Ich versteh das nicht. Wieso begibt sich ein Händler in eine Position, in der er sich von anderen abmahnbar macht?
Weil er nicht wusste, was er falsch macht? Sorry, aber jeder muss wissen, was man in seinem Beruf darf oder muss und was nicht.
Weil er an die Grenzen des erlaubten gegangen ist? Sorry, dann halt er den Bogen halt überspannt.
Wir reden hier nicht vom 14-jährigen Sohn, der eine Abmahnung kassiert, weil er einen Falk-Plan-Ausschnitt auf seiner Webseite verwendet. Wir reden hier von Online-Händlern die Mist bauen. Und auf "das habe ich nicht gewusst" können die sich halt nicht berufen, weil sie es einfach hätten wissen müssen. Und das ist auch gut so, imho.
aber vielleicht die Händler die im guten Glauben damals für ihre AGB´s die Muster vom Bundesjustizministerium genommen haben und trotzdem abgemahnt wurden? und jetzt?
Oder die, die in langen juristische Auseinandersetzungen von Instanz zu Instanz ein anderes Urteil bekamen?
Wer hätte es damals besser wissen müssen? Sorry, Du vielleicht?
Das ist doch nicht ansatzweise das Problem.
Mal davon abgesehen das es viel zu viele Anwälte in Deutschland gibt; im Bundestag sitzen deutlich mehr als 100 Juristen, von den angeschlossenen Ministerien ganz zu schweigen. Da besteht kein Interesse zur Reform, weil sie ihren Berufskollegen damit, vor allem denen die nicht zur Elite der Juristen gehören, Einkommensquellen beschneiden würden. Und die wiederum würden sich dann wohl gerne an deren Töpfe bedienen.
Naja, irgendwann kommt da das europäische Recht und wird das in hoffentlich vernüftigere Bahnen lenken.
Wobei...gibt es noch einen anderen Berufsstand der sich selbst per Gesetz Einkommensquellen kreieren kann?
Na ja,
ach so und die Abmahner können sich ja dann auf die nächst untere Stufe zu den Masseninkassoeintreibern begeben.
Kommentare: 170 | letzter Beitrag 15:54 Uhr
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 74 | letzter Beitrag 18:52 Uhr
Kommentare: 70 | letzter Beitrag 18:56 Uhr
Kommentare: 59 | letzter Beitrag 19:29 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

Der neue Chef der Piratenpartei steht im Verteidigungsministerium unter Druck. Elektronische Kommunikation für seine Partei ist ihm in der Dienstzeit untersagt. "Es gibt Leute im Ministerium, die darauf warten, dass ich Fehler mache", sagte Schlömer.

Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.