Haskell ist sicher eine tolle Sprache, aber sicher nix für Kernelprogramierung, einfach zu langsam.
Ich mag Ook! noch mehr als brainfuck.
Was wolltest Du der Welt jetzt mitteilen? Also außer, dass Du keine Ahnung hast?
Das mit dem Langsam musst die ein wenig differenzierter sehen. Ja, Haskell kann langsam er sein, aber die meisten Compiler bzw. Interpreter sind heute sehr, sehr intelligent. Da wir hier an der Universitaet Haskell als Programmiersprache den Erstsemestlern nahebringen um ihren Horizont zu erweitern und nebenbei auch C gelehrt wird, wurden auch parallel einige Algorithmen implementiert. Hierbei hatte sich recht schnell gezeigt, dass Haskell an vielen Stellen schneller war. Dies haette durch die Studenten auch behoben werden koennen, aber dafuer haette viel mehr Zeit und Arbeit investiert werden.
Ich bezweifel, dass Linus jemals Haskell im Kernel erlauben wird, aber als 'schnell mal implementieren' sehe ich darin gute Chancen. Ich selber habe mir aber noch nicht angeschaut in wieweit die Schnittstelle ueberhaupt fuer schnelle Tests geeignet ist.
--
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The speed, size and dependability of programming languages:
http://gmarceau.qc.ca/blog/2009/05/speed-size-and-dependability-of.html
Das muss nicht unbedingt "schnell mal" sein, Funktionale Programmierung hat an einigen Stellen klare Vorteile.
Auch wenn ich ehrlich gesagt sagen muss, das ich mich selbst mit funktionaler Programmierung noch schwer tue, man sieht aber schnell was theoretisch möglich ist.
Bist du sicher, dass du den Haskell-Compiler GHC meinst und nicht etwa den Haskell-Interpreter Hugs?
Das wär aber dann nichts neues. Kernel Module kann man auch jetzt schon in Brainfuck Schreiben, da die entsprechenden BF-C-Umsetzer seit Jahrzehnten bestens funktionieren.
;-) oder vielmehr ,-]
notan schrieb:
------------------------------------------------------------------------> ,-]
Ohne [ ist das ein Syntax-Error.
functionator schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> The speed, size and dependability of programming languages:
> gmarceau.qc.ca
... die Diagramme sind falsch zugeordnet. Es wäre mir zumindest neu, das Java6 etwas mit systemnaher und auf Codesize optimierter Programmierung zu tun hat. Wenn man das dann noch mit FreePascal vergleicht rollen sich mir die Fußnägel auf. LUA und OCamL scheinen laut diesem Vergleich ja die optimalen Sprachen zu sein.... Ich würd sagen: und ab in die Tonne mit dem Vergleich...
kirsche40 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> functionator schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > The speed, size and dependability of programming languages:
> > gmarceau.qc.ca
>
> ... die Diagramme sind falsch zugeordnet. Es wäre mir zumindest neu, das
> Java6 etwas mit systemnaher und auf Codesize optimierter Programmierung zu
> tun hat. Wenn man das dann noch mit FreePascal vergleicht rollen sich mir
> die Fußnägel auf. LUA und OCamL scheinen laut diesem Vergleich ja die
> optimalen Sprachen zu sein.... Ich würd sagen: und ab in die Tonne mit dem
> Vergleich...
Tja, vielleicht solltest du mal deine Vorurteile neu justieren.
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