Ist ja alles schön und gut. Wer so blöd ist und nur den -webkit prefix verwendet ist selber schuld. Das hat eh nichts mehr mit professioneller Webentwicklung zu tun. Aber vielleicht sollte man die Verantwortung nicht nur auf die Webentwickler abwälzen. Vielleicht sollten sich andere Web-Engines was vom Web-Kit abschauen und sich endlich mal einigen? Vielleicht sollte auch w3c schneller neue Standarts einführen? Ich warte schon seit Jahren auf die selben 3D-Transitions wie unter Web-Kit auch in anderen Browsern. Aber Pustekuchen!
Was alle anderen Browser angeht, ich werde weiterhin soweit es mir möglich ist keine Browser mehr unterstützen die nicht HTML5-fähig sind. Weg mit diesem veralteten Kram, damit die neuen vielversprechenden Technologien sich schneller auf dem Markt etablieren können.
Ahja, und wie definierst du "HTML5-fähig"? An welcher Funktion machst du das fest?
Da bist du aber auch kein "professioneller Webentwickler" ist doch kein Problem HTML5 mit paar Extrawürsten auf bsp. IE7-IE8 zum laufen zu bringen. Je nach Branche sollte man das schon beachten. Nicht bei jeden Unternehmen sind die neusten Browser installiert.
Die Sache mit 3D Transitions ist noch in den Kinderschuhen. Je nach Hardware gehen derart Effekte auch sehr an die Performance.
Websockets, Canvas, Multimedia etc. Einfach alles. Wieso sollte man das an "einer" Funktion fest machen?
FlyBy ich gebe dir recht, je nach Branche muss man das beachten aber nicht immer. Und IE7 bitte schon mal gar nicht. Erinnert ihr euch noch daran wie lange es gedauert hat bis die Welt kapiert hat, dass man den IE6 nicht mehr beachten sollte? Ich finde man hätte daraus getrost was lernen sollen. IE bremste schon immer die Entwicklung im Internet ab, weil die nur sehr langsam in die Pötte kommen.
3D Transitions stecken schon seit Jahren in Kinderschuhen, langsam müsste man erwachsen werden. Und die Performance ist bei weitem nicht das problem. Wenn schon ein mobiles Gerät damit gut klar kommt dann sollte es für ein größeres Systsem kein all zu großes Problem sein (vorausgesetzt man übertreibt damit nicht).
Wenn eine Firma immer noch NUR den IE7-IE8 nutz, dann ist das keine professionelle Firma.
Was ist dabei, seine (Web) Software nach ein paar Jahren mal zu erweitern? Und warum muss man eigentlich Web-Portale (meist interne) basteln, die nur auf nem IE laufen?
Ich bin selber Webentwickler. Alles was ich an Portalen gebaut hab (alles interne Systeme) lief und läuft auch heute noch auf ALLEN Browsern, ja, auch auf Lynx ;-)
Das System nutzt sehr viel Javascript, welches aber nur der Usability dient. Ohne JS lädt halt alles etwas länger
Und das willst du alles prüfen und nur wenn 100% am Ende herauskommen, dann supportest du den Browser?
R.I.P schrieb:
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> Wenn eine Firma immer noch NUR den IE7-IE8 nutz, dann ist das keine
> professionelle Firma.
>
Was ein Quark. Zb Wirschaftkammer Österreich, intern ist IE7 standard. Sobald die Firma gross ist dauert ein Browserupgrade ewig.
Eine Firma muss nicht die neuste IT haben, um ihren Arbeit, was immer sie tut, professionell abzufrühstücken.
Solange nicht ausdrücklich vom Kunden Dinge verlangt werden, die nur in HTML5 zu lösen sind, muss ich immer bis runter zum IE7 gehen.
Runter bis IE7 is ja in Ordnung. Aber die meisten Portale sind ja so gebaut, dass die dann auf dem IE8 schon garnimmer funktionieren. Sowas versteh ich ned!
Ushi12 sag mir mal wozu existiert überhaupt der w3c Standart? Ich glaube das wird ganz stark missverstanden. Vielleicht verstehe ich da was falsch, aber für mich existiert so ein Standart eben damit die Browser den zu 100% unterstützen und damit ich als Entwickler mir weniger Gedanken darüber machen muss, welcher browser was unterstützt und was nicht. Nicht damit jeder Browser das auf seine Weise interpretiert und implementiert.
"Wirschaftkammer Österreich" braucht auch nicht unbedingt die neuesten Technologien. Die neuen Technologien liegen im Interesse großer IT-Firmen und derer Konsumenten und die sollten kein Problem damit haben sich auf neue Technologien einzustellen.
Und ganz ehrlich Leute, die Zeiten wo es wirklich sehr kostspielig war eine Firma mit den neuesten Browsern zu versorgen, sind in meinen Augen schon vorbei. Heutzutage kann sich jeder Hans und Frans den neuesten Browser selber installieren oder hat so einen vom Haus aus auf seinem Gerät dabei.
rofler Wrote:
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> 3D Transitions stecken schon seit Jahren in Kinderschuhen, langsam müsste
> man erwachsen werden. Und die Performance ist bei weitem nicht das problem.
> Wenn schon ein mobiles Gerät damit gut klar kommt dann sollte es für ein
> größeres Systsem kein all zu großes Problem sein (vorausgesetzt man
> übertreibt damit nicht).
Vielleicht eine Option bei den Browsereinstellungen mit welcher man diese Performancefresser deaktivieren kann?
Gerade auf PCs mit nicht so leistungsfaehiger Hardware wuenscht man sich gern mal, wenn eine Website eine Animation nicht mit < 1 fps darstellt. ;-)
Sehr gut sieht man das auf Netbooks mit Atom CPU und integrierter Grafik. Allein einfache Animationen bei Menues die langsam rausfahren sind da schon zu viel. Vor einer Weile hatte ich das Problem auf meinem EeePC (1000HE).
Ja, die 100%ige Unterstützung ist das Ziel. Aber es ist doch kein Zeitpunkt definiert wann eine bestimmte Funktion, oder gar "ganz HTML5", in allen Browsern zur Verfügung steht oder stehen muss.
Und du kannst doch deine Aufgaben als Webentwickler, das Prüfen des aktuell Machbaren, nicht einfach auf andere Parteien abwälzen!
Damit eben nicht jeder Browser etwas anders interpretiert und implementiert wird bei HTML5 jetzt sehr viel genauer auf die Spezifikation, Sonderfälle und Umgang bei Fehlern geachtet als es vor HTML5 der Fall war.
Wann lernt ihr es endlich mal, dass Standard mit d am Ende geschrieben wird?
Jeder kann einen neuen Browser installieren, sicher ... bei sich Daheim ... nur nicht jeder sollte es in einem Unternehmen machen(können).
Auch automatische Aktualisierungen sind ein Sicherheitsrisiko, es ist weise mit dem Deployment von Software-Upgardes erst mal ein par Monate nach deren Erscheinen zu warten, genauso wie man eine neue Windows-Version erst nach dem ersten Servicepack anfassen sollte.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.02.12 16:53 durch Moe479.
Moe479 schrieb:
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> … genauso wie man eine neue Windows-Version erst nach
> dem ersten Servicepack anfassen sollte.
Was per se auch Unsinn ist, da es damit auch noch nicht sicher ist, denn sonst würde man kein zweites Servicepack veröffentlichen. Es wird immer Updates geben. Ob mit oder ohne Servicepacks. Ein Betriebssystem ist vergleichbar mit einem lebenden Organismus, der sich ständig ändernden Umgebungen und Voraussetzungen anpassen muss. Will man ein sicheres System, dann wartet man nicht auf ein Servicepack, sondert testet es ausgiebig in der einzusetzenden Infrastruktur und pflegt die Updates permanent. Dafür sind sie da.
Bin ich der selben Meinung.
Viele denken, nur weil ein System vor ein paar Wochen released wurde, ist es noch instabil oder hat viele Sicherheitsluecken.
Da wuerde ich mich dann fragen: Fuer was gibt es die Qualitaetssicherung bei der Softwareentwicklung? Fuer was werden Beta Versionen veroeffentlicht? Fuer was gibt es vor dem richtigen Release noch einen oder mehrere Release Candidate(s)?
Einer muss es ja mal testen. Und wenn alle so denken wuerden, wuerde die Software nie eingesetzt werden.
wegen W3C Standards:
HTML5 ist noch längst kein Standard, nur ein Entwurf der sich scheinbar noch bis 2022 zeit lassen wird. CSS3 ist auch noch nur ein Entwurf. Wenn jemand _Heute_ wirklich 100% Standard konform sein will, wird er auf xhtml 1.0 strict oder xhtml 1.1 setzten und CSS 2.1 verwenden.
Also ich kann das nachvollziehen. Also eventuell nicht, wenn es mit IE<9 gar nicht funktioniert, aber wenn es damit grottenschlecht aussieht. Es ist so ein Krampf mit diesen IE und dessen CSS Support. Das IE8 keinen border radius kann ist ja noch das wenigste. Aber man kann auch nicht mit display: table-cell + vertical-align: middle etwas vertikal zentrieren. Und inline-block geht bei IE6/7 nur auf inline Elementen. Und in manchen Zusammenhängen führt overflow: aut (bzw. scroll) zu argen Graphikfehlern bei denen irgendwelche Fragmente auf der Seite verstreut gerendert werden etc. Also echt! Und die Entwicklertools sind auch ein schlechter Witz.
Echt Hut ab wenn eine Webseite mit halbwegs modernen Elementen in IE<9 auch nur so halbwegs gut ausschaut.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass IE zerstört werden muss.
zweistecken schrieb:
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> xhtml 1.1
Das kann der IE bis mindestens einschließlich 8 nicht, ob der IE9 mit application/xml+xhtml klar kommt weiß ich nicht aus dem Kopf.
Also wer wirklich professionell Websites erstellt, der wird insbesondere erstmal schauen, was überhaupt benötigt wird. Die wenigsten Websites brauchen 3D-Transformationen oder Websockets - wenn ein Kunde bzw. dessen Projekt derartige Dinge nicht benötigt, gibt es auch keinen Grund ältere Browser auszuschließen.
Und am Ende des Tages sollte man sich nichts vormachen: das Web wird auf immer mehr Geräten in den verschiedensten Formen und Größen präsent. Angefangen vom Fernseher bis hin zum Mobiltelefon. Und auf jedem dieser Geräte kann es u.U. verschiedene Browser-Engines geben. Auf Android kann es bspw. Opera/Presto, Webkit oder auch Gecko sein. Und seit es Chrome Beta für Android gibt, ist auch bei Webkit u.U. noch Variation drin....
Wenn man diese verschiedenen Geräte bedienen will, dann muss man sowieso jeweils schauen, welche Funktionen mir im aktuellen Client zur Verfügung stehen und je nachdem dann eine reduzierte Version anbieten (Stichwort graceful degradation). Es macht aber keinen Sinn, das am User-Agent festzumachen.
Lieber eine Capability-Detection verwenden anstatt eine simple Browser-Weiche einzubauen und gut ist. Wenn dann irgendwann Browser X ein bestimmtes Feature unterstützt, wird das auch automatisch genutzt. Dafür gibt es genug Tools und Libraries wie z.B. modernizr etc.
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