacsGuru 09.09.10 - 23:32

    JavaIstAuchEineBohne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich entwickle seit Anbeginn der Zeit unter J2EE, .NET und (Objective-)C(++)
    > - aber so leid et mir tut: Spätestens seit .NET 3.5 ist Java größtenteils
    > (unter Windows-Kisten komplett - und damit für den halben Markt) obsolet.
    > MS hat nicht nur geklaut, sondern geklaut UND et besser gemacht. Und wenns
    > mal um was zeitkritisches geht, muss halt C ran.
    >
    > Rip Java, ne Menge Potential, aber nix draus gemacht.

    In punkto .NET gebe ich dir recht, aber was Frameworks/Bibliotheken angeht ist Java immer noch unschlagbar.

  4. Re: Kein Verlust

    Autor Jajaja 10.09.10 - 00:33

    > Wer Plattform übergreifen grundlegende Dinge entwickelt

    ...gehört zu einer kleinen Minderheit. Und dann gibt es noch eine große Gruppe, die nur "Plattformunabhängigkeit" murmeln, weil sie cool sein wollen.

  5. Re: Kein Verlust

    Autor c-gatter 10.09.10 - 03:13

    Ich bin jetzt nicht so der Java-Freak und programmiere (viel) lieber mit C#, daher korrigiert mich, wenn ich mich irre.
    Aber ist es nicht so, dass viele Java-Frameworks vor sich hin gammeln, weil sie keiner mehr weiterentwickelt?
    Dagegen werden viele erfolgreiche Java-Frameworks nach .Net portiert (NHibernate, NUnit sowie log4net um ein paar Beispiele zu nennen).

  6. Re: Kein Verlust

    Autor c-gatter 10.09.10 - 03:14

    Ich bin jetzt nicht so der Java-Freak und programmiere (viel) lieber mit C#, daher korrigiert mich, wenn ich mich irre.
    Aber ist es nicht so, dass viele Java-Frameworks vor sich hin gammeln, weil sie keiner mehr weiterentwickelt?
    Dagegen werden viele erfolgreiche Java-Frameworks nach .Net portiert (NHibernate, NUnit sowie log4net um ein paar Beispiele zu nennen).

  7. Re: Kein Verlust

    Autor Scaler 10.09.10 - 08:24

    Wer jetzt noch Sachen mit Java anfängt hat irgendwie was verpennt. Scala ftw.

  8. Re: Kein Verlust

    Autor abcdefgaga 10.09.10 - 08:41

    Das stimmt, Plattformunabhängigkeit ist wirklich überbewertet. Aber fast alle unsere Kunden haben Linux/Unix-Server. Also kommt .Net nicht in Frage.

  9. Re: Kein Verlust

    Autor Leidernicht 10.09.10 - 09:40

    Scaler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer jetzt noch Sachen mit Java anfängt hat irgendwie was verpennt. Scala
    > ftw.


    Esoterische Sprachen werden von der Wirtschaft nicht angenommen. Scala kannst du wohl nur im Forschungsbereich anwenden, aber nicht in der Wirtschaft.

  10. Re: Kein Verlust

    Autor Scaler 10.09.10 - 09:51

    >Esoterische Sprachen werden von der Wirtschaft nicht angenommen. Scala kannst du wohl nur im Forschungsbereich anwenden, aber nicht in der Wirtschaft.
    So ein Blödsinn. Erstmal ist Scala keine esoterische Sprache, zweitens wird sie von vielen Unternehmen bereits angewandt und drittens kannst du in Scala genauso programmieren wie in Java und bei Bedarf erweiterte Sprachfeatures benutzen. Bitte lese erstmal eine Einführung zu Scala, bevor du solche Urteile fällst.

  11. Re: Kein Verlust

    Autor EmacsGuru 10.09.10 - 10:10

    Scaler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Esoterische Sprachen werden von der Wirtschaft nicht angenommen. Scala
    > kannst du wohl nur im Forschungsbereich anwenden, aber nicht in der
    > Wirtschaft.
    > So ein Blödsinn. Erstmal ist Scala keine esoterische Sprache, zweitens wird
    > sie von vielen Unternehmen bereits angewandt und drittens kannst du in
    > Scala genauso programmieren wie in Java und bei Bedarf erweiterte
    > Sprachfeatures benutzen. Bitte lese erstmal eine Einführung zu Scala, bevor
    > du solche Urteile fällst.

    Das war wohl eher ironisch gemeint. Aber recht hat er, Scala wird sich niemals wirklich durchsetzen, Grund hierfür ist beispielsweise mangelnde Abwärtskompatibilität. Scala ist mehr ein Hype als alles andere. Und Clojure ist, was die Mächtigkeit angeht, Scala bei weitem überlegen... nur eben ein Lisp ;-).

  12. Re: Kein Verlust

    Autor Scaler 10.09.10 - 10:58

    Wo ist denn Scala bitte nicht abwärtkompatibel? Und Clojure ist genau ein Beispiel für eine Sprache, die noch mehr Probleme haben wird in der "Wirtschaft" anzukommen, weil sie langsam und "andersartig" ist. (Nix gegen Clojure, ist alles Geschmackssache)

  13. Re: Kein Verlust

    Autor Groove-T 10.09.10 - 13:22

    Scaler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer jetzt noch Sachen mit Java anfängt hat irgendwie was verpennt. Scala
    > ftw.


    Nix gegen Scala (oder Groovy oder Ruby oder jede andere elegantere Sprache ...), aber außerhalb des Hype-Magazins und der JAX sind große Unternhemen und Projekte noch weit von derartigen Schritten entfernt (leider), im Finanz-Bereich kannst Du froh sein wenn Java etabliert ist und Du nicht auf 80x25 Cobol-Masken starren musst.

  14. Re: Kein Verlust

    Autor hzfghvvfz 10.09.10 - 13:36

    So eine mehrtägige javaentwicklerkonferenz hatte iirc einen tag voll scala-vorträgen/workshops.
    Und nicht immer dieselben 3 vortragenden oder alle von derselben firma vermute ich mal.

    So uninteressant scheint es also für fett bezahlte entwickler die morgen noch arbeiten wollen und für viel geld die konferenz besuchen, vielleicht für echte projekte nicht zu sein.

    Schlauer wären aber keywordlisten der vermittlerausschreibungen bei freiberuflerbörsen im zeitverlauf.
    Schade das das keiner macht und dem arbeitsmarkt so hilft.

  15. Re: Kein Verlust

    Autor feingeist 10.09.10 - 20:34

    Der vernünftigste Beitrag hier bis jetzt. Stimmt 100%. Allein, wenn man den Finanz-Sektor nimmt, ist Java+Oracle DB im Durchschnitt vielleicht gerade mal in den Letzten 2-3 Jahre so richtig etabliert. Und das heisst bei weitem noch nicht, dass damit Millionen an Cobol-Zeilen abgelöst worden sind. Aber Banken und Versicherungen waren noch nie für den Fortschritt beim Thema neuer Sprachen oder Technologien zuständig. Vielmehr sind es Software-Häuser und IT-Berater. Und die wiederum lesen sehr wohl Buzzwords-Magazine und lassen sich da "inspirieren".

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