Solche diktatorischen Zwangsmassnahmen zeigen wohl ziemlich deutlich dass wir in einem Zwangssystem leben.
Was tun ?
HoltMichHierRaus schrieb:
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> Solche diktatorischen Zwangsmassnahmen zeigen wohl
> ziemlich deutlich dass wir in einem Zwangssystem
> leben.
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> Was tun ?
Hallo,
der Auffassung "Politiker- und Beamtendiktatur" bin ich schon seit Jahren - und nicht nur was das Steuerrecht angeht.
Was kann man tun?
Nun eigentlich ganz einfach - das marode System durch ein anderes ehrlicheres System ersetzen. So wie es keine reine Marktwirtschaft und keine reine Planwirtschaft geben kann - und wie die Geschichte zeigt - auch nicht realistisch ist, gibt es auch keine Diktatur (irgendwann gehen immer welche auf die Barrikaden) und auch keine Demokratie (auch in der Schweiz nicht)
Wie wäre es mit dem Begriff "demokratische Diktatur"?
Die könnte z.B. so aussehen, dass grundsätzlich kein Beamter in einem Landesparlament bzw. im Bundestag sitzen darf. Wenn er sich trotzdem für einen Sitz bewirbt, müßte er/sie den Beamtenstatus aufgeben. Er/Sie könnte sich natürlich nach Beendigung der Abgeordnetenzeit wieder als Beamter bewerben - diese Bewerbung könnte aber dann auch jeder andere Bürger/in vornehmen. Damit wäre im Bereich "Beamtentum" zum ersten Mal so etwas wie "Konkurrenz" zu spüren.
Dies würde das grundsätzliche Problem "Diktatur" aber noch nicht lösen. Jedes Unternehmen wird von einem Vorstand/Geschäftsführung (=Regierung) und einem Aufsichtsrat (=????) gesteuert und kontrolliert.
Nur die "Beamten-Regierung" besitzt kein Kontrollorgan. Man hat alles fest im Griff - heute als Beamter, morgen als Politiker und übermorgen wieder als Beamter (wenn's sein muss). Alles was derzeit als "Kontrollorgan" deklariert wird ist eine Farce.
Warum gibt es nicht ein Parlament (= Regierung = Geschäftsführung) und einen "Aufsichtsrat"?
In den Aufsichtsrat düften bspw. nur parteiunabhängige Personen gewählt werden, die ein bestimmtes Alter (z.B. 60 Jahre) bereits erreicht haben, wirtschaftlich unabhängig sind und nicht mehr karrieregeil sind. Diese Personen dürften NIE als aktive Politiker tätig gewesen sein. Problem: Wie werden diese Personen ausgewählt???? Das in diesem Ansatz eine gewisse "Diktatur" enthalten ist, ist nicht zu leugnen.
Dieser Aufsichtsrat gibt der Regierung (= Geschäftsführung)entsprechende "strategische" Vorgaben bspw. ob ein bestimmter Verschuldungsgrad noch genehmigt wird oder nicht. Ein Mitglied des Aufsichtsrats darf NIE eine aktive (operative) politische Position in der Regierung innehaben und auch zukünftig nicht in eine solche Position wechseln.
Die Mitglieder der Regierung (= Geschäftsführung) und alle anderen Mitglieder des Parlaments dürfen grundsätzlich keine anderen Tätigkeiten (neben Ihrer Regierungstätigkeit / Geschäftsführung) ausüben. Da (Bundes)-Politiker im Schnitt nur zwei Jahre denken (verständlicherweise) - zu Beginn der Legislaturperiodes vier Jahre und am Ende 0 Tage - dürfen diese Politiker grundsätzlich keinen Einfluß auf unsere, auf Generationen angelegte Sozialsysteme haben.
Die Strafen bei Korruption müssen so dramatisch sein, dass der Betroffene wirtschaftlich ruiniert ist. Heute wird bei Korruption ständig auf die Industrie geschimpft und härtere Strafen werden gefordert. Das Übel muss an der Wurzel gefasst werden. Natürlich will ich damit nicht die Bestechungen der Industrie gutheißen, aber hier geht es um Aufträge und oft heilt der Zweck die Mittel - teilweise geht es auch ums Überleben eines Unternehmens. Bei den "Bestochenen" sind es aber ausschließlich Habgier und persönliche Bereicherung - also heißt es doch hier anzusetzen und nicht das Pferd vom Schwanz aufzuzäumen.
Ich habe hier nur mal einen Ansatz dargestellt, wie man das System ändern könnte. Mit unserem Wahlsystem (1. Stimme für einen Parteikandidaten und die 2. Stimme für den "Aufsichtrat")wären ideale Voraussetzungen geschaffen. Das einzige Problem ist: WIE ERZÄHL ICH'S MEINEM KINDE.
Die Mehrheit der Bundesbürger ist zwischenzeitlich derart desinteressiert (und das aus gutem Grund), das man höchstens hin und wieder mal aufbegehrt und eine exotische Partei wählt (wie soll man auch sonst seinen Frust abbauen), und das könnte derzeit mal die NPD sein. Unsere schlauen Politiker ziehen daraus dann den Schluss, dass die Bevölkerung braun unterwandert ist. Auf die glorreiche Idee, dass sie der Grund sind, kommen die gar nicht. Dabei wählt doch keiner ernsthaft die NPD - es geht doch nur darum unseren ach so demokratischen "Politiker/Beamten = Diktatoren" einen Schuss vor den Bug zu geben.
Na ja, vielleicht gibt's ja doch ein paar Leute in Deutschland, die eine ähnliche Meinung haben und eventuell .....
Unser Problem ist, daß die Parteien sich als Staat verstehen. Die sollten eigentlich -laut Verfassung- dem Staate dienen.
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March 20 1995. Last words of Thomas J. Grasso, executed in Oklahoma by lethal injection:
"I did not get my Spaghetti-O's, I got spaghetti. I want the press to know this."
____________________________________________________________________________________ Des Menschen Wille ist sein Himmelreich
Katsenkalamitaet schrieb:
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> Unser Problem ist, daß die Parteien sich als Staat verstehen. Die sollten
> eigentlich -laut Verfassung- dem Staate dienen.
Richtig, aber das Problem geht viel tiefer und lässt sich nur über eine super direkte Demokratie lösen. Dazu muss man das Internet und moderne Techniken einsetzen. Parteien und Parlament kann man abschaffen und alle Gesetze werden übers Internet vorgelegt und abgestimmt.
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