Die Geschichte wiederholt sich. Es ist wirklich erstaunlich, daß Features, die es in der LISP-Welt seit sage und schreibe fast 50 Jahren gibt, jetzt in "moderne" Sprachen wie PHP und C# Einzug halten.
Mit Lambda-Funktionen und Closures hab ich mich schon in den 80er Jahren intensiv beschäftigt und sehe, daß es bis heute keine eleganteren Sprachen gibt als Lisp und Scheme.
Ein Feature werden die "modernen" Sprachen noch lange Zeit vermissen: Macros. Das ist das mächtigste Lisp-Feature überhaupt und hat mit C++-Makros überhaupt nichts zu tun. Es ermöglicht, Daten und Programme in derselben Form zu beschreiben, d.h. LISP-Code kann Daten generieren und verarbeiten, die selbst LISP-Code sind.
Davon sind die "modernen" Sprachen noch ein paar Generationen entfernt. Auf jeden Fall begrüße ich den neuen Trend zur funktionalen Programmierung.
so-isses schrieb:
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> beschreiben, d.h. LISP-Code kann Daten generieren
> und verarbeiten, die selbst LISP-Code sind.
Und wer brauch so nen Schwachsinn? Moment, ich antworte für dich :
Unfähige Möchtegerns in Unis, die keine Ahnung von Iteration - wohl aber von endloser Rekursion und ineffizienter Programmierung haben.
> Und wer brauch so nen Schwachsinn? Moment, ich antworte für dich :
> Unfähige Möchtegerns in Unis, die keine Ahnung von Iteration - wohl aber von
> endloser Rekursion und ineffizienter Programmierung haben.
Also, deutlicher kann man seine eigene Inkompetenz nicht ausdrücken!
Mehr ist nicht zu sagen.
> Mit Lambda-Funktionen und Closures hab ich mich
> schon in den 80er Jahren intensiv beschäftigt und
> sehe, daß es bis heute keine eleganteren Sprachen
> gibt als Lisp und Scheme.
Das ist ein ähnliches "Problem" wie RISC/CISC. Lisp und Scheme haben sich einfach zu wenig bewegt, zu wenig integriert und zu wenig getan, um die steigende Komplexität zu bewältigen. Und gerade bei größeren Projekten verliert LISP für mich leider massiv an Eleganz - auch wenn jedes einzelne Konstrukt und Lösungen für Einzelprobleme unbestreitbar ihren Reiz haben.
Da ist schon was dran, allerdings gibt es interessante Weiterentwicklungen, z.b. Clojure.
> Also, deutlicher kann man seine eigene Inkompetenz
> nicht ausdrücken!

so-isses schrieb:
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> LISP-Code kann Daten generieren
> und verarbeiten, die selbst LISP-Code sind.
Und genau das findet in der Industrie absolut keine Anwendung. Code, der Code generiert ist nicht nur unübersichtlich sondern offenbart sogar indirekt eine Inkompetenz des "Programmierers", weil er nicht weiss wie man dynamisch programmiert ohne den Code absolut unübersichtlich werden zu lassen. Paradigmen wie OOP, Polymorphie, Reflektion und Konsorten lösen ohne weiteres alle Probleme - sofern man sie richtig anwendet. Uralte Sprachen haben eigentlich nur einen einzigen Einsatzzweck : uralte Hardware :). Wer Sprachen tatsächlich aufgrund von Merkmalen wie zB. der möglichen Verschlimmbesserung des Codes beurteilt aber nicht die eher logischen Merkmale wie zB. "Effizienz, OOP-Unterstützung, Unabhängigkeit / Abhängigkeit von diversen Interpretern, Portabilität" in Betracht zieht hat leider keine Vorstellung davon, in welche Richtung die Welt sich dreht ...
Ich muss dir leider sagen : in der Industrie hättest du keine Überlebensschance. Nehmen wir ein Beispiel : die Microsoft Foundation Classes beschreiben eine überaus hässliche, nicht sehr funktionale, teilweise sogar ineffiziente Sprache aber ein ERGEBNIS lässt sich damit sehr schnell erzielen. Sofern man die ganzen MFC-Tücken beachtet, sich an Microsoft-Standards hält (!) und im Allgemeinen auch "bösartige Hacks" vermeidet kann man problemlos ein schnelles (!) und stabiles Programm für die Windows-Umgebung schaffen, zudem sind dann noch einige Methoden und Funktionen in MFC überaus mächtig, in Einzelfällen sogar einzigartig.
Du bist doch hier der Troll!
MFC? LOL!
Du bist vielleicht trollig!
Na? Wieder mit nem neuen Namen angemeldet um deine kindliche Wut möglichst anonym aus scheinbar vielen Quellen kund zu tun? :-)
Mei was sind wir heute aber wieder schizophren, Jüngelchen :)

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