Ich könnte mir einen solchen Sauger ganz gut vorstellen, der Preis ist auch ok. Aber wie funktioniert das System in der Praxis wirklich? Er saugt doch nicht alle Ecken, und schafft er es alle Stühle zu umfahren und gründlich zu saugen? Was passiert wenn er unter dem Sofa saugt und stecken bleibt? Ein ausführlicher Praxistest von Golem wäre super :D
Wahrscheinlich eher mäßig. Die c't hat vor ner Weile mal verschiedene Modelle getestet und alle hatten gravierende Mängel. Also in vielen Fällen hat einem das Ding nicht mal ein bisschen Arbeit gespart und ich denke nicht, dass das Modell hier so viel besser ist. Aber ich stimme zu, dass ich diese Information im Artikel auch vermisst habe.
TheWesleyCrushers schrieb:
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> Wahrscheinlich eher mäßig. Die c't hat vor ner Weile mal verschiedene
> Modelle getestet und alle hatten gravierende Mängel. Also in vielen Fällen
> hat einem das Ding nicht mal ein bisschen Arbeit gespart und ich denke
> nicht, dass das Modell hier so viel besser ist. Aber ich stimme zu, dass
> ich diese Information im Artikel auch vermisst habe.
War der Neato bei dem c't-Test mit dabei? Ich glaube nicht, der Hersteller liefert auch nur in den USA aus. Auch wenn ich dem c't-Test in den meisten Bereichen zustimme - ich möchte unsere Roboter nicht mehr missen. Mit dem normalen Staubsauger können sie zwar nicht mithalten, dafür laufen sie aber jeden Tag und das macht dann schon einen großen Unterschied zum wöchentlichen Herumwuchten des Staubsaugers. Zum Vorwerk/Neato kann ich noch nichts sagen, werde aber hoffentlich bald einen ausprobieren können.
Gruß
Christian Klaß
Golem.de
noquarter schrieb:
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> Ich könnte mir einen solchen Sauger ganz gut vorstellen, der Preis ist auch
> ok. Aber wie funktioniert das System in der Praxis wirklich? Er saugt doch
> nicht alle Ecken, und schafft er es alle Stühle zu umfahren und gründlich
> zu saugen? Was passiert wenn er unter dem Sofa saugt und stecken bleibt?
> Ein ausführlicher Praxistest von Golem wäre super :D
Ich werde sehen, was ich machen kann. :-)
Gruß
Christian Klaß
Golem.de
In der besagten c't war nicht nur ein Test, sondern ein dazu passendes Editorial, was ich sehr lesenswert fand.
http://www.heise.de/ct/artikel/Editorial-1320647.html
Und hier der Test dazu:
http://www.heise.de/ct/artikel/Saubermaenner-24-Saugroboter-von-200-bis-1150-Euro-im-Test-1321903.html
Wir haben einen Samsung Navibot SR-8845 (also das älteste von derzeit angebotenen drei Samsung-Modellen, bekommt man momentan online für rund 250 Euro). Der fuhr anfangs ziemlich planlos duch die Wohnung und fand öfters seine Ladestation nicht mehr. Inzwischen scheint er sich bei uns ziemlich gut auszukennen und tut was er soll, auch die Ladestation findet er zielstrebig, sofern er sie nicht vorher beim Saugen weggeschoben/gegen die Wand verdreht hat (am besten die Ladestation irgendwie an der Sockelleiste befestigen!). Den einzigen Kritikpunkt den ich noch habe, ist dass er sich Standorte von Kabelfallen nicht merkt, dort verheddert er sich fast regelmäßig und piepst dann um Hilfe, da muss man halt vorher aufräumen. Kleinteile sollte man auch nicht auf dem Boden rumliegen lassen, die frisst er und das blockiert dann oft die rotierende Bürste, das Ergebnis ist wildes Gepiepse wegen Fehlfunktion. Der Navibot navigiert mit Hilfe einer Kamera die nach oben guckt und so die Form der Räume ergründet. Er fährt inzwischen aber auch problemlos in dunkle Zimmer rein und unter dunkle Betten und die Couch drunter und tut dort was er soll. Man muss die ersten Wochen halt erstmal Geduld haben, bis der Roboter die Wohnung kennt. Leider fährt der Navibot für meinen Geschmack selbst im Edge-Mode nicht eng genug an Sockelleisten und Ecken heran, um auch dort zu saugen (eigentlich eher bürsten), aber wenn man ihn regelmäßig einmal pro Tag durch die Wohnung fahren lässt, sammelt sich an den Rändern und Ecken auch kaum Dreck. Die Nachfolgemodelle sollen bessser in die Ecken fahren. Allerdings sind die Ecken und Kanten mit dem normalen Staubsauger schnell beseitigt, der ist ja für Treppen und andere für den Navibot unzugängliche Ecken immer noch notwendig, auch wenn er nur noch einmal alle 2-3 Wochen zum Einsatz kommt. Was ich beim 8845 vermisse, was aber die neueren Modelle von Samsung haben (kosten online auch nur um 300-400 Euro), ist ein Starttimer, mit dem man für jeden Tag eine Startzeit festlegen kann, beim 8845 kann man nur festlegen, dass er als nächstes in x Stunden ab jetzt startet.
Ich weiß nicht, nach welcher Strategie der Vorwerk durch die Zimmer fährt, die iRobots fahren, wenn ich mir die Demos auf Messen und den Testbericht in der c't ansehe relativ zufällig zickzack kreuz und quer durch die Zimmer. Für mich war beim Kauf des Samsung ausschlaggebend, dass er sehr klug immer strikt nach einem bestimmten Muster im Zimmer auf und ab fährt und deswegen relativ schnell fertig ist, allerdings habe ich beim 8845 zwischen dem normalen und dem Edge-Modus bislang keinen Unterschied gefunden, im Edge-Modus fährt er nicht wie erwartet an den Kanten entlang, sondern genauso wie im Normal-Modus. Der Spot-Modus tut aber was er soll, man fährt ihn manuell an eine Stelle und dann umkreist er den Punkt in immer größeren Quadraten bis man ihn wieder anhält oder er selbst der Meinung ist, dass er den Raum komplett erfasst hat.
Vom Preisleistungsverhältnis würde ich den Samsung 8845 immer noch den 600-Euro-Modellen vorziehen, er hat zwar wie oben geschrieben einige Schwächen, die sind mir jedoch keine 250-350 Euro Aufpreis wert. Würde ich aktuell einen brauchen, würde die Wahl wahrscheinlich auf den 8855 oder mit Zähneknirschen auf den ganz aktuellen 8895 von Samsung fallen.
http://geizhals.at/?in=&fs=samsung+navibot
ck (Golem.de) schrieb:
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> War der Neato bei dem c't-Test mit dabei? Ich glaube nicht, der Hersteller
> liefert auch nur in den USA aus.
Der Neato XV-11 war in dem Test dabei.
http://www.heise.de/ct/artikel/Saubermaenner-24-Saugroboter-von-200-bis-1150-Euro-im-Test-1321903.html
Rohde schrieb:
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> ck (Golem.de) schrieb:
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> > War der Neato bei dem c't-Test mit dabei? Ich glaube nicht, der
> Hersteller
> > liefert auch nur in den USA aus.
>
> Der Neato XV-11 war in dem Test dabei.
> www.heise.de
Kann ich bestätigen. Sie wussten damals schon vom Vorwerk-Modell auf Neato-Basis und wollten ihn deswegen haben. Und sie haben ihn erst nach diversen Mühen ("Ein Test des Neato XV-11? Ist doch völlig unnötig. Der ist sowieso der Beste.") von einem Italienischen Webshop erwerben können.
Neato XV-11 hat oft behauptet, den kompletten Raum abgefahren zu sein, ohne dass das wirklich stimmte, fuhr sich an einer flachen Teppichkanten fest, und hat die Basisstation über die Sockelleiste an der Wand hochgeschoben, was Laden dann unmöglich machte. Außerdem hat er einen Türstopper zerlegt. Er war ansonsten extrem laut und an den Rändern und bei Hindernissens sehr schlampig. Mit Haaren kam er wohl gut zurecht. Sein Fahrdiagramm war auf Teppich sehr unsystematisch und hat in der Nähe der Ladestation auf dem Teppich eine Lücke gelassen, und auch im Raum sind einige Merkwürdigkeiten drin. Aber ansonsten gehörte seine Routenfindung definitiv noch zu den besseren, wie ich finde. Akku reichte wohl für 55min was ähnlich zu vielen anderen war. Im Fazit fanden sie vor allem den Lärm und die schlechte (Rand-)Reinigung störend.
Habe mir den kompletten Bericht bei ct gerade nochmal durchgelesen. Der Neato XV-11 war wohl wirklich überarbeitungsbedürftig. Die Lautstärkereduzierung war wohl bitter nötig und das Lasersystem ohne Vorteil. Durch die umfangreiche Änderung kann man da wohl schlecht Rückschlüsse ziehen. Hoffen wir mal, dass sie da auch einiges an Softwaretuning betrieben haben. Ein Test wäre sicherlich wichtig. Aber bei dem hohen Preis muss er doch wirklich mit starken Vorzügen glänzen. Da hat der deutsche Kollege von Kärcher ja z.B. bei Preis/Leistung wohl völlig versagt.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.11.11 13:36 durch malmi.
Also ich habe hier einen Roomba 563 PET (gegen Tierhaare) für rund 350¤ stehen. Das Teil fährt Uhrzeitgesteuert aus der Ladestation und fährt nach dem Amöbenprinzip die Räume komplett ab, OHNE diese zu vermessen / kennen. Dafür hat es in Fahrzrichtung einen Stossdämpfer (Bumper) mit Annäherungssensor. Das Teil fährt langsamer, wenn Objekte nah dran sind und fährt auf bis zum Kontakt. Sehr dunkle Möbel erkennt das Gerät erst schwarz und ist daher etwas schneller ;-)
Die Saugleistung ist top. Durch eine seitliche Bürste kommt er auch gut in die Ecken. Einzige Mankos: Teppiche über 1 cm Höhe schafft er nicht und ab und an müssen die Walzen von den langen Haaren meiner Frau gereinigt werden - die wickeln sich sonst über die Halterungen der Walzen und verursachen eine Störung.
Samstags stelle ich den Roomba ins Schlafzimmer - und während wir einkaufen, macht er sauber. Treppen gehen kann er leider noch nicht, aber es ist schon eine ordentliche Erleicherung - insbesondere wenn das Teil unters Sofa / Bett fahren kann, ist die Staubausbeute am Anfang schon enorm ;-)
Unser Samsung klettert auch 1,5 bis 2 cm über Türschwellen und auf den Sockel des Katzenkratzbaumes. Tierhare sind auch kein Problem, die Walze muss man halt ab und zu von längeren (Frauen-)Haaren befreien, das lässt sich aber nicht vermeiden. Er frisst auch verstreutes Katzenfutter in der Umgebung des Futternapfes gnadenlos auf, was ihm schon den einen oder anderen Batscher unserer beiden Stubentieger eingebracht hat. Der Samsung hat sogar rechts und links rotierende Bürsten. Und im AUffangbehälter ist ein waschbarer Auffangfilter. Natürlich hat er auch Anstoß- und Näherungssensoren über die ganze Breite und tastet sich damit notfalls bis an Gegenstände heran, wenn sie ihm vorher optisch entgangen sind.
Also mich interessieren diese kleinen Dinger ja nun auch. Nicht unbedingt der teure Vorwerk, aber die Roombas oder Samsungs scheinen ja ganz passabel zu sein, wenn man diversen Rezessionen glauben schenken darf.
Ich würde nur gerne wissen, ob diese Saugroboter auch mit einer ganzen Wohnung klarkommen, inklusive Flur, Küche etc., wobei hier ein Mix aus Fliesen und Teppich (aber keine hohen Teppiche) vorherrscht. Schaffen sie es auch wirklich, die Räume zu wechseln und abzuarbeiten, oder sind sie damit völlig überfordert? Wenn ich so ein Ding manuell in jedem Zimmer abstellen muss, schränkt das die Sache ja schließlich wieder sehr stark ein. Entweder wirklich automatisch oder gleich selbst machen (dass man evtl. vorher schon diverse Hindernisse wegräumen muss, ist aber natürlich klar). Die teureren Roomba (581 glaube ich) haben ja 3 "Leuchttürme" dabei, die Räume abgrenzen sollen. Funktioniert das dann auch so wie gewünscht?
Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen!
1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.11.11 19:56 durch hotzenklotz.
Wir haben 5 Zimmer plus Bad, die Ladestation steht im Schlafzimmer unter dem Bett, und der Navibot kommt meistens überall von selbst hin. Eine Akkuladung reicht meistens für die ganze Wohnung. Manchmal vergisst er einen Raum, da wir den Staubsauger täglich losschicken ist das nicht weiter schlimm. Wir haben bei uns überall Parkett, zwischen den Zimmern gibts Türschwellen, die bus zu 1 cm höher als der Fuboden sind, das Bad ist gefließt, aber Kurzhaarteppische sollen laut Bedienungsanleitung kein Problem sein. Beim Navibot ist ein Infrarotlichtsender dabei, die man in zwei Modis betreiben kann: Du kommst hier nicht rein, oder Du darfst erst hier raus, wenn du den ganzen Dreck gefressen hast. Die kann man frei in der Wohnug plaziern, z.B. an Türen. Wobei, letzteres macht er meist ohehin von selbst, statt mehrmals in den selben Raum zu fahren. In einen Raum manuell lenken tun wir eigentlich nur, wenn da ein kleines Malheur passiert ist, was sofort beseitigt werden muss. Herumtragen soll man den Navibot übrigens nicht, denn sonst braucht er erstmal einige Zeit bis er wieder weiß wo er ist, also wenn schon, dann mit der Fernbedienung manuell hin fahren. Wenn er hochgehoben wird, das registriert er übriges sofort über seine Sensoren.
Roomba hat in der c't eine schlechte Bewertung erhalten, weil um die Basisstation herum eine nicht gereinigte Stelle bleibt. Dies war gut sichtbar, weil sie den ganzen Boden mit einem Test-Staub bedeckt haben. Der Rest des Tests war ok.
Wir betreiben seit vielen Monaten einen Roomba 581, der die Wohnung wunderbar sauber macht. Und weil die Wohnung eben sauber ist, gibts auch kaum mehr Staub, der sich um die Station herum ablagern könnte. Wäre mir jedenfalls nie aufgefallen, dass das ein Problem sein könnte. Man sieht schlicht nichts.
Einziges Problem ist, dass er sich ab und zu verheddert - man muss die Wohnung roombaisieren können, d.h. keine Kabel, keine niedrigen Schwellen o.dgl. (wie ein dem Boden entlang laufendes Rohr des Wäscheständers, auf das er immer draufklettert und dann hängenbleibt - den muss man wegstellen oder den Raum mit einer virtual wall [oder der Tür...] zumachen). Ansonsten sind wir superfroh um das Teil, unsere Wohnung hat einen dunklen Boden, wo man jedes Stäubchen sieht. Roomba macht diese weg. Sieht immer perfekt aus. Und das mit einmal die Woche drei Minuten Haare entfernen und Staubbehälter leeren!
Gruss R.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.11.11 10:11 durch rollo.martins.
hotzenklotz schrieb:
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> Also mich interessieren diese kleinen Dinger ja nun auch. Nicht unbedingt
> der teure Vorwerk, aber die Roombas oder Samsungs scheinen ja ganz passabel
> zu sein, wenn man diversen Rezessionen glauben schenken darf.
>
> Ich würde nur gerne wissen, ob diese Saugroboter auch mit einer ganzen
> Wohnung klarkommen, inklusive Flur, Küche etc., wobei hier ein Mix aus
> Fliesen und Teppich (aber keine hohen Teppiche) vorherrscht.
Wir haben in der Wohnung überall Fliesen, ohne Schwellen zwischen den Räumen. In einem Raum ist ein Gabbeh-Teppich (so halb dick, aber auch nicht ohne). Den Teppich schafft er locker. Badezimmerteppiche legen wir in der Regel weg, weil er mit denen gerne spielt (er verheddert sich aber nicht, sie liegen teils einfach zusammengeknautscht in ner Ecke nach dem Reinigungslauf...)
Wenn Schwellen bei den Türen über 1 cm oder so hoch sind, sollte man den Roomba wohl testen, ob ers auch schafft (oder ein Angebot wahrnehmen, bei dem man ihn retournieren kann). Google oder diverse Forenbeiträgen helfen wohl auch bei der Beurteilung, was an Höhe noch drin liegt.
Angeblich schafft er rund 80 m2. Wir haben gut 100, und am Anfang schaffte er die problemlos. Die Wohnung ist in "Sternform", d.h. Flur in der Mitte, vier Zimmer davon ausgehend, plus ein Bad und eine Toilette, ein Zimmer deutlich grösser als die anderen. Das ist völlig problemlos. Die vier Räume habe ich mit lighthouses abgesperrt (ein zusätzliches via Ebay gekauft).
Nach einigen Wochen habe ich mir noch eine zusätzliche Aerovac Bin gekauft (Zubehör), um die Leistung zu verbessern, vor allem weil das Original viele Haare aufwickelt (lange Haare der Dame des Hauses...). Unterschied in der Reinigung merke ich kaum, ok, etwas weniger Haare auf der Bürste, und etwas leiser ist er auch (aber man muss das Teil ja nicht laufen lassen, wenn man zu Hause ist). Zudem braucht die Bin offenbar etwas mehr Strom, sodass er die 100 m2 ab dann nicht mehr geschafft hat und im letzten Raum stehen blieb. In der Folge habe ich den unwichtigsten Raum mit einer Virtual Wall abgetrennt. Seither liefs wieder 1a.
Und vor etwa 2 Wochen habe ich ihm einen 50% grösseren Akku spendiert (gibts von Drittherstellern für 50 Euro oder so, simpel einzubauen). Seither schafft er wieder lockerstens die ganze Wohnung.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.11.11 10:31 durch rollo.martins.
Danke euch für die Infos. Das heißt die Saugleistung ist selbst auf Teppichboden gegeben? Bin ja immer recht skeptisch bei Akkusaugern, daher frage ich.
Ich habe bei Vorwerk jetzt mal eine Terminanfrage gestellt zwecks Vorführung. Bin mal gespannt.
TheWesleyCrushers schrieb:
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> Wahrscheinlich eher mäßig. Die c't hat vor ner Weile mal verschiedene
> Modelle getestet und alle hatten gravierende Mängel. Also in vielen Fällen
> hat einem das Ding nicht mal ein bisschen Arbeit gespart und ich denke
> nicht, dass das Modell hier so viel besser ist. Aber ich stimme zu, dass
> ich diese Information im Artikel auch vermisst habe.
Ich habe den c't-Test nicht gelesen. Ich habe nur mal ein Video vom Testaufbau gesehen und der war schon völlig an der Realität vorbei (ohne Stühle oder ähnliches im Testraum). Aus eigener Erfahrung kann ich berichten das mein Roomba 581 mir sehr viel Arbeit abnimmt.
Natürlich, wer eine perfekt gereinigte Wohnung erwartet so als wenn man selbst zwei Stunden mit dem Staubsauger durch die Gegend robbt, wird enttäuscht. Aber wer so wie ich früher maximal einmal pro Woche den Staubsauger zur Hand nahm und nicht jedesmal die Couch dafür von der Wand schob wird vom Roomba begeistert sein.
Dadurch das der Roomba jeden Tag wenn ich bei der Arbeit bin staubsaugt macht es auch nichts wenn der mal zufällig irgendeine Fläche auslässt, die wird er dann schon am nächsten Tag schaffen. Jedenfalls gehören Wollmäuse in meiner Wohnung seitdem der Vergangenheit an. Man muss halt nur darauf achten das keine Socken oder Hamster am Boden herumliegen, die könnten den Roomba stören.
Achja und selbst unter der Couch reinigt der Roomba problemlos. :)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.11.11 15:15 durch Z101.
Gut zu wissen, dass man am Ende je nach Wohnung doch nicht immer mehr Zeit mit der Reinigung des Roboters verbringt als sonst mit der Reinigung der Wohnung. Was mich aber verwirrt, ist die Kritik am c't-Test: Sollten die fehlenden Möbel die Roboter im Test denn nicht besser aussehen lassen, weil sie schließlich weniger Hindernisse haben? Vielleicht entgeht mir da aber auch etwas.
In der aktuellen c't ist jetzt ein Test des Geräts zu finden. Bei Interesse vielleicht einfach die aktuelle Ausgabe kaufen. Ein kurzes Fazit vorneweg: Vorwerk hat das Ding komplett umgebaut und erheblich verbessert, so dass es jetzt zu den besten gehört, aber trotzdem noch einigen Raum für Verbesserungen lässt. Der Test lässt außerdem hoffen, dass ein paar wichtige Kleinigkeiten per Software-Update kommen.
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