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ich dachte cree sei mit 200Lumen/Watt

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  1. ich dachte cree sei mit 200Lumen/Watt

    Autor DooMMasteR 09.01.13 - 00:23

    der Maßstab und Philips hinkt nur hinterher… wie der Rest auch

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  2. Re: ich dachte cree sei mit 200Lumen/Watt

    Autor Thobar 09.01.13 - 00:45

    Keine Ahnung, ob deine Angabe aktuell ist - aber egal. Cree baut LEDs, aber nichts mit 27er Schraubfassung. Die Nutzung von superhellen, effizienten LEDs bringt dir noch lange kein wohnliches Licht in die Lampe.

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  3. Cree, Philips

    Autor Edgar_Wibeau 09.01.13 - 01:02

    Thobar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keine Ahnung, ob deine Angabe aktuell ist - aber egal. Cree baut LEDs, aber
    > nichts mit 27er Schraubfassung. Die Nutzung von superhellen, effizienten
    > LEDs bringt dir noch lange kein wohnliches Licht in die Lampe.

    http://heise.de/-1775232

    Die sollen sich auch für Innenraumbeleuchtung eignen, es gibt verschiedene Modelle mit 2700K bis 6500K. Allerdings erreichen längst nicht alle 200 lm/W, sie scheinen aber alle oberhalb 100 lm/W zu liegen. Dazu kommen noch die Verluste durch das integrierte Netzteil der 110V- bis 230V-Leuchtmittel. Und es stellt sich natürlich die Frage nach dem Farbwiedergabeindex, also der "Natürlichkeit" (Vollständigkeit/Verteilung des Spektrums) der Weißton-Wiedergabe.

    Das Rambus-Teil liest sich wie 15 Watt für 60W-Equivalent, also knapp oberhalb 800lm, das wären ca. 55 lm/W.

    DooMMasteR: Die Philips-Lampen sind im Verkauf sehr erfolgreich, deshalb die Vergleichsbasis für Rambus. Die gut dimmbare Philips Master LEDbulb mit 12W und 806 Lumen liegt bei 67 lm/W - noch weit vom EU-Ziel 100 lm/W entfernt, aber immerhin. Die Philips LED Lampe 11W/827 E27 (193029-00) schafft immerhin schon 73 lm/W. Osrams Osram LED Superstar Classic A 75 14.5W/WW E27 (991560) liegt mit beinahe 73 lm/W knapp dahinter.

    Die Philips LED Tropfenlampe 4W/827 E14 (195627-00), ihr Kerzen-Ableger und die E27-Variante schaffen bei sehr kleiner Bauform (E14-Tropfen nur 87mm lang) sogar 82 lm/W, allerdings nur bei 330 lm Gesamtausbeute (4W) und nicht dimmbar.

    Quelle aller Werte: Geizhals.

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  4. Re: Cree, Philips

    Autor ruamzuzler 09.01.13 - 08:46

    Edgar_Wibeau schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 230V-Leuchtmittel. Und es stellt sich natürlich die Frage nach dem
    > Farbwiedergabeindex, also der "Natürlichkeit" (Vollständigkeit/Verteilung
    > des Spektrums) der Weißton-Wiedergabe.

    Das Spektrum dürfte im Gegensatz zu Leuchtstoffröhren vollständig sein, zumindest werden LEDs im Foto- und Videobereich sehr viel eingesetzt.

    Dass LEDs bei weitem nicht so effektiv sind wie sie sein könnten, liegt sicher auch an den Spannungswandlern.
    Da stellt sich die Frage, ob es nicht effizienter wäre, analog zu Halogen Systeme mit zentralen Trafos zu verwenden.

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  5. Re: Cree, Philips

    Autor Edgar_Wibeau 09.01.13 - 09:42

    ruamzuzler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Spektrum dürfte im Gegensatz zu Leuchtstoffröhren vollständig sein,
    > zumindest werden LEDs im Foto- und Videobereich sehr viel eingesetzt.

    Das ist nicht so einfach, besonders im "warmweißen" Bereich, also der Nachahmung der klassischen Glühbirne, haben LEDs Schwächen. Der Farbwiedergabeindex der meisten Marken-LED-Leuchtmittel mit 2700K Weißlichttemperatur liegt bei 80. 100 Wäre nach meinem Verständnis das volle Spektrum einer Glühbirne.

    Bei Neutralweiß um 6000K magst Du Recht haben, allerdings darf ein Foto-Leuchtmittel i.d.R. auch deutlich mehr kosten als ein Glühbirnenersatz.

    Ich hab schon mehrere preiswerte und Billig-LED-Leuchtmittel gekauft, die ulkiger Weise trotz wärmlicher Lichtfarbe einen leichten Grünstich aufweisen.

    > Dass LEDs bei weitem nicht so effektiv sind wie sie sein könnten, liegt
    > sicher auch an den Spannungswandlern.
    > Da stellt sich die Frage, ob es nicht effizienter wäre, analog zu Halogen
    > Systeme mit zentralen Trafos zu verwenden.

    Sofern diese dann effizienter sind, auch längst nicht immer der Fall. Ich hab bei mir eine solche Lösung installiert, der Trafo wird kaum handwarm und dürfte oberhalb 90% Effizienz liegen, die Gesamtausbeute ist jedoch trotzdem weit unterhalb 100 lm/W (Osram Unterschrank-Lichtbalken). Obendrein geht es meist darum, vorhandene Leuchtmittel zu ersetzen und die hängen nunmal meist an der 230V-Strippe.

    Was ich bai Halogen-Installationen schon für Trafos (kann man auch "Hotspots" nennen, auch gern mit Brummneigung, fressen den Effizienz-Vortel der Halos ggü. der normalen Glühbirne locker wieder auf) gesehen hab, schlägt dem Fass allerdings den Boden aus. Die sind übrigens auch für LEDs ohne eigene Regelung nicht geeignet, da sie nicht gleichrichten und schon garnicht glätten. Nur so am Rande, schätze das wirst Du wissen.

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