Ich dachte, Wave geht eher in Richtung Kollaboration.
100 Mio Bürger diskutieren in Google-Giga-Wave zeitgleich über GEZ und ÖR.
Oder über Obamas Gesundheits-Initiative ohne das gekaufte (jetzt sehen die gekauften Lobbytisten [1] hier im Forum ihre Felle wegschwimmen. Har har har.) Lobbyisten pseudo-mäßig mit gefakten Geschichten (Iraker Soldaten reissen Babies aus Frühgeborenen-Säuglings-Stationen war eine Lüge im ersten Bush1/Irak-Krieg) Townhall-Meetings unterwandern. Oder Basta-Spastas das Wort haben weil man parallel andere Ideen diskutieren und hochpushen kann und Basta-Spasta essen muss, was von der Mehrheit auf den Tisch kommt.
Raindrop klingt aber auch interessant.
Man hat viele Quellen (RSS, Twitter, Email,...) die man angemessen filtern und darstellen will.
Holen / filtern / Darstellen
Client / Filter / Widgets
Unter Widgets verstehe ich jetzt selber konfigurierbare/wählbare Dastellungen von Nachrichten (verschiedenster Art).
Wieso soll man nicht alle Email-Headlines als (nicht! gewichtete!) TagCloud darstellen. Liste+Datum+Absender ist platz-aufwendiger.
Siga9876 schrieb:
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> Ich dachte, Wave geht eher in Richtung Kollaboration.
> 100 Mio Bürger diskutieren in Google-Giga-Wave zeitgleich über GEZ und ÖR.
Das ist vllt. EIN Anwedungsfall von vielen: Gruppendiskussionen, Chat, Verschmelzung mit Blogs, Dokumentenbearbeitung. Das alles verschmolzen zu einer Lösung, das ist Google Wave.
Raindrop ist was ganz anderes: Da geht es darum bestehende Tools in eine Oberfläche zu integrieren. Und die vorgestellten Werkzeuge dazu sind nicht wirklich innovativ:
Nachrichten aus unterschiedlichen Quellen ...
Links direkt als Vorschaubilder anzeigen ...
Zugriff auf ihre verschiedenen Nachrichtenquellen ...
Nachrichten automatisch aussortieren ...
Das klingt alles so, als ob sie ein paar nette Ideen für die Weiterentwicklung von Thunderbird ausprobieren wollen. Ein Konkurrent für Google Wave ist das nicht. Wer kommt nur auf die blödsinnige Idee!?
Klaus
Danke. Sowas hatte ich mir auch gedacht.
Aber Presse labert nur die Agentur-Meldungen nach.
Abonnier mal einen Feed bei news.google.de und Du siehst die Wahrheit über "redaktionelle 'Arbeit' ", nämlich Agenturmeldungen copy-pasten.
Wave ist nichts anderes als typisiertes shared memory mit remote access und ein API, um darauf zuzugreifen. Das einzig neue daran ist die Serverleistung, die Google bereitstellt, um es zu betreiben.
Nein, nein, nein, nein (und noch 5mal nein).
Wave muss nicht bei Google laufen um Wave zu sein...
Google liefert Server, aber auch Interface-Spezifikationen und vielleicht Server-Software um es selber woanders zu betreiben.
Die Frage ist, wie/ob es shared Zugriff gibt.
Bei Word würde ich es so machen, das man ein Schreibrecht hat und wenn man irgendwo Schreiben aktiviert (und parallel andere eingeloggt sind), dürfen die an diesem Absatz nicht herumschreiben, bis er freigegeben wurde.
An anderen Absätzen dürfen die schreiben.
Und sehen sofort, was geschrieben wird.
Beispielsweise wenn nur einer ein Protokoll einer Sitzung schreibt.
Iirc neues M$-Office soll auch Kommentare haben. Argl. Kommentare sind ultrawichtig und gehören überall dran.
Die Frage ist, ob/wie feingranular das Sharing ist. Bei einer Mind-Map will jeder überall was zeitgleich hinzufügen können.
Oder bei wave-Brainstorming (Wave-Storming SCNR) schreibt jeder selber seine Ideen aufs gemeinsame Arbeitsblatt.
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