Mit jedem Update zu QT und der (für meine Begriffe) erstklassigen IDE QT Creator wird das Toolkit besser.
Wenn ich nicht meine bisherigen Programme alle schon ein ganzes Stück weit auf Java aufgebaut hätte, würde ich sie glatt portieren.
Naja. Muss mal schaun, dass ich beim nächsten Tool, dass ich anfang zu programmieren damit los leg... Für Plattformunabhängige Entwicklung ist QT mittlerweile jedenfalls ne echte Alternative zur Java Platform geworden.
Das seh ich auch so. Wenn man sich mal anschaut, wie platformunabhängig verschiedene Toolkits wirklich sind (ohne Codeänderungen), dann steht Qt ja schon fast an der Spitze. Klar muss man im Gegensatz zu Java den Code für jedes Target separat übersetzen, aber das lässt sich im Gegensatz zu Codeänderungen automatisieren.
.NET + WPF -> sehr hübsch, aber keineswegs plattformunabhängig
Java -> nicht schön zu programmieren und nur für den Desktop plattformunabhängig, JavaME fordert leider völlig anderen Code
Flash -> macht sich langsam, kann auf Windows+Linux+MacOS+manchen Handys+demnächst auch weiteren Geräten eingesetzt werden, aber schon allein aufgrund der Performance und der ständigen API-Änderungen verzichte ich gern.
Qt -> Windows+Linux+MacOS+Nokia-Handys/Tablets+weitere folgen...dazu kostenlose Entwicklungswerkzeuge, die zumindest auf allen Desktop-Systemen laufen sollten
blablabla schrieb:
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> (für meine Begriffe) erstklassigen IDE QT Creator
Neben einige sehr guten Sachen hat der Creator aber auch einige sehr große schwächen z.B. Projektverwaltung quasi nicht vorhanden.
Desweiteren ist die GUI viel zu verspielt und auf schick gemacht anstatt die arbeit des programmierers zu unterstützen...
Gut ist der editor und die codevervollständigung.
Und die GDB integration ist sehr gut.
Hat hier schon einmal wirklich ernsthaft versucht mit
Qt professionelle(im Sinne von: im beruflich/kommerziellen Einsatz) Projekte zu realisieren ?
Wenn ja, dürfte er von solchen Aussagen ganz schnell
geheilt sein ... bzw. sie aufgrund besseren Wissenes
erst gar nicht machen.
Meint:
Qt ist netter Bastelkram für HobbyCoder. Aber für
professionelle Projekte völlig unbrauchbar
perle025 schrieb:
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> Hat hier schon einmal wirklich ernsthaft versucht mit
> Qt professionelle(im Sinne von: im beruflich/kommerziellen Einsatz)
> Projekte zu realisieren ?
>
> Wenn ja, dürfte er von solchen Aussagen ganz schnell
> geheilt sein ... bzw. sie aufgrund besseren Wissenes
> erst gar nicht machen.
>
> Meint:
> Qt ist netter Bastelkram für HobbyCoder. Aber für
> professionelle Projekte völlig unbrauchbar
Schön, dass du das meinst. Aber warum das so ist würde ich schon gern wissen.
perle025 schrieb:
> Meint:
> Qt ist netter Bastelkram für HobbyCoder. Aber für
> professionelle Projekte völlig unbrauchbar
Dann für doch mal bitte ein Argument auf und nenne eine Alternative.
Das ist ist wohl auch alles unprofessionell:
http://qt.nokia.com/qt-in-use
Aber du bist mit Sicherheit nur ein Troll....
perle025 schrieb:
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> Hat hier schon einmal wirklich ernsthaft versucht mit
> Qt professionelle(im Sinne von: im beruflich/kommerziellen Einsatz)
> Projekte zu realisieren ?
>
> Wenn ja, dürfte er von solchen Aussagen ganz schnell
> geheilt sein ... bzw. sie aufgrund besseren Wissenes
> erst gar nicht machen.
>
> Meint:
> Qt ist netter Bastelkram für HobbyCoder. Aber für
> professionelle Projekte völlig unbrauchbar
Bastelkram für HobbyCoder?
Ich zitiere mal wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Qt
Prominente Beispiele, in denen das Qt-Toolkit zum Einsatz kommt, sind:
* die freie Desktopumgebung KDE
* der Opera-Webbrowser
* die VoIP-Software Skype (nur in der Linux-Version)
* das Programmpaket Mathematica des Unternehmens Wolfram Research
* das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop Album von Adobe
* das Videoschnittprogramm MainActor des Unternehmens MainConcept sowie
* die Office-Bibliothek der Verlage Duden, Brockhaus und Langenscheidt
* der virtuelle Globus Google Earth
* die grafische Benutzeroberfläche von VirtualBox von Sun Microsystems
* der freie Media Player VLC (seit Version 0.9.2)
* die freie Sprachkonferenzsoftware Mumble
* die proprietäre Sprachkonferenzsoftware TeamSpeak (seit Version 3.0)
m4nu schrieb:
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> * der Opera-Webbrowser
Opera dropt Qt wieder.
Nicht ganz.
Wenn Qt auf dem System vorhanden ist, wird es auch weiterhin vom Opera verwendet.
Als bekennender .NET-Entwickler schimpf ich eigentlich immer auf alle möglichen anderen Sprachen, vor allem Java! ^^ Aber zu Studiumszeiten habe ich viel mit QT gemacht und kenne auch viele, die QT professionell/kommerziell einsetzen. Ohne QT ist C++ einfach nur ein Krampf. :D
perle025 schrieb:
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> Hat hier schon einmal wirklich ernsthaft versucht mit
> Qt professionelle(im Sinne von: im beruflich/kommerziellen Einsatz)
> Projekte zu realisieren ?
>
> Wenn ja, dürfte er von solchen Aussagen ganz schnell
> geheilt sein ... bzw. sie aufgrund besseren Wissenes
> erst gar nicht machen.
>
> Meint:
> Qt ist netter Bastelkram für HobbyCoder. Aber für
> professionelle Projekte völlig unbrauchbar
Google Earth
Google Chrome
Opera
Skype
Maemo
Virtualbox
Photoshop Album
Mathematica
usw usf...
Alles Baselkram Herr Vollhonk?
Also hier sollte man doch endlich mal etwas differenzieren.
Qt ist für größere Projekte sehr wohl geeignet und das sogar ausgezeichnet. Das trifft allerdings NICHT auf den Qt Creator zu.
Qt lässt sich dagegen sehr gut in Visual Studio oder Netbeans integrieren.
Zitat: "> Qt ist netter Bastelkram für HobbyCoder. Aber für
> professionelle Projekte völlig unbrauchbar "
Klar und deutlich Qt und nicht Qt Creator!
Wenn der Herr perle025 nicht den Unterschied kennt, sollte auch nicht über Qt oder Qt Creator richten!
VBEntwickler schrieb:
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> ... Ohne QT ist C++ einfach nur ein Krampf. :D
Argghhhhh. Sowas kann ja nur ein VBler sagen *arggghhhh*
C++ ist immer ein Krampf. Kein Wunder, dass es an Programmiererbasis verliert. Viele Konzepte - z.b. Header statt Module, Pointerverbiegen, dumme Exceptions, sieht scheisse aus - sind einfach überholt. Man merkt es an der Menge der Bibliotheken wie Boost oder eben der Qt-Teil, die vieles kompensieren. Es ist einfach ein logischer Schritt, abgesehen von speziellen, sehr seltenen Ausnahmen wie Systemprogrammierung, für die man mittlerweile eigentlich auch mal eine angepasste Sprache entwerfen könnte.
In den meisten Anwendungsfällen ist der minimale Performancevorsprung einfach keine Entschuldigung für die Wahl von C++.
Man fährt schließlich heute auch keine Kutschen mehr außer zu Hochzeiten und Herbstfesten.
Ich finde auch, dass C++ allein ziemlich wenig kann. Ohne die Erweiterungen von Qt gefällt mir C++ ganz und garnicht. Die Trennung von Header und Source empfinde ich inzwischen ebenfalls als ein wenig lästig, hat aber auch Vorteile, v.a. beim compilieren oder wenn man nur Header-Dateien weitergeben möchte, um den source zu verstecken. Trotzdem gefällt mir der Java-Ansatz besser, Klassen in einer Datei zu beschreiben.
Der Performance-Schub von C++ ist allerdings gewaltig. Für eine normale Desktop-Anwendung geht mit den Qt-Libraries schon einiges an Performance verloren, allerdings nur gemessen an hochgradig optimierten MFC-Anwendungen (ich bleib hier mal bei Windows, wenns in Ordnung is ;-)). uTorrent wäre nie so geil, wenn der Entwickler Qt benutzt hätte.
C++ hat aber auch große Vorteile: Operator-Überladung, Referenzen und Zeiger (ja, man kann viel Unfug mit machen, aber sobald man sich halbwegs auskennt, ist das ein Segen IMO) gibts in Java nicht.
Und im Vergleich zu Java ist Qt eine absolute Rennsemmel. Eclipse ist ja eines der Vorzeigeprojekte, aber trotzdem schnarchlahm. Garbage-Collector etc. ist nice, aber da muss es andere Konzepte geben. Java ist und bleibt langsam - und sieht auch noch scheiße aus.
Ich weiß nicht, wie stark Qt sich etablieren wird. Es ist utopisch zu sagen, man kann mit Qt für Linux, Mac und Windows und Nokia Phones etc. programmieren. Man muss vielleicht keine neue Sprache lernen, aber das ist meistens die kleinste Hürde. Ein Desktop-Programm hat auf dem Handy nichts zu suchen - und umgekehrt.
Mit Objective-C und Cocoa steht Qt auf dem Mac eine Konkurrenz gegenüber, die Qt nur mit der Portabilität wegdrücken kann. .NET auf Windows ist nicht schnell genug, unter Linux ist das Rennen zwar offen - aber nicht marktentscheidend.
Ich mag Qt sehr, und ich persönlich entwickle damit seit längerer Zeit eine professionelle Anwendung, mit der ich auch mein Butterbrot verdiene, und bin hochzufrieden, auch wenn die SQL Bindings ein paar Wünsche offen lassen. Meiner Meinung nach ist Qt am ehesten mit Java zu vergleichen - macht aber einiges besser, ist schneller und sieht nativ aus.
TW schrieb:
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> Und im Vergleich zu Java ist Qt eine absolute Rennsemmel. Eclipse ist ja
> eines der Vorzeigeprojekte, aber trotzdem schnarchlahm. Garbage-Collector
> etc. ist nice, aber da muss es andere Konzepte geben. Java ist und bleibt
> langsam - und sieht auch noch scheiße aus.
Java sieht schon mal überhaupt nicht aus bzw. so wie man es programmiert. Wie das bei jeder Sprache so ist. Falls du Swing meinst: Mit der Zeile "UIManager.setLookAndFeel(UIManager.getSystemLookAndFeelClassName())"
sieht Swing ebenfalls nativ aus.
Eclipse ist in der Tat ein langsames Stück Müll (sorry). Und ein Vorzeigeprojekt ist es schon gar nicht.
Java ist mittlerweile ähnlich schnell wie C++. Wird ja auch zur Laufzeit nativ kompiliert.
Java /kann/ ähnlich schnell wie C++ sein. Vor allem, wenn man ausreichend RAM hat und die Startgeschwindigkeit nicht mit einbezieht.
Java kann aber auch massive Performance-Probleme bekommen, wenn der GC zum Beispiel Amok läuft.
> C++ hat aber auch große Vorteile: Operator-Überladung, Referenzen und
> Zeiger (ja, man kann viel Unfug mit machen, aber sobald man sich halbwegs
> auskennt, ist das ein Segen IMO) gibts in Java nicht.
In Java hast du auch Referenzen. Zeiger brauchst du nicht, da Referenzen das gleiche leisten aber wesentlich sichere sind.
Ansonsten ist Java halt darauf designt, so wenig wie möglich „verwirrende” Sprachmöglichkeiten haben. Ich persönlich finde das ziemlich beschissen und deshalb ist es auch imho ein Krampf in Java zu entwickeln. Aber die Sprachdesigner, waren eben der Meinung Operatoren-Überladung würde nur vewirren.
Jedoch ist das kein Alleinstellungsmerkmal von C++. Viele Spachen bieten diese Funktionen auch: Phyton, Ruby, C# etc pp.
C++ hat daneben einfach zu viel Mist. Nicht nur das Header-Konzept. Das ist einfach eine mehr oder weniger gewucherte Syntaxansammlung.
> Java ist und bleibt langsam - und sieht auch noch scheiße aus.
Sorry, aber da outet man sich als jemand, mit dürftigem Halbwissen. Die JVM ist mittlerweile in vielen Einsatzszenarieren ähnlich schnell wie C++. Das Aussehen von JVM Anwendungen ist abhängig von dem GUI-Toolkit, genauso wie bei C++.
Mit Swing sind auch schon native Erscheinungsformen möglich. Ansonsten kann man mit Java auch GTK- und QT-Oberflächen schreiben.
Wir sind gerade dabei unser proprietäres >100000-Zeilen-Code-Qt4.5+-Projekt von Visual Studio zu Qt-Creator umzustellen. Die IDE gefällt mir persönlich inzwischen(!) deutlich besser als Visual Studio.
In Java wäre das Projekt wohl eher nicht machbar gewesen denke ich, da darin recht anspruchsvolle Simulations-Berechnungen ablaufen, bei denen selbst Handoptimierungen (Nein, kein Assembler. Nur sqrt's vermieden und ein wenig parallelisiert z.B.) noch einen entscheidenden Effekt haben.
Ein Dank nochmal an die Trolls für das schnelle Mergen von
http://bugreports.qt.nokia.com/browse/QTBUG-6958. Das hat uns auf indirekte Weise (wir können dadurch endlich zu Qt 4.6.1 wechseln, wodurch wir Workarounds zu Qt 4.5 Bugs vermeiden) heute viel Arbeit erspart.
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