Lieferanten? Marketplace Verkäufer? Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Den Marketplace in dem Zusammenhang zu erwähnen ist tatsächlich falsch.
Warum?
Wenn ich beim Marketplace als Kunde einkaufe bezahle ich an Amazon, nicht an den Lieferanten. Somit muss Amazon das Geld an die Teilnehmer des Marketplace weiterleiten...
OnkelHotte schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Warum?
>
> Wenn ich beim Marketplace als Kunde einkaufe bezahle ich
> an Amazon, nicht an den Lieferanten. Somit muss Amazon
> das Geld an die Teilnehmer des Marketplace weiterleiten...
Amazon verkauft ja auch selbst. Folglich haben die ein eigenes Lager und für dieses Lager gibt es natürlich auch Lieferanten.
Mit Marketplace wird das nix zu tun haben.
Nix sinnfrei.
Wenn ich höre, das eine Firma sich immer längere Zahlungsziele genehmigt, das gibt es zwei Interpretationen:
- die missbrauchen ihre Marktmacht auf dem Rücken der Lieferanten
- denen geht es so dreckig, das die lieber ihren Ruf ruinieren als ihre Probleme zuzugeben
ichse schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Wenn ich höre, das eine Firma sich immer längere Zahlungsziele genehmigt,
> das gibt es zwei Interpretationen:
>
> - die missbrauchen ihre Marktmacht auf dem Rücken der Lieferanten
> - denen geht es so dreckig, das die lieber ihren Ruf ruinieren als ihre
> Probleme zuzugeben
Der erste Punkt stimmt, aber der 2. Punkt ist totaler Quatsch. Ein Unternehmen verzögert Zahlungen aus dem Grund, dass sie länger mit dem Geld arbeiten können, also z.B. länger Zinsen bekommen oder das Geld anlegen können. Wenn man die Rechnungen sofort bezahlt, ist auch das Geld weg. Das hat nichts mit Zahlungsengpässen zu tun!
Leider ist diese Art und Weise in großen Unternehmen Gang und Gebe. Die können es sich aufgrund ihrer Marktmacht erlauben. Denen ist auch egal, dass die Liefernanten in Vorlage gehen müssen. Denen geht dann durch die Verzögerung auch Geld flöten, da sie damit ja nicht arbeiten können! >:(
ichse schrieb keinen Quatsch wie du behauptest, sondern 2 Motive für die Handlung.
Was du "dagegen" sagst, gehört zum 1. Motiv. Das hat aber nichts damit zu tun, dass Unternehmen nicht auch rein aus dem 2. Motiv handeln. Das ist auch der weitaus häufigere Fall.
So ein Hirnriss hier.
Fakt ist doch dass das Geld über unterschiedliche Bankverbindungen abgewickelt wird. Wenn ihr so etwas direkt selbst privat macht, dann braucht es in der Regel auch ein paar Tage - je nach Bank/Land. Bei großen Unternehmen fallen dann automatisch wegen Buchung, möglichen Rückbuchen, Buchhaltung usw.. eben noch ein paar Tage mehr an. Da sind 5-6 doch richtig gut ;)
Frage mal beim Finanzamt nach... da kann man hinterher noch betteln gehen. Das ist übrigens fast bei allen "Volksdienstleistern" (eigentlich richtiger Ausdruck für eine Behörde) so :)
Kommentare: 170 | letzter Beitrag 15:54 Uhr
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 75 | letzter Beitrag 19:49 Uhr
Kommentare: 70 | letzter Beitrag 18:56 Uhr
Kommentare: 59 | letzter Beitrag 19:29 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Nach der Urteilsverkündung im Rechtsstreit zwischen Youtube und Gema fühlten sich beide Seiten als Gewinner. In Wahrheit gibt es aber nur einen Verlierer, bloggt Medienrechtsexperte Thomas Hoeren: die Gema.

Ein soziales Netzwerk für Pornografie muss seine Marke nicht an Facebook übergeben. Faceporn, ein norwegisches Unternehmen, freut sich über den Sieg vor einem kalifornischen Gericht.

Diablo 3 ist toll, sagen viele Spieler - Diablo 3 ist eine Stimulus-Response-Maschine, sagt Rainer Sigl. Der Blogger und leidenschaftliche Gamer erklärt, warum er sich Blizzards jüngstem Werk verweigert.

Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.