Danke..
Sie haben am NIST einen Quantencomputer gebaut, der beliebig programmierbar ist. Ausprobiert haben sie das allerdings erst mit 160 Programmen. Und err hat nur 2 Qubits, also nur 4 verschiedene Zustände. Aber hey, wir sind erst am Anfang.
Das ist meine Zusammenfassung für Lesefaule.
Ich hab den Text gelesen aber nicht kapiert, was daran so toll ist. Rechnet der Computer nun quasi mit 4 Zuständen (0,1,2,3) statt mit 0,1 ?
1) ja
2) nein
3) vielleicht
4) jein
ein qubit kann nur zwei messbare zustände haben. die eigentlichen zustände eines qubit gehen gegen unendlich. diese kann man aber nicht messen.
imho kann man dann auch bei zwei aufeinandergeschalteten voneinander abhängigen qubits nur zwei zustände erreichen in der endmessung - dabei aber unendlich viele kombinationen gleichzeitig durchprobieren? ^^ ...
ehrlich gesagt. keine ahnung ;)
lg,
c4u
die kernaussage ist, dass die einen universal programmierbaren quantenprozessor entwickelt haben (steht ja auch da).
mit unversal programmierbar meint der verfasser wohl turing-vollständigkeit. voller kann man nämlich eigentlich nicht mehr programmieren* ;)
soll heissen, eine turing maschine kann das verhalten des prozessors emulieren und der prozessor die turingmaschine.
The Pete schrieb:
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> Ich hab den Text gelesen aber nicht kapiert, was daran so toll ist. Rechnet
> der Computer nun quasi mit 4 Zuständen (0,1,2,3) statt mit 0,1 ?
Ein QuBit ist ganz einfach nur ein popeliges Bit, nur eben mit "Quantentechnologie" realisiert.
D.h. 1 Bit = 2 Zustände (Ein | Aus)
D.h. 2 Bit = 4 Zustände (Aus,Aus | Aus, Ein | Ein,Aus | Ein,Ein)
Das ist so nicht korrekt, wie im Text schon erwähnt sind die Beryllium Ion auch in der Lage in die Superposition zu gehen, was bedeutet das sie zu einem konkretten Zeitpunkt beide Werte gleichzeitig haben, also kann ein qubit 0,1 und 01 einnehmen
poop schrieb:
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> mit unversal programmierbar meint der verfasser wohl
> turing-vollständigkeit. voller kann man nämlich eigentlich nicht mehr
> programmieren* ;)
das hilft sicherlich bei der Vollbit-Verschlüsselung, oder?
highrider ;-)
Lese ich mir mal alle Antworten durch, komme ich zum Schluss, das eigentlich bislang niemand hier weiss, was das ganze wohl bedeutet. Zumindest nicht konkret. Ich habe allerdings auch keine Ahnung.
Naja, die haben einen Quantencomputer gebaut. Der besteht aus 2 Qubits und die können ganz, ganz, ganz viele logische Operationen durchführen, die programmiert werden können. Auserdem kennen sie die Zustände 0, 1 und 10 und können miteinander gekoppelt werden.
Das bietet viel mehr Möglichkeiten als ein herkömmlicher Prozessor (mit 2 bits), der nur 0 und 1 kennt und fest verdrahtet die logischen Operationen OR, AND, XOR ausführen kann.
Hurra, der Weg bis zum ersten Quanten-Taschenrechner ist nicht mehr weit.
highrider
highrider schrieb:
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> Naja, die haben einen Quantencomputer gebaut. Der besteht aus 2 Qubits und
> die können ganz, ganz, ganz viele logische Operationen durchführen, die
> programmiert werden können. Auserdem kennen sie die Zustände 0, 1 und 10
> und können miteinander gekoppelt werden.
>
> Das bietet viel mehr Möglichkeiten als ein herkömmlicher Prozessor (mit 2
> bits), der nur 0 und 1 kennt und fest verdrahtet die logischen Operationen
> OR, AND, XOR ausführen kann.
>
> Hurra, der Weg bis zum ersten Quanten-Taschenrechner ist nicht mehr weit.
>
> highrider
Ein Taschenrechner der wohl größer als deine Wohnung ist :D Schau mal auf das bild ^^
Ausserdem ist noch ein Problem praktisch nicht lösbar: Die Kühlung! Hier wird das scheinbar mit Lasern gemacht, aber weißt du wie viel Strom das frisst? ;) Mit einer Solarzelle kommst du da nicht hin! :D :D
1) ja = 1
2) nein = 0
3) vielleicht = weder 0 noch 1
4) jein = 0 und 1 gleichzeitig
c4u schrieb:
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> ein qubit kann nur zwei messbare zustände haben. die eigentlichen zustände
> eines qubit gehen gegen unendlich. diese kann man aber nicht messen.
Äh, handelt es sich dabei eventuell um sowas wie einen Analog-Computer?
;-)
Mike-Shiva schrieb:
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> Lese ich mir mal alle Antworten durch, komme ich zum Schluss, das
> eigentlich bislang niemand hier weiss, was das ganze wohl bedeutet.
> Zumindest nicht konkret. Ich habe allerdings auch keine Ahnung.
Sofern korrekt, ist falsch hier richtig. :-)
highrider schrieb:
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> Naja, die haben einen Quantencomputer gebaut. Der besteht aus 2 Qubits und
> die können ganz, ganz, ganz viele logische Operationen durchführen, die
> programmiert werden können. Auserdem kennen sie die Zustände 0, 1 und 10
> und können miteinander gekoppelt werden.
>
> Das bietet viel mehr Möglichkeiten als ein herkömmlicher Prozessor (mit 2
> bits), der nur 0 und 1 kennt und fest verdrahtet die logischen Operationen
> OR, AND, XOR ausführen kann.
>
> Hurra, der Weg bis zum ersten Quanten-Taschenrechner ist nicht mehr weit.
>
> highrider
Ein herkömmlicher Prozessor hat keine 2 Bits. 2 Bits ist eine Informationsmenge. Sie speichern in jedem Bit einen der zwei möglichen Zustände. Um das zu erklären müsste man statt Bit, "atom" (kleinstes Teilchen, kleinstes Informationssegment) sagen. Ein herkömmlicher Prozessor kann in einem "Atom" nur nur 1 zustand speichern: 0 o. 1. Der 2-bit Quantenprozessor speichert in einem "atom" gleich 2 mit einander verknüpfte zustände 0 o. 1. Das bedeutet, wir haben immer noch ein binäres System mit 2 Zuständen. Was sich ändert: Man braucht jetzt für die weniger "atome" um gleiche Information darzustellen, wie ein herkömmlicher Prozessor.
Information: 11010011
herkämlicher Prozessor: 8 "atome" {1,1,0,1,0,0,1,1}
quantenprozessor 2-bit Breite: 4 "atom2 {11,01,00,11}
Wie man hier sehen kann, sind es immer noch 2 zustände.
Ein QuantenProzessor würde also in diesem Beispiel nur 4-quantenRegister brauchen um die information zu speichern und damit auch nur 4 adressen. ein herkömmlicher Prozessor 8 register mit je 1 bit. Das ist nur ein Beispiel, es gibt viele weitere Vorteile.
ahja und zusätzlich ist es möglich einzelne quantenbits logisch miteinander zu verknüpfen, sodass gleiche informationsketten anhand ihrer unterschiedlicher verkettung unterschiedlich verstanden werden können. Das könnte auch unter anderem helfen, Frames besser und einfacher umzusetzen.
Wenn Quantenmechanik so einfach zu verstehen währe :)
Beschäftige mich schon länger mit dem Thema und als nicht Physiker kapiere ich es nicht mal im Ansatz.
Ein Quantencomputer so wie er in der Gesammtkonzeption ist wird einfach alle möglichen Ergebnisse für eine Aufgabe errechnen. Alle Falschen eliminieren sich selbst durch die Logik.
Gibt immer schöne beispiele wie ein Unsortiertes Telefonbuch in dem man einen Eintrag sucht. Ein normaler PC würde eintrag für eintrag durchgehen bis er ihn gefunden hat. Ein Quantencomputer würde einfach alle Gleichzeitig auswerten und nur den Gesuchten zurück liefern.
Wie es Funktioniert keine Ahnung sicherlich wird man alleine für die Programmierung weit aus komplexer denken müssen als heute.
Ich habe mir mal das paper zum Artikel angetan, da steht doch etwas genauer drin, was eigentlich gemacht wurde:
Es wurden sog. unitäre Transformationen an den QBits gezeigt, d.h. die Zustände ergeben vor und nach der Operation das gleiche Skalarprodukt (die Komponenten können sich dabei aber ändern).
Universell wird das ganze, weil sie behaupten, alle unitären Trafos auf 15 runterbrechen zu können. Diese 15 haben sie dann benutzt um 160 zufällig ausgewählte Trafos durchzuführen.
Letztlich kann man sich ne unitäre Trafo ein bißchen wie eine logische Operation auf den Quantenzuständen vorstellen. Quasi das quantenmechanische Analogon zu 1+1.
Ganz abgesehn davon, dass das ein interessantes Experiment ist, wird im paper auch erwähnt, dass das mit 2 QBits ne recht simple Angelegenheit ist und's mit Skalierung düster ausschaut...
Noch sieht es mit Skalierung recht düster aus. Das ganze erinnert stark an die ersten Röhren Computern :) Damals hätte sich wohl auch niemand träumen lassen das heute jeder einen kleinen mini Supercomputer daheim hat.
Es wird wohl noch min. weitere 50 Jahre brauchen bis man damit was richtiges Anfangen kann.
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