Wären die nicht schon vor Jahren besser dran gewesen, für diese Berechnungen einfach einen billigen $300 EEE-PC zu verwenden der schneller ist und ein 10000stel des Stroms verbraucht? o_º
in wahrheit lief ja die urversion von "pong" drauf, und die wollten sie nicht verlieren :D
Der z9 stammt aus dem Jahr 2005.
http://en.wikipedia.org/wiki/IBM_System_z9
oh, ich dachte, die haetten das verlinkte teil von 1968 verwendet :D
Ha, gut gepostet. Da wird wohl doch nicht so sauber recherchiert bei Golem, wie ich das immer dachte.
razer schrieb:
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> in wahrheit lief ja die urversion von "pong" drauf, und die wollten sie
> nicht verlieren :D
Ist doch klar, dann wären die Spielstände weg.
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"Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke" - Das Ministerium für Wahrheit
Im Artikel steht doch ganz genau drin das es nicht die Großrechner aus den 60er sind die jetzt ausgemustert wurden. Lies noch mal nach. Da steht nur drin das in den 60er 2 Großrechner beschafft wurden, genau diese beiden sind da auch verlinkt. Das die erst jetzt ausgemustert worden sein sollen steht nicht im Artikel.
Da spricht der Fachmann. Bei einer Z-Serie steht nicht die absolute Geschwindigkeit im Vordergrund, sondern die Zuverlässigkeit.
Z-Series mit 5000 User und einer Uptime von 365x24 pro Jahr schaffen $300 PCs immer noch nicht.
Hardwareupdates ohne Downtime sind auch nicht zu verachten. Variable Partitionierung der Prozessoren, dynamisches Zu- oder Ausschalten der Prozessoren suche ich auch noch bei einem PC.
zenogra schrieb:
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> Da spricht der Fachmann. Bei einer Z-Serie steht nicht die absolute
> Geschwindigkeit im Vordergrund, sondern die Zuverlässigkeit.
> Z-Series mit 5000 User und einer Uptime von 365x24 pro Jahr schaffen $300
> PCs immer noch nicht.
> Hardwareupdates ohne Downtime sind auch nicht zu verachten. Variable
> Partitionierung der Prozessoren, dynamisches Zu- oder Ausschalten der
> Prozessoren suche ich auch noch bei einem PC.
Die Features "braucht" ja auch kein Mensch bei einem PC.
Gerade in Hinsicht auf die "Cloud" ist das alles auch variable.
WIll man Hardware tauschen, lagert man seine Daten per VIP-Switch alle um, rüstet auf und wechselt wieder zurück.
Die Cloud machts möglich.
ALso warum 1nen super Rechner, wenns auch 1000 kleinere tun im Sinne des Hivemind.
Es gibt Daten, die werden nie in der Cloud stehen. (Personen bezogene Daten, Forschungsergebnisse),
Eigentlich geht es hier nicht um die Daten, sondern um Programme, die bei höchster Last problemlos funktionieren.
Wir haben mal versucht einen Z-Host als Data Warehouse zu ersetzen. Endgültig liefen 14 Oracle RAC Cluster (14x2 Intel Server) und 20 RedHat Cluster um einen Z-Host zu ersetzen. Aber die 200 Mio Datensätze wurden trotzdem nicht getopt.
zenogra schrieb:
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> Da spricht der Fachmann. Bei einer Z-Serie steht nicht die absolute
> Geschwindigkeit im Vordergrund, sondern die Zuverlässigkeit.
> Z-Series mit 5000 User und einer Uptime von 365x24 pro Jahr schaffen $300
> PCs immer noch nicht.
> Hardwareupdates ohne Downtime sind auch nicht zu verachten. Variable
> Partitionierung der Prozessoren, dynamisches Zu- oder Ausschalten der
> Prozessoren suche ich auch noch bei einem PC.
PC-Leute verstehen die IBM-Idee (Architektur, Paradigma) eines Großrechners nicht.
Was sich aus den Großen Kisten entwickelt hat -> AS400 ist jenseits des Vorstellungsvermögens eines Unix / Windows - Fachmanns.
Ich knabbere immer noch daran rum, von den Entwicklern dieser Maschinen hat KEINER am MIT studiert !
Es funktioniert ganz anders als Unix / Windows und ich kann Euch sagen :
Verdammt, es funktioniert tatsächlich richtig saugut.
Wen man 50% seines Wissens über Rechner wegschmeisst und dann lernt, dass
es völlig anders einfacher geht, macht einen das schon etwas nachdenklich.
Die Welt ist bunt, IBM ist nicht nur blau ;-)
In welcher Cloud? Cern ist einer der Besten Kunden von Amazon und das nicht wegen dem Buchversand. Der z9 wird dann wohl durch eine IBM-Cloud ersetzt, ob die IBM-Cloud auch nur durch Cluster von Mainframes oder irgendwas anderes gebildet wird ist wie bei einer "Blackbox" uninteressant. Hauptsache der Betrieb geht weiter und IBM kassiert für die Migration und Outsourcing.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.02.12 00:16 durch nicoledos.
zenogra schrieb:
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> Es gibt Daten, die werden nie in der Cloud stehen. (Personen bezogene
> Daten, Forschungsergebnisse),
> Eigentlich geht es hier nicht um die Daten, sondern um Programme, die bei
> höchster Last problemlos funktionieren.
> Wir haben mal versucht einen Z-Host als Data Warehouse zu ersetzen.
> Endgültig liefen 14 Oracle RAC Cluster (14x2 Intel Server) und 20 RedHat
> Cluster um einen Z-Host zu ersetzen. Aber die 200 Mio Datensätze wurden
> trotzdem nicht getopt.
So eine Cloud muss ja nicht von Amazon / Microsoft oder sonstwem kommen ; könnte ja auch eine "Regierungs Cloud" geben, die einfach massig Server anbietet für verschiedenste Dinge.
Und da würde man wohl auch alle Personen Daten und Wissenschaften reinpacken.
Wird ja schließlich auch schon so gemacht ; nur nicht "überall" / so ein Prozess dauert eben.
Aber auf lange Sicht wird wohl alles irgendwo im Wust der Cloud Server liegen, hat eben schon große Vorteile, wenn es konsequent gemacht ist.
Wieviele Rechner man benutzt spielt für die "Cloud" ja eigentlich keine große Rolle, in jedem Fall leichter aufzurüsten das ganze.
Da laufen Programme drauf, die sind so unglaublich komplex und die bauen auf wirklich lange gepflegtem Code auf in dem "unendlich" viele Mannjahre an Arbeit drin stecken. Das alles umzustellen braucht Zeit. Und es ist halt auch beim Stromverbrauch eine Kosten/Nutzung-Rechner, wie teuer es ist, den Code zu portieren, oder die alte Architektur weiterlaufen zu lassen.
So lange man innerhalb der Architektur auf immer die aktuellen Maschinen bis hin eben zu besagter Z9 bleibt, hält sich der Aufwand in Grenzen. Aber dann auf etwas ganz neues wie z.B. Cluster zu wechseln, ist schon ein "mutiger" Schritt, der gut überlegt und geplant sein will.
Bei den Mainframes ging es in ersterlinie darum das die unbedingt für das NASA Space Shuttle Programm genutzt werden mussten, keiner wollte den Code auf ein anderes System umschreiben.
Bestes Beispiel was passiert wenn man einfach Copy&Paste macht ist der Wechsel von Ariane 4 zu 5, kannst ja mal die ESA fragen wie teuer das war, glaub kaum das es ein teures Feuerwerk gab.
Zum Glück waren keine Menschen an Bord, beim Spaceshuttle aber schon.
Ausserdem gehts auch immer um Kosten, und diese Frames wurdne dafür angeschafft und die Shuttle hatten ja auch IT Technik von den 60-70igern bis dato,
Da kommen dann Ersatzteile extrem teuer, es sei den man verfügt über genug im Lager.
Kommt aber überall vor, bei uns gibts Messysteme wo ein Zählrohr zu VEB zeiten 8 Mark gekostet hat heute, selber Hersteller aus Polen mind. 800¤, irgendwann ist es kostengünstiger einfach ein neues messinstrument mit einem hoffentlich günstigeren Unterhaltspreis zu kaufen.
Zudem:
Bei der NASA braucht man die ollen Kamellen ja nun nicht mehr, neue Transportsysteme basieren hoffentlich nicht mehr nur aus einem Feststoffbrennsystem, ist ja quasi al sob ich mir ne Granate unter die Schuhe bind um den Fahrstuhl zuersetzen...;-)
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