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Auskühlen ist keine gute Idee. Cloud/Datenschutz? Kosten? Unsinnsprodukt

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  1. Auskühlen ist keine gute Idee. Cloud/Datenschutz? Kosten? Unsinnsprodukt

    Autor: ckerazor 10.01.17 - 12:53

    Jedes 10¤ "Computerthermostat" macht den Job für weniger Geld besser. Die Billigdinger die ich hier laufen habe, stellt man einmal ein und dann laufen sie mit einem Satz AA Zellen ungefähr drei Jahre.

    Sie sind offline, funken also nichts aus meiner privaten Umgebung nach draußen. Ich brauche keine Äpp dafür um die Dinger einzustellen. Sie kühlen meine Bude nicht massiv aus, um sie danach wieder hochzuheizen was ökonomisch und ökologisch betrachtet, so rein gar keinen Sinn macht.

    Und ein typisches Profil mit Montag bis Freitag in der Nacht 17 Grad, Schlafzimmer 15, Aufheizen ab 05:30 bis 07:00, Tagabsenkung auf 17, Wiederanheizen ab 16:30, entsprechend anderes Profil für Wochenende, Lüftungserkennung wenn man die Fenster öffnet, "Oneclick" Urlaubsprofil etc. haben die Billigdinger für 10 Euro auch.

    Das hier vorgestellte Produkt fällt eindeutig, wie die meisten IoT Geräte, in den Bereich der Lösungen für die das Problem noch erfunden werden muss. Online ist halt schick;) Online Lampen, Online Kühlschrank, Online Fernseher, Online Lautsprecher, Online Türschloss, Online GLT (Gebäudeleittechnik). Macht euch ruhig noch mehr Angriffsvektoren und euer Leben noch umständlicher. Komfort bringt das, jedenfalls anders als die einfachen Computerthermostate, absolut nicht.

  2. Re: Auskühlen ist keine gute Idee. Cloud/Datenschutz? Kosten? Unsinnsprodukt

    Autor: SoniX 10.01.17 - 12:56

    Exakt deine Meinung. Habe auch solche "Billig"thermostate, wobei sie eigentlich garnicht soo billig waren. Einmal eingestellt muss man seltens wieder dran rumfummeln.

    Von solchen Lösungen wie im Artikel halte ich überhaupt nichts.

  3. Re: Auskühlen ist keine gute Idee. Cloud/Datenschutz? Kosten? Unsinnsprodukt

    Autor: ckerazor 10.01.17 - 12:59

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Exakt deine Meinung. Habe auch solche "Billig"thermostate, wobei sie
    > eigentlich garnicht soo billig waren. Einmal eingestellt muss man seltens
    > wieder dran rumfummeln.
    >
    > Von solchen Lösungen wie im Artikel halte ich überhaupt nichts.

    Ich finde die Dinger die ich hier laufen habe echt gut. Wenn ich in der Küche beispielsweise koche, "bemerkt" das Thermostat sehr schnell dass zusätzliche Wärme vorhanden ist und regelt entsprechend runter. Öffne ich dann das Fenster zum Durchlüften, schließt das Thermostat nach kurzer Zeit da es erkennt, dass gerade Stoßlüftung betrieben wird.

    Für meine Anwendungszwecke ist das völlig ausreichend. Ich möchte gar nicht noch mehr dämliche Geräte mit dämlichen Sicherheitslücken in meinem Haushalt haben, die mir keinerlei Mehrwert bieten und für die ich dafür ein Mehrfaches an Knete hinlegen müsste. Das rechnet sich nicht.

  4. Re: Auskühlen ist keine gute Idee. Cloud/Datenschutz? Kosten? Unsinnsprodukt

    Autor: Sebbi 10.01.17 - 13:07

    Wir haben 25 ¤ Thermostate, die auch nach Zeitplan regeln. Es wäre allerdings schon wenn:

    1) sie so hübsch aussehen würden wie die tado (oder auch netatmo) Geräte
    2) man im lokalen Netz die Temperatur auch aus der Ferne anzeigen und steuern könnte

    Ersteres wäre wichtig, weil die vorhandenen Geräte alle extrem hässlich sind und das an dieser prominenten Stelle leider nicht zu übersehen ist. Zweiteres wäre interessant um die Geräte in eine zentrale Heizungssteuerung integrieren zu können. Die Therme muss ja nicht dauernd laufen, wenn alle Räume ihre Zieltemperatur erreicht haben. Andersherum sollte die Therme stärker heizen (höhere Vorlauftemperatur), wenn die Zieltemperaturen weit entfernt vom Ist sind.

    Eine Steuerung aus der Ferne wäre ein Bonus, aber dann bitte über VPN ins Heimnetz und nicht über den Server einer Firma, der jederzeit abgestellt werden kann.

  5. Re: Auskühlen ist keine gute Idee. Cloud/Datenschutz? Kosten? Unsinnsprodukt

    Autor: ckerazor 10.01.17 - 13:16

    Sebbi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir haben 25 ¤ Thermostate, die auch nach Zeitplan regeln. Es wäre
    > allerdings schon wenn:
    >
    > 1) sie so hübsch aussehen würden wie die tado (oder auch netatmo) Geräte
    > 2) man im lokalen Netz die Temperatur auch aus der Ferne anzeigen und
    > steuern könnte
    >
    > Ersteres wäre wichtig, weil die vorhandenen Geräte alle extrem hässlich
    > sind und das an dieser prominenten Stelle leider nicht zu übersehen ist.
    > Zweiteres wäre interessant um die Geräte in eine zentrale Heizungssteuerung
    > integrieren zu können. Die Therme muss ja nicht dauernd laufen, wenn alle
    > Räume ihre Zieltemperatur erreicht haben. Andersherum sollte die Therme
    > stärker heizen (höhere Vorlauftemperatur), wenn die Zieltemperaturen weit
    > entfernt vom Ist sind.
    >
    > Eine Steuerung aus der Ferne wäre ein Bonus, aber dann bitte über VPN ins
    > Heimnetz und nicht über den Server einer Firma, der jederzeit abgestellt
    > werden kann.

    Also für nen 10er finde ich meine hier https://s28.postimg.org/6menvsry5/Datei_000_38.jpg nicht unbedingt hässlich. Klares und nüchternes Design, geht für mich in Ordnung. Fernsteuerung benötige ich wie gesagt nicht, da die Dinger, einmal eingerichtet, genau das machen was sie sollen und auch auf Temperaturänderungen sehr dynamisch reagieren.

    Eine moderne Therme bestimmt doch anhand des Deltas zwischen Vor- und Rücklauf die nötige Heizleistung und reguliert sich in mehreren Heizstufen? Zumindest unsere Gastherme hier macht das so. Die kennt nicht nur An und Aus, sondern reguliert die Flammleistung entsprechend. Je kleiner das Delta, desto geringer die gerade produzierte Heizleistung. Damit kann die Therme im Dauerbetrieb bei hoher Energieeffizienz gefahren werden.

    In einem Versuch habe ich das getestet. Über die Ein-Klick "Boost" Funktion der Thermostate alle aufgemacht und die Therme beobachtet. Die Therme hat bemerkt, dass das Delta Vorlauf/Rücklauf sehr groß geworden ist und ist nach kurzer Zeit auf die maximale Brennerleistung hochgefahren. Geht alles. Ohne Internet of Things Blödsinn.

  6. Re: Auskühlen ist keine gute Idee. Cloud/Datenschutz? Kosten? Unsinnsprodukt

    Autor: DyingPhoenix 10.01.17 - 13:30

    Und welcher Hersteller/Modell ist im Einsatz?

  7. Re: Auskühlen ist keine gute Idee. Cloud/Datenschutz? Kosten? Unsinnsprodukt

    Autor: ckerazor 10.01.17 - 13:33

    DyingPhoenix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und welcher Hersteller/Modell ist im Einsatz?

    "Eqiva Model N". Aktuell 9,95¤. Ich habe vor zwei Jahren mehr bezahlt. War die billigste, gut funktionierende Lösung.

  8. Re: Auskühlen ist keine gute Idee. Cloud/Datenschutz? Kosten? Unsinnsprodukt

    Autor: DyingPhoenix 11.01.17 - 15:19

    Da würde mich noch interessieren wie laut der Motor ist?

  9. Re: Auskühlen ist keine gute Idee. Cloud/Datenschutz? Kosten? Unsinnsprodukt

    Autor: Sebbi 11.01.17 - 16:55

    ckerazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sebbi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wir haben 25 ¤ Thermostate, die auch nach Zeitplan regeln. Es wäre
    > > allerdings schon wenn:
    > >
    > > 1) sie so hübsch aussehen würden wie die tado (oder auch netatmo) Geräte
    > > 2) man im lokalen Netz die Temperatur auch aus der Ferne anzeigen und
    > > steuern könnte
    > >
    > > Ersteres wäre wichtig, weil die vorhandenen Geräte alle extrem hässlich
    > > sind und das an dieser prominenten Stelle leider nicht zu übersehen ist.
    > > Zweiteres wäre interessant um die Geräte in eine zentrale
    > Heizungssteuerung
    > > integrieren zu können. Die Therme muss ja nicht dauernd laufen, wenn
    > alle
    > > Räume ihre Zieltemperatur erreicht haben. Andersherum sollte die Therme
    > > stärker heizen (höhere Vorlauftemperatur), wenn die Zieltemperaturen
    > weit
    > > entfernt vom Ist sind.
    > >
    > > Eine Steuerung aus der Ferne wäre ein Bonus, aber dann bitte über VPN
    > ins
    > > Heimnetz und nicht über den Server einer Firma, der jederzeit abgestellt
    > > werden kann.
    >
    > Also für nen 10er finde ich meine hier s28.postimg.org nicht unbedingt
    > hässlich. Klares und nüchternes Design, geht für mich in Ordnung.
    > Fernsteuerung benötige ich wie gesagt nicht, da die Dinger, einmal
    > eingerichtet, genau das machen was sie sollen und auch auf
    > Temperaturänderungen sehr dynamisch reagieren.
    >
    > Eine moderne Therme bestimmt doch anhand des Deltas zwischen Vor- und
    > Rücklauf die nötige Heizleistung und reguliert sich in mehreren Heizstufen?
    > Zumindest unsere Gastherme hier macht das so. Die kennt nicht nur An und
    > Aus, sondern reguliert die Flammleistung entsprechend. Je kleiner das
    > Delta, desto geringer die gerade produzierte Heizleistung. Damit kann die
    > Therme im Dauerbetrieb bei hoher Energieeffizienz gefahren werden.
    >
    > In einem Versuch habe ich das getestet. Über die Ein-Klick "Boost" Funktion
    > der Thermostate alle aufgemacht und die Therme beobachtet. Die Therme hat
    > bemerkt, dass das Delta Vorlauf/Rücklauf sehr groß geworden ist und ist
    > nach kurzer Zeit auf die maximale Brennerleistung hochgefahren. Geht alles.
    > Ohne Internet of Things Blödsinn.

    Wir haben (noch) keine Brennwerttherme. Die eingestellte Vorlauftemperatur ist hier das Maß der Dinge und ist sie erreicht schaltet der Brenner ab. Die nötige Vorlauftemperatur wird durch ein Raumthermostat bestimmt bzw. kann auch mittels Außenfühler ermittelt werden. Das funktioniert zwar, aber trotzdem springt der Brenner auch dann an, wenn alle Räume ihren Soll erreicht haben. Zwar geht er dann auch nach wenigen Sekunden wieder aus (der Vorlauf erwärmt sich ja dann sehr schnell), aber trotzdem verbraucht das Gas ...

  10. Re: Auskühlen ist keine gute Idee. Cloud/Datenschutz? Kosten? Unsinnsprodukt

    Autor: Vögelchen 19.01.17 - 04:32

    Sebbi schrieb:

    > Eine Steuerung aus der Ferne wäre ein Bonus, aber dann bitte über VPN ins
    > Heimnetz und nicht über den Server einer Firma, der jederzeit abgestellt
    > werden kann.

    Nachdem ich mich nun schon 2x erkältet habe, weil das Aufheizen nach mehrwöchiger Abwesenheit zu lange dauerte, habe ich mir zu diesem Zweck einen DECT-Heizungsregler gekauft. Den schließe ich an meinen Router an und steuere das dann über WLAN oder VPN per Browser oder App. Leider ist die Auswahl sehr dünn und der Preis noch etwas hoch. Außerdem wird die Verbindung nur alle 15 Minuten aufgebaut. Das sollte für diesen Zweck allerdings völlig genügen.

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