Ich hab mich mal eine Zeit lang mit Rails beschäftigt und muss sagen es ermöglicht einem in sehr kurzer Zeit sehr viel zu erreichen. Angefangen von den Generatoren über die Script Engine, die Migrations etc. Es ist nicht viel Konfiguration und so kann man direkt loslegen. Was mich allerdings wieder etwas davon abgebracht hat ist das Ruby sich ab und zu sehr langsam anstossen lässt (wenns rennt dann rennt es auch einigermaßen) und das mitten in der Version die Apis geändert hat. Persönlich den Ausschlag gegeben hat aber die Syntax von Ruby die mir einfach nicht in den Kopf wollte auch wenn sie sich oftmals supergut "anfühlte" (validates_as_ in den Models zb)
Alles in allem ist RoR wirklich schön auch wenn ich auf dauer lieber in anderen Sprachen programmiere..
RoR ist wirklich nett und man kann recht schnell recht ansehnliche Sachen machen. Da hast du Recht. Besonders Ansätze wie REST sind damit gut zu beherrschen. Nur wenn man mal was AJAX'iges machen will, dann muss man das doch wieder händisch in reinem JS machen. Für "klassische" Webanwendungen wie CMS, Foren und ähnliche dynamische Webseiten ist RoR super, aber Webanwendungen, die sehr intensiv AJAX-basiert sind, mache ich lieber mit Java EE und einem der netten Frameworks wie GWT oder Vaadin. Da kann man die GUI selbst in Java programmieren und beim Deployment macht ein spezieller Compiler aus dem browserbasierten Teil HTML, CSS und JS. Inklusive evtl. nötiger Extrawürste für den IE.
Das sollen zwar nicht so wirkliche Speedmonster sein, aber GWT ist doch, vernünftig programmiert, relativ flott, wenn man es nicht gerade auf einem 486er ausführt.
RobRub schrieb:
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> Ich hab mich mal eine Zeit lang mit Rails beschäftigt und muss sagen es
> ermöglicht einem in sehr kurzer Zeit sehr viel zu erreichen. Angefangen von
> den Generatoren über die Script Engine, die Migrations etc. Es ist nicht
> viel Konfiguration und so kann man direkt loslegen. Was mich allerdings
> wieder etwas davon abgebracht hat ist das Ruby sich ab und zu sehr langsam
> anstossen lässt (wenns rennt dann rennt es auch einigermaßen) und das
> mitten in der Version die Apis geändert hat. Persönlich den Ausschlag
> gegeben hat aber die Syntax von Ruby die mir einfach nicht in den Kopf
> wollte auch wenn sie sich oftmals supergut "anfühlte" (validates_as_ in den
> Models zb)
>
> Alles in allem ist RoR wirklich schön auch wenn ich auf dauer lieber in
> anderen Sprachen programmiere..
Hab's ganz genauso empfunden. Ruby ist wirklich keine schlechte Sprache, aber die Syntax ist deutlich schwieriger zu erlernen als z.B. Python.
EmacsGuru schrieb:
> Hab's ganz genauso empfunden. Ruby ist wirklich keine schlechte Sprache,
> aber die Syntax ist deutlich schwieriger zu erlernen als z.B. Python.
Pfff.
Dafür gibts dann Python - als Auffangbecken für alle die was gutes wollen aber Ruby scheitern :P
bin mir nicht sicher, aber zwischen deinen zeilen scheinst du dich auf die rails-syntax zu beziehen und nicht die ruby-syntax ;-)
ruby ist "nur" eine programmiersprache wie jede andere auch d.h. if-then-else usw. mit ein paar feinen "features" wie z.b. das weglassen der geschweiften klammern ;-) oder sogar der runden klammern:
z.b. kann man statt
User.find(:all, :conditions => 'active is null')
auch folgendes schreiben:
User.find :all, :conditions => 'active is null'
wenn man eh nur einen funktionsaufruf in der zeile hat, dann "weiss" ruby, dass alles was nach dem funktionsnamen kommt logischerweise ein parameter sein muss.
oder statt
for user in @users
...
end
kann man auch schreiben
@users.each do |user|
...
end
und zum schluss noch ein leckerbissen ;-)
statt
if user == nil
user = 'guest'
end
schreibt man einfach
user = 'guest' if user == nil
wem DAS, nicht gefällt, der tut mir leid ;-)
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