Die meisten Leser hier werden wohl täglich online sein und bei Buchung des Dienstes Eingänge feststellen können.
Aber was ist mit den Gelegenheitssurfern? Die nur alle paar Tage / Wochen mal online sind oder die Mails abrufen? Oder bei den Leuten, bei denen der Rechner streikt etc?
Die haben ein Problem. Den Brief im Briefkasten sieht man sofort und kann auch ohne Technik gelesen werden :-)
Die Problem sind dann die Probleme des Empfängers, etwa wenn es um Fristen etc. geht.
Da lobe ich mir das Papier...
ePost 2.0 .....
Papier im Briefkasten hat genau das selbe Problem, insbesondere wenn es um das "zugegangen" geht. Sobald das Papier im Briefkasten ist, beginnt die Uhr einer Frist zu ticken, selbst wenn es sich dabei nicht um Einschreiben handelte. Auch Pfusch bei der Post hat stets vom Empfänger nachgewiesen zu werden, was grade bei Gerichtsverfahren eine nicht unerhebliche Rolle spielt und . d. R. fast ausgeschlossen ist. Das Papier bietet dahingehend kaum Vorteile, die Probleme bei der Onlinepost sind ganz andere.
Die Beweislast liegt in der Regel beim Absender! Der muss mir beweisen dass ich einen Brief erhalten habe.
Wäre das nicht so würde keine Sau für ein Einschreiben zahlen.
Es gibt davon lediglich ein paar Ausnahmen von denen Du bestimmte schon genannt hast:
- Finanzamt
- Gericht
- ...
Bei bestimmten Dingen ist es allerdings auch hier so dass man behaupten könnte einen Brief nie erhalten zu haben. Wirklich wichtige Dinge wie Klageschriften, Mahnverfahren,... werden deshalb auch von Ämtern & Co. per Einschreiben oder förmlicher Zustellung,... zugestellt.
thommyhommy schrieb:
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> Wäre das nicht so würde keine Sau für ein Einschreiben zahlen.
LOL - Einschreiben bieten keinerlei Rechtssicherheit wenn es wirklich mal drauf ankommt, weiß nur kaum einer. Ist eine reine Geldabzocke.
http://www.rechthaber.com/einschreiben-sind-rechtlich-wertlos/
z.B. durch eine SMS bei Onlinebrief Eingang?
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