1. Foren
  2. » Kommentare
  3. » Software-Entwicklung
  4. » Alle Kommentare zum Artikel
  5. » Pirates Love Daisies…

Technischer Aufwand und Kosteneffizienz

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Technischer Aufwand und Kosteneffizienz

    Autor 110011100010 20.12.10 - 12:57

    Beim lesen des Artikels empfand ich den beschriebenen Aufwand als umständlich, aufwändig und wenig effizient. Ok, ist alles noch am anfang und wird sicher in Zukunft noch optimiert.

    Man darf sich aber schon fragen wer das technisch mögliche am Ende des Tages bezahlen soll. Die Anfangsphase wird ja unweigerlich so laufen, dass die Kosten für Entwicklung, Workarounds und technischen Support höher liegen werden als bei einem Spiel das mit Flash, Shockwave oder Unity3D entwickelt worden ist.

    Die Überlegung ein Spiel unabhängig vom Browser zu entwickeln klingt zwar erstmal toll, dennoch müssen diverse Details berücksichtigt werden die dann Geräteabhängig sind (Bildschirmauflösung, Eingabegeräte (Tastatur, Mouse, Gamepad, Touch).

    Neben technischen Gegebenheiten ist auch das Spieleverhalten auf verschiedenen Geräten und Plattformen sehr unterschiedlich und bestimmt das Spielekonzept relativ Stark mit.

    Verschiedene Projekte zeigen, das die leute bei Interesse alles mögliche installieren. Gerade im Bereich der Onlinegames ist da die Frage, ob es nötig ist die PlugIn-Hemmschwelle nicht durch ein weniger nervigen Installationsprozess zu senken als einen komplett anderen Weg einzuschlagen der für den Moment nich wirklich vielversprechender ist.

    Es steht eigentlich auch ausser frage, das in Zukunft hauptsächlich Werbetreibende eine möglichst kleine Schwelle benötigen. Sie sind selten in der Lage mit viel Geld Werbung so zu gestalten, das sich Menschen absichtlich und freiwillig zuwenden. (Werbeblocker...)

    Das gezeigte Spielekonzept würde mit jeder anderen Technologie wesentlich besser laufen und auch weniger CPU verbrauchen und in der Entwicklung weniger kosten.

    Aber man muss vielleicht nur ein wenig warten bis entsprechende Tools und Entwicklungsumgebungen entstanden sind. Dann ist man technisch in 3-4 Jahren dort wo man mit Flash schon vor 10 Jahren war. Man wird dann merken, das zwar technisch alles funktioniert, aber nieman bereit ist (ausser für Werbung) Projekte damit umzusetzen. Die Gameindustrie wird dann in der Zwischenzeit ganz andere Massstäbe gesetzt haben und es wird schwer mit teuer produzierten Onlineangeboten die Aufmerksamkeit der Leute zu binden. Folglich wird Werbung nicht viel anders aussauen wie in den letzten 5 Jahren.

    Das alles nur weil Apple kein Flash auf dem IPhone haben will... Das ist eigentlich ein bisschen schräg...

  2. Re: Technischer Aufwand und Kosteneffizienz

    Autor elk-x 20.12.10 - 13:00

    Danke, dem kann ich nur zustimmen.

  3. Kurz gedacht

    Autor wongawonga 20.12.10 - 13:17

    Wie sieht dei Kosteneffizienz den aus wenn du überlegst,d ass du EVrsionen für:
    Windows, Apple, Linux, Playstation 3, Xbox2, Wii,... entwickeln msst und heir nur eine Version?
    na, MR Fachmannexperte;)

  4. Re: Kurz gedacht

    Autor wuggiwuggi 20.12.10 - 13:19

    Denas sieht viel nicht anders besser aus als, bei deinen Vorschalg.

  5. Re: Technischer Aufwand und Kosteneffizienz

    Autor niemand666 20.12.10 - 13:19

    Stimme dem auch zu bis auf diesen Punkt

    "Die Überlegung ein Spiel unabhängig vom Browser zu entwickeln klingt zwar erstmal toll, dennoch müssen diverse Details berücksichtigt werden die dann Geräteabhängig sind (Bildschirmauflösung, Eingabegeräte (Tastatur, Mouse, Gamepad, Touch). "

    Das ist absolut kein Argument, denn Geräteabhängige Sachen haben in dem Fall nichts mit der Ausgangsproblematik zu tun (Kosten <-> Leistung von dem ganzen Schmarn). Das Problem der Eingabegeräte kann sich nämlich JEDER Spieleprogrammierer von Flashgames oder Browsergames ebenfalls stellen und auch dort frisst es unnötig Kosten für kaum Leistung.

  6. Re: Technischer Aufwand und Kosteneffizienz

    Autor 110011100010 20.12.10 - 23:32

    Ich wollte damit sagen, dass man ohnehin Anpassungen für jede Plattform anstrengen muss und man da mit HTML5 + WebGL nun nicht wirklich eine zeitschonendere Lösung erhält. Was ich damit etwas missverständlich sagen wollte ist, dass man keinen Vorteil mit HTML5 über andere Lösungen erhält.

    Die Frage ist eben, ob man mit Unity3D oder auch Shiva3D nicht wesentlich besser fährt. Da ist der Content zwar eingekapselt in ein PlugIn. Jedoch ist es wesentlich leichter seine Applikation auch in AppStores unterzubringen. Mit oder ohne Browser drumrum geht dann beides ohne Probleme.

    Ebenso hat man mit diesen Lösungen schon heute interessante Möglichkeiten in der Hand und muss nicht erst warten bis es irgendwann mal fertig ist.

    Plattformunabhängige Lösungen lassen sich halt auch ohne Browser realisieren.

    Links:
    http://www.stonetrip.com/
    http://unity3d.com/

    Interessant ist bei diesen Lösungen, dass man sowohl mit als auch ohne Browser entwickeln kann. Somit lassen sich auch Angebote für Appstores entwickeln.

  7. Re: Technischer Aufwand und Kosteneffizienz

    Autor Strudelkuchen 22.12.10 - 02:57

    Wenn du in SDL entwickelst, dann läuft es auch auf fast jeder Platform.

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Meistgelesen
  1. Libreoffice

    "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"

  2. Browser

    Kauft Facebook Opera?

  3. Datenschutz

    Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft

  4. Blackberry

    RIM plant Massenentlassungen

  5. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 170 | letzter Beitrag 15:54 Uhr

  2. Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45

  3. Kommentare: 74 | letzter Beitrag 18:52 Uhr

  4. Kommentare: 70 | letzter Beitrag 18:56 Uhr

  5. Kommentare: 59 | letzter Beitrag 19:29 Uhr

Mehr



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


IMHO: Gema und Youtube - der Kampf ums Urheberrecht
IMHO
Gema und Youtube - der Kampf ums Urheberrecht

Nach der Urteilsverkündung im Rechtsstreit zwischen Youtube und Gema fühlten sich beide Seiten als Gewinner. In Wahrheit gibt es aber nur einen Verlierer, bloggt Medienrechtsexperte Thomas Hoeren: die Gema.

  1. Kulturelles Gedächtnis Wie speichern wir das Internet?
  2. Urheberechtsdebatte Piratenpartei legt Zehnpunktekatalog vor
  3. Urheberrecht SPD plädiert für "Vergüten statt verbieten"

Soziale Pornos: Facebook verliert Klage gegen Faceporn
Soziale Pornos
Facebook verliert Klage gegen Faceporn

Ein soziales Netzwerk für Pornografie muss seine Marke nicht an Facebook übergeben. Faceporn, ein norwegisches Unternehmen, freut sich über den Sieg vor einem kalifornischen Gericht.

  1. iOS Facebook bringt eigene Kamera-App auf den Markt
  2. Redesign Facebook bastelt an einer veränderten Chronik
  3. Umsatzwarnung Facebook offenbar selbst an schwachem Börsenstart schuld

IMHO: Warum ich nicht Diablo 3 spiele
IMHO
Warum ich nicht Diablo 3 spiele

Diablo 3 ist toll, sagen viele Spieler - Diablo 3 ist eine Stimulus-Response-Maschine, sagt Rainer Sigl. Der Blogger und leidenschaftliche Gamer erklärt, warum er sich Blizzards jüngstem Werk verweigert.

  1. IMHO Bitte aufwachen, Hollywood!
  2. IMHO Die Cebit verpufft in der Wolke

  1. Renesas: Chiphersteller will ein Drittel der Beschäftigten loswerden
    Renesas
    Chiphersteller will ein Drittel der Beschäftigten loswerden

    Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

  2. Blackberry: RIM plant Massenentlassungen
    Blackberry
    RIM plant Massenentlassungen

    RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

  3. Browser: Kauft Facebook Opera?
    Browser
    Kauft Facebook Opera?

    Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.


  1. 15:41

  2. 13:23

  3. 14:48

  4. 14:29

  5. 14:24

  6. 12:30

  7. 12:23

  8. 18:49