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Endlich. Interoperabilität.

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  1. Endlich. Interoperabilität.

    Autor Thread-Anzeige 08.07.11 - 10:22

    Schön das sowas indirekt stattfindet. Wenn man sowas selber betreiben würde, bekäme man immer nur Ärger.

    Aus den Mozilla-Apps ist aber auch nichts geworden. Das waren auch mal so speziellere Webseiten. Vor 2-3 Jahren glaube ich wurde es gehyped und ähnlich großer "Erfolg" wie Wave... .

    AppLoader (Gesprochen Uploader) wäre ein Verzeichnis aller deutschen WebDienste und per Foto kann man es !bequem! !einfach! !auf wunsch anonym! z.b. Abgebrochene Verkehrs-Schilder, Fehlende Gullideckel an die Kreisbehörde melden, die es (tranaktional nachvollziehbar im Web!!!) an die Polizei, Grünflächenamt, Tageszeitung o.ä. weiterleitet.
    Wenn man einen Sperrmüllhaufen sieht, sind da sicher auch Leute interessiert. Also Apploaden um Weiterverwendung zu fördern.. .

    Google sollte also das Plugin um "verpetzen" erweitern damit man solche Seiten gleich bei Google einträgt welches sich natürlich ans robots.txt hält um z.b: beta-betrieb oder interne Seiten nicht zu listen. Aber alle anderen quasi instant.
    Um genau zu sein: Google selber hat eine activity "seite:melden" die das Plugin "sammelt" und sich merkt und fragt, wo man überall (bing, google,...) diese Activity melden kann.
    Das man gezielt activities suchen können muss ("photos hochladen, drucken, versenden" "pdf hochladen drucken abholen in PLZ-Region Berlin"), sollte auch klar sein. Googles standard-Suche ist für sowas teiweise aber zu eingeschränkt, Früher altavista war besser.

  2. Re: Endlich. Interoperabilität.

    Autor dabbes 08.07.11 - 11:45

    Ja wird wirklich Zeit.

    Vor allem hört der unsinnige App-Wahn endlich mal auf. (Hat Apple schon ein neues Geschäftsmodel ?)

    Nun wird aus den reinen Konsumentenmachinen (Smarthpones und Pads sind für mich im Moment nichts anderes), endlich Werkzeuge mit denen man arbeiten kann.

  3. Re: Endlich. Interoperabilität.

    Autor tingelchen 08.07.11 - 12:45

    Was aber nicht einfach ist. Es ist zwar definitiv wünschenswert, aber man benötigt dafür 2 Dinge wenn ein Dienst mit einem anderen Dienst kommunizieren soll, ohne diesen Dienst expliziet zu kennen.

    1) Es bedarf eines Zwischenhändlers, der beide Seiten kennt und die Anforderung entsprechend übersetzt.

    2) Oder es wird für die verschiedenen Anforderungen ein Protokoll definiert, über das die Dienste dann kommunizieren können.

    Min. einer der beiden Punkte sind notwendig. Punkt 2 wird jedoch nicht ganz einfach durchsetzbar sein. Bei Punkt 1 muss der Zwischenhändler aktiv gepflegt werden.

  4. Re: Endlich. Interoperabilität.

    Autor Thread-Anzeige 08.07.11 - 20:01

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > 2) Oder es wird für die verschiedenen Anforderungen ein Protokoll
    > definiert, über das die Dienste dann kommunizieren können.
    >
    > Min. einer der beiden Punkte sind notwendig. Punkt 2 wird jedoch nicht ganz
    > einfach durchsetzbar sein. Bei Punkt 1 muss der Zwischenhändler aktiv
    > gepflegt werden.
    1) Kann man vergessen. Siehe Preis-Dienste oder zensierte Suchmaschinen.

    2 gibts doch schon: HTTP und URLs + Definition.
    Schau doch mal wie Opera Suchmaschinen definiert. Die kann man sich auch selbst definieren. Man darf halt keine Verzeichnisse in Meinungs-Freiheits-Feindes-Länder-Diktaturen veröffentlichen.

    http://..... suchmaschine .... .com / .... ? ..... & ...=%s&.....
    das '%s' ist dann der Suchtext.
    Ähnliches geht bei Upload-Diensten für z.B. Bilder. Die URL reicht ja dann. Fileupload ist ja definiert.

    Es gingen Selbstbeschreibungen. Das s*ckt aber ziemlich wie man an der Tag-Flut bei Amazon-Marketplace sieht. BD-Player mit S-Video oder wie jemand anders hier aktuell sucht mit DVB-C+PVR sind praktisch nicht sinnig suchbar. Tags müssen kontrolliert werden wenn keine harte Hand die Richtung vorgibt.
    Wenn also flickr usw. die Definition und Tags (oder Bezeichnung o.ä.) wie "upload:picture" "picture:upload" vorgeben, dann folgen die anderen kleinen Dienste auch. Dann braucht man keine offizielle Definition.
    Wenn aber jetzt diverse Dienste lokale übersetzungen oder sowas gibt, ist natürlich blöd und man muss eigene "umrechner" schreiben. Weil aber klar definiert ist, wie es zu benutzen ist !!! kann man sich umsetzer selber aus dem Handgelenk schütteln.

    picasa.google.de - BILDERUPLOAD beschreibt ja wie es genutzt wird.
    flickr.google.com - PICTUREUPLOAD beschreibt ja auch, wie es genutzt wird.
    Man muss beide halt nur in denselben Topf werfen.

    HTML ist für Menschen. XML ist für Computer ! Weil diese es weiterverarbeiten können. HTML wird nur gerendert und dann muss der Mensch es lesen. Microformate und URLs o.ä. sind Hilfen für den Computer. Den Text drumherum kann er aber nicht interpretieren.
    Für Dienstebeschreibungen macht "WebApps" das jetzt auch.
    Das ist ja nix anderes wie im Telefonbuch: email:... fax:... tel:... handy:... aber für dumme Computer-Plugins gleich sofort nutzbar.
    Bei Ebay-Suchen oder google-news rss-Feeds per Orangenem Icon angezeigt zu kriegen ist doch genial. Dann muss man Suchen nicht selber frickeln sondern nur den RSS-Link klicken. "Ich biete diese Webseite(Suchergebnis oder Blog oder sonstwas das sich schon mal ändert) auch als RSS an" auf allgemeiner.

    Telefon-Nummern sind auch nicht viel mehr. Jede Pizzeria gehorcht auf den Befehl "Quattro Staggfione an die Mustermannstr. 1234". Wenn man mit der Telefonnummer bei Aldi anruft hingegen hat man keine Schnitte. Aber die Telefonnnummer ist die offene Tür wo man schon halb den Fuß drin hat wenn man ein Telefon hat.
    Und jeder der das Plugin hat, kann diese Dienste nutzen. Wenn er natürlich keine Webcam hat oder keine Fotos oder keine GPS-Position oder keine Umsatz-Steuer-Voranmeldung kann er bestimmte Dienste nicht nutzen. Aber er könnte. Ohne Patente oder EDI!!!!-Formate lernen und binärkodieren zu müssen.

    Man könnte z.B. ISBN-Nummern sammeln und auf den Dienst hochladen und kriegt ein Preisangebot für die gesuchten Produkte. Oder in proprietären Apps Kataloge durchgehen (Microformate oder XML.gz) und dann die Bestellung hochladen. Für Katalog-Zugriff und Einkaufsliste hochladen gibts dann jeweils eine Activity-Sorte.
    Um den Katalog vor Absaugen zu schützen, halt nur einen Artikel pro 5 Sekunden oder sowas. In Suchergebnissen sind dann auch schon die Beschreibungs-Infos wie Preis, Description, Preis, Lieferstatus für die 10 Suchergebnisse drin. Das geht effizient, sicher usw. mit wenig Aufwand.

    Wichtiger sind relevante! Client-Apps die es nutzen. Dann ziehen die anderen nach.
    Das kann beispielsweise "nur" eine Facebook-Hochzeits-Listen-App sein und alle Hausfrauen nutzen plötzlich die Katalog-Activities so das alle Shops nachziehen und Clients wie Pöstchen nach Regierungs-Wechseln aus dem Boden sprießen .
    Ohne Nachfrager anbieten ("Beichte-Deine-Sünden-Activity") dürfte eher nicht klappen.

    Man könnte auch beschreiben, wie mit Fernsteuerungen eine Webseite oder Flash-Anwendung benutzt werden kann. Das man die Tasten umbelegt, sollte natürlich problemlos jederzeit gehen. Das ist aber Sache des Browsers.

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