Der Physiker fragt jetzt mal:
Was ist denn dem Author seiner Meinung nach der Unterschied zwischen Beschleunigung und Verzögerung? Ist das nicht ein und dasselbe nur mit unterschiedlichem Vorzeichen? ;-P
>Was ist denn dem Author seiner Meinung nach
na also der deutschlehrer fragt auf jeden fall mal nicht nach, das ist fakt... =)
... und nicht nur Verzögerungen, sondern sogar auch Schwingungen. Potz-Blitz aber auch...
MalNachdenken schrieb:
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Blöd das es beim Klugscheißen nicht mehr dazu gereicht hat darüber nachzudenken *warum* diese Unterscheidung gemacht wird :-P
Und warum wurde die Unterscheidung gemacht? Der Sensor kennt diesbezüglich keinen Unterschied...
Unterschied schrieb:
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> Und warum wurde die Unterscheidung gemacht? Der Sensor kennt diesbezüglich
> keinen Unterschied...
Du kennst also die Konstruktion gängiger Beschleunigungssensoren?
Selbstverständlich kann der Sensor diesbezüglich unterschiede machen. Er kann schliesslich nicht ausgeben was er nicht messen kann. Bei einem Beschleunigungssensor wäre das z.B. der Fall der wenn die Messmasse von einem Ruhepunkt aus wirkt. D.h. 'unter' den Punkt seiner Ruhelage kann die Masse nie gelangen und entsprechend keine Messdaten erzeugen. Ist der Ruhepunkt aber schwebend, kann man in zwei richtungen messen.
Soso..., und woher weiß der Sensor, ob die Geschwindigkeit zu oder ab nimmt? Wenn ein solcher Sensor in einem Zug eingebaut ist, dann liefert er Messdaten, agal ob der Zug schneller wird, oder bei Rückwärtsfahrt abbremst.
Klar kann man Sensoren bauen, die eine Beschleunigungskraft bevorzugt in einer Richtung messen, damit ist aber nichts über die Wirkung dieser Kraft ausgesagt, es bleibt auf jeden Fall eine Beschleunigung. Welche Wirkung sie hat geht dann aus dem Wissen über den Versuchsaufbau hervor.
... und man kann damit auch messen, wie schnell die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs zunimmt ... oder wie stark die Schwerkraft ist ... oder wie doll es ist auf einen Airbag zu knallen, anstatt auf das Lenkrad ... oder ... oder ... oder ...
Echt der Wahnsinn!
Richtung schrieb:
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Anscheinend hast du keine ahnung wie so ein Sensor funktioniert. Nehmen wir doch mal ein Alltagstaugliches allseits beliebtes beispiel: das Auto ;)
Beim Fahren gibt es zwei wichtige Phasen: Beschleunigen und Bremsen. Während dem Beschleunigen wird man in den Sitz gedrückt, und das war es, weil einfach nicht mehr Platz vorhanden. Beim Bremsen dagegen wird man (abhängigig von der wirkende Kraft) nach vorne gedrückt, und über Zeit un zurückgelegten Weg eine Messgröße.
Ein Beschleunigungssensor Funktioniert nicht wesentlich anders. Da gibt es eine Masse in einem Gehäuse und alles was nicht in die vorgegebene Führung passt kann nicht gemessen werden. Und HP hat nun ein passendes Design entwickelt bzw. eine neue Technik gefunden mit der das nun möglich ist.
Ein Abbremsen ist eine Beschleunigung in die andere Richtung, mehr nicht. Wenn du einen Sensor daran hinderst, beide Richtungen zu messen, dann ist das ein Sensor, der eben nur in einer Richtung messen kann. Zur Not kannst du ihn ja auch umdrehen, oder zwei davon einbauen.
Die Unterscheidung bei Beschleunigungssensoren ist eine ganz andere: Es gibt Sensoren, die messen ab der Frequenz Null, andere erst ab einer unteren Grenzfrequenz ungleich Null. Der erste Sensortyp ist damit für Lagemessungen geeignet.
bremsen schrieb:
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Jetzt weiß was man unter Fachidiot versteht *kopfschüttel*
...na gut, dass du dich einzuordnen weißt.
Dann gebe ich dem Laien mal einige Beispiele:
Erdbebenmessung
Erdmassen heben sich nicht nur, sie senken sich auch. Also benötigt man einen Sensor, der in beiden Richtungen (vertikal zum Erdmittelpunkt) messen kann. Es gibt auch Erderschütterungen mit horizontalen Anteilen, also brauch man drei Sensoren.
Maschinenschwingungen
Im einfachsten Fall misst man die Schwingung und leitet sie nach der Zeit ab. Aus sin(omega t) wird dann sin(omega t + Pi/2).
Lagesensor
Hier soll die (stabile) Neigung ermittelt werden. Dazu benötigt man außer einem Beschleunigungssensor auch noch ein Gravitationsfeld. Auf der ISS funktioniert keine elektronische Wasserwaage aus dem Baumarkt.
Beispiele schrieb:
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> Dann gebe ich dem Laien
Und warum führst du ausgerechnet hier deine Selbstgespräche?
Und wie beschränkt muss man eigentlich sein um bis jetzt immer noch nichtg den unterschied zwischen Theoretisch möglichem und Technish machbarem zu verstehen?
Um zum ursprung zurück zu kommen: wenn der Klugdcheißer nicht verstehen kann warum die unterscheidung getroffen wird, sollte er sich lieber an Dieter Nuhr's allseits beliebte Lösung halten.
...waren das deine Sachargumente?
Aufwärm...
Meister Supreme, entschuldigt, dass ich mich einmische, aber Sie sollten in Ihrer Progrsmmierecke bleiben.
Man könnte damit nun eine allseits beleibte (zumindest an Unis) Diskussion wiederaufnehmen. Dabei geht es schlicht und ergreifend darum, wessen Fachgebiet das wichtigste ist: eine jeder meint, seines sei natürlich das wichigste. Womit wir bei dieser Diskussion hier wieder ein zusätzliches Argument gefunden haben dürften (aber ohne Wertung, jeder kann es selbst bewerten): theoretische Informatiker sollten bei Ihren Systemen bleiben und sich nicht mit naturwissenschaftlichen Problemen auseinandersetzen müssen, schade um die Zeit. Anscheinend gibt es für Informatiker wenig bis garkeine Physik-Vorlesungen, was die Informatik etwas wissenschaftlicher aussehen lassen würde. Obwohl, damals gabs die, allerdings auch nur bei den technischen Informatikern, zu denen Du definitiv nicht gehörst, oder Du warst gerade Kreide holen.
So, nun nochmal besänftigend für alle anderen: wer Pauschalisierungen findet, darf sie unentgeltlich weitergeben, sie auf sich beziehen oder zurückgeben und verstehen, oder meckern. :-)
;-)
hmjam schrieb:
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Hurra, noch ein ignoranter Schwätzer...
> Meister Supreme, entschuldigt, dass ich mich einmische,
> aber Sie sollten in Ihrer Progrsmmierecke bleiben.
Ich bin Physiker. Programmierer gibt es hier nicht.
...
Wenn jemand schon auf Theoretiker wettert, dann scheint es ein Physiker mit Ambosshammer in der Hand zu sein, dessen Studium schon weit zurück liegt.
Im Klartext: Selbstverständlich kann man einen richtungsabhängigen Kraftsensor an einem Objekt anbringen und auf diesen Sensor eine Testmasse festkleben und schon hat man einen Beschleunigungssensor. Wohlgemerkt: einen Beschleunigungssensor, dazu auch noch einen, der nur das halbe Signal liefert. Aber wo steht geschrieben, wie herum ich den Sensor einbaue? Welche Richtung er messen soll?
Im Übrigen gibt es als physikalische Größe nur "Beschleunigung", ein Fahrzeug, das abbremst, wird in die Gegenrichtung beschleunigt. Mehr nicht. Ein Vorzeichenwechsel bleibt eben nur dieses, ist aber keine neue physikalische Größe.
Falls "er" das nicht sieht, ist er kein Physiker, fertig aus...
Etwas am Rande bemerkt:
Im Alltag merkt man öfter, dass Leute Geschwindigkeit nicht von Beschleunigung unterscheiden können. "Fahr nicht so schnell" soll dann heißen: "Beschleunige nicht so stark..." Gasgeben und Bremsen hingegen werden "natürlich" als zwei völlig unterschiedliche Dinge angesehen. Während die Änderung der Beschleunigung wieder mit der Beschleunigung in einen Topf geworfen wird. "Weg" und "Geschwindigkeit" werden hingegen deutlicher unterschieden.
"Wie weit ist es bis nach Berlin?" Antwort: "Ungefähr 5 Autostunden." Hier werden Weg, Zeit und Geschwindigkeit miteinander verknüpft, was ja nicht schlecht sein muss... :-)
Praktiker schrieb:
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> Im Übrigen gibt es als physikalische Größe nur "Beschleunigung", ein
> Fahrzeug, das abbremst, wird in die Gegenrichtung beschleunigt. Mehr nicht.
> Ein Vorzeichenwechsel bleibt eben nur dieses, ist aber keine neue
> physikalische Größe.
Und deshalb bist du ein Fachidiot der nicht über sein Fachwissen hinaus denken kann. Die angewandte Praxis interessiert es einen dreck was irgendwelche Eieröpfe in ihrer Weltfremden Zitadelle für richtig oder machbar halten. Die Welt ist etwas größer und vielfältiger als das.
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