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  5. › Fritzbox-Hersteller: "Routerzwang…

Scheinheilig!

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  1. Scheinheilig!

    Autor: telefonlaie 22.01.13 - 15:18

    Diese Aufregung ist etwas scheinheilig, schließlich liefert auch AVM entsprechend kastrierte, und verrammelte Boxen an die Netzbetreiber, in die man keine alternativen VoIP Anbieter eintragen kann und keine Kontrolle über die Firmware-Updates hat!
    Derzeit dürften die Kabelanbieter die größten Kunden sein.

    Aber auch Alice hatte mal eine pseudo-Fritz!Box als IAD im Angebot.

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  2. Re: Scheinheilig!

    Autor: 0xDEADC0DE 22.01.13 - 15:24

    telefonlaie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Aufregung ist etwas scheinheilig, schließlich liefert auch AVM
    > entsprechend kastrierte, und verrammelte Boxen an die Netzbetreiber, in die
    > man keine alternativen VoIP Anbieter eintragen kann und keine Kontrolle
    > über die Firmware-Updates hat!
    > Derzeit dürften die Kabelanbieter die größten Kunden sein.

    Das ist nur dann scheinheilig, wenn der belieferte Provider exakt diese Geräte vorschreibt und alle anderen effektiv blockiert.

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  3. Re: Scheinheilig!

    Autor: vertical 22.01.13 - 16:13

    telefonlaie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Derzeit dürften die Kabelanbieter die größten Kunden sein.
    >

    Wie kommen immer alle drauf das es Zwangsrouter bei den deutschen Kabelanbietern gibt? Man bekommt ein DOCSIS fähiges Modem, und da fällt IP am WAN Port raus. Das wars. Ab dem Punkt kann man anschließen was man will.

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  4. Re: Scheinheilig!

    Autor: Thiesi 22.01.13 - 19:12

    vertical schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > telefonlaie schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Derzeit dürften die Kabelanbieter die größten Kunden sein.
    > >
    >
    > Wie kommen immer alle drauf das es Zwangsrouter bei den deutschen
    > Kabelanbietern gibt? Man bekommt ein DOCSIS fähiges Modem, und da fällt IP
    > am WAN Port raus. Das wars. Ab dem Punkt kann man anschließen was man
    > will.

    Man bekommt - zumindest bei Kabel BW & gebuchter ISDN-Option - eine ganz bestimmte FRITZ!Kiste, die zwei Interfaces ins Netz hat (eines davon virtuell). Auf einem der Interfaces laeuft ausschliesslich VoIP.

    Wenn ich jetzt meine FRITZ!Kiste als Bridge betreibe, so dass sie als transparentes DOCSIS-Modem arbeitet & nur noch IP-Traffic durchleitet, weist mir Kabel BW in den Privatkundentarifen allerdings nur eine IP-Adresse zu. Damit kann ich also die VoIP-Session gar nicht mehr aufbauen.

    Das ist natuerlich kein wirklicher Routerzwang, denn selbstverstaendlich kann ich jeden x-beliebigen Router betreiben. In der Praxis verliere ich dann aber die im Preis inbegriffene Telefonie.

    Die Verallgemeinerung, hier von Routerzwang zu sprechen, mag zwar rein technisch nicht korrekt sein. Aber wenn man das mal ganz pragmatisch betrachtet, dann ist das doch eine absolut zutreffende Bezeichnung, da das Ergebnis ja genau das gleiche ist wie bei einem tatsaechlichen Routerzwang.

    Bye, K&K,
    T-Zee

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  5. Re: Scheinheilig!

    Autor: Blackburn 22.01.13 - 19:32

    vertical schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > telefonlaie schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Derzeit dürften die Kabelanbieter die größten Kunden sein.
    > >
    >
    > Wie kommen immer alle drauf das es Zwangsrouter bei den deutschen
    > Kabelanbietern gibt? Man bekommt ein DOCSIS fähiges Modem, und da fällt IP
    > am WAN Port raus. Das wars. Ab dem Punkt kann man anschließen was man
    > will.

    Da hast du nur teilweise recht. Ja, aus den alten Modems fällt einfach nur IP raus. Das liegt daran, dass die Kabelanbieter bisher dem Kunden einfach nur Modems hingestellt haben. Keine Modem / Router Kombigeräte. An diese Modems kann man problemlos jeden beliebigen eigenen Router anschließen.

    Wer aber dieses Modem austauschen will, kann das nicht so einfach tun. Die MAC Adresse des Gerätes funktioniert gleichzeitig als Benutzername / Passwort um den Kunden zu erkennen. Wer sich ein anderes Gerät hinstellt, kann nicht surfen und auch nicht telefonieren. Wer also z.B. eine Fritzbox Cable anschlie0en will, kann die nich einfach selbst kaufen. Man muss eine vom Provider nehmen. Kostet bei Kabeldeutschland 5¤ / Monat zur Miete. Obendrein sind die Dinger so modifiziert, dass man keine eigenen SIP Rufnummern einrichten kann.

    Desweiteren geht Kabeldeutschland neuerdings dazu über, den Neukunden eben NICHT MEHR diese schönen einfachen Modems hinzustellen. Neuerdings kriegen die ein Modem/Router Kombigerät, an dem die Kunden das Wlan nicht einfach so selbst anschalten können. Das Wlan muss tatsächlich als "Zusatzfunktion" für 2¤ / Monat hinzugebucht werden. Wer das nicht will, braucht durchaus ein gewisses Maß an technischer Expertise, um da dran einen eigenen Router zum laufen zu kriegen. Dem DAU wird somit schon mal das kostenfreie Wlan genommen um es ihm dann für zurätzliches Geld wieder zurückzuverkaufen.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 22.01.13 19:51 durch Blackburn.

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  6. Re: Scheinheilig!

    Autor: /mecki78 22.01.13 - 19:39

    telefonlaie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Aufregung ist etwas scheinheilig, schließlich liefert auch AVM
    > entsprechend kastrierte, und verrammelte Boxen an die Netzbetreiber, in die
    > man keine alternativen VoIP Anbieter eintragen kann und keine Kontrolle
    > über die Firmware-Updates hat!

    Also die, die ich kenne, dort kann man sehr wohl alternative VoIP Provider eintragen. Allerdings wird hier VoIP meistens über eine alternative PPPoE Verbindung geleitet, also nicht über die, wo dein Internet Traffic drüber geht, und daher wären die Server anderer Provider gar nicht erreichbar (denn der Traffic geht in ein privates Netz deines ISPs, strikt getrennt vom Internet). Das kann man man durch händisches bearbeiten der Config abschalten, dann kannst du wirklich jeden beliebigen VoIP Anbieter nutzen, aber nicht mehr den deines Providers, denn entweder geht der Datenverkehr über die zweite PPPoE Verbindung oder eben nicht, beides geht (beides ginge schon, aber die Fritz!Box selber unterstützt es nicht hier unterschiedliche Einstellungen zu haben).

    > Derzeit dürften die Kabelanbieter die größten Kunden sein.

    Ich bin bei einem Kabelanbieter (Kabel Deutschland) und ich kann jeden beliebigen Router betreiben, was ich auch mache; und ich kann auch VoIP zu jedem beliebigen VoIP Anbieter machen. Ich hätte eine Fritz!Box haben können mit meinem Anschluss, aber die wollte ich nicht, worauf hin ich ein anderes Gerät bekommen habe (von D-Link), aber wie gesagt, dass muss man nicht nutzen, jeder Router funktioniert.

    /Mecki

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  7. Re: Scheinheilig!

    Autor: nicoledos 22.01.13 - 20:29

    Einerseits Verdient AVM ganz gut an den Providern, sind als Hauslieferant für 1u1 groß geworden. Aber gleichzeitig machen sie sich abhängig von denen, wenn ein Provider bestimmen kann welche Box der Kunde hat und auf den Zugangsdaten sitzen bleibt. Kunden können die Kiste nicht tauschen. Der bereits kaum vorhandene Markt bricht somit komplett weg. Gleichzeitig kann der Netzbetreiber nach belieben den Lieferanten tauschen. Wo heute AVM drin steckt ist morgen huawei und übermorgen ZTE drin. Das wirtschaftliche Risiko ist also enorm und auf lange Sicht bestimmt nicht Gesund für die Bilanz.

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  8. Re: Scheinheilig!

    Autor: Moe479 22.01.13 - 21:11

    +1 und schon schmu los ... wlan als kostenpflichtige option ... das ist ein für jeden zuschaltbarer STANDARD, sofern das gerät das technisch beherst, es ist jedenfalls keine zauberei ... ich möchte diesen marketin heinis ... ... so ganz spontan eben!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.01.13 21:38 durch gs (Golem.de).

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  9. Re: Scheinheilig!

    Autor: maboo 22.01.13 - 21:25

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also die, die ich kenne, dort kann man sehr wohl alternative VoIP Provider
    > eintragen. Allerdings wird hier VoIP meistens über eine alternative PPPoE

    Leider nein. Die Alice Fritz!Box 7570 VDSL "HN" ist ein schönes Beispiel, verammelt (kein Telnet, keine Einsicht der VoIP-Daten) und beschnitten (u.a. kein DECT, kein Fax usw) trotz IDENTISCHER Hardware. Und AVM will von Support nichts wissen ("ist keine Fritzbox").

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  10. Re: Scheinheilig!

    Autor: /mecki78 23.01.13 - 11:01

    maboo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Alice Fritz!Box 7570 VDSL "HN" ist ein schönes Beispiel,
    > verammelt (kein Telnet, keine Einsicht der VoIP-Daten)

    Hast du versucht Telnet wie hier [1] beschrieben einzuschalten?

    [1] http://forum.golem.de/kommentare/sonstiges/fritzbox-hersteller-routerzwang-ist-willkuer-gegen-den-kunden/ja-dann-macht-doch-die-zugangsdaten-leicht-auslesbar/70246,3236338,3236591,read.html#msg-3236591

    Das hat bisher noch auf jeder Fritz!Box bei mir funktioniert, ob OEM Branding oder nicht (geht z.B. auch bei den 1&1 Fritz!Boxen, teilweise in schwarz und mit 1&1 Logo vorne drauf).

    Wenn das nicht geht, dann gibt es noch einen anderen Weg. Per Firmware Update. Dazu legst du ein Verzeichnis "var" auf deinem Rechner an, dort packst du eine Datei "install" rein. In diese Datei schreibst du dann:

    /usr/sbin/telnetd -l /sbin/ar7login

    Jetzt packst du das ganze in ein Tar Archive, wobei die Datei install in diesem Archive das X-Flag gesetzt haben muss, nennst die Datei "irgendwas.image" und lädst sie über die Web UI auf die Fritz!Box hoch. Die Fritz!Box meckert zwar, dass das keine original AVM Firmware ist, aber hier kann man einfach auf "Upload fortsetzen" oder so ähnlich klicken. Die Fritz!Box packt das Tar Archive aus und führt als erstes die Datei "install" aus, welche den Telnet Dienst startet. Danach will sie mit dem Update fortfahren, stellt aber fest, dass die dafür notwendigen Dateien fehlen und bricht mit einer Fehlermeldung ab. Ist aber egal, Telnet läuft ja zu diesem Zeitpunkt bereits.

    Zugegeben, korrekte Tars sind schwierig unter Windows zu erstellen (unter Linux und Mac kein Problem), daher hier ein fertiges Tar, wenn du es probieren magst:

    http://www.mediafire.com/?8pxh8n7skpp64li

    Allerdings ist diese Änderung nicht permanent, nach jedem Neustart der Fritz!Box ist Telnet wieder aus. Zum anderen habe ich schon folgendes Verhalten beobachtet. Nachdem die UI sagt, das Update ist fehlgeschlagen, startet sich die Fritz!Box kurze Zeit darauf neu (bzw. wenn man die Upload Fehlerseite verlässt sogar sofort). D.h. man hat nur wenige Minuten Telnet Zugang um etwas zu machen, reicht aber aus, wenn man genau weiß was man machen will. Eine Möglichkeit ist Telnet permanent einzuschalten, so dass es auch einen Neustart überlebt:

    echo '/usr/sbin/telnetd -l /sbin/ar7login' > /var/flash/debug.cfg

    mit

    echo > /var/flash/debug.cfg

    kann es dann wieder ausschalten.

    Mir ist lediglich die 7050 mit einer bestimmten Firmware bekannt (14.04.30), bei der nichts davon geht, weder Telefoncode noch Firmware Upload. Der Grund: telnetd ist gar nicht vorhanden in dieser Firmware.

    Hier hilft es folgende Pseudo-Firmware einzuspielen:

    http://www.telefonsparbuch.de/software/fritzbox/TelefonSparbuch_Telnet04.30.tar

    Das ist keine echte Firmware, das ist auch nur wieder ein Skript, dass versucht über eine bestehende Internetverbindung utelnetd herunter zu laden und auf der Fritz!Box zu installieren. Aber Vorsicht! Wenn dieses Skript in der Pseudo-Firmware von TelefonSparbuch fehlschlägt und man immer noch kein Telnet danach hat, dann kann man das Update nicht mehr rückgängig machen. In diesem Fall hilft nur das komplette zurücksetzen der Box (hierfür bietet AVM Software, die man entweder auf CD erhalten haben sollte oder ggf. von der Webseite herunterladen kann. Das sollte man vorher machen, denn hinterher hat man vielleicht kein Internet mehr, wenn irgendwas massiv schief gegangen ist).

    /Mecki

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