Wo ist das Problem. Einfach die einfach auslesbar machen, zum Beispiel per telnet.
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irgendwie hast du den Artikel nicht ganz verstanden oder?
Die ISP wollen die Kunden zu den Hauseigenen Routern zwingen.
Hintergrund wird wohl sein dass sich die Telekomiker (oder andere Mitarbeiter...) nur für ein Gerät geschult werden müssen
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kitingChris schrieb:
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> irgendwie hast du den Artikel nicht ganz verstanden oder?
> Die ISP wollen die Kunden zu den Hauseigenen Routern zwingen.
> Hintergrund wird wohl sein dass sich die Telekomiker (oder andere
> Mitarbeiter...) nur für ein Gerät geschult werden müssen
Also ich bin sicher kein Fan der Telekomiker, aber dort gibt es diesen Routerzwang (noch) nicht.
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kitingChris schrieb:
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> Hintergrund wird wohl sein dass sich die Telekomiker (oder andere
> Mitarbeiter...) nur für ein Gerät geschult werden müssen
Der Hintergrund steht quasi im Artikel. Wenn nur vom ISP gelieferte Router erlaubt sind, und quasi keine direkten Zugangsdaten mehr mitgeteilt werden, steht es dem ISP damit auch frei bestimmte Dienste nicht zu ermöglichen.
z.B. VoIP und ähnliches.
Was ich eigentlich für bedenklich halte, ist die Tatsache das dies über kurz oder lang auch erlaubt JEDEN Dienst zu limitieren der über einen eigenen Port kommt. Bis hin zu FTP oder gar dem Mailclient...
Wenn Du dann irgendwann garkeinen Zugang zum Interface des Routers mehr hast, lässt sich auch schön aufzeichnen und dokumentieren was Du wann im Internet gemacht hast. Vermutlich noch per Fernabfrage mit Schnittstelle zur Polizei oder sonstigen interessierten Stellen
*schwarzmal*
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kitingChris schrieb:
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> irgendwie hast du den Artikel nicht ganz verstanden oder?
> Die ISP wollen die Kunden zu den Hauseigenen Routern zwingen.
> Hintergrund wird wohl sein dass sich die Telekomiker (oder andere
> Mitarbeiter...) nur für ein Gerät geschult werden müssen
Nein, Hintergrund ist Fernzugang zum Router um VOIP und andere Sachen konfigurieren zu können.
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theFiend schrieb:
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>
> Wenn Du dann irgendwann garkeinen Zugang zum Interface des Routers mehr
> hast, lässt sich auch schön aufzeichnen und dokumentieren was Du wann im
> Internet gemacht hast. Vermutlich noch per Fernabfrage mit Schnittstelle
> zur Polizei oder sonstigen interessierten Stellen
Und jetzt rate mal, warum die Politik die Idee so geil findet ;-)
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Sebbi schrieb:
> Nein, Hintergrund ist Fernzugang zum Router um VOIP und andere Sachen
> konfigurieren zu können.
Ja, aber der Punkt ist, dass ich VoIP und andere Sachen nicht unbedingt möchte, und mir somit ein eigenes Gerät hin stelle.
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Himmerlarschundzwirn schrieb:
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> theFiend schrieb:
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> -----
> >
> > Wenn Du dann irgendwann garkeinen Zugang zum Interface des Routers mehr
> > hast, lässt sich auch schön aufzeichnen und dokumentieren was Du wann im
> > Internet gemacht hast. Vermutlich noch per Fernabfrage mit Schnittstelle
> > zur Polizei oder sonstigen interessierten Stellen
>
> Und jetzt rate mal, warum die Politik die Idee so geil findet ;-)
Ich würde davon ausgehen, das die Politik selbst diese Idee garnicht hatte oder aufgegriffen hat. Aktuell entstehen dem ISP bei JEDEM wie auch immer gearteten Gesetzesvorschlag zur Voratsdatenspeicherung, QuellenTKÜ oder ähnlichem Schiss enorme Kosten, die der Staat (Politik) auch ganz nonchalant auf diese abwälzt.
Insofern ist es rein unternehmerisch nachvollziehbar das sie nach Mitteln und Möglichkeiten suchen, diese Daten an der Quelle zu erheben, bzw. die Kosten gering zu halten.
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Casandro schrieb:
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> Ja, aber der Punkt ist, dass ich VoIP und andere Sachen nicht unbedingt
> möchte, und mir somit ein eigenes Gerät hin stelle.
Eigentlich ist es eher andersrum: Man möchte bestimmte Sachen und der Zwangsrouter hat sie nicht. Wieso sollte man ein Gerät nicht wollen, das mehr kann und dessen Features man abschalten kann? Nur ein höherer Stromverbrauch wäre ein logischer Grund dagegen, sonst kenne ich keine weiteren.
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kitingChris schrieb:
> irgendwie hast du den Artikel nicht ganz verstanden oder?
> Die ISP wollen die Kunden zu den Hauseigenen Routern zwingen.
> Hintergrund wird wohl sein dass sich die Telekomiker (oder andere
> Mitarbeiter...) nur für ein Gerät geschult werden müssen
Es geht um Vodafoniker und Telefonicaker.
Irgendwie hast du den Artikel nicht ganz verstanden oder?
(Natürlich unterstützt der Telekom-Support nur Speedports, deshalb ist es gut, einen in Reserve zu haben, damit man im Falle von "Mein Internet ist kaputt" nicht abgewimmelt wird.)
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Youssarian schrieb:
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> (Natürlich unterstützt der Telekom-Support nur Speedports, deshalb ist es
> gut, einen in Reserve zu haben, damit man im Falle von "Mein Internet ist
> kaputt" nicht abgewimmelt wird.)
Wieso sagst du das denen? ;)
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Casandro schrieb:
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> Wo ist das Problem. Einfach die einfach auslesbar machen,
> zum Beispiel per telnet.
Ähh... das sind sie doch schon lange.
1) Telnet anschalten.
Hast du ein analoges Telefon an der Fritz!Box hängen, wählst du einfach "#96*7" (mit "#96*8" schaltest du es wieder aus). Hast du keines dran hängen, oder nur ISDN, dann schaltest du dennoch Telefonie auf der Fritz!Box an (falls noch nicht geschehen), konfigurierst den Festnetzanschluss (kannst du eintragen was du willst, ist völlig egal), trägst diese Spezialnummer in das Adressbuch der Fritz!Box ein und lässt die Fritz!Box diese Nummer wählen.
Detaillierte Anleitung mit Screenshots: http://www.blog4it.de/?p=1263
2) Einloggen.
Einfach Telnet auf die Fritz!Box IP, Nutzername (wenn gefragt) ist "root", Passwort (wenn gefragt) ist das Admin Passwort der Weboberfläche.
3) Passwörter auslesen
--> allcfgconv -C ar7 -c -o - | grep passwd
Wichtig ist das "-c", das entschlüsselt alle Passwörter. Sonst bekommst du die nur in verschlüsselter Form, so wie wenn du ein Backup der Konfiguration über die WebUI machst.
VoIP Passwörter bekommst du ggf. nur mit:
--> allcfgconv -C voip -c -o - | grep passwd
Du kannst sogar die tr069 Passwörter auslesen, dass ist eine eigene Verbindung, über die die Fritz!Box sich bei deinem Provider eine Config abholen kann:
--> allcfgconv -C tr069 -c -o - | grep passwd
Wenn du auch die Nutzernamen (also den Login) nicht kennst, gleicher Befehl, nur beim statt "grep passwd" einfach "grep username".
4) Ggf. VLAN ID heraussuchen
Anbieter nutzen vermehrt auch VLAN Tagging um Internet und VoIP Traffic zu unterscheiden, auch dann, wenn beide über getrennte PPPoE Sessions laufen. In diesem Fall lasse den grep einfach gaz weg, du bekommst die komplette Config (ein Telnet Client oder ein Terminal mit einer Scroll bzw. besser noch einer Suchfunktion sind dann aber notwendig). Suche einfach nach VLAN und du wirst schon heraus finden welcher VLAN Tag für welchen Traffic gebraucht wird. Das Config Format ist eigentlich relativ leicht verständlich.
Gut, das ist jetzt nicht alles so super einfach, aber wenn du schon mit Telnet ankommst, dann muss dir auch klar sein, dass irgendwas per Telnet zu machen selten super einfach ist. Und auch wenn der Weg etwas umständlich ist, wenigstens gibt es einen Weg. AVM hätte das genauso gut auch komplett unterbinden können. Ist halt nur was für Profis, aber außer Profis braucht auch niemand diese Infos. Also wer zu blöd ist an die Infos zu kommen, der sollte das auch lieber lassen, weil er es wahrscheinlich sowieso nicht schafft einen Router korrekt aufzusetzen, so dass er die Fritz!Box ersetzt (weil er verschiedene PPPoE Tunnel braucht, entsprechende Routen, VoIP konfigurieren können muss, wissen muss wie man VLAN Tags setzt und was das überhaupt ist, usw.) Dann kann er es auch gleich lassen und einfach mit der Fritz!Box ein glückliches und unbeschwertes Leben genießen. Ich meine, für den unbedarften, einfachen Nutzer, ohne echte Ansprüche, übererfüllt die Fritz!Box sogar meistens das Soll.
/Mecki
1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.01.13 16:29 durch /mecki78.
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0xDEADC0DE schrieb:
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> Eigentlich ist es eher andersrum: Man möchte bestimmte Sachen und der
> Zwangsrouter hat sie nicht. Wieso sollte man ein Gerät nicht wollen, das
> mehr kann und dessen Features man abschalten kann?
Zum Beispiel weil durch so einen NA(P)T Router nur ICMP TCP und UDP durchgehen. Manche VPNs machen aber eigene Protokolle direkt über IP. (damit man weniger Overhead hat und die MTU nicht gar so winzig wird)
Spich ich will bestimmen was mein Router macht, somit will ich da auch meinen Router hin stellen. Punkt!
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slashwalker schrieb:
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> kitingChris schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > irgendwie hast du den Artikel nicht ganz verstanden oder?
> > Die ISP wollen die Kunden zu den Hauseigenen Routern zwingen.
> > Hintergrund wird wohl sein dass sich die Telekomiker (oder andere
> > Mitarbeiter...) nur für ein Gerät geschult werden müssen
>
> Also ich bin sicher kein Fan der Telekomiker, aber dort gibt es diesen
> Routerzwang (noch) nicht.
Stimmt in dem Bereich ist die Telekom vorbildlich, aber auch wenn es ein anderer Teil der Telekom ist so ist man bei Entertain auf den Mediaplayer der Telekom angewiesen und man kann keine alternativen geräte verwenden.
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Die FritzBoxen sind doch nicht das Problem. Das Problem sind die Zwangsboxen vom Provider.
Wobei es da durchaus auch für einige Modelle Anleitungen gibt, wie man an die Daten kommt. Oder man muss im Zweifelsfall die TR-069 Befehle/Daten loggen und auswerten (wenn man das passende Equipment hat).
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Das Problem für die Netzbetreiber sind doch nicht die Router, es sind die VoIP Daten selbst.
Hat der Kunde die VoIP Einwahldaten, kann er damit in der Theorie weltweit seinen Festnetzanschluss nutzen, technische Kniffe die evtl. nötig sind hin oder her, lösbar ist das leicht. Aber genau das ist ja das Problem, das will doch ein Netzbetreiber der wie z.B Vodafone auch Mobilfunktarife vertickt verhindern.
Auch andersrum ists ein Problem: ich kann ja mehrere VoIP Accounts nebeneinander nutzen, je nach dem wer gerade billiger ist. Klar kann ich einen weiteren Router nehmen, aber dann wirds halt deutlich unkomfortabler.
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KillerJiller schrieb:
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> Klar kann ich
> einen weiteren Router nehmen, aber dann wirds halt deutlich unkomfortabler.
Ist das so klar? Wenn der Providerrouter VoIP-Verkehr (außer dem des Providers) aktiv blockt, hilft auch kein weiterer Router mehr.
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Bitte nochmal den Artikel lesen und darüber nachdenken, warum AVM sich beschwert.
Scheinbar bieten Vodafon (und andere) nur einen Router an, wo wahrscheinlich auch noch eine Firmware drauf ist, in der man als Kunde nichts konfigurieren kann.
Die Hersteller der Router können da aber nichts für.
Im Grund wird der gesamte B2C-Markt durch diese Entscheidung getötet.
Zum Glück gibt es aber noch Anbieter, wie die Telekom, bei denen man alle Router verwenden darf.
Für AVM ist die Entscheidung sehr fatal. Wenn du mal ein Saturn (oder ähnlichen Laden) aufsuchst, wirst du feststellen, das es dort nur zwei drei Anbieter von Routern für den privaten Bereich gibt. Wenn du ein Router mit integrierter Telefonie (analog sowie ISDN) haben willst, wird die Auswahl noch kleiner. AVM ist aber dabei.
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kitingChris schrieb:
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> Hintergrund wird wohl sein dass sich die Telekomiker (oder andere
> Mitarbeiter...) nur für ein Gerät geschult werden müssen
vielleicht haben sie auch nur auf selbstmorddrohungen ihrer techniker gehört nachdem wieder einer ne stunde einem dau erklären musste wie er voip bei sich einrichten kann^^
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Und ? wo ist das Problem ? Sowas macht mein Provider genau einmal mit mir und ich war da längste Zeit Kunde ... als mündiger Bürger kann ich noch immer selbst entscheiden bei wem ich Kunde werde ... Firmen die mich gängeln ... sehen von mir keinen Cent!
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