1. Foren
  2. » Kommentare
  3. » Software-Entwicklung
  4. » Alle Kommentare zum Artikel
  5. » Web Sockets statt…

Praktisches Beispiel?

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Praktisches Beispiel?

    Autor Praxismann 10.12.09 - 12:34

    Kann jemand mal ein praktisches Beispiel, möglichst konkret, bringen, damit man die Sache mal versteht?

    Wenn ich also mal einen Browser habe, der das unterstützt, was passiert dann wie? Und inwiefern ist das besser?

  2. Re: Praktisches Beispiel?

    Autor Jan12345 10.12.09 - 12:45

    "Serverside Push" heisst das Zauberwort.

    Der Server kann den Client über Ereignisse informieren. Bisher kann man das aus Clientsicht nur als Pull - es muss also staendig (aka: regelmaessig) vom Client beim Server nachgefragt werden, ob sich etwas geaendert hat...

    Anwendungen: Quasi alles, was im Browser geht.

    :-)

    viele Grüße,
    Jan

  3. Re: Praktisches Beispiel?

    Autor Ext 10.12.09 - 13:03

    Also praktisch geht es auch jetzt schon ohne Pull mittels XMLHttpRequest und multipart/x-mixed-replaced. Feuert dann innerhalb einer einzigen Verbindung beliebig viele, nach belieben des Server getimte Datenpakete.

  4. Re: Praktisches Beispiel?

    Autor Praxismann 10.12.09 - 13:19

    Ext schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also praktisch geht es auch jetzt schon ohne Pull mittels XMLHttpRequest
    > und multipart/x-mixed-replaced. Feuert dann innerhalb einer einzigen
    > Verbindung beliebig viele, nach belieben des Server getimte Datenpakete.

    Danke an Euch.

    Das bedeutet also, der Mehrwert von Web Sockets gegenüber XMLHttpRequest ist "nur" die Möglichkeit, nicht immer pullen zu müssen?

    Zweite Frage:

    Für Newsticker o.ä. wäre so etwas also interessant, richtig?

  5. Re: Praktisches Beispiel?

    Autor Supreme 10.12.09 - 13:39

    Praxismann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann jemand mal ein praktisches Beispiel, möglichst konkret, bringen, damit
    > man die Sache mal versteht?

    Weniger Ressourcenverbrauch, elegantere Programme.

    > Wenn ich also mal einen Browser habe, der das unterstützt, was passiert
    > dann wie? Und inwiefern ist das besser?

    Als Anwender interessiert dich das nicht. Das beinflusst nur die Art wie Browser und Server miteinander umgehen und wie Webapps-Entwickler Arbeiten.

  6. Re: Praktisches Beispiel?

    Autor Praxismann 10.12.09 - 13:45

    Supreme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Praxismann schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kann jemand mal ein praktisches Beispiel, möglichst konkret, bringen,
    > damit
    > > man die Sache mal versteht?
    >
    > Weniger Ressourcenverbrauch, elegantere Programme.

    Das ist mir noch zu abstrakt. Ich hätte gerne ein konkretes Szenario. Kann das bitte mal jemand angeben, der davon etwas versteht?

    > > Wenn ich also mal einen Browser habe, der das unterstützt, was passiert
    > > dann wie? Und inwiefern ist das besser?
    >
    > Als Anwender interessiert dich das nicht. Das beinflusst nur die Art wie
    > Browser und Server miteinander umgehen und wie Webapps-Entwickler Arbeiten.

    Das ist sowieso klar.

  7. Re: Praktisches Beispiel?

    Autor Supreme 10.12.09 - 14:03

    Praxismann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist mir noch zu abstrakt.

    Wenn du schon die Erklärung im Artikel nicht verstehst, wird dir hier auch kaum jemand helfen können.

    > Ich hätte gerne ein konkretes Szenario.

    GMail. Das Programm läuft im Browser beim Anwender und muss alle paar Sekunden/Minuten eine Verbindung zum Google-Server herstellen um den aktuellen Stand Mails abzurufen. Genauso wird für jede einzelne Aktion eine Verbindung hergestellt (und jede Verbindung danach auch wieder geschlossen). Mit WebSocket könnte das entfallen. Man hat eine Verbindung über die man alle Daten sendet und Empfängt. Ausserdem wäre der Server nicht auf Anfragen vom Browser angewiesen sondern könnte nach eigenem ermessen neue Daten schicken wenn nötig.

    Stell es dir ähnlich wie E-Mail vs Chat. E-Mails sind für sich abgeschlossene Nachrichten, während ein Chat eine fortlaufende Diskussion darstellt die erst endet wenn man sich ausloggt.

  8. Re: Praktisches Beispiel?

    Autor someone 11.12.09 - 17:50

    Ja ... oder Webmail, etc.

    (Unter Anderem) Alles, was auf dem Observer Entwurfsmuster aufsetzt, könnte damit realisiert werden ohne die ganze Zeit den Server fragen zu müssen (läuft dann umgekehrt, der Server sagt Dir einfach, wenn er was Neues hat und Dein Client holt es sich dann).
    http://de.wikipedia.org/wiki/Observer_%28Entwurfsmuster%29

    Natürlich kann man sowas auch pseudomäßig implementieren, wenn man einfach ein bis zwei Mal die Sekunde ein neues Request an den Server schickt und sich die Daten holt, sobald sie da sind. Das ist aber ned schön und erzeugt viel Traffic.

    Korrigiert mich, wenn das auch anders bereits funktionieren sollte.

  9. Re: Praktisches Beispiel?

    Autor Alenas 11.05.10 - 14:42

    Alter AJAX funktioniert über HTTP Anfrage:
    Browser fragt Server, und Server liefert die Antwort.

    Bidirektional heißt auch Server kann "Frage"(Request) für Browser stellen und "Antwort"(Response) kriegen.

    Socket heißt keine Probleme mehr mit Session, keine Cookie oder SessionID im URL mehr.

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Meistgelesen
  1. Libreoffice

    "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"

  2. Browser

    Kauft Facebook Opera?

  3. Blackberry

    RIM plant Massenentlassungen

  4. Datenschutz

    Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft

  5. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 171 | letzter Beitrag 20:42 Uhr

  2. Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45

  3. Kommentare: 77 | letzter Beitrag 20:57 Uhr

  4. Kommentare: 70 | letzter Beitrag 18:56 Uhr

  5. Kommentare: 62 | letzter Beitrag 21:44 Uhr

Mehr



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Zulieferer: Sony soll iPhone 5 mit In-Cell-Touchscreen ausrüsten
Zulieferer
Sony soll iPhone 5 mit In-Cell-Touchscreen ausrüsten

Laut Apple-Zulieferern wird das iPhone 5 mit einem neuartigen In-Cell-Touchscreen ausgerüstet. Als Hersteller soll Sony infrage kommen. Bislang hieß es, dass Apple Sharp und Toshiba bevorzugen würde.

  1. iPhone 5 Kleinerer Dock-Connector im Gespräch
  2. Streit um Domains Apple hat Domain iPhone5.com erhalten
  3. 4 Zoll iPhone 5 wohl mit größerem Display

Owncloud Inc.: "Wir sind kein Serviceprovider"
Owncloud Inc.
"Wir sind kein Serviceprovider"

Das Unternehmen Owncloud entwickele nur Software und biete Support für Kunden, sagte Technikchef Frank Karlitschek auf dem Linuxtag 2012. Darüber hinaus verriet er einige technische Details zu Owncloud 4 und kommenden Entwicklungen.

  1. Persönlicher Onlinespeicher Owncloud 4.0 verschlüsselt Daten auf dem Server
  2. Persönlicher Onlinespeicher Owncloud erhält Android-Applikation
  3. Persönlicher Onlinespeicher Owncloud 2012 auch mit kostenpflichtigem Support

Landgericht Hamburg: Blogger haftet für eingebettetes Youtube-Video
Landgericht Hamburg
Blogger haftet für eingebettetes Youtube-Video

Das Landgericht Hamburg hat entschieden, dass der Blogger und Rechtsanwalt Markus Kompa für ein via Youtube eingebettetes ZDF-Video als Verbreiter haftet. Geklagt hat ein umstrittener Arzt aus München, der zuvor erfolgreich gegen den Bericht der ZDF-Sendung Wiso vorgegangen war.

  1. Youtube-Streit Gema legt Berufung ein und pocht auf Transparenz
  2. Gema gegen Youtube Beide sehen sich als Gewinner
  3. Gema gegen Youtube Medienanwalt erwartet ab morgen weitere Youtube-Sperren

  1. Renesas: Chiphersteller will ein Drittel der Beschäftigten loswerden
    Renesas
    Chiphersteller will ein Drittel der Beschäftigten loswerden

    Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

  2. Blackberry: RIM plant Massenentlassungen
    Blackberry
    RIM plant Massenentlassungen

    RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

  3. Browser: Kauft Facebook Opera?
    Browser
    Kauft Facebook Opera?

    Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.


  1. 15:41

  2. 13:23

  3. 14:48

  4. 14:29

  5. 14:24

  6. 12:30

  7. 12:23

  8. 18:49