Erstmal muss ich sagen, dass ich ihre Idee sehr edel finde!
Aber ich glaube nicht, dass die Hacker die nötigen Finanzen aufbringen können. Die billigsten Raketen die ich kenne kommen von SpaceX, die einfachste Version die Falcon 1e kostet schon 11 Millionen Dollar und diese bringt eine Tonne in einen sehr niedrigen Orbit. Zudem herrscht im Weltraum ein Hochvakuum, die Strahlung ist recht hoch und man hat sehr hohe Temperaturunteschiede zwischen Schatten und Sonne. Deswegen wird man Arduino nicht einfach übernehmen können und es wird viel Geld kosten es weltraumtauglich zu machen.
Meiner Meinung nach wird das Projekt einige nützliche Entwicklungen produzieren, zB. viele offene Spezifikationen, aber ihr Ziel ein freies Satelliteninternet aufzubauen wird das Projekt mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit aufgrund der obenen genannten Punkte nicht erreichen.
Edit: hier noch der Link zur Falcon 1e: http://www.spacex.com/falcon1.php#pricing_and_performance
1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.01.12 15:22 durch Luxor.
Darum gehts ja erstmal nicht, aber laut meinen Infos ist das gar nicht so teuer.
Interessant hierzu:
http://www.bernd-leitenberger.de/blog/2011/06/21/space-for-the-masses-not-for-the-classes-2/ und diverse Infos im Wiki des Chaos Camp 2011
So ein kleiner "CubeSAT" inkl. Hochschicken per Rakete kostet aktuell gerade mal 50.000 Euro - so teuer finde ich das jetzt nicht.
Bernd Leitenberger der Meister des Halbwissens. Ich hatte schon öfter das "Vergnügen" eines seiner Artikel zu lesen.
Die 50.000¤ sind die Produktionskosten. Herr Leitenberger glaubt, dass die ESA, JAXA oder sogar Roskosmos bereit wären die Satelliten kostenlos ins All mit ihrem ATV, HTV oder Progress mitzunehmen. Wer glaubt wird selig.
Wenn die Raumfahrt-Agenturen überhaupt dazu bereit wären, dann würden sie sich dafür bezahlen lassen. Die Preise pro Tonne kann man aus der folgenden Tabelle entnehmen: http://de.wikipedia.org/wiki/Automated_Transfer_Vehicle#Kosten
Nehmen wir mal an ESA wäre bereit gegen Bezahlung einen Satelliten der Masse von 100-500kg mitzunehmen. Bei einem Kilogramm-Preis von 43.000¤ erhalten wir einen Preis pro Satellit von 4.3M-21.5M $. Auch wenn wir Glück haben sollten und Roskosmos die Satelliten mitnehmen würden, dann kämen wir auch nicht unter 1M $.
Ich denke die Hacker machen einen Denkfehler. Sie glauben, dass man Raumfahrt genauso wie IT betreiben kann. Schließlich ist das Ziel ihres Projektes ein Satellitenschwarm im Orbit. Apple wurde in einer Garage gegründet, ich kenne aber kein Raumfahrtunternehmen von dem ich dasselbe behaupten kann. Nicht umsonst wird in den USA der Begriff "Rocketscience" als Metapher für technisch/wissenschaftlich schwierige Probleme benutzt.
Schließe mich meine Vorposter an. Raumfahrt ist etwas ziemlich komplexes und kostet Unmengen an Geld. Die Idee ist "cool" aber kaum realisierbar. Alleine die Herstellung eines Satelliten da funktioniert kaum ein Kondensator bei den Schwankungen da oben.
Zudem scheint es das sie sich nicht mal richtig mit "Hochfrequenz" auskenne (sei mal dahingestellt wer "sie" sind) jedenfalls ist es etwas dilettantisch zu glaube man könne den Weltall so einfach wie das Internet erobern. Das ist einfach eine andere Liga.
Obwohl es gibt schon Satellieten http://de.wikipedia.org/wiki/Young_Engineers%E2%80%99_Satellite_2 die von Hochschule erbaut sind. Jedoch sind sie bei weitem nicht so komplex.
>> Das Ziel ihres Projektes ein Satellitenschwarm im Orbit
> Die Idee ist "cool" aber kaum realisierbar.
Das haben schon so viele Leute gesagt. Und sie irrten sich.
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.01.12 01:13 durch Der Kaiser!.
Der Kaiser! schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> >> Das Ziel ihres Projektes ein Satellitenschwarm im Orbit
>
> > Die Idee ist "cool" aber kaum realisierbar.
>
> Das haben schon so viele Leute gesagt. Und sie irrten sich.
Wirklich ?
Zum Beispiel ?
>>> Die Idee ist "cool" aber kaum realisierbar.
>> Das haben schon so viele Leute gesagt. Und sie irrten sich.
> Beispiel?
"Es gibt nicht das geringste Anzeichen, dass wir jemals Atomenergie entwickeln können."
Albert Einstein, Entdecker der Relativitätstheorie, 1932
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
Wenn ein dampfbetriebenes Gerät auf Schienen mit mehr als 32 KM/h fährt, werden die Insassen wahnsinnig.
Croin schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Obwohl es gibt schon Satellieten de.wikipedia.org die von Hochschule erbaut
> sind. Jedoch sind sie bei weitem nicht so komplex.
Oder von Funkamateuren, die haben seit 50 Jahren erfahrung damit...
--
Ich hätte gern das neue Windows.
Ach, haben Sie das alte schon zu Ende gespielt?
Kommentare: 171 | letzter Beitrag 20:42 Uhr
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 77 | letzter Beitrag 20:57 Uhr
Kommentare: 70 | letzter Beitrag 18:56 Uhr
Kommentare: 62 | letzter Beitrag 21:44 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

Der neue Chef der Piratenpartei steht im Verteidigungsministerium unter Druck. Elektronische Kommunikation für seine Partei ist ihm in der Dienstzeit untersagt. "Es gibt Leute im Ministerium, die darauf warten, dass ich Fehler mache", sagte Schlömer.

Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.