Also ich mag davon ja nur wenig verstehen, aber in der Arbeit habe ich ein kleines Softwareprojekt in Lazarus gestartet. Das ist ein Delphi-Klon. Die Entwicklung begann unter Linux. Dann wurde auf Windows portiert (ca 5 Zeilen Unterschied), dann noch mal auf MacOSX (ca 2 Zeilen Unterschied).
Das Programm läuft nativ auf allen 3 Plattformen und hat überall eine native GUI. Man muss halt Pascal sprechen, dafür hat man die Möglichkeit die GUI nicht nur durch doofklicken, sonder auch, und sogar gemischt, im Programmcode zu erstellen. Delphi/Lazarus hat sogar ein geniales System zur Anordnung von Elementen.
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Ja, so etwas geht auch in C++ und anderen Sprachen. Z. B. mit [www.wxwidgets.org]
Manchmal kann es aber schon von Vorteil sein, wenn ein Programm nicht für jedes System neu kompiliert werden muss, vor allem wenn neue Plattformen hinzukommen. Andererseits ist man dann darauf angewiesen, dass die Runtime-Umgebung für die entsprechende neu hinzukommende Plattform verfügbar gemacht wird.
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Ja, der IDE/GUI-Support war auch früher schon 1A.
Ich vermute mal, das Problem ist Delphi ... wer will damit noch arbeiten?
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> Pascal-Syntax ist mit das beste, was es unter Programmiersprachen gibt, wenn es um das Lesen von Code geht.
Deine persönliche Meinung in Ehren, aber 95% des Planeten sind nach Kontakt mit Delphi schreiend weggelaufen.
Außerdem geht es ja nicht nur um die Syntax ... sind Strings endlich mal gefixt? Da leben doch immer noch so ungefähr ein halbes dutzend Varianten, die man nicht tot bekommt.
Außerdem: Das Ökosystem, besonders das OpenSource-Ökosystem ist einfach mickrig.
Wenn man Delphi in irgendeiner Frickelklitsche benutzt, die eine strikte non-OS-Policy hat, mag das noch gehen ... aber im echten Leben?
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smcj schrieb:
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> Deine persönliche Meinung in Ehren, aber 95% des Planeten sind nach Kontakt
> mit Delphi schreiend weggelaufen.
Natürlich spielt da Geschmack, Gewohnheit und Schreibfaulheit eine Rolle, nichtsdestotrotz wurde Pascal mit starkem Fokus auf Lesbarkeit entwickelt.
>
> Außerdem geht es ja nicht nur um die Syntax ... sind Strings endlich mal
> gefixt? Da leben doch immer noch so ungefähr ein halbes dutzend Varianten,
> die man nicht tot bekommt.
>
> Außerdem: Das Ökosystem, besonders das OpenSource-Ökosystem ist einfach
> mickrig.
> Wenn man Delphi in irgendeiner Frickelklitsche benutzt, die eine strikte
> non-OS-Policy hat, mag das noch gehen ... aber im echten Leben?
Ok, das kann einem den Spaß natürlich verderben und die Entwicklungszeit unnötig in die Länge ziehen.
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Ich glaube Delphi selbst benutzt keiner mehr, es gibt ja inzwischen Lazarus.
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Casandro schrieb:
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> Ich glaube Delphi selbst benutzt keiner mehr, es gibt ja inzwischen
> Lazarus.
Das Mastermind hinter Turbo Pascal und Delphi war Anders Hejlsberg. Und der ist bekanntlich von Borland zu Microsoft gewechselt und hat dort C# und .NET aus der Taufe gehoben. C# ist also quasi der geistige Nachfolger von Delphi.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.05.12 13:52 durch ChristianG.
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Das wusste ich nicht, mir fiel nur immer auf, dass wenn ich nach Klassennamen gesucht habe, auch immer die Hilfe von .net kam. Das muss ja eine ziemliche 1:1 Kopie sein. :)
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das ist so nicht wahr - ich *musste* es für meine diplomarbeit verwenden (hatte vorher 10 jahre lang kein pascal mehr gemacht...). ich war echt überrascht, was die ide alles bot - insbesondere der debugger war super.
aber noch mal möchte ich es eigentlich nicht benutzen :)
"we have computers, which can beat your computers"
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ChristianG schrieb:
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> C# ist also quasi der geistige Nachfolger von
> Delphi.
Spielt der Autor bei der Relation "geistiger Nachfolger" nicht eher eine untergeordnete Rolle?
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