Wieso entwickel sie was neues? Mit Adobe Air geht das doch schon lange.
Die Gnome API nutzen? Das wäre mir neu.
Weil sich Adobe bekanntlich einen feuchten Furz um den Linux Desktop kümmert?
Und ich wollte Air gerade eine Chance geben und unter Ubuntu installieren, aber es werden von Adobe nicht einmal 64Bit Pakete bereit gestellt...
Android schrieb:
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> Wieso entwickel sie was neues? Mit Adobe Air geht das doch schon lange.
Wieso? Wegen vier Buchstaben: frei
Kannst du denn unter deinem 64-bit Linux keinen 32-bit Code ausführen? *lol*
Mal ganz ehrlich, irgendwie sowas wie Flash muss her, damit kann man noch halbwegs anständige innovative GUI-Konzepte realisieren ohne den Verstand zu verlieren. Ich habe echt keine Lust auf diese ganze HTML/MXML/XAML Scheiße die anscheinend zum Trend geworden sind.
Flash? Is ja noch schlimmer. Ich habe generell keinen Bock auf Webkram auf meinem Desktop
Aber diesen Webtrend kann wohl keiner mehr aufhalten. Traurig, aber wahr
Und ich hab keinen Bock auf diese ganzen veralteten GUI-Frameworks a la Qt, GTK, Winforms etc. Das sind doch die gleichen Konzepte wie vor nunmehr bald 30 Jahren.
Vogon schrieb:
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> Und ich hab keinen Bock auf diese ganzen veralteten GUI-Frameworks a la Qt,
> GTK, Winforms etc. Das sind doch die gleichen Konzepte wie vor nunmehr bald
> 30 Jahren.
Und? Es funktioniert - abhängig vom Framework - zuverlässig und mehr oder weniger einfach. Warum etwas gut laufendes ändern, wenn es noch kein ausreichend erprobtes Alternativkonzept gibt?
Genau das ist der Punkt.
Revolutionen schaffen zwar immer etwas neues machen aber auch altes kaputt. Evolutionen sind da schöner und für die User angenehmer.
>Und? Es funktioniert - abhängig vom Framework - zuverlässig und mehr oder weniger einfach. >Warum etwas gut laufendes ändern, wenn es noch kein ausreichend erprobtes Alternativkonzept >gibt?
Ich kann einfach meine eigenen Vorstellungen mit solchem Zeug nicht umsetzen. Es braucht kein "Alternativkonzept", es muss einfach Flexibilität her. Mit Air kannst du genauso langweilige GUIs erstellen wie mit GTK/Qt, wenn du aber vielleicht noch ein interessantes interaktives zoomendes rotierendes Wasauchimmer dranbauen willst, dann geht das total einfach und schmerzlos.
Vogon schrieb:
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> Ich kann einfach meine eigenen Vorstellungen mit solchem Zeug nicht
> umsetzen. Es braucht kein "Alternativkonzept", es muss einfach Flexibilität
> her. Mit Air kannst du genauso langweilige GUIs erstellen wie mit GTK/Qt,
> wenn du aber vielleicht noch ein interessantes interaktives zoomendes
> rotierendes Wasauchimmer dranbauen willst, dann geht das total einfach und
> schmerzlos.
Autsch. Solche wie du sind der Grund, warum es gerade unter Windows so viel GUI-Wildwuchs gibt. Bei jedem noch so kleinen Maustreiber-Controlcenter tobt sich irgendein "ultra-cooler Design0r" aus und verbricht GUI-Beleidigungen, die nicht nur total unflexibel sind was verschiedene Bildschirmauflösungen oder gar Barrierefreiheit angeht, sondern auch jedes Mal aufs neue erlernt werden müssen.
Nein, GUIs gehören einheitlich und vom jeweiligen Windowmanager gerendert. Der Programmierer sollte nur die Macht haben, zu sagen, was für UI-Elemente es gibt und welche wie logisch zusammen gehören.
>Autsch. Solche wie du sind der Grund, warum es gerade unter Windows so viel GUI-Wildwuchs >gibt. Bei jedem noch so kleinen Maustreiber-Controlcenter tobt sich irgendein "ultra-cooler >Design0r" aus und verbricht GUI-Beleidigungen, die nicht nur total unflexibel sind was >verschiedene Bildschirmauflösungen oder gar Barrierefreiheit angeht, sondern auch jedes Mal aufs >neue erlernt werden müssen.
Form follows function, mehr nicht. Viele Konzepte können einfach nicht mit Standard-Widgets dargestellt werden, darum haben z.b viele Audio oder 3D-Anwendungen ihr eigenes Toolkit. Und von Auflösungsunabhängiger Darstellung sind gerade die Standard-Toolkits weit entfernt.
>Nein, GUIs gehören einheitlich und vom jeweiligen Windowmanager gerendert.
Der WindowManager rendert nicht die ganze GUI, nur die Fenster.
>Der Programmierer sollte nur die Macht haben, zu sagen, was für UI-Elemente es gibt und welche >wie logisch zusammen gehören.
Das würde voraussetzen, dass jemand ein Framework entwickelt, was für alle denkbaren Anwendungszwecke geeignet ist.
Vogon schrieb:
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> Form follows function, mehr nicht. Viele Konzepte können einfach nicht mit
> Standard-Widgets dargestellt werden, darum haben z.b viele Audio oder
> 3D-Anwendungen ihr eigenes Toolkit.
So ein Quatsch. Jedes vernünftige Toolkit ist um eigene Widgets erweiterbar. Wer deswegen meint, sein eigenes Toolkit schreiben zu müssen, hat einfach die existierenden nicht verstanden.
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