aber mal so und mal so in abhängigkeit der sonnenflecken ist mehr als lächerlich für die datenschützer! ein mörder wird auch nicht laufengelassen nur weil das opfer vieleicht einer unteren schicht angehörte
case schrieb:
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> aber mal so und mal so in abhängigkeit der sonnenflecken ist mehr als
> lächerlich für die datenschützer! ein mörder wird auch nicht laufengelassen
> nur weil das opfer vieleicht einer unteren schicht angehörte
Es geht nicht um "schichten" sondern um Reichweite. Wenn Hans Wurst auf der Seite seines PC-Doktor-Services (mit ca. zwei Kunden pro Jahr) einen 'Like-Knopf' (auf den bisher keiner 'geklickt' hat, stört dies erstmal niemanden. Irgendwo muss man anfangen, und das macht eben bei den Unternehmen mit entsprechender Reichweite Sinn.
Ich hoffe viel mehr dass dies nicht durch Anwälte abgemahnt werden kann. Noch eine Welle davon braucht keiner. :D
juhnicks schrieb:
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> 'Like-Knopf' (auf den bisher keiner 'geklickt' hat, stört dies erstmal
> niemanden. Irgendwo muss man anfangen, und das macht eben bei den
> Unternehmen mit entsprechender Reichweite Sinn.
Inwiefern es Sinn macht, anglizismen wie Sinn machen so in den Sprachgebrauch zu übernehmen, sei ein Thema für another day. Das Problem ist aber nicht der Button, oder die Frage, wie oft der Button geklickt wurde. Das Problem ist, das schon das anzeigen des Buttons ein zweijähriges Cookie anlegt und IP, URL und Cookie an Facebook schickt. Damit sammelt Facebook Daten zum Surfverhalten nicht nur von Facebook Nutzern, sondern von allen, die die Seite ansurfen (sofern nicht auf Browser Ebene alle oben geschilderten Funktonalitäten geblockt werden).
Facebook macht das mit dem Button - der Button ist aber nur der kleinste Teil der Funktioalität, und der bei weitem unkritischste. Wenn jemand unbedingt sein Surf Profil an Facebook verschenken will, dann sei ihm das unbenommen. Es setzen aber jede Menge Werber genau die gleiche Technik ein und vermarkten das auch aktiv. Das ist wiederum der kritische Punkte gegenüber dem Datenschutzbeauftragten: Es ist schwer nachvollziehbar, einen Feldzug gegen Facebook zu starten, aber alle anderen zu ignorieren.
/Edit Typo
1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.09.11 17:24 durch .02 Cents.
Naja, so kritisch finde ich dies nicht. Man muss halt der Realität Rechnung tragen, alles und jeden auf einmal geht halt einfach nicht. Also muss man halt irgendwo anfangen, da ist Facebook halt ein super Kandidat. Das Thema kommt in die Medien und findet so auch tatsächlich Beachtung, ggf. sogar in breiteren Schichten, so kann man u.U. sensibilisieren. Dies ist beim oft eher kümmerlich behandelten Kind des Datenschutzes schon wichtig. Der eigentliche Punkt ist dann aber wo es aufhört. Hier hätte ich viel mehr bedenken. Es darf dann eben mit Facebook nicht erledigt sein, wenn dieses Thema abgehakt ist und Ressourcen frei werden, dann muss mit gleichem Elan auch gegen sonstige Tracking-Anbieter (bzw. Nutzer solcher Angebote) vorgegangen werden. Dass ist viel schwieriger, der Mann hat sich dann wohl zur genüge profiliert und das öffentliche Interesse wird eben abebben (siehe Google Streetview vs. Microsofts Konkurrenzangebot). Hier kann man schon eher resignieren und an den Datenschützern Zweifeln, der Ausweg aus diesem Dilemma kann es ja aber kaum sein einfach gar nichts zu tun.
Das Problem ist halt: wenn es um das Internet geht hat man es mit so einem Riesen zu tun, das man für die nächsten Jahre erst mal nichts anderes mehr tun kann und es fraglich ist, ob man genug Mann-Power hat, dem Ganzen Herr werden zu können.
Nimm das Beispiel Movie.to. Die Ermittler sind so dermaßen damit beschäftigt, dass sie keine Ressourcen mehr frei haben sich auch noch um andere Seiten kümmern zu können.
Daher muss man sich schon fragen, ob das Internet nicht längst viel zu groß ist und man nicht viel zu spät dran ist, um da wirklich noch etwas reißen zu können.
Eigentlich bleibt wirklich nur eines: die Nutzer des Internets allgemein zu verändern, sprich ihnen beizubringen sich selbst um Dinge wie Datenschutz zu kümmern.
Ich bin eh mal gespannt wie lange es das Internet als solches überhaupt noch geben wird, wenn diese kriminellen Machenschaften immer schlimmer werden wird das Internet irgendwann zerschlagen, weil es keinen anderen Ausweg mehr gibt. Viele ignorieren ja immer gerne, dass das Internet der Menschheit nicht nur positive Dinge gebracht hat. Für mich befördert das Internet auch gerade die negativen Seiten der Menschheit deutlich mehr ins Licht und ich sehe nicht dass es irgendwie besser wird, eher immer schlimmer. Irgendwann wird es da einen lauten Knall geben, ist nur eine Frage der Zeit.
Bist auch so einer der schreit gleich "Killerspiele" wenn ein Amokläufer die Runde macht. Schon mal dran gedacht das nicht das Internet schuld ist sondern der Mensch und der müsste sich dann nach deiner Logik am besten jetzt schon mit einem großen Knall verabschieden. Wenn du willst ich schick dir einen Böller zu o_O
Nun ja, vielleicht würde es ja Sinn machen, wenn man Anglizismen nicht mag, seinen Text komplett in deutsch zu verfassen (Cookie, Browser, Button...)
Und sicherlich meinst Du die IP Adresse und nicht nur IP - denn wenn IP geblockt ist, brauchst Du auch keinen Browser mehr ;-)
Hotohori schrieb:
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> Eigentlich bleibt wirklich nur eines: die Nutzer des Internets allgemein zu
> verändern, sprich ihnen beizubringen sich selbst um Dinge wie Datenschutz
> zu kümmern.
Und wenn man das geschafft hat kann man gleich beim Weltfrieden weitermachen. ^^
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