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  5. › Fritzbox-Hersteller: "Routerzwang…

Vor allem ein Privacy Problem

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  1. Vor allem ein Privacy Problem

    Autor: TheLynx 23.01.13 - 08:18

    Finde ich jedenfalls. Dein Breitbandanbieter stellt einen Router bei Dir ins Netz. Also ich weiß von Leuten die bei ISPs arbeiten, das einige der Geräte entsprechende Dienste für RAT laufen haben. Man kann sich nie sicher sein was die in der Firmware da noch alles drin haben. Da muss man noch nicht mal paranoid sein und glauben das die das Netzabhören oder sich illigitim Zugang in das Netz verschaffen. Hier kann der ISP Dinge druchsetzen die nicht im Kleingedruckten stehen. Wie Priorisierung von Ports. Kann mal eben schnell verbieten eigene Server zu betreiben oder P2P zu nutzen usw und sofort. Man hat eigentlich keine Kontrolle mehr über sein eigenes Netzwerk. Ein ISP ist für mich nur ein Dienstleister der eine Netzwerkeinwahl zur Verfügung stellt, mehr nicht.

    Außerdem hat es u. U. einige technsiche Nachteile, beim Betrieb einer Firewall, Traffic Shaping (Qos), betreiben von eigenen Servern, DMZ oder VPNs.

    Ganz im ernst wenn mich ein Provider zwingt seinen Router zu benutzen ist das für mich ein Grund nicht zu ihm zu wechseln oder dann eben die Leitung auf mein Gewerbe anzumelden damit ich meine eigene Hardware anschließen kann...

    TheLynx

  2. Re: Vor allem ein Privacy Problem

    Autor: Nebukadneza 23.01.13 - 09:02

    Richtig! Damit ist den ISPs und letztendlich der Regierung Tür und Tor geöffnet meinen Traffic zu kontrollieren, mich von diversen Diensten auszuschließen wenn ich ein "Böser" Kunde war usw. Schlimm nur das die meisten Leute nichts dagegen tun werden mit der Begründung "Ich hab nichts zu verbergen" und "Mir doch egal". Wenn man genau zu diesen Leuten aber sagt, geben Sie mir Ihren Hausschlüssel, ich sehe mich mal einen Tag lang darin um, dann würden die sofort sagen "NEIN, DU SPINNST DOCH!".

    Ich jedenfalls werde solange es technisch möglich ist solche ISPs mit Routerzwang meiden!

    Wie verhält sich das eigentlich mit der Garantie? Da ich keinen eigenen Router anschließen kann, müssen die mir ja IMMER wenn der Router kaputt geht ein Ersatzgerät auf ihre kosten zur verfügung stellen, das würde bedeutet wenn das Ding einmal in der Woche den Geist aufgibt, hab ich einmal die Woche einen Servicetechniker im Haus? Was wäre wenn ich einen Defekt "Künstlich" herbeiführe?

    Wahrscheinlich würde mich der ISP irgendwann rauswerfen.

    Zumindest kann man hinter den Zwangsrouter noch einen eigenen Schalten und auch einen eigenen AP nutzen, so muss man zumindest nicht den eventuell unsicheren AP im Zwangsrouter nutzen.

  3. Re: Vor allem ein Privacy Problem

    Autor: Anonymer Nutzer 23.01.13 - 09:11

    Nebukadneza schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig! Damit ist den ISPs und letztendlich der Regierung Tür und Tor
    > geöffnet meinen Traffic zu kontrollieren, mich von diversen Diensten
    > auszuschließen wenn ich ein "Böser" Kunde war usw.

    Und wozu braucht der ISP dazu sein Modem bei dir?
    Wäre mir ja mal was ganz neues.....
    Wenn du in einem NGN-Gebiet wohnst, ließ die Daten aus und tipp sie in die
    Fritz-Box ein und gut ists....

  4. Re: Vor allem ein Privacy Problem

    Autor: ww 23.01.13 - 13:55

    > Kann mal eben schnell verbieten eigene Server zu betreiben oder P2P
    > zu nutzen usw und sofort. Man hat eigentlich keine Kontrolle mehr über sein
    > eigenes Netzwerk. Ein ISP ist für mich nur ein Dienstleister der eine
    > Netzwerkeinwahl zur Verfügung stellt, mehr nicht.

    Ich bin natürliuch auch gegen diesen Wahnsinn, aber das ist wirklich kein Argument. Alle diese Beschränkungen können auch im Netz des Anbieters passieren. Es ist total egal, ob bereits Dein Router Dich maßregelt oder andere Hardware im Netz des Anbieters. Ändern könnte man es dann eher noch, wenn das Gerät im eigenen Haus steht und man keine Angst davor hat ein wenig zu basteln.

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