... ist der, dass die Content-Anbieter, gleich ob es sich um eBooks, Games oder sonstiges handelt, ihre Medien dem direkten Zugriff des Käufers(!) und Nutzers entziehen. Damit üben sie letztlich Kontrolle aus und bevormunden den Nutzer. Ein Weiterverkauf oder auch nur ein Verleihen eines online gestreamten und im Browser laufenden Computerspiels ist natürlich nicht mehr möglich. Ebenso wenig können eBooks verliehen oder verkauft werden. Das Gleiche gilt für Videos, die übers Netz gestreamt werden. Außerdem haben diese Vertriebsplattformen auch marketingtechnische Vorteile. Denn i.d.R. muss man sich mit Name und Anschrift anmelden, etwa zum Zwecke der Rechnungserstellung. Und das bedeutet, das jeder Anbieter digitaler Medien genau weiß, was ein Konsument so liest, welche Filme er bevorzugt etc. Mit geschickter Verknüpfung anderer Informationen kann man die Nutzer eher einkommensstarken oder -schwachen Gegenden zuordnen und so weiter. Ich habe früher mal bei einem Marktforschungsinstitut gejobt, um mir den einen oder anderen Euro hinzu zu verdienen. Da ist diese Verknüpfung von Informationen zur statistischen Einordnung von Bürgern längst die Regel. Autokonzerne nutzen z.B. Informationen dieser Art, um gezielt potentielle Kunden anzusprechen. Mercedes Benz etwa ist nicht daran interessiert, ihre teuren Hochglanzprospekte in Problemvierteln unters Volk zu bringen.
Die neue Contentindustrie wäre jedenfalls ein weiterer Schritt hin zum unmündigen und gläsernen Bürger.
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Recht haste. Hab aber von Adobe auch nix anderes mehr erwartet.
Das die das Flashplugin für Linux einstellen soll sicherlich auch eher Signalwirkung haben als tatsächlich Arbeitsersparnis bringen.
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Ja Dexter, ich kann deine Gedanken lesen. Und ja, ich bin schlauer als du.
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