Das Problem ist an die Zugangsdaten zu kommen.
Vodafone z.B. liefert nur einen Modeminstallationscode mit, den man dann über das Telefon eingeben kann - die Daten für VoiP und DSL holt sich die Kiste dann selbst.
Zugangsdaten kann man über die Hotline aber erfragen (bzw. werden diese dann geändert, auslesen kann sie der Kundenbetreuer nicht).
Zumindest ging das mal, ob die Kundenbetreuer die Daten aktuell noch rausrücken (dürfen) weiß ich nicht.
Hat man die Zugangsdaten dann erst einmal kann man an den Anschluss jeden beliebigen Router seiner Wahl einsetzen.
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Ich kann die Provider aber zu einem gewissen Grad verstehen, dass sie versuchen ihren Support-Aufwand zu reduzieren:
- VoIP mit entsprechendem Konfigurationsaufwand
- T-Entertain mit entsprechender Routerkonfiguration (VLans, IGMP)
- IPv6/Privacy Umsetzung (z.B. dynamische Wahl eines /64 bei der Telekom durch den Router)
Das sind alles Dinge, die man weder einem technisch unbedarften Anwender sinnvoll am Telefon erklären kann noch den Hotline-Mitarbeitern zumuten will.
Als Kunde kann ich es aber bestenfalls verstehen, wenn sich der Anbieter weigert Support zu leisten. Nicht dass er die Informationen für den Anschluss geheim halten darf.
Wenn er drauf besteht, dass der Router zu seinem Netz gehört, dann soll der Provider bitte auch die Stromkosten und eine angemessene Miete dafür bezahlen...
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Avalanche schrieb:
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> Wenn er drauf besteht, dass der Router zu seinem Netz gehört, dann soll der
> Provider bitte auch die Stromkosten und eine angemessene Miete dafür
> bezahlen...
Ja, ich möchte auch, dass mein Vermieter mich bezahlt und meine Nebenkosten trägt. Ist ja sein Haus.
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Was spricht denn dann aber dagegen, technischen Support nur für den gelieferten Router zu leisten und den technisch versierten Nutzern die Wahl des Routers inkl. Herausgabe der Zugangsdaten "auf eigene Gefahr" freizustellen? Dann werde ich halt an der Hotline bei Problemen gefragt, ob ich den originalen Router verwende und wenn nicht, hab ich halt Pech gehabt. Damit könnte ich leben. Dann muss ich halt, wenn wirklich mal die Leitung klemmt, vorher den richtigen Router anstöpseln. Wen juckt's?
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Sinnloser Vergleich. Avalanche hat doch Recht. Wenn der Router zum Netz gehört, obliegt die Wartung, Versorgung und Aufstellung auch dem Besitzer des Netzes, also dem Provider. Denn für sein Netz ist immer noch er verantwortlich. Und wenn ich seinen Router von meinem Stromnetz trenne, ist ein Teil SEINES Netzes ausgefallen und er kann sich ne Birne machen, wie er mir trotzdem die von mir bezahlte Leistung liefern kann.
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Den Code finde ich auch super, erleichtert die Inbetriebnahme ungemein.
Aber man kann die Zugangsdaten auch einfach mit auf den Brief drucken.
Oder über ein Online-Portal auslesbar machen oder wie auch immer.
Aber geheim halten ist halt ein Unding.
Die Easyboxen von Vodafone sind da leider echt ein schlechtes Beispiel.
Nur 2,4GHz WLAN, nur 100MBit LAN. Portforwarding funktioniert nicht richtig.
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jejo schrieb:
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> Avalanche schrieb:
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> > Wenn er drauf besteht, dass der Router zu seinem Netz gehört, dann soll
> der
> > Provider bitte auch die Stromkosten und eine angemessene Miete dafür
> > bezahlen...
>
> Ja, ich möchte auch, dass mein Vermieter mich bezahlt und meine Nebenkosten
> trägt. Ist ja sein Haus.
Jepp, genau das habe ich auch nicht verstanden. Hab echt 2-3 Minuten überlegt
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Himmerlarschundzwirn schrieb:
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> Sinnloser Vergleich. Avalanche hat doch Recht. Wenn der Router zum Netz
> gehört, obliegt die Wartung, Versorgung und Aufstellung auch dem Besitzer
> des Netzes, also dem Provider. Denn für sein Netz ist immer noch er
> verantwortlich. Und wenn ich seinen Router von meinem Stromnetz trenne, ist
> ein Teil SEINES Netzes ausgefallen und er kann sich ne Birne machen, wie er
> mir trotzdem die von mir bezahlte Leistung liefern kann.
Kündige.
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So ist es.
Du bezahlst deinen Vermieter ja auch dafür, dass er dir Wohnraum zur Verfügung stellt. Der Router nimmt Wohnraum weg, also müsste der Betreiber sich zumindest an deiner Miete beteiligen oder er ist eben ein Untermieter ;-)
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Da geht's ja weiter. Ich DARF gar nicht ohne Genehmigung untervermieten. Da soll sich mein Provider dann mal ne Birne drüber machen :-)
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Was?
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Hab mit Portforwarding gar keine Probleme. Mein LAN habe ich völlig von dem Ding entkoppelt. Geht nur noch eine Strippe von meinem Gigabit-Switch in die Easybox um zu surfen. Selbst ist der Mann :-)
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wirry schrieb:
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> Die Easyboxen von Vodafone sind da leider echt ein schlechtes Beispiel.
> Nur 2,4GHz WLAN, nur 100MBit LAN. Portforwarding funktioniert nicht
> richtig.
Die Easyboxen sind wirklich grottig. Selbst wenn du sie noch an einem echten klassischen ISDN/DSL-Anschluss betreibst, hast du an der S0-Buchse der Easybox trotzdem nur eine interne ISDN-Emulation. (Was einige Nachteile hat, weil die Emualtion viel schlechter als z.B. bei der int. S0-Buchse der Fritzbox realisiert wurde)
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für SSH hat das auch geklappt, BF3 ging aber nicht.
Fritzbox dran und ich musste nicht einmal was ändern, dank UPnP :)
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UPnP ist ein Graus für jeden IT Experten und bei mir zumindest standardmässig deaktiviert. Das ist wirklich nur etwas für DAUs.
Kein Programm hat ohne Erlaubnis Ports zu öffnen, nur damit es funktionert.
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UPnP ist jetzt auch aus und nachdem der PC mit einer festen IP versehen wurde ein manuelles Forwarding eingerichtet.
Und BF3 funktioniert immer noch.
Mit der EB ging es weder mit noch ohne UPnP...
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UPnP können nicht alle Router (z.B. die von Lancom). Außerdem mögen es Admins nicht gerne, wenn irgendwelche Clients die Firewall beliebig umkonfigurieren.
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Ich wollte eigentlich gar nicht auf so einen kaputten Vergleich raus. Aber nachdem Du damit schon angefangen hast: Das wirst Du als Mieter schon tun, wenn er Dir einfach Wohnfläche wegnimmt (nämlich in Form einer Mietminderung).
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Wenn man sieht, was mache Provider da als Box hinstellen, dann könnte man echt das k... bekommen. Dyndns? Funktioniert nicht. Portforwarding? Funktioniert nicht richtig. Ganz beliebt sind bei mir auch die Wartungsfenster der Telekom, bei denen danach z.B. die VPN-Verbindung nicht mehr richtig funktioniert.
Das was da hinten aus diesen Dingern rauskommt ist für mich kein Internet. Darum rege ich mich so über diesen Trend bei den Providern auf.
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Da ist 1&1 wirklich vorbildlich. Die liefern einen Modemcode mit, der für die Installation reicht. Zusätzlich gibts die Einwahldaten und man kann die VoIP-Daten selbst im Kundenportal ändern. Dann ist der Poweruser auch zufrieden. Zusätzliche VoIP-Anschlüsse sind auch kein Problem.
Selbst wenn alle über 1&1 meckern, in diesem Punkt finde ich sie wirklich kundenfreundlich. Gute und offene Hardware liefern sie auch mit dazu und schicker finde ich die schwarzen Fritzboxen auch als die rot-grauen von AVM.
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