Sichere mit rsync /etc und /home
In /etc sind alle Systemweiten Einstellungen und in Home deine persönlichen Daten und Einstellungen.
Wenn du dein System schrotten solltest, installierst du es einfach neu incl. aller benötigten Programme und schiebst die beiden Ordner wieder dahin. Evtl. solltest du auch /home auf eine eigene Partition auslagern.
Ich hatte da mal ein script, aber die Homepage auf der es stand funktioniert im Moment leider nicht. Kann es dir aber auch so zuschicken, wenn du willst.
K4m1K4tz3 schrieb:
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> Wenn du dein System schrotten solltest,
> installierst du es einfach neu incl. aller
> benötigten Programme und schiebst die beiden
> Ordner wieder dahin.
Aber das wäre doch eine Riesenarbeit, alle Programme wieder zusammenzusuchen, Treiber zusammensuchen (manche musste ich sogar selbst kompilieren), dann die Treiber mit diesen Interfaces(?) verbinden... würde das gerne alles mitsichern, also wirklich die komplette Konfiguration.
Habe jetzt ja schon ein paar interessane Tipps bekommen und werde das mal nach und nach durchprobieren.
LINUX NEWBIE schrieb:
-------------------------------------------------------
> Mit welchem Programm kann ich unter Linux im
> laufenden Betrieb Komplettsicherungen des Systems
> (= Images) erstellen?
mondo aka. mondorescue:
http://www.mondorescue.org/
das teil kann dir direkt isos erstellen die du, wenn du sie gebrannt hast einfach einlegst und von den isos das system wieder herstellen kannst.
und das sowohl teilweise (einzelne ordner) als auch das komplette system.
Was ist so schwer daran einen Treiber zu bauen? Meist bedeutet es doch nur:
su
make
make install
Wie gesagt die Systemweiten Konfigurationen liegen in /etc
LINUX NEWBIE schrieb:
-------------------------------------------------------
> Michael - alt schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Das ist lustig. Du bist offenbar tatsächlich
> der
> einzige Teilnehmer hier, der eine Ahnung
> hat,
> worums überhaupt geht. Der Witz ist,
> seine Frage
> kann man so gar nicht
> beantworten, denn man muß
> dazu erst mal
> wissen, was denn genau gesichert
> werden soll,
> d.h. ob die Snapshot Technik
> überhaupt
> anwendbar ist.
>
> Ich weiss leider nicht wie ich es besser
> ausdrücken soll.
>
Du hast doch alles richtig formuliert. Zwar unvollständig, aber woher sollst Du das denn wissen (mal abgesehen davon, daß ich einen ganz persönlichen Verdacht zum eigentlichen Zweck Deiner Frage hege; aber ich gehe ja mal auf das Spiel ein).
Deine Vorgehensweise unter Windows ist auf jeden Fall richtig. Nicht nur wegen einer zerstörten Platte, sondern auch wegen anderer Dinge, die so passieren können.
Aber ein vollständiges Immage benötigst Du nur nach einer Installation von etwas; im Grunde ist es nicht nötig für normale Anwendungen.
Also wenn Du kein E-Mail-System benutzt, das datenbankbasiert ist und sich Dein E-Mail-Verkehr auf nur gelegentliches Hin und Hersenden von Privatemails beschränkt, sind besondere Backuptechniken Unsinn.
Wichtig ist halt daß Du für alle wichtigen Daten, solange sie als Einzeldateien abgespeichert werden, halt eine bestimmte Direktory benutzt und das strikt einhältst. In dem Zusammenhang sind Sicherungen dieser Daten auf beispielsweise Sticks hinreichend. Wenn Du dann noch Dateien, die Du eigentlich "archivierst", also längere Zeit nicht benötigst in spezielle Direktories stopfst und die auch gesondert sicherst, dann hast Du eine vernünftige Vorgehensweise.
Und die ist Systemimmanent. Also unter Linux ähnlich wie unter Windows.
Dann würde ich die Komplettsicherung unter Linux am Wochenende Nachts per dd anstoßen und die täglichen sicherungen wie oben beschrieben. Die Parameter wurden hier in der Thread genannt. Rsync ist dann unnötig.
Unter Windows würde ich weiter Images schreiben, wie o.a. denn das ist der dort vernünftigere Weg.
föhn schrieb:
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> LINUX NEWBIE schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Mit welchem Programm kann ich unter Linux
> im
> laufenden Betrieb Komplettsicherungen des
> Systems
> (= Images) erstellen?
>
> mondo aka. mondorescue:
>
> www.mondorescue.org
>
> das teil kann dir direkt isos erstellen die du,
> wenn du sie gebrannt hast einfach einlegst und von
> den isos das system wieder herstellen kannst.
>
> und das sowohl teilweise (einzelne ordner) als
> auch das komplette system.
>
bleibt noch zu sagen, das es funktioniert, ein backup von einer liveCD aus aber immer vorzuziehen ist.
dafür gibts auch spezielle mondo-liveCDs soweit ich weiss.
K4m1K4tz3 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Was ist so schwer daran einen Treiber zu bauen?
> Meist bedeutet es doch nur:
>
> su
> make
> make install
>
> Wie gesagt die Systemweiten Konfigurationen liegen
> in /etc
Frickelkram !
Genau deswegen hat linux nur nen Marktanteil von 1%, die meisten leute wollen ein System das einfach funktioniert und nicht so eine kranke frickelei.
penguin_from_hell schrieb:
-------------------------------------------------------
> syncen reicht schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > im gegensatz zu windows scheint es bei
> linux
> auszureichen, wirklich nur die daten
> wegzusichern.
>
> Ein Grundprinzip eines *nix Betriebssystems ist
> es, dass "alles" eine Datei ist. Damit ist
> wirklich "Alles" gemeint.
>
> Ich hab vor ein paar Monaten meinen alten
> Heimserver von einem Raid Array auf eine einzelne
> Festplatte durch simples kopieren und der
> anschliessenden Installation des Boot Manager
> migriert. Hat sofort problemlos funktioniert, wie
> wenn das System schon immer auf dieser Platte
> installiert gewesen wäre.
>
> greets
>
>
Du weißt aber schon, daß NTFS oder HPFS in gewissem Sinne eine Datei ist? Und Du weißt schon, daß das im Grunde eines der Grundübel für eine ganze Reihe von Operationen sein kann? Da lauern z.B. Konsistenzprobleme etc. Also das als Vorteil herauszustellen verlangt schon ziemlich viel Unkenntnis.
dgfh schrieb:
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> K4m1K4tz3 schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Was ist so schwer daran einen Treiber zu
> bauen?
> Meist bedeutet es doch nur:
>
> su
> make
> make install
>
> Wie
> gesagt die Systemweiten Konfigurationen
> liegen
> in /etc
>
> Frickelkram !
>
> Genau deswegen hat linux nur nen Marktanteil von
> 1%, die meisten leute wollen ein System das
> einfach funktioniert und nicht so eine kranke
> frickelei.
>
>
Mal ne Frage, was außer Unix funktioniert denn wirklich? Bei dem Wort Frickelkram muss ich zuerst an Windows denken...
Was hälst du von dem Ansatz? Macht Backups denke ich überflüssig.
http://blog.laxu.de/2008/03/24/nilfs2/
> Nilfs2 ist ein log-structured file system. Das heißt, dass Daten bei bearbeitung nicht überschrieben werden, sondern an eine andere Stelle geschrieben werden, sodass das Original erhalten bleibt.
> Dazu nutzt Nilfs2 Checkpoints und Snapshots. Bearbeitet man Dateien, erstellt Nilfs2 ca. alle 30 Sekunden einen Checkpoint, welcher in der Standardeinstellung nach einer Stunde gelöscht wird. Möchte man einen Checkpoint dauerhaft behalten, kann man ihn in einen Snapshot umwandeln, welcher nicht automatisch gelöscht wird.
Wer das liest ist anders.
"Frickeln"
Schön wenn man es kann. nicht schön wenn man es muss. Bei Linux ist noch einiges leider muss.
Nilfs2 ist nicht geeignet um darauf ein Betriebssystem zu organisieren.
Unter Linux wird derzeit BtrFS entwickelt und bald fertiggestellt sein, was in Punkto Geschwindigkeit, Datensicherheit und Backups neue Maßstäbe setzen wird.
Und wenn schon einige wieder mit "Gefrickel" kommen, unter Windows ist dieser Umstand quasi Standard seit je her nur wird es oftmals als "normal" hingestellt, doch unter Linux ist es natürlich "furchtbar".
Jedes OS macht seine Entwicklungen durch. Seit es Betriebssysteme gibt geht es bergauf und bergab, genauso unter Linux oder Windows.
Im übrigen gibt es zu allen wichtigen Linux Distis genaue Beschreibungen, was das Ziel dieser Distribution ist. In der Hinsicht ist es wirklich nicht schwer ein passendes System für die eigenen Anforderungen zu finden, man muss dafür nur lesen mehr nicht.
Auch dieses "Gefrickel" gehört unter Linux allgemein zu gut 95% der Vergangenheit an, da Mehrheitlich alles out-of-the-box funktioniert ohne eingreifen des Nutzers.
Jede Distri hat ihr Ziel und wer Einfachheit haben will inkl. aller Codecs etc. der sollte direkt bei LinuxMint 11/12 zuhause sein, da es nichts besseres oder vergleichbares gibt was den Einstieg zu Linux so reibungslos macht.
Unter Windows ist es reine Gewohnheit das Leute es nutzen, selbst Windows Versionen die wirklich nur Stress bereiteten zwingen sich die Leute auf nur um irgendwie mit klar zu kommen... doch zum Glück gibt es Alternativen.
Wenn man sich bspw. Kubuntu 11.10 anschaut mit KDE 4.7 Desktop, kein Windows 7 könnte je schöner und funktionaler sein...
1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.11.11 21:09 durch posix.
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