1. Foren
  2. Kommentare
  3. Sonstiges
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Fritzbox-Hersteller: "Routerzwang…

Tja das nennt sich...

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Tja das nennt sich...

    Autor: JackyChun 22.01.13 - 15:30

    Lobbyarbeit.
    Das dies eine Anstrengung der Lobby war ist klar erkennbar.

    Die Vorteile für die Netzbetreiber liegen dabei klar auf der Hand.
    Aufhebung der Netzneutralität indem bestimmte Funktionen des Netzes bsp. VOIP kostenpflichtig bzw. unerreichbar gemacht werden.

    Nicht zu unterschätzen sind auch die Preisvorteile beim Einkauf der Hardware da man damit rechnen kann das nun jeder Kunde den Router braucht.


    Es gibt keinen vernünftigen Grund dafür das die Bundesnetzagentur dies zulässt.
    Nicht mehr lange und wir sind wieder Back in the days bei der guten alten Post bei der jedes nicht Post Telefon quasi verboten war, bzw. erst nach dem ein Techniker zu einem nach Hause kam und das Telefon überprüft hat zugelassen wurde.

    Live with an open mind, or die with your mouth shut.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Tja das nennt sich...

    Autor: 0xDEADC0DE 22.01.13 - 15:36

    Du solltest dich erst mal mit dem Thema beschäftigen, befürchte ich.
    Vor allem, weil die Bundesnetzagentur dagegen gar nichts machen kann, sie kann es weder fordern, noch verbieten oder "zulassen", wie du fälschlicherweise schreibst.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Tja das nennt sich...

    Autor: Youssarian 22.01.13 - 16:00

    JackyChun schrieb:

    > Das dies eine Anstrengung der Lobby war ist klar erkennbar.

    Nö, das erkenne ich nicht: "Die Wirtschaft" ist eben raffiniert, denen fallen immer wieder neue Tricks ein, Kosten zu senken, um mit (scheinbar) besonders günstigen Preisen Konkurrenten auszustechen. Di Konkurrenten ziehen dann nach, bis auch beim meist recht trägen Gesetzgeber ankommt, dass es einen Handlungsbedarf gibt. Oder ...

    ... irgendein Provider stößt in die Lücke und nutzt den entstandenen Frust, um Kunden zu akquirieren, indem er gegen den Strom schwimmt.

    > Nicht mehr lange und wir sind wieder Back in the days bei der guten alten
    > Post

    Gott bewahre! Wir werden vielmehr viele kleine Pöstchen haben. Die werden weder alt noch gut sein. ;-)

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: Tja das nennt sich...

    Autor: JackyChun 22.01.13 - 16:10

    Die Bundesnetzaentur ist unter anderem dafür zuständig
    Auszug aus dem offiziellen Infoblatt der Bundesnetzagentur:

    >>Die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und
    >>Eisenbahnen (BNetzA) ist eine selbständige Bundesoberbehörde...Sie hat die
    >>Aufgabe, durch Liberalisierung und Deregulierung für die weitere Entwicklung auf
    >>dem Elektrizitäts-, Gas-, Telekommunikations-, Post...zu sorgen.

    Nun sag mir mal wo liegt hier die (positive bzw. neutrale)Entwicklung bei dem ganzen Vorgang?
    Die Bundesnetzagentur wurde angeschrieben von einem Kunden ob es zulässig ist den Router vorzuschreiben.
    Die Bundesnetzagentur hat dann die Provider kontaktiert und oh Wunder die haben gesagt das sie das dürfen.
    Dann haben sie die EU kontaktiert die zweitgrößte Lobbygesellschaft der Welt direkt nach der chinesischen KP und oh Wunder die haben auch gesagt das das geht aber jetzt kommt der wirklich wichtige Punkt

    >>Im Übrigen hält auch die EU-Kommission, die für die
    >>Einhaltung der dem FTEG zugrunde liegenden europäischen Richtlinie zuständig
    >>ist, Maßnahmen gegen einen "Router-Zwang" gegenwärtig weder für
    >>rechtlich möglich noch für erforderlich.

    Heißt nichts anderes als "Der finanzielle Anreiz nichts, und die benötigte Zeit um hier etwas zu ändern ist uns zu groß und Netzneutralität wollen wir sowieso schon lange abschaffen und dies ist eine sehr elegante Art und Weise dies zu tun."

    Und die Bundesnetzagentur die nach eigener Definition für die Entwicklung des Netzes zuständig ist sieht auch keine Möglichkeit hier einzugreifen obwohl es, zumindest meiner Auffassung nach, genau solche Dinge sind die eine nachhaltige und vor allem neutrale Entwicklung des Netzes unterbinden.

    Live with an open mind, or die with your mouth shut.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.01.13 16:14 durch JackyChun.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen

Anonymes Surfen: Die Tor-Zentrale für zu Hause
Anonymes Surfen
Die Tor-Zentrale für zu Hause
  1. Anonymisierung Zur Sicherheit den eigenen Tor-Knoten betreiben
  2. Tor Hidden Services leichter zu deanonymisieren
  3. Projekt Astoria Algorithmen gegen Schnüffler im Tor-Netzwerk

Batman Arkham Knight im Test: Es ist kompliziert ...
Batman Arkham Knight im Test
Es ist kompliziert ...
  1. Arkham Knight Erster PC-Patch für Batman
  2. Technische Probleme Batman Arkham Knight nicht mehr auf Steam erhältlich

Xperia Z4 Tablet im Test: Dünn, leicht und heiß
Xperia Z4 Tablet im Test
Dünn, leicht und heiß
  1. First Flight Sony stellt Crowdfunding-Plattform für eigene Ideen vor
  2. Android-Entwicklung Sony bietet Android-M-Vorschau für Xperia-Geräte an
  3. Android Recovery Mode jetzt offiziell für Sony-Smartphones verfügbar

  1. Apple Music: iCloud verpasst der eigenen Musik einen Kopierschutz
    Apple Music
    iCloud verpasst der eigenen Musik einen Kopierschutz

    Wer Apples neuen Streaming-Dienst Apple Music verwenden will, erhält die Rückfrage, ob die iCloud Music Library verwendet werden soll. Wer einwilligt, muss im Falle eines lokalen Datenverlustes mit unangenehmen Konsequenzen rechnen.

  2. Ex-Minister Pofalla: NSA-Affäre war doch nicht beendet
    Ex-Minister Pofalla
    NSA-Affäre war doch nicht beendet

    Vor dem NSA-Ausschuss hat der frühere Kanzleramtschef Pofalla die gegen ihn erhobenen Vorwürfe komplett zurückgewiesen. So will er die NSA-Affäre nie für beendet erklärt haben und die Öffentlichkeit in Sachen No-Spy-Abkommen nie getäuscht haben.

  3. Grüne: Rechtsanspruch auf Breitband soll 12 Milliarden Euro kosten
    Grüne
    Rechtsanspruch auf Breitband soll 12 Milliarden Euro kosten

    Die Grünen haben errechnet, dass ein Rechtsanspruch auf Breitband in Deutschland 12 Milliarden Euro kosten würde. Die Partei hatte bereits in früheren Jahren die Kosten für einen Universaldienst berechnen lassen.


  1. 00:09

  2. 23:14

  3. 18:34

  4. 17:58

  5. 16:50

  6. 15:30

  7. 15:24

  8. 15:18