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Mit welchem Geld wird das eigentlich gemacht?

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  1. Mit welchem Geld wird das eigentlich gemacht?

    Autor nivanaod 26.04.12 - 07:54

    Ich erwarte mal dass es so geht:

    - 50 Jahre lang dank GEZ Sendungen produzieren
    - Jetzt ein extrem überteuertes Portal mit GEZ Geldern aufbauen
    - wenn ein GEZ Zahler da jetzt was schauen will,
    a) Werbung vorknallen
    b) "Abrufentgelte" kassieren

    Hab nur 2 Kommentare dazu:
    a) wenn das keine Marktverzerrung zu Ungunsten der Privaten ist, was dann ?
    b) Ich WILL das gar NICHT - kann jemand endlich diese Verschwendungswut der ÖR stoppen !!!

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  2. Re: Mit welchem Geld wird das eigentlich gemacht?

    Autor _2xs 26.04.12 - 08:31

    Googeln hilft weiter. Laut den vorherigen Artikeln soll es NICHT über die GEZ finanziert werden, sondern es wird eine Firma gegründet, die halt wirtschaften muß. Wenn sich das Modell nicht trägt geht Germany Gold pleite. Womit aber nicht zu rechnen ist, da es genau solche Services zur Zeit gebraucht werden.
    Die privaten sollen halt weniger lamentieren und Ihre eigene Werbefinanzierte Streaming Seiten (jeder getrennt voneinander, wies halt auch beim regulären Rundfunk ist - das wurde ja nicht verboten) auflegen. Das der Verbraucher bereits ausgestrahlte Serien zum DVD Preis konsumieren soll ist jedenfalls nicht nachvollziehbar.

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  3. Re: Mit welchem Geld wird das eigentlich gemacht?

    Autor DerKleineHorst 26.04.12 - 08:58

    Dass die Plattform sich selber finanzieren soll hat aber wenig damit zu tun,
    dass die Inhalte bereits durch die GEZ von uns bezahlt wurden.
    Oder kommt die Mediathek mit dort rein - natürlich kostenlos für alle Nutzer - und ist hält die Medien dann zeitlich unbegrenzt vor und nicht nur 7 Tage bis 3 Monate?
    Sollte dies der Fall sein, frage ich mich wieso dies dann rechtlich ok sein sollte, wenn es das bei der Mediathek nicht ist.

    Ansonsten wird doch einfach nochmal privat Geld aus bereits finanzierten ÖR Medien gemacht.

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  4. Re: Mit welchem Geld wird das eigentlich gemacht?

    Autor Feuerfred 26.04.12 - 11:29

    DerKleineHorst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass die Plattform sich selber finanzieren soll hat aber wenig damit zu
    > tun,
    > dass die Inhalte bereits durch die GEZ von uns bezahlt wurden.

    Na und? Wo ist da das Problem? Einige Inhalte werden auch per Lizenz ins Ausland verkauft. Das machen z.B. die BBC und die Franzosen auch nicht anders.

    Ich sehe da jedenfalls kein Problem. Immerhin kostet der Unterhalt einer solchen Plattform auch. Und da die nunmal nicht aus GEZ-Geldern unterhalten werden darf, muss da entweder bezahlt werden oder Werbung hin.

    Wenn die Privaten zu blöd für eine solche Plattform sind, sollen'se halt die Schotten dicht machen.

    > Oder kommt die Mediathek mit dort rein - natürlich kostenlos für alle
    > Nutzer - und ist hält die Medien dann zeitlich unbegrenzt vor und nicht nur
    > 7 Tage bis 3 Monate?

    IMHO ist es den ÖR nicht erlaubt jeden Inhalt unbegrenzt zur Verfügung zu stellen. Das könnte sich mit dem neuen Portal ändern. Und ich hoffe auch, dass die Nachtwächter einer bestimmten Behörde der Zukunft auch nicht im Wege stehen.

    > Ansonsten wird doch einfach nochmal privat Geld aus bereits finanzierten ÖR
    > Medien gemacht.

    Das wird auch gemacht, wenn die Inhalte auf DVD VERKAUFT werden. Nur weil GEZ draufsteht, muss man nicht alles gratis und für lau haben wollen.

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  5. Re: Mit welchem Geld wird das eigentlich gemacht?

    Autor raumundzeit 27.04.12 - 03:58

    schlimm ist ja, dass einige Menschen hier im Forum nicht all zu weit denken können!

    Die Privaten beeinflussen über ihre Lobbyisten die Politik damit diese Gestze erlässt, die bewirken, dass Inhalte der Mediatek und auch der Webseite der ÖR nur für begrenzte Zeit der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden darf, denn der Erfolg der Angebote war den Privaten im zeitlich unbegrenzten Zustand zu groß.

    Das ist ein Skandal und zeigt, dass die Macht der Privaten eigentlich zu groß ist.
    RTL z.B. hat das Erfolgreichste Geschäftsjahr hinter sich. Sie haben etwa das doppelte an Geld zur Verfügung wie alle ÖR zusammen und was kommt dabei raus? Schrott!
    Wenn die es nicht schaffen eine vernünftige und informative Internetplattform aufzubauen, dann ist das traurig. Anstatt Information gibts nur Unterhaltung und Volksverdummung.

    Nun versuchen die ÖR die Inhalte unbegrenzt zur Verfügung zu stellen und da es durch die von den Privaten erwirkten Gesetze nicht möglich ist ein solches Angebot durch GEZ-Gelder zu finanzieren müssen die ÖR auf Abos oder Werbung zurückgreifen und dennoch gibt es hier wie überall einige die das nicht verstehen.

    Davon mal abgesehen, sollte es bei diesem Namen bleiben, der ist wirklich schei... .

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