Laut Wikipedia hat MS dafür vor 2 Jahren noch 8,5 Mrd. gezahlt. Könnte man doch jetzt als Angriff werten, wenn derartige Client-Software schlicht überflüssig wird.
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fehlermelder schrieb:
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> Laut Wikipedia hat MS dafür vor 2 Jahren noch 8,5 Mrd. gezahlt. Könnte man
> doch jetzt als Angriff werten, wenn derartige Client-Software schlicht
> überflüssig wird.
Die Angst davor dürfte einer der Gründe sein, aus denen Microsoft einen eigenen, in einigen Punkten abweichenden Entwurf für WebRTC pusht.
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Weisst du da genaueres? Versuchen sie die Telefoniefunktion zu blockieren oder so? Immerhin 8,5 Mrd sind kein Pappenstiel. Google hatte wohl selbst Interesse an Skype, also muss die Idee wohl erst gekommen sein, als MS den Zuschlag bekam.
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Die 8,5 Mrd. sind sicher auch für die Marktmacht von Skype bezahlt worden, immerhin gehört Skype leider in vielen Teilen der Welt zum Quasi-Standard für Voice / Video-Chats.
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Auch wenn ich facebook nicht mag... dort Telefonie (neben anderen Produktideen mit livevideo ect.... livestreams...) ohne Plugins könnte sich durchsetzen. Auch der g+ videochat könnten sie dann bald mit WebRTC machen.
Dazu bietet webrtc auch eine Datenverbindung die auf UDP basiert so das man auch endlich richtige online multiplayer Games machen kann
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fehlermelder schrieb:
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> Laut Wikipedia hat MS dafür vor 2 Jahren noch 8,5 Mrd. gezahlt. Könnte man
> doch jetzt als Angriff werten, wenn derartige Client-Software schlicht
> überflüssig wird.
Eben nicht. Skype hat bestimmte technische Tricks und eine Infrastruktur, die WebRTC in manchen Punkten überlegen ist.
Nicht vergessen: WebRTC ermöglicht nur direkte P2P Verbindungen... den entsprechenden Partner überhaupt zu finden ist schon eine schwierige Aufgabe.
Dafür braucht es gewöhnlich Server, zum Teil sogar nur DNS-Server, aber Server. Und die muss jemand bezahlen.
Natürlich ist WebRTC weitaus sauberer vom technischen Aspekt als Skype, was eher total zusammengehackt ist (zB durch Ausnutzung eigentlich illegaler Firewallports). Aber WebRTC ist kein kommerzielles Produkt. Niemand verdient damit Geld, aber Skype verdient ständig Geld.
Zudem hat Skype jede Menge Kunden, die eingebunden werden können in die Windows-Welt.
Und ein OS-Unternehmen, dass Skype und auch freie Protokolle wie WebRTC unterstützt? Jackpot. Schon wieder was, wo Linux hinterher hinken muss, weil kein Unternehmen dahinter steckt.
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Speicherplatz, Traffic und eine grafische Benutzeroberfläche (Chrome-App) klingen für mich aber nicht unbedingt nach Hürden für Google.
Und sollte es als Angriff auf Skype gedacht sein würde auch ein fehlender Gewinn nicht schmerzen, solange man unter den Kosten für die Skype-Übernahme bleibt.
Aber das ist zugegeben Spekulation und ich kenne mich auch nicht wirklich mit dem Standard aus.
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Was hat Linux jetzt damit zu tun?
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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fehlermelder schrieb:
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> Könnte man doch jetzt als Angriff werten, wenn derartige Client-Software schlicht
> überflüssig wird.
Naja, Skype bietet aber doch sicherlich noch mehr Funktionen und ich würde deswegen sicher nicht mein Skype hergeben.
MFG
http://blackphantom.de/
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Verstehe das auch nicht.
Nephtys schrieb:
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> Und ein OS-Unternehmen, dass Skype und auch freie Protokolle wie WebRTC
> unterstützt? Jackpot. Schon wieder was, wo Linux hinterher hinken muss,
> weil kein Unternehmen dahinter steckt.
Microsoft hat auch für Linux Distributionen und Android Skype und wird dort unterstützt.
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Nephtys schrieb:
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> Nicht vergessen: WebRTC ermöglicht nur direkte P2P Verbindungen... den
> entsprechenden Partner überhaupt zu finden ist schon eine schwierige
> Aufgabe.
> Dafür braucht es gewöhnlich Server, zum Teil sogar nur DNS-Server, aber
> Server. Und die muss jemand bezahlen.
google+, facebook, twitter oder jede andere Webseite mit eingebauten Useraccounts kann als Server für die Verbindungsaufnahme dienen, also wo ist das Problem? Und auch ohne Server ginge es, z.b. der WebRTC-Browser schickt ne automatische Email mit seiner IP-Adresse und Port (bei dynamischen IPs über DynDNS) an den Adressaten, dessen Emailclient startet den Browser und nimmt Kontakt auf.
> Aber WebRTC ist kein kommerzielles Produkt. Niemand
> verdient damit Geld, aber Skype verdient ständig Geld.
Jeder der einen Vermittlungsservice für den Browser aufbaut, verdient Geld mit der Werbung, genauso wie ja auch Skype nur über Werbung verdient, nehme ich mal an. Oder wo kommt bei denen das Geld her bei kostenlosem Client?
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tangonuevo schrieb:
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> Jeder der einen Vermittlungsservice für den Browser aufbaut, verdient Geld
> mit der Werbung, genauso wie ja auch Skype nur über Werbung verdient, nehme
> ich mal an. Oder wo kommt bei denen das Geld her bei kostenlosem Client?
du kannst bei Skype eine Telefonnummer reservieren, was dann kostet.
Die Nummer ist dann Länder bezogen (De usw.), du kannst aber von Überall mit ihr telefonieren.
Hier mehr dazu:
http://www.skype.com/de/premium/
http://www.skype.com/de/features/call-phones-and-mobiles/
Ich hoffe ich höre mich nicht wie ein Werbetype an. Aber so verdienen sie ihr Geld.
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Christo schrieb:
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> du kannst bei Skype eine Telefonnummer reservieren, was dann kostet.
Danke für die Info.
Ist jedenfalls ein Service, der lässig auch von google so angeboten werden könnte. Und wo wir schonmal dabei sind, Telephonnummern sind eigentlich ein überholtes Konzept aus der Zeit, wo man noch mechanische oder manuelle Vermittlungsstellen hatte. Im Internet wäre die Email-Adresse als Ersatz viel bequemer und einfacher.
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Dies hat Google doch schon längst, oder?
Typisch Google halt nur in den Staaten, aber Google Voice bietet ja dies und sogar mehr, indem sie einen ermöglichen verschiedene Nummern über Voice laufen zu lassen, sodass deine Tablets, Phones und Chromes (oder wo Voice überall funktioniert) auch klingeln, wenn auf eine Nummer angerufen wird.
Oder täuscht mich das?
mgh -
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