Windows war bislang immer genau deshalb populär, weil sie rückwärtskompatibel waren.
Windows 3.1 hat sich verkauft, weil alte DOS-Programme problemarm sogar im Fenster liefen. Windows 95 hätte sich ohne Windows 3.1-Kompatibilität nicht verkauft, und noch bis ins Jahr 2000 waren alte "16-Bit" Programme durchaus verbreitet.
Niemand besorgt sich heute noch ein Windows-System um etwas neues aufzubauen. Der Markt ist längst an Linux verloren. Windows ist heute ein Legacy System. Man hat das halt noch, weil die wichtige alte Software noch darunter läuft. So lange die Kosten ein Windows am Laufen zu halten kleiner sind als die Kosten das System neu zu machen, läuft Windows weiter, notfalls halt ein Windows XP im x86 Emulator unter ARM.
Natürlich wäre es schön, die API mal aufzuräumen, aber dann ist es kein Windows mehr, dann kann man auch gleich beispielsweise ein Linux nehmen.
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Ist ja alles schön und gut aber wo steht denn das Windows 8 nicht mehr kompatible ist zu alten Anwendungen? Einzig Windows RT möchte besonders sein. Da sind die Zugriffe auf Win32 etc. Microsoft vorbehalten.
Der 0815 bekommt im Großen und ganzen nur ein neues Start Menü ( Metro ). Seine ganzen alten Anwendungen laufen nach wie vor.
Das Microsoft bei den Metro Anwendungen nun Härter vorgeht ist schön. Denn es ist ein Ärgernis wenn Anwendungen meinen sie können tun und lassen was sie wollen.
> Natürlich wäre es schön, die API mal aufzuräumen, aber dann ist es kein Windows mehr, dann kann man auch gleich beispielsweise ein Linux nehmen.
Warum ist es dann kein Windows? Die APIs sind noch da aber mit Metro gibt es auch einen Schnitt hin zu einer neuen API. Neben bei laufen diese Anwendungen dann auch auf den Tablets etc. und die Entwickler können sich auf dem Rechner nicht mehr wie der Elefant im Porzellanladen verhalten.
Linux findet nur keinen Anklang bei den Softwareanbietern. Warum auch? Der 0815 User wird sich eher einen Mac Kaufen.
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