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Welcher Linuxer bezahlt denn für Software?

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  1. Welcher Linuxer bezahlt denn für Software?

    Autor LinuxFromScratch 11.11.09 - 16:16

    Soll kein Trollversuch sein, aber mal ehrlich, wo es dazu etwa um die 5000 OSS Alternativen dafür gibt, und dann kenn ich wirklich keinen der das tut, mir inklusive.

  2. Re: Welcher Linuxer bezahlt denn für Software?

    Autor Himmerlarschundzwirn 11.11.09 - 16:18

    Privatleute wohl weniger, das stimmt schon.

    Aber es gibt auch einige Unternehmen die Linux einsetzen (und sogar dafür bezahlen), die jucken die paar Peanuts für ein wirklich gutes Programm dann eher weniger.

  3. Re: Welcher Linuxer bezahlt denn für Software?

    Autor lcg 11.11.09 - 16:20

    LinuxFromScratch schrieb:
    -------------------------------------------------------------------> Soll kein Trollversuch sein, aber mal ehrlich, wo es dazu etwa um die 5000
    > OSS Alternativen dafür gibt, und dann kenn ich wirklich keinen der das tut,
    > mir inklusive.

    Ich könnte mir vorstellen, dass die Zielgruppe davon Nutzer sind, die unter Windows mit UltraEdit arbeiten (vielleicht, weil sie beruflich mit Windows arbeiten müssen und der da wirklich einer der Editoren ist, die was taugen) und dann froh sind, dass sie unter ihrer Linux-Distro zu Hause das jetzt auch nutzen können, was ihnen vertraut ist.

    Ich gebe dir aber Recht, ich glaube auch nicht, dass sie damit unbedingt die Nutzer von vi(m)/Emacs/Kate/gedit/... abgraben wollen.

    Grüße,
    lcg

  4. Re: Welcher Linuxer bezahlt denn für Software?

    Autor DarkRoot 11.11.09 - 16:30

    Ich habe bisher keinen anstaendigen Texteditor/IDE unter Linux gefunden, der mir gefaellt.
    Gedit? Kriegt nichtmal vernuenftiges Syntax Highlighting hin.
    Kate? Vim? Nano? Dass ich nicht lache.
    Eclipse? Performance ist unertraeglich
    Textmate kostet auch 40 Euro oder so. Leider gibts den nur fuer Mac.
    Ich weiss nicht wie die Linux Umsetzung ist, aber Ultraedit IST toll (zumindest unter Win).

  5. Re: Welcher Linuxer bezahlt denn für Software?

    Autor nomnomnom 11.11.09 - 16:34

    UltraEdit ist keine IDE. Du weisst hoffentlich, dass IDE nicht "Irgendein Dext Editor" heisst.

  6. Re: Welcher Linuxer bezahlt denn für Software?

    Autor SaTaN0rX 11.11.09 - 16:36

    Ok, Ich nutze Vim. Warum meinst du dass vim (oder emacs) nichts taugen?

    zum Threadstarter: Ja, ich zahle für SW unter linux. Allerdings nicht für nen Editor, da Vim kostenlos UND viel besser ist.

  7. Re: Welcher Linuxer bezahlt denn für Software?

    Autor Satan 11.11.09 - 16:41

    Kate bietet mir alles, was ich brauche, und wenn ich ne fette IDE für andere Sprachen als Freepascal brauche, nehme ich KDevelop 4.

    Ich krieg auch ohne 50€ zu latzen größere Projekte gebacken. Unter anderem auch dank GIT.

  8. Re: Welcher Linuxer bezahlt denn für Software?

    Autor gedit 11.11.09 - 16:44

    DarkRoot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gedit? Kriegt nichtmal vernuenftiges Syntax Highlighting hin.

    Also bei mir schon. Versuchs mal unter "Ansicht -> Hervorhebungsmodus".

  9. Re: Welcher Linuxer bezahlt denn für Software?

    Autor Franz Josef 11.11.09 - 16:48

    DarkRoot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kate? Vim? Nano? Dass ich nicht lache.

    Kate kann Syntax-Highlighting, Vim kann sowieso alles (wenn nicht ist der User schuld), Nano ist einfach nur ein Text-Editor und den Job macht das Ding gut.

    Welche Anforderungen hast du denn? Visual Studio ersetzen?

  10. Re: Welcher Linuxer bezahlt denn für Software?

    Autor Miniboss 11.11.09 - 16:56

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Privatleute wohl weniger, das stimmt schon.
    >
    > Aber es gibt auch einige Unternehmen die Linux einsetzen (und sogar dafür
    > bezahlen), die jucken die paar Peanuts für ein wirklich gutes Programm dann
    > eher weniger.


    Dem ist nicht unbedingt so wenn auch anders als erwartet.

    Richtig eklig und zeitaufwendig kann das Lizenzmanagement werden wenn man mehr als ein Arbeitsplatz betreuen muss aber nicht so viele um eine Concurrentlizenz zu rechtfertigen. Dann heisst es wo gehörte welche Seriennummer und wieviele Lizenzen sind momentan aktuell im Einsatz, etc. Nicht einfach ist auch die Beschaffung solcher Kleinigkeiten, die oft wie erwähnt Peanuts kosten aber auf Kreditkartenzahlungen eingerichtet sind. Da heisst es auch oft Runden drehen.

    Wie schön ist dagegen freie Software. Es wird ein Programm gebraucht? Rauf auf die Festplatte. Fertig.

    Meine Erfahrungen mit kommerzieller Software welche meist nur in binärer Form verteilt werden waren nicht gerade positiv weil zumindest früher wenig Wert auf die Binärkompatibilität gelegt wurde und auf Sourckompatibilität setzte. Damit war man gezwungen die Programme entweder statisch zu linken oder einen Berg an Zombie-Sharedlibgrab zu pflegen. So oder so verbrät es unnötig RAM und Festplattenplatz. Bei den Preisen heutzutage wohl kein wirklicher Hindernisgrund aber es blutet das Herz eines Ästheten. :)

  11. Re: Welcher Linuxer bezahlt denn für Software?

    Autor RaiseLee 11.11.09 - 17:01

    Miniboss schrieb:

    > Meine Erfahrungen mit kommerzieller Software welche meist nur in binärer
    > Form verteilt werden waren nicht gerade positiv weil zumindest früher wenig
    > Wert auf die Binärkompatibilität gelegt wurde und auf Sourckompatibilität
    > setzte. Damit war man gezwungen die Programme entweder statisch zu linken
    > oder einen Berg an Zombie-Sharedlibgrab zu pflegen. So oder so verbrät es
    > unnötig RAM und Festplattenplatz. Bei den Preisen heutzutage wohl kein
    > wirklicher Hindernisgrund aber es blutet das Herz eines Ästheten. :)

    Und somit hast du den Unterschied zwischen Binärdateien und Quellcode schön gezeigt. Beides hat Vor und Nachteile, Binärkompatibilität ist aber selten was für Ästheten :-D.

  12. Re: Welcher Linuxer bezahlt denn für Software?

    Autor Rost 11.11.09 - 17:05

    Na und? Du schreibst in jedem Satz "ich". Du bist aber nicht jeder. Damit ist die Frage doch hoffentlich beantwortet, oder? Ich jedenfalls nehme vim, aber einen Editor, den es für jedes System das ich nutze (Win/Linux/Mac) existiert, hat schon seinen Charme. Und damit meinte ich sowohl vim (für mich), als auch UltraEdit.

  13. Re: Welcher Linuxer bezahlt denn für Software?

    Autor Rost 11.11.09 - 17:08

    SaTaN0rX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok, Ich nutze Vim. Warum meinst du dass vim (oder emacs) nichts taugen?

    Ich schätze, weil er ihn nicht kapiert :-P

    > zum Threadstarter: Ja, ich zahle für SW unter linux. Allerdings nicht für
    > nen Editor, da Vim kostenlos UND viel besser ist.

    Ich nehme auch vim, aber es muß nicht jeder die gleichen Vorlieben haben. Wer einen guten Texteditor sucht und mit mehreren OSen arbeitet, ist sicher sehr froh über einen, den es für jedes System gibt. Ich wäre es jedenfalls, wäre ich nicht schon mit vim versorgt.

  14. Re: Welcher Linuxer bezahlt denn für Software?

    Autor detru 11.11.09 - 17:13

    ich hab schon für einige Software gespendet/gezahlt. Ich will ja schließlich das die Firma die dahinter steht (wenn sie gut ist) noch ein bisschen länger lebt und noch ein paar neue Programme/Spiele rausbringt ;)

    (beispiele: 2Dboy mit WorldOfGoo,

  15. jEdit?

    Autor SJ 11.11.09 - 19:03

    kt

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  16. Re: Welcher Linuxer bezahlt denn für Software?

    Autor Doomhammer 11.11.09 - 20:07

    Rost schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer einen guten Texteditor sucht und mit mehreren OSen arbeitet, ist sicher
    > sehr froh über einen, den es für jedes System gibt. Ich wäre es jedenfalls,
    > wäre ich nicht schon mit vim versorgt.

    Pardon? Dann bist du doch mit (g)vim bestens versorgt. Der läuft auf nahezu jeder Plattform. UltraEdit hingegen nur auf Windows, Mac & Linux

  17. Re: Welcher Linuxer bezahlt denn für Software?

    Autor DarkRoot 12.11.09 - 12:15

    gedit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DarkRoot schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gedit? Kriegt nichtmal vernuenftiges Syntax Highlighting hin.
    >
    > Also bei mir schon. Versuchs mal unter "Ansicht -> Hervorhebungsmodus".


    Hab es neulich geschafft, dass er bei einer Kombination von Javascript (simplem) php udn javascript (es war ein template) total evrsagt hat was highlighting angeht

  18. Re: Welcher Linuxer bezahlt denn für Software?

    Autor Ritter von NI 12.11.09 - 12:21

    Unter Linux gibt es drei Arten von Editoren: kranke, kleine und Monster.

    Kranke sind emacs, vi & co, kleine sind Gedit, Kate, Geany usw und Monster sind Kdevelop, Eclipse ...

    Sowas wie UltraEdit, schlank, schnell, flexibel und trotzdem umfangreiche Funktionen, hab ich noch nicht gefunden. Leider entspricht das Preis/Leistungsverhältnis der Linux Version nicht meinen Erwartungen.

  19. Re: Welcher Linuxer bezahlt denn für Software?

    Autor chris109 12.11.09 - 13:20

    Ich bezahle für Software:

    - Spiele

    - Programme, wenn ich keine gute OpenSource-Anwendung finde

    Für einen Editor würde ich kein Geld ausgeben. Xara Xtreme (Grafikprogramm) fand ich mal sehr interessant, würde es aber kaum nutzen.
    Moneyplex (HBCI-Homebanking) ist sein Geld wert.

    Das meiste Geld, das ich für Software ausgebe, ist aber wirklich für Spiele.

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