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Wenn freie Software so frei ist...

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  1. Wenn freie Software so frei ist...

    Autor: Lala Satalin Deviluke 13.11.12 - 09:04

    ...wieso hat die Community dann keinerlei Verständnis für die Belange von Hardwareherstellern wie nVidia, AMD, Intel und Co.?

    Wenn diese Firmen eben keine Details ihrer Plattformen veröffentlichen wollen, dann sind die Treiber eben Closed Source. Was ist daran so schlimm und so liegt das Problem sie trotzdem gescheit einzubinden??

    Grüße vom Planeten Deviluke!

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  2. Re: Wenn freie Software so frei ist...

    Autor: __fastcall 13.11.12 - 09:57

    Weil die Treiber leider für den Arsch sind.

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  3. Re: Wenn freie Software so frei ist...

    Autor: Lala Satalin Deviluke 13.11.12 - 10:06

    Das halte ich für eine dumme und immer wieder kehrende Ausrede unter den OSS-Leuten. Wieso funktionieren die unter Windows dann besser? Ich meine, perfekt sind sie auch dort nicht. Dennoch sind sie durchaus brauchbar.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

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  4. Re: Wenn freie Software so frei ist...

    Autor: Otto d.O. 13.11.12 - 10:36

    Wie soll man einen Treiber "gescheit" einbinden, wenn man nicht weiss, was der tut?

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  5. Re: Wenn freie Software so frei ist...

    Autor: __fastcall 13.11.12 - 10:41

    Lala Satalin Deviluke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das halte ich für eine dumme und immer wieder kehrende Ausrede unter den
    > OSS-Leuten. Wieso funktionieren die unter Windows dann besser? Ich meine,
    > perfekt sind sie auch dort nicht. Dennoch sind sie durchaus brauchbar.


    Weil Windows eine größere Verbreitung hat, und somit besser Angepasst ist, als bei Linux.

    Der AMD Treiber für Linux ist grottig. Abgesehen davon, dass man Wochen warten kann, bis man ein Systemupgrade durchführen kann - Weil die noch nicht nachgezogen haben.

    Oder, dass das Catalyst Control Center auch gern mal Spackt, und Monitore falsch erkennt. Oder das Scaling der Monitore einfach nicht übernommen werden.

    Afaik sind die NVidia Treiber besser, ich kann nur für AMD sprechen.
    Ich bin so verblieben das auf meinem großen PC, den ich eh kaum Nutze nun Windows draufkommt, und auf diesen dann Spiele, und nur Spiele laufen.

    Der Rest wird von meinem Notebook gemacht (Programmieren, und anderen Kram)
    Filme laufen auf nem Mediacenter und einem Intel-Treiber die sehr gut sind. Ein einfaches Asus Notebook kann schon mkv Rips ruckelfrei abspielen. Respekt.

    Beide Systeme sind btw, Arch Linux. Und da beide Notebooks Intel Chips haben, hab ich auch keine Probleme mit dem Upgrade, und alles läuft wie es soll. :)

    Intel Treiber sind soweit ich weiß OpenSource, oder haben gute Absprachen mit den Linux Leuten. Ich will keinem Graka Hersteller sagen, dass die Treiber offen sein müssen. Immerhin müssen die Ihr Produkt ja auch irgendwie schützen.

    Letzendlich leiden aber leider eher die Kunden darunter. Ein Quelloffener AMD Treiber hätte mir den Umstieg auf Win7 erspart. Naja, und der Fakt das die meisten Spiele auf Dx basieren. ... Wäre Dx offen, hätte man keine Probleme damit Spiele auf Linux zu zocken.

    Soviel zum Thema Quelloffen. :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.11.12 10:42 durch __fastcall.

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  6. Re: Wenn freie Software so frei ist...

    Autor: nille02 13.11.12 - 11:12

    __fastcall schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Afaik sind die NVidia Treiber besser, ich kann nur für AMD sprechen.

    Wie kannst du sagen, dass der Nvidia Treiber besser ist, wenn du nur für AMD Sprechen kannst.

    Aber der Nvidia Treiber hat seine eigenen Macken, dass unterm Strich, heute, beide gleich Gut oder Schlecht sind. Je nachdem wie du es sehen magst.

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  7. Re: Wenn freie Software so frei ist...

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 13.11.12 - 11:27

    Lala Satalin Deviluke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...wieso hat die Community dann keinerlei Verständnis für die Belange von
    > Hardwareherstellern wie nVidia, AMD, Intel und Co.?

    Die Belange der Hersteller sind, dass die Hardware möglichst schnell nicht mehr funktioniert und man aufrüsten muss.
    Beweis: Versuch mal eine Radeon 9200 (R200-GPU) unter Windows Vista oder neuer zu nutzen.
    Probier das selbe dann unter Linux.

    Beweis erbracht: Freie Treiber sind besser und unfreie Scheiße.

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  8. Re: Wenn freie Software so frei ist...

    Autor: Smaug 13.11.12 - 11:35

    ...wieso hat die Community dann keinerlei Verständnis für die Belange von Hardwareherstellern wie nVidia, AMD, Intel und Co.?

    Intel stellt seine Grafik-Treiber als OSS zur Verfügung. Sie machen daher auch keine Probleme, sondern funktionieren sofort einwandfrei - auch von Live-Systemen.

    Das Problem mit Binary-Only-Treibern ist, dass sie zum einen vom Distributor auf dem Installationsmedium gar nicht ausgeliefert werden dürfen und zum anderen von den Kernelentwicklern weder angepasst, portiert oder gedebuggt werden können. Somit können sie auch nicht von einer Prozessorarchitektur auf eine andere (zB. 64Bit) portiert werden. Das Betriebssystem wäre dabei absolut auf das Wohlwollen des Herstellers angewiesen. Wäre man dies bei mehreren Chipsätzen, so wäre freie Software auf nur eine oder wenige Architekturen beschränkt. Ein Portierung auf ARM wäre nicht möglich und somit zB. auch kein Android-Betriebssystem. Des weiteren verhindern binäre Treiber die Entwicklung. Noch immer unterstützen die nVidia-Treiber keine KMS. Ebenso funktionieren sie nicht mit Wayland. Für jede Anpassung müsste man Treiberhersteller fragen. Die Treiber laufen aus Performancegründen im Kernel-Space. Dort können Fehler in der Implementierung das ganze Betriebssystem abstürzen lassen. Man wäre also auch beim Debugging auf den Treiberhersteller angewiesen. Wäre man dies bei mehreren Herstellern und Chipsätzen ebenfalls, wäre Linux unstabiler als Windows95.
    MS konnte aufgrund seiner Marktmacht großen Druck auf die Treiberhersteller ausüben und ihnen Qualitätskriterien auferlegen. Das kann Linux überhaupt nicht. Des weiteren ändert sich die Windows-API nur sehr selten. Das ist keine Option für ein freies Betriebssystem, das kreative und offene Entwicklungen aufgreifen will und APIs zu Gunsten von Performance und Effektivität auch ändern will. Linux wäre damit seiner Flexibilität und hohen Performance beraubt. Das die Performance der freien 3D-Treiber mäßig ist, liegt an unausgereiften Treibern - mitunter eine Folge fehlender Dokumentation und kooperativer Entwicklung der Hardwarehersteller. Dass es anders geht zeigt Intel, deren vergleichsweise schwachen 3D-Hardwarebeschleunigung unter Linux ein vielfaches besser ist als die freien nVidia- und ATI-Treiber.
    Anwender mögen Prinzipien und Funktionsweise freier Softwareentwicklung vielleicht nicht sonderlich tangieren und ein Betriebssystem nur Starter für Anwendungen und Spiele sein - Hauptsache 160FPS - aber konkurrenzfähige freie Betriebssysteme sind mit Binary-Only-Treibern nicht möglich, weil diese die Freiheit nehmen.

    Die GPL ist eine Lizenz nach dem Prinzip: Du nimmst, also gib auch! - oder: Deine Freiheit endet dort, wo sie die Freiheit anderer zu beeinträchtigen beginnt! Mit diesem Modell ist Linux eines der größten und wichtigsten Betriebssysteme der Welt geworden. Systeme die nur geben und nichts verlangen, verlieren zunehmend an Bedeutung - sie dienen anderen als Source-Pool. Sie werden von nVidia nicht besser unterstützt, denn nVidia geht es allein um Absatz und nicht um performante, hochverfügbare Betriebssysteme.

    Wenn diese Firmen eben keine Details ihrer Plattformen veröffentlichen wollen, dann sind die Treiber eben Closed Source.

    Und wenn das Betriebssystem frei ist, dann sind eben auch die Treiber frei!
    Was ist für Dich als Anwender besser? Ein Treiber, über den der Hersteller willkürlich nach belieben verfügen kann, oder ein Treiber der an alle Begebenheiten und Neuentwicklungen sowie verschiedene Rechnerarchitekturen angepasst und darüber hinaus gedebuggt werden kann? Warum propagierst Du eine Treiberpolitik, die außer dem Hersteller, allen, auch Dir als Anwender, nur Nachteile bringt?

    Was ist daran so schlimm und so liegt das Problem sie trotzdem gescheit einzubinden??

    Frag nVidia, warum man ihre Treiber-Lizenzen so restriktiv sind, dass man sie nicht auf Installationsmedien mitliefern darf. Warum sie nicht für JEDE EINZELNE Distribution und Kernelversion Binaries anbieten. Frag sie warum sie ihre Firmengeheimnisse nicht in die Firmware packen und freie Treiber entwickeln. Frag sie warum sie glauben Linux sei Windows.

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  9. Re: Wenn freie Software so frei ist...

    Autor: Smaug 13.11.12 - 11:47

    Wie kannst du sagen, dass der Nvidia Treiber besser ist, wenn du nur für AMD Sprechen kannst.

    [de.wiktionary.org]

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  10. Re: Wenn freie Software so frei ist...

    Autor: nille02 13.11.12 - 12:32

    Smaug schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > de.wiktionary.org

    Und was soll das nun ändern? Seine Aussage ändert es nicht.

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  11. Re: Wenn freie Software so frei ist...

    Autor: __fastcall 13.11.12 - 12:51

    Weil ich es gelesen habe. Deswegen AFAIK.

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  12. Re: Wenn freie Software so frei ist...

    Autor: Lala Satalin Deviluke 13.11.12 - 14:38

    Schnittstellen!!!

    Grüße vom Planeten Deviluke!

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  13. Re: Wenn freie Software so frei ist...

    Autor: bernd71 13.11.12 - 14:46

    Die sind bei Windows aber irgendwie schöner.

    SCNR

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