Ein ((fast) reiner) Pull-Client (Browser), hält Teile einer Webseite (ein persistentes (gepulltes) Stück Javascript) offen, und sobald sich darin eine und/oder mehre Variablen ändern, pullt der Pull-Client eine Nachricht vom Server, und das nennt sich dann Push-Nachricht?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.02.12 08:02 durch owmelaw.
Das nennt sich long polling
Beispiel: 1 ganzer Durchlauf:
1. Browser(Pull-Client macht) XmlHttpRequest mit langem TimeOut (z.Bsp. 500 Sekunden).
2. Server erhält request und macht Thread.Sleep();
3. Jetzt überprüft Server mit Timer die Datenquelle auf Veränderungen (z.Bsp. alle 500ms).
4. Tritt während der Zeitspanne, des TimeOuts eine Veränderung auf gibt der Server dies an den Client Weiter und schliesst die Verbindung.
5. Client erhält erfolgreich die Nachricht und verarbeitet sie.
//->Ende
6. Tritt während der dieser Zeitspanne keine Veränderung auf gibt der Server eine
TimeOutException zurück und der Client beginnt in der Ereignisbehandlung für Fehler wieder bei 1.
Die Gründe für diese Vorgehensweise liegt in der Natur von Http. Google hilft weiter.
Gruss
Mir ist (long) Polling durchaus bekannt (neben anderen Techniken ein Push-Medium zu emulieren), das macht aber aber aus dem Pull doch kein Push (auch wenn es vermeintlich so aussehen mag). Wie Sie schon so schön sagen: Das liegt in der Natur von http. Also habe ich gar kein Verständnisproblem, und das ist nur alter Wein in neuen Schläuchen?
Was Mozilla versucht ist ja das Ganze, in ein API zu kapseln und auf den eigenen Servern als Dienst bereitzustellen.
Vorstellen kann ich mir dann das in Form von WebSlices wie beim IE, welche sich dann in FF auswählen lassen.
Gruss
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