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Python ist doch keine Skriptsprache!?

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  1. Re: Python ist doch keine Skriptsprache!?

    Autor Blockwart 04.12.08 - 16:53

    Skripty schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Laut Wikipedia
    > (http://de.wikipedia.org/wiki/Skriptsprache) haben
    > Interpreter oder Compiler nichts mit der
    > Charakterisierung einer Skriptsprache zu tun...
    Wikipedia-Wadenbeissermode:
    Kannst du das auch belegen ;-)

    Python ist z.B. für Blender eine Skriptsprache, wenn du eine alleinstehende Applikation schreibst, ist es eine objektorientierte 3G Programmiersprache-

  2. Re: Python ist doch keine Skriptsprache!?

    Autor blork42 04.12.08 - 19:11

    Skripty schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Laut Wikipedia
    > (http://de.wikipedia.org/wiki/Skriptsprache) haben
    > Interpreter oder Compiler nichts mit der
    > Charakterisierung einer Skriptsprache zu tun...

    schonmal was mit Python geschrieben ? Nein ? Also schnautze :-p

  3. Re: Doch ist es.

    Autor Supreme 04.12.08 - 19:12

    Einmal ist immer das erste mal ;)

  4. Re: Doch ist es.

    Autor nonsense 04.12.08 - 19:26

    autor schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Dann sind Java, C# etc. Skriptsprachen? Hab ich
    > noch nie gehört.
    Naja, stimmt ja auch nicht :-)
    Skriptsprachen zeichnen sich aus durch
    - keine explizite Übersetzungsphase, teilweise sogar interaktiver Interpreter
    - bündeln Funktionen und Features um Produktivität zu erhöhen, lassen low-level Funktionen aus
    - üblicherweise haben sie automatisches Memorymanagement und mächtige Funktionen (die widerrum in low-level Sprachen implementiert sind)
    - meistens kein strenges Typsystem, teilweise sogar ohne, jedoch gewisse Einschränkungen damit der Programmierer nicht alles machen kann (-> wie z.B. in C)
    - außerdem sind Skriptsprachen öfters auch auf einen bestimmten Zweck zugeschnitten


  5. Re: Doch ist es.

    Autor IdiotenFinder 04.12.08 - 19:32

    Dann ist also jedes kompilierte Programm eine Skriptsprache, weil es ein Betriebssystem (eine anderes Programm) benötigt, um ausgeführt zu werden. Sorry, aber du bist ein oberflächlicher Idiot.

  6. Re: Python ist doch keine Skriptsprache!?

    Autor GodsBoss 04.12.08 - 21:54

    > Trotz Verwurstung der URL durch golem, habe ich
    > den Spendenlink erraten können! ;)
    Toll, jetzt hast du meinen Ehrgeiz angestachelt, das Gleiche zu tun. :D

    > Vielen Dank
    > Du hast €15.66 in herRrscher's Becher geworfen!
    Ich war geiziger, nur €11.10.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  7. Unterscheidung m.E. sinnlos!

    Autor GodsBoss 04.12.08 - 22:14

    Ich denke nicht, dass es eine einheitliche, sinnvolle Definition von "Skriptsprache" gibt. Üblicherweise geschieht das ja über die Ausführung, wobei meist unterschieden wird zwischen Programmiersprachen wie C, deren Programme zu Maschinencode kompiliert werden, Sprachen, deren Programme zu Bytecode kompiliert wird und eben Skriptsprachen, deren Programme überhaupt nicht kompiliert werden, sondern nur ausgeführt werden.

    Aber diese Unterscheidung ist sinnlos! JIT-Compiler übersetzen Quell- oder Bytecode während der Ausführung in Maschinencode. Manche Sprachen (wie eben Python) bieten direkte Ausführung, aber auch Kompilierung zu Bytecode an. Ist Python nun eine Skript- oder eine Programmiersprache? Was ist mit Programmen, die Python-Code in nativ ausführbare Dateien umwandeln, die also Maschinencode enthalten? Auch Javacode kann in native Programme kompiliert werden!

    Ich halte daher eine Diskussion für müßig. Sie bringt ohnehin keinem was, die Unterscheidung erfüllt keinen praktischen Zweck.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  8. <°)))o><

    Autor Spiegel 04.12.08 - 22:31

    kt

  9. Re: Unterscheidung m.E. sinnlos!

    Autor MeineEiner 04.12.08 - 23:21

    Hmmm. Ich sehe vor allem diesen Unterschied als praxisrelevant:

    Skriptsprache:

    Kann zur Laufzeit neuen Code errechnen und ausführen. Durchaus gängige Praxis z.B. mit PHP.

    Compillierte Sprache:

    Kann das nicht.

  10. ACK++

    Autor Py'O'Matic 04.12.08 - 23:52

    GodsBoss schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich denke nicht, dass es eine einheitliche,
    > sinnvolle Definition von "Skriptsprache" gibt.

    Richtig.

    > Üblicherweise geschieht das ja über die
    > Ausführung, wobei meist unterschieden wird

    Man könnte die Unterscheidung auch beim Einsatzzweck machen: klassische Verwendung, als Automatisierungswerkzeug: Python wird zur Skriptsprache, Einsatz in einer eigenständigen Anwendung, selbst wenn Python dann nur der sog. Gluecode zwischen compilierten Libs ist: vollwertige Programmiersprache. In beiden Fällen bringt Python eine extreme Flexibilität und verkürzte Entwicklungszeiten.

    > zwischen Programmiersprachen wie C, deren
    > Programme zu Maschinencode kompiliert werden,
    > Sprachen, deren Programme zu Bytecode kompiliert
    > wird und eben Skriptsprachen, deren Programme
    > überhaupt nicht kompiliert werden, sondern nur
    > ausgeführt werden.
    >
    > Aber diese Unterscheidung ist sinnlos!
    > JIT-Compiler übersetzen Quell- oder Bytecode
    > während der Ausführung in Maschinencode. Manche
    > Sprachen (wie eben Python) bieten direkte
    > Ausführung, aber auch Kompilierung zu Bytecode an.

    Auch für Python gibt es direkte compiler und just-in-time-compiler, die einfach als Modul eingebunden werden können. Es ist nur sehr häufig nicht nötig, da Python-Code selbst durch trickreiche Optimierungen extremst beschleunigt werden kann. Bei bestimmten Arten von Operationen kann durch aus die Geschwindigkeit von C erreicht werden (wenn an allen Ecken und Enden auf die wirklich mehr als mannigfaltigen "Batterien" von Python zugegriffen wird).

    > Ist Python nun eine Skript- oder eine
    > Programmiersprache? Was ist mit Programmen, die
    > Python-Code in nativ ausführbare Dateien
    > umwandeln, die also Maschinencode enthalten? Auch
    > Javacode kann in native Programme kompiliert
    > werden!
    >
    > Ich halte daher eine Diskussion für müßig. Sie
    > bringt ohnehin keinem was, die Unterscheidung
    > erfüllt keinen praktischen Zweck.

    Doch: Leute, die sich für richtige Programmierer halten, weil sie eine einzige compilierte Sprache halbwegs können, holen sich mit solchen Sinnlos-Vergleichen eine Gefühl von Bestätigung. Das sind häufig Menschen, die nur 1 oder 2 Sprachen mehr oder weniger lesen können und eine Ausrede für ihre Faulheit brauchen, eine weitere zu lernen.

    Ein Tip von mir: nach der 3. oder 4. gehts fast wie von selbst. Insbes. Python eignet sich als Lingua-Franca, aus der heraus einiges an Verständnis für alle Programmiersprachen erwachsen kann ...

  11. Re: Python ist doch keine Skriptsprache!?

    Autor Simpelton 05.12.08 - 08:36

    Hey, es ging nicht um "Vorteile". Es ging daraum, ob es eine Skriptsprache ist oder nicht. Nicht das Thema wechseln ;-)

  12. Re: ACK++

    Autor Supreme 05.12.08 - 10:28

    Py'O'Matic schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > vollwertige Programmiersprache. In beiden Fällen
    > bringt Python eine extreme Flexibilität und
    > verkürzte Entwicklungszeiten.

    Skriptsprachen zeichenen sich durch 'Very High Level-Abstraction' aus. Wofür man das dann benutzt ist doch Jacke wie Käse.

    > Auch für Python gibt es direkte compiler und

    Nicht wirklich. Entweder wird die Sprache dann derart Kastriert das man es nicht mehr als Python bezeichnen kann, oder der Interpreter wird einfach ein eine Lib gepackt und so mitgeliefert. Klar, es ist dann direkt aufrufbar, aber ist nur eine Option die den Charakter der Sprache an sich niht verändert.

    Was an und für sich schade ist. Ich suche schon lange eine möglichkeit meine Python-Apps für Windows auf ein füntel oder zehntel zu schrumpfen.

    > just-in-time-compiler, die einfach als Modul
    > eingebunden werden können. Es ist nur sehr häufig
    > nicht nötig, da Python-Code selbst durch
    > trickreiche Optimierungen extremst beschleunigt
    > werden kann.

    Naja, nicht wirklich ;)
    Ausserdem ist doch wesentlich aufwansloser einen Textbaustein für Psyco einzufügen, also Stunden und Tagelange den Code zu optimieren.

    > Bei bestimmten Arten von Operationen
    > kann durch aus die Geschwindigkeit von C erreicht
    > werden (wenn an allen Ecken und Enden auf die
    > wirklich mehr als mannigfaltigen "Batterien" von
    > Python zugegriffen wird).

    Optimist. Microbenchmarks sind aussagelos. Oder du nutzt Batterys die sowieso schon in C implementiert sind. Das man natürlich immer cPickle oder cElementTree nutzen sollte, wenn möglich ist ja selbstverständlich, aber _mein_ Code wird dait ja nicht schneller, er wird nur früher wieder ausgeführt ;)

    > Das sind häufig Menschen, die nur 1 oder 2
    > Sprachen mehr oder weniger lesen können und eine
    > Ausrede für ihre Faulheit brauchen, eine weitere
    > zu lernen.

    Hm? Meinst du nicht 'keine weitere Sprache lernen'?
    Ode rmeinst du die müssen eine SPrache erst runterputzen, damit ihnen der Lernaufawand nicht so hoch erscheint?

    > Ein Tip von mir: nach der 3. oder 4. gehts fast
    > wie von selbst. Insbes. Python eignet sich als
    > Lingua-Franca, aus der heraus einiges an
    > Verständnis für alle Programmiersprachen erwachsen
    > kann ...

    Naja, Sprachen lernen ist eine sachen, das ist nur Syntax und Features kennenlernen. Aber bis man wirklich ein Gefühl für die möglichkeiten der Sprache und ihrer Umgebung hat dauert es lange. Das ist es gut wenn mittlerweile Plattformen wie Java und .NET existieren, wo immerhin die Batterys immer gleich sind. Schade das Parrot da noch nicht mithalten kann.

  13. Re: Unterscheidung m.E. sinnlos!

    Autor rotfl 07.12.08 - 18:28

    MeineEiner schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Skriptsprache:
    >
    > Kann zur Laufzeit neuen Code errechnen und
    > ausführen. Durchaus gängige Praxis z.B. mit PHP.

    Du meinst wohl:

    Kann zur Laufzeit neue Sicherheitslücken errechnen und
    einbinden. Durchaus gängige Praxis z.B. mit PHP.

  14. Herzallerliebst.

    Autor Chris-t-iane 03.03.09 - 22:44

    Über welche unbedeutenden Randdefinitionen sich Menschen streiten können.

  15. Re: Herzallerliebst.

    Autor blub 10.10.09 - 00:40

    Da stimm ich dir zu. Python ist vor allem eine Programmiersprache. ;)
    Man kann jede Sprache auch als Scriptsprache verwenden.

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