War das nicht der Reader
der die gekauften Produkte der Kunden wieder vom Reader gelöscht und Zensiert hat?
*brr* Millionen von Daus N00bs da draussen,
oder ein Manager der auf Wolke 7 Phantasiert...
Das war der Reader von dem eine unberechtigt verkaufte Raubkopie gelöscht wurde. Und das war dann Fehler des Anbieters und nicht von Amazon.
siehe
http://www.golem.de/showhigh2.php?file=/0907/68459.html
und
http://www.golem.de/showhigh2.php?file=/0907/68571.html
1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.01.10 07:55 durch Treadmill.
Treadmill schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Das war der Reader von dem eine unberechtigt verkaufte Raubkopie gelöscht
> wurde. Und das war dann Fehler des Anbieters und nicht von Amazon.
Ach echt? Es ist also legitim unberechtigt auf dem Reader eines Besitzers nachträglich etwas runterzulöschen und Zugriff auf die Daten zu haben, wenn es der Raubkopiebekämpfung dient?
Na dann können wir ja nun alle einpacken, gute Nacht sagen und unsere Privatsphäre und Bürgerrechte komplett verabschieden...
Was hat das eine (unberechtigter Verkauf) mit der anderen Sache (voller Löschzugriff für Amazon) zu tun?
Besserwisser01 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> War das nicht der Reader
> der die gekauften Produkte der Kunden wieder vom Reader gelöscht und
> Zensiert hat?
Ja genau das Teil war das, worauf wie nun alle wissen "sollten" Amazon Vollzugriff drauf hat! :)
> *brr* Millionen von Daus N00bs da draussen,
> oder ein Manager der auf Wolke 7 Phantasiert...
Wie wäre es mit ein bisschen von beidem? ;)
Hallo? Der Anbieter der E-Books hatte keinerlei Rechte an den Büchern, deshalb durfte er es auch nicht verkaufen. Wenn du ein gestohlenes Fahrrad kaufst wirst du auch nicht Eigentümer.
Treadmill schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Hallo? Der Anbieter der E-Books hatte keinerlei Rechte an den Büchern,
> deshalb durfte er es auch nicht verkaufen. Wenn du ein gestohlenes Fahrrad
> kaufst wirst du auch nicht Eigentümer.
Hallo? Das ist mir als Kunde doch scheißegal! Wenn Amazon das nicht früh genug prüft, pech! Auf dem normalen Handel kannst du auch einen Tisch kaufen und später wenn der dann doch aus dem Sortiment genommen wird, hast DU ihn trotzdem noch!
Das Amazon Vollzugriff MITSAMT Löschrechten auf dem Gerät hat, entschuldigt auch eine illegale Kopie nicht! Diese MÖGLICHKEITEN und Zugriffsrechte sind absolut nicht hinnehmbar! Wer weis was die damit noch alles anrichten können, oder was passiert wenn jemand das System hackt und anderen Bücher löscht etc.!
Solche allumfassenden Kontrollen und Löschrechte haben auf so Konsumgütern nichts verloren! Es hat NIEMAND einfach irgendwas von DEINEM SD Chip runterzulöschen oder anderer Hardware, die du dir gekauft hast! Dabei spielt der Grund dann überhaupt garkeine Rolle! Es geht ums Prinzip und das sie sich Rechte einräumen, die absolut unmöglich sind! Diese sogar schon angewandt haben!
spanther schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Treadmill schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Hallo? Der Anbieter der E-Books hatte keinerlei Rechte an den Büchern,
> > deshalb durfte er es auch nicht verkaufen. Wenn du ein gestohlenes
> Fahrrad
> > kaufst wirst du auch nicht Eigentümer.
>
> Hallo? Das ist mir als Kunde doch scheißegal! Wenn Amazon das nicht früh
> genug prüft, pech! Auf dem normalen Handel kannst du auch einen Tisch
> kaufen und später wenn der dann doch aus dem Sortiment genommen wird, hast
> DU ihn trotzdem noch!
>
> Das Amazon Vollzugriff MITSAMT Löschrechten auf dem Gerät hat, entschuldigt
> auch eine illegale Kopie nicht! Diese MÖGLICHKEITEN und Zugriffsrechte sind
> absolut nicht hinnehmbar! Wer weis was die damit noch alles anrichten
> können, oder was passiert wenn jemand das System hackt und anderen Bücher
> löscht etc.!
>
> Solche allumfassenden Kontrollen und Löschrechte haben auf so Konsumgütern
> nichts verloren! Es hat NIEMAND einfach irgendwas von DEINEM SD Chip
> runterzulöschen oder anderer Hardware, die du dir gekauft hast! Dabei
> spielt der Grund dann überhaupt garkeine Rolle! Es geht ums Prinzip und das
> sie sich Rechte einräumen, die absolut unmöglich sind! Diese sogar schon
> angewandt haben!
Zunächst mal ist dein Tonfall einfach scheisse. Kannst gerne eine Wand so anschreien. Amazon hat ja schon eingeräumt, dass das nicht das Gelbe vom Ei war, aber so zu tun als wäre nur das böse Amazon schuld und würde einfach so irgendwas löschen ist ja wohl auch absoluter bullshit! Und ja, wenn du dir einen Tisch von jemandem kaufst, der den geklaut hat, dann wirst du ihn wieder herausgeben müssen. Schlag mal Eigentümer / Besitzerverhältnis nach. Und ja, ich finde auch, dass Amazon das mit dem Anbieter hätte regeln müssen oder nachprüfen, aber Fakt ist, dass diese Bücher Raubkopien waren und deshalb ist es eben nicht einfach so mal aus Lust an der Freude gelöscht worden. Da kannst du gerne noch viel lauter schreien, deine Position wird dadurch nicht richtiger. Und Amazon wird den Teufel tun und sowas nochmal machen.
Treadmill schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Zunächst mal ist dein Tonfall einfach scheisse.
Mein Tonfall ist der Situation angepasst.
> Kannst gerne eine Wand so anschreien.
Hier schreit niemand, das ist ein Posting.
> Amazon hat ja schon eingeräumt, dass das nicht das Gelbe vom Ei
> war, aber so zu tun als wäre nur das böse Amazon schuld und würde einfach
> so irgendwas löschen ist ja wohl auch absoluter bullshit!
Du kapierst es einfach nicht, kann das sein? Es ist egal was Amazon nachträglich schreibt, sagt oder sonstwas macht! Amazon hat Vollzugriff auf das Gerät und kann nach belieben Dinge runterlöschen! Dies wurde durch den Vorfall nun auch bekannt und das macht dieses Gerät damit zum absoluten Risiko für die Sicherheit der darauf gekauften eBooks! Selbst wenn Amazon versprechen würde dies nie wieder zu tun, haben sie trotzdem noch diese weitreichenden Zugriffsrechte auf den Speicherbereich des Kindle und räumen sich Möglichkeiten ein, die einfach unmöglich sind. Wer diesen Grundsatz nicht verstehen kann oder will und ihn deswegen als "Bullshit" um es mal mit deinen Worten zu definieren betitelt, kann mir nur leid tun.
> Und ja, wenn du
> dir einen Tisch von jemandem kaufst, der den geklaut hat, dann wirst du ihn
> wieder herausgeben müssen. Schlag mal Eigentümer / Besitzerverhältnis nach.
Und wenn ich im Laden einen Tisch kaufe und der kommt aus dubioser Quelle, werde ich ihn NICHT zurückgeben müssen! Ich bin nicht einmal registriert und nur einer unter vielen Käufern!
Was man bezahlt hat, das gehört einem dadurch und haften tue nicht ich, sondern der Laden, wenn er Dinge zum kauf ausstellt, die geklaut wurden!
Dazu kommt noch hinzu, das es hier um imaterielle digitale Daten geht und nicht um Gegenstände, die man klauen kann. Dies führt somit einen Direktvergleich sowieso ad absurdum...
> Und ja, ich finde auch, dass Amazon das mit dem Anbieter hätte regeln
> müssen oder nachprüfen, aber Fakt ist, dass diese Bücher Raubkopien waren
> und deshalb ist es eben nicht einfach so mal aus Lust an der Freude
> gelöscht worden.
Der Grund interessiert überhaupt nicht! Interessieren tut die potentiellen Käufer nur, das dort ein Gerät dem Hersteller Vollzugriff gewährt und dieser ferngesteuert Dinge nachträglich wieder löschen kann! Genau das ist das Problem und das eBook dabei nur eines von vielen Möglichkeiten. "Raubkopien" übrigens gibt es nicht. Amazon hätte als Verkäufer dafür haften müssen und nicht der Kunde! Amazon hätte Strafe bezahlen müssen beziehungsweise der Händler dieser eBooks. Aber "Selbstjustiz" zu ergreifen und dazu noch volle Zugriffsrechte im Kindle zu besitzen, die sie jederzeit zur Löschung benutzen "können", ist der Punkt den ich hier stark kritisiere und als extrem gefährlich ansehe! Wenn ein Hersteller solche Rechte über sein produziertes Produkt behält trotz Verkauf, ist es sogar egal ob er sie jemals anwenden wird. Fakt ist er hat sich diese Rechte eingeräumt und dies ist eine Gefahr für den Verbraucher und dessen gekaufte Dinge!
> Da kannst du gerne noch viel lauter schreien, deine
> Position wird dadurch nicht richtiger. Und Amazon wird den Teufel tun und
> sowas nochmal machen.
Meine Position ist obig erklärt, logisch und absolut richtig! Mir ist egal was Amazon will, mir geht es um Verbraucherrechte. Egal ob Amazon verspricht, sowas nie wieder zu tun. Das Risiko ist nun bekannt UND vorhanden!
spanther schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Treadmill schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Zunächst mal ist dein Tonfall einfach scheisse.
>
> Mein Tonfall ist der Situation angepasst.
Nein.
>
> > Kannst gerne eine Wand so anschreien.
>
> Hier schreit niemand, das ist ein Posting.
Dann zähle mal die Ausrufezeichen und in CapsLock geschriebenen Wörter zusammen in deinem Posting. Normal ist anders.
>
> > Amazon hat ja schon eingeräumt, dass das nicht das Gelbe vom Ei
> > war, aber so zu tun als wäre nur das böse Amazon schuld und würde
> einfach
> > so irgendwas löschen ist ja wohl auch absoluter bullshit!
>
> Du kapierst es einfach nicht, kann das sein? Es ist egal was Amazon
> nachträglich schreibt, sagt oder sonstwas macht! Amazon hat Vollzugriff auf
> das Gerät und kann nach belieben Dinge runterlöschen! Dies wurde durch den
> Vorfall nun auch bekannt und das macht dieses Gerät damit zum absoluten
> Risiko für die Sicherheit der darauf gekauften eBooks! Selbst wenn Amazon
> versprechen würde dies nie wieder zu tun, haben sie trotzdem noch diese
> weitreichenden Zugriffsrechte auf den Speicherbereich des Kindle und räumen
> sich Möglichkeiten ein, die einfach unmöglich sind. Wer diesen Grundsatz
> nicht verstehen kann oder will und ihn deswegen als "Bullshit" um es mal
> mit deinen Worten zu definieren betitelt, kann mir nur leid tun.
Du lässt wissentlich den Teil weg, dass es sich um unrechtmäßige Kopien der Bücher handelte. Und das macht sehr wohl einen Unterschied.
> > Und ja, wenn du
> > dir einen Tisch von jemandem kaufst, der den geklaut hat, dann wirst du
> ihn
> > wieder herausgeben müssen. Schlag mal Eigentümer / Besitzerverhältnis
> nach.
>
> Und wenn ich im Laden einen Tisch kaufe und der kommt aus dubioser Quelle,
> werde ich ihn NICHT zurückgeben müssen! Ich bin nicht einmal registriert
> und nur einer unter vielen Käufern!
> Was man bezahlt hat, das gehört einem dadurch und haften tue nicht ich,
> sondern der Laden, wenn er Dinge zum kauf ausstellt, die geklaut wurden!
Okay, sagen wir du kaufst ein Auto von einem Autohändler, der hat das Auto von einem dubiosen Anbieter. Wenn jemals herauskommt, dass das Auto gestohlen wurde und der Eigentümer es zurückfordert, wirst du es abgeben müssen. Da ist es sowas von egal ob dir der Autohändler einen Ersatz anbietet oder nicht, als Besitzer der Sache wirst du sie abgeben müssen, wenn es der Eigentümer verlangt. Irgendwelche Ansprüche gegen den Händler kann man dann immernoch geltend machen, aber ich bin kein Anwalt.
>
> Dazu kommt noch hinzu, das es hier um imaterielle digitale Daten geht und
> nicht um Gegenstände, die man klauen kann. Dies führt somit einen
> Direktvergleich sowieso ad absurdum...
Achso, also weil es digitale Daten sind muss man keine Lizenz haben um sie legal anzubieten, verstehe.
> > Und ja, ich finde auch, dass Amazon das mit dem Anbieter hätte regeln
> > müssen oder nachprüfen, aber Fakt ist, dass diese Bücher Raubkopien
> waren
> > und deshalb ist es eben nicht einfach so mal aus Lust an der Freude
> > gelöscht worden.
>
> Der Grund interessiert überhaupt nicht!
Er interessiert dich nicht. Du blendest es aus, dass es eben nicht willkürlich passierte.
> Interessieren tut die potentiellen
> Käufer nur, das dort ein Gerät dem Hersteller Vollzugriff gewährt und
> dieser ferngesteuert Dinge nachträglich wieder löschen kann! Genau das ist
> das Problem und das eBook dabei nur eines von vielen Möglichkeiten.
> "Raubkopien" übrigens gibt es nicht. Amazon hätte als Verkäufer dafür
> haften müssen und nicht der Kunde! Amazon hätte Strafe bezahlen müssen
> beziehungsweise der Händler dieser eBooks. Aber "Selbstjustiz" zu ergreifen
> und dazu noch volle Zugriffsrechte im Kindle zu besitzen, die sie jederzeit
> zur Löschung benutzen "können", ist der Punkt den ich hier stark kritisiere
> und als extrem gefährlich ansehe! Wenn ein Hersteller solche Rechte über
> sein produziertes Produkt behält trotz Verkauf, ist es sogar egal ob er sie
> jemals anwenden wird. Fakt ist er hat sich diese Rechte eingeräumt und dies
> ist eine Gefahr für den Verbraucher und dessen gekaufte Dinge!
>
Richtig, Amazon hätte sich mit dem Anbieter auseinandersetzen müssen und notfalls aus Kulanz den Käufern die Bücher schenken, haben sie aber nicht und entsprechend eine öffentliche Ohrfeige bekommen für das Löschen. Wie man z.B. hier nachlesen kann, bekamen die Kunden aber auch ihr Geld zurück.
http://www.dslteam.de/news/artikel/35886/0/Amazon-Kindle-Entschaedigung-fuer-Loesch-Opfer
> > Da kannst du gerne noch viel lauter schreien, deine
> > Position wird dadurch nicht richtiger. Und Amazon wird den Teufel tun
> und
> > sowas nochmal machen.
>
> Meine Position ist obig erklärt, logisch und absolut richtig! Mir ist egal
> was Amazon will, mir geht es um Verbraucherrechte. Egal ob Amazon
> verspricht, sowas nie wieder zu tun. Das Risiko ist nun bekannt UND
> vorhanden!
Ich schrieb es schon und ich schreibe es nochmal, Amazon hat garantiert kein Interesse, nochmal so eine PR-Schlappe zu bekommen, da bringt es auch nichts, auf dem Vorfall herumzureiten.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.01.10 14:07 durch Treadmill.
Ich kann mich noch 1000mal wiederholen.
Es geht mir NICHT darum, "WAS" da geladen wurde oder ob dies rechtens oder unrechtens war! Ist das nun endlich mal angekommen? Egal was es war, das interessiert mich nicht! Mich interessiert nur was Amazon für Rechte hat, egal ob sie diese noch einmal anwenden oder nicht. :)
Es geht mir darum, das Amazon sich Rechte auf dem Kindle einräumt, die einfach absolut nicht hinnehmbar sind und dadurch eine dauerhafte Gefahr für das Eigentum der Kunden darstellen "kann"!
Ich hoffe du hast meine Intention jetzt endlich verstanden ;)
Und ein Diebstahl eines "Gegenstandes" ist etwas völlig anderes, als eine "Kopie" von Bits und Bytes. Höchstens war dort eine Urheberrechtsverletzung begangen worden und damit eine Ordnungswidrigkeit erfüllt. Im großen Rahmen mit starker krimineller Energie vielleicht sogar je nach Fall auch schon ein Straftatbestand.
Das hat aber mit Diebstahl selbst überhaupt nichts zu tun. Rechtlich nicht als auch logisch nicht! :)
Es ist eine nicht erlaubte Kopie, kein Diebstahl einer Sache. Raub/Diebstahl impliziert entnahme eines Gutes. Selbiges muss man dann natürlich auch zurückgeben. Imaterielle Güter kann man aber nicht mit materiellen Gütern gleichsetzen, da es zwei völlig unterschiedliche Dinge sind. Imaterielle Dinge existieren real nicht. Es sind Daten, keine Dinge :)
Dann möchte ich mal in den Raum werfen, da die Bücher verkauft wurden, ohne dass Mobile Reference die Lizenz dafür hatte, ist für die illegalen Kopien Geld verlangt worden und auch geflossen. Dadurch ist es etwas anderes als wenn Hänschen Schmidt es sich geladen und kostenlos an seine Freunde verteilt hätte. Und in dem Moment wo Geld im Spiel ist für die unberechtigte Kopie, ist auch dem Rechteinhaber ein größerer Schaden entstanden, da er nicht nur ein ebook weniger verkauft hat, sondern auch nichts von dem gezahlten Geld sieht. Und der Kunde ist genauso gekniffen, weil er, wenn er sowieso zahlt, bestimmt auch nichts gegen eine legale Kopie gehabt hätte.
Ausserdem, kaufst du ein herkömmliches Buch, kaufst du auch nicht die Rechte an dem Buch, sondern das Buch als "Datenträger" für den Text zwischen den Einbänden. Verkauft dir jetzt jemand ein gefälschtes Buch und merkt niemand etwas davon, weder du, noch der Rechteinhaber, dann wird sich auch niemand beschweren. Kaufst du jetzt in einer Buchhandlung gefälschte Bücher, weil die Buchhandlung aufs Kreuz gelegt wurde von Produktpiraten, sollte das natürlich zwischen Buchhandlung und Anbieter der Fälschungen geklärt werden, was ich dir auch schon bestätigt habe. Amazon hätte sich an Mobile Reference halten sollen und irgendwie die Käufer entschädigen, statt zu löschen. wie gesagt, sie werden es nicht riskieren, so eine Aktion noch einmal zu starten, weil sie dann massiv dafür bezahlen müssen mit Imageschaden, Schadenersatzklagen, etc.
Treadmill schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Dann möchte ich mal in den Raum werfen, da die Bücher verkauft wurden, ohne
> dass Mobile Reference die Lizenz dafür hatte, ist für die illegalen Kopien
> Geld verlangt worden und auch geflossen. Dadurch ist es etwas anderes als
> wenn Hänschen Schmidt es sich geladen und kostenlos an seine Freunde
> verteilt hätte. Und in dem Moment wo Geld im Spiel ist für die
> unberechtigte Kopie, ist auch dem Rechteinhaber ein größerer Schaden
> entstanden, da er nicht nur ein ebook weniger verkauft hat, sondern auch
> nichts von dem gezahlten Geld sieht. Und der Kunde ist genauso gekniffen,
> weil er, wenn er sowieso zahlt, bestimmt auch nichts gegen eine legale
> Kopie gehabt hätte.
Ja so ist es ja auch und dies habe ich auch nie abgestritten. Darum ging es mir ja auch garnicht und amazon hätte das sauber abrechnen können und gegen den illegalen Verkäufer Strafanzeige erstatten müssen :)
Was aber nicht richtig ist bleibt immernoch, das Amazon sich Zugriffsrechte die auch Löschvorgänge beinhalten auf dem Kindle reserviert und immernoch weiterhin besitzt. Egal was sie einem versprechen, sie können es auch weiterhin tun. Sie könnten also praktisch auch Zugriff benutzen, um gewisse Bücher später (als Beispiel jetzt) zu zensieren. Sie haben zu viele fernsteuerbare Rechte auf dem Gerät und können trotzdem dem Nutzer das Gerät gehört, immernoch über den Content auf dem Gerät bestimmen!
Diese Tatsache bleibt bestehen und macht dieses Gerät zu einem absoluten No-Go, aus eben genau diesem Grund.
Ein Nutzer will ein Gerät, das "er selbst" unter Kontrolle hat und niemand anderes willkürlich Änderungen daran vornehmen kann bzw. uneingeschränkten Zugriff darauf hat! :)
> Ausserdem, kaufst du ein herkömmliches Buch, kaufst du auch nicht die
> Rechte an dem Buch, sondern das Buch als "Datenträger" für den Text
> zwischen den Einbänden. Verkauft dir jetzt jemand ein gefälschtes Buch und
> merkt niemand etwas davon, weder du, noch der Rechteinhaber, dann wird sich
> auch niemand beschweren. Kaufst du jetzt in einer Buchhandlung gefälschte
> Bücher, weil die Buchhandlung aufs Kreuz gelegt wurde von Produktpiraten,
> sollte das natürlich zwischen Buchhandlung und Anbieter der Fälschungen
> geklärt werden, was ich dir auch schon bestätigt habe. Amazon hätte sich an
> Mobile Reference halten sollen und irgendwie die Käufer entschädigen, statt
> zu löschen. wie gesagt, sie werden es nicht riskieren, so eine Aktion noch
> einmal zu starten, weil sie dann massiv dafür bezahlen müssen mit
> Imageschaden, Schadenersatzklagen, etc.
Den Imageschaden haben sie in meinen Augen "jetzt" schon weg. Selbst wenn sie hoch und heilig versprechen so etwas nie wieder zu tun, es steht die Tatsache fest "das sie es können"! :)
Sie haben extreme Rechte auf dem Gerät und können willkürlich daran Änderungen vornehmen. Der Käufer erwirbt also ein Gerät, welches ferngesteuert verwaltbar ist und man immer das Risiko eingehen muss, das jemand fremdes daran Änderungen vornehmen könnte. Egal was Amazon sagt, die einzige glaubhafte Vorgehensweise die mir wirklich zeigen würde Amazon meint es ernst wäre, wenn Amazon bereits verkaufte Kindle zurücknimmt und an allen Kindle nun Veränderungen vornimmt, welche solche Zugriffe zukünftig nicht mehr möglich machen. Sie haben immernoch diese Zugriffsrechte und diese sind nicht hinnehmbar. Wenn Amazon Vertrauen erlangen will, muss Amazon den Kunden vertrauen und darf sich solche Zugriffsmöglichkeiten nicht einräumen! :)
spanther schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Treadmill schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Dann möchte ich mal in den Raum werfen, da die Bücher verkauft wurden,
> ohne
> > dass Mobile Reference die Lizenz dafür hatte, ist für die illegalen
> Kopien
> > Geld verlangt worden und auch geflossen. Dadurch ist es etwas anderes
> als
> > wenn Hänschen Schmidt es sich geladen und kostenlos an seine Freunde
> > verteilt hätte. Und in dem Moment wo Geld im Spiel ist für die
> > unberechtigte Kopie, ist auch dem Rechteinhaber ein größerer Schaden
> > entstanden, da er nicht nur ein ebook weniger verkauft hat, sondern auch
> > nichts von dem gezahlten Geld sieht. Und der Kunde ist genauso
> gekniffen,
> > weil er, wenn er sowieso zahlt, bestimmt auch nichts gegen eine legale
> > Kopie gehabt hätte.
>
> Ja so ist es ja auch und dies habe ich auch nie abgestritten. Darum ging es
> mir ja auch garnicht und amazon hätte das sauber abrechnen können und gegen
> den illegalen Verkäufer Strafanzeige erstatten müssen :)
Wie schon geschrieben, es war eine Dummheit, einfach zu löschen. Klar sind sie damit über das Ziel hinausgeschossen.
> Was aber nicht richtig ist bleibt immernoch, das Amazon sich Zugriffsrechte
> die auch Löschvorgänge beinhalten auf dem Kindle reserviert und immernoch
> weiterhin besitzt. Egal was sie einem versprechen, sie können es auch
> weiterhin tun. Sie könnten also praktisch auch Zugriff benutzen, um gewisse
> Bücher später (als Beispiel jetzt) zu zensieren. Sie haben zu viele
> fernsteuerbare Rechte auf dem Gerät und können trotzdem dem Nutzer das
> Gerät gehört, immernoch über den Content auf dem Gerät bestimmen!
> Diese Tatsache bleibt bestehen und macht dieses Gerät zu einem absoluten
> No-Go, aus eben genau diesem Grund.
>
Naja, so etwas haben alle geschlossenen Shopsysteme gemeinsam. Auch Apple hat ja schon diese Baby-Schüttel-App nachträglich entfernt, oder? Diese Art von Kontrolle und Verdongelung muss man entweder in Kauf nehmen, oder sich eben anderweitig umsehen.
Man sollte sich immer darüber im Klaren sein, dass Shops wie Amazon sehr viel über einen erfahren, Musikgeschmack, etc, etc. Mir passiert es z.B. öfter, dass ich Vorschläge bekomme, mir Sachen zu kaufen, für die ich mich absolut nicht interessiere, nur weil ich mal für Verwandte/Freunde etwas mitbestellt habe ;)
Es bleibt sowieso abzuwarten, ob Amazon nicht bald den Kindle öffnet, sie verkaufen ja immerhin auch DRM-freie MP3, wenn die e-Reader so richtig in Fahrt kommen fällt vielleicht auch da mal der Groschen.
> Ein Nutzer will ein Gerät, das "er selbst" unter Kontrolle hat und niemand
> anderes willkürlich Änderungen daran vornehmen kann bzw. uneingeschränkten
> Zugriff darauf hat! :)
>
Ich behaupte jetzt mal, dass in so gut wie jedem System Hintertüren für potentielle Überwachung und Willkür vorhanden sind. So etwas wird schon wegen den Geheimdiensten eingebaut, Bundestrojaner, etc.
> > Ausserdem, kaufst du ein herkömmliches Buch, kaufst du auch nicht die
> > Rechte an dem Buch, sondern das Buch als "Datenträger" für den Text
> > zwischen den Einbänden. Verkauft dir jetzt jemand ein gefälschtes Buch
> und
> > merkt niemand etwas davon, weder du, noch der Rechteinhaber, dann wird
> sich
> > auch niemand beschweren. Kaufst du jetzt in einer Buchhandlung
> gefälschte
> > Bücher, weil die Buchhandlung aufs Kreuz gelegt wurde von
> Produktpiraten,
> > sollte das natürlich zwischen Buchhandlung und Anbieter der Fälschungen
> > geklärt werden, was ich dir auch schon bestätigt habe. Amazon hätte sich
> an
> > Mobile Reference halten sollen und irgendwie die Käufer entschädigen,
> statt
> > zu löschen. wie gesagt, sie werden es nicht riskieren, so eine Aktion
> noch
> > einmal zu starten, weil sie dann massiv dafür bezahlen müssen mit
> > Imageschaden, Schadenersatzklagen, etc.
>
> Den Imageschaden haben sie in meinen Augen "jetzt" schon weg. Selbst wenn
> sie hoch und heilig versprechen so etwas nie wieder zu tun, es steht die
> Tatsache fest "das sie es können"! :)
>
Klar können sie es, aber ich glaube wirklich nicht, dass sie es nochmal einsetzen wollen. Und Zensur würde bestimmt schon tiefer ansetzen als erst im Kindle.
> Sie haben extreme Rechte auf dem Gerät und können willkürlich daran
> Änderungen vornehmen. Der Käufer erwirbt also ein Gerät, welches
> ferngesteuert verwaltbar ist und man immer das Risiko eingehen muss, das
> jemand fremdes daran Änderungen vornehmen könnte. Egal was Amazon sagt, die
> einzige glaubhafte Vorgehensweise die mir wirklich zeigen würde Amazon
> meint es ernst wäre, wenn Amazon bereits verkaufte Kindle zurücknimmt und
> an allen Kindle nun Veränderungen vornimmt, welche solche Zugriffe
> zukünftig nicht mehr möglich machen. Sie haben immernoch diese
> Zugriffsrechte und diese sind nicht hinnehmbar. Wenn Amazon Vertrauen
> erlangen will, muss Amazon den Kunden vertrauen und darf sich solche
> Zugriffsmöglichkeiten nicht einräumen! :)
Wie gesagt, ich bezweifle stark, das sie das nochmal machen wollen. Tun sie es, werden sie wahrscheinlich eine Menge Kunden verlieren. Ich würde aber nicht pauschal sagen Amazon taugt nix und sie machen das einfach willkürlich, in dem Fall war es ja nicht willkürlich, aber auch nicht gerade optimal.
Treadmill schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Wie schon geschrieben, es war eine Dummheit, einfach zu löschen. Klar sind
> sie damit über das Ziel hinausgeschossen.
Ohja das sind sie! :)
> Naja, so etwas haben alle geschlossenen Shopsysteme gemeinsam. Auch Apple
> hat ja schon diese Baby-Schüttel-App nachträglich entfernt, oder? Diese Art
> von Kontrolle und Verdongelung muss man entweder in Kauf nehmen, oder sich
> eben anderweitig umsehen.
Das stimmst so nicht, das haben eben nicht alle geschlossenen Shopsysteme gemeinsam. Natürlich kann man woanders auch kaufen oder dort wird etwas mal gesperrt, aber wenn ich etwas schon geladen habe und es auf meinem Gerät ist, wird es nicht einfach remote nachträglich löschbar! :)
Diese Baby App hat Apple zwar aus dem Store genommen, aber Besitzer eben dieser besitzen sie auch jetzt noch! :)
DORT liegt der kleine aber feine Unterschied! :P
> Man sollte sich immer darüber im Klaren sein, dass Shops wie Amazon sehr
> viel über einen erfahren, Musikgeschmack, etc, etc. Mir passiert es z.B.
> öfter, dass ich Vorschläge bekomme, mir Sachen zu kaufen, für die ich mich
> absolut nicht interessiere, nur weil ich mal für Verwandte/Freunde etwas
> mitbestellt habe ;)
Diese Datensammlung ist etwas anderes, wie ein potentieller "Daten Löschzugriff"! :)
> Es bleibt sowieso abzuwarten, ob Amazon nicht bald den Kindle öffnet, sie
> verkaufen ja immerhin auch DRM-freie MP3, wenn die e-Reader so richtig in
> Fahrt kommen fällt vielleicht auch da mal der Groschen.
Das ist aber momentan wenn überhaupt immernoch dann Zukunftsmusik und "momentan" rate ich dringend vom Kindle wegzubleiben! Was in der Zukunft geändert wird und dadurch wieder attraktiv wird, ist eine völlig andere Sache und wird sich zeigen. :)
> Ich behaupte jetzt mal, dass in so gut wie jedem System Hintertüren für
> potentielle Überwachung und Willkür vorhanden sind. So etwas wird schon
> wegen den Geheimdiensten eingebaut, Bundestrojaner, etc.
Naja, zumindest in nicht OpenSource Systemen, da diese Staatsabhängig und drangsalierbar sind mit Verfügungen, wenn diese der Hintertüranfrage nicht nachkommen! :D
Da kann die beste Lösung nur sein, ein direktes OpenSource System zu verwenden! :P
Das bietet den Kunden dann auch noch einen zusätzlichen Mehrwert, da die Geräte erweiterbar werden! ^^
> Klar können sie es, aber ich glaube wirklich nicht, dass sie es nochmal
> einsetzen wollen.
Und mich interessiert "Glaube" nicht, sondern nur Tatsachen und Fakten. Solange sie diese Rechte auf dem Gerät besitzen und benutzen können, ist dies für mich und andere wenn sie sich das Gerät kaufen ein Risiko! ^^
> Und Zensur würde bestimmt schon tiefer ansetzen als erst
> im Kindle.
Das kann man so pauschal nicht sagen. Es kann durchaus sein das wir momentan eine freiere Gesellschaft haben wo gewisse Bücher erlaubt sind, "nachträglich" dann aber eine zensierte Fassung "später" erscheint und dann alle digitalen Bücher heimlich ohne den Kunden darüber zu informieren abgeändert werden auf genau diese neue zensierte Version! :)
Dafür muss nur ein Regierungstätiger mal wieder einen Tick kriegen und etwas schönes Bürgerfeindliches beschließen lassen xD
> Wie gesagt, ich bezweifle stark, das sie das nochmal machen wollen. Tun sie
> es, werden sie wahrscheinlich eine Menge Kunden verlieren. Ich würde aber
> nicht pauschal sagen Amazon taugt nix und sie machen das einfach
> willkürlich, in dem Fall war es ja nicht willkürlich, aber auch nicht
> gerade optimal.
Mann kann zweifeln und glauben wie man möchte. Das Risiko "und" die Möglichkeit besteht aber weiterhin immernoch auf dem Gerät. Solange ich wenn ich es kaufe nicht die komplette Kontrolle darüber erhalte und auch weiterhin die "Möglichkeit" für Amazon besteht daran herumzudoktoren, werde ich davon weiträumig Abstand halten :)
Mich wird Amazon erst davon überzeugen können, wenn sie das Gerät öffnen und diese Zugriffsrechte komplett "entfernen" ^^
spanther schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> > Naja, so etwas haben alle geschlossenen Shopsysteme gemeinsam. Auch
> Apple
> > hat ja schon diese Baby-Schüttel-App nachträglich entfernt, oder? Diese
> Art
> > von Kontrolle und Verdongelung muss man entweder in Kauf nehmen, oder
> sich
> > eben anderweitig umsehen.
>
> Das stimmst so nicht, das haben eben nicht alle geschlossenen Shopsysteme
> gemeinsam. Natürlich kann man woanders auch kaufen oder dort wird etwas mal
> gesperrt, aber wenn ich etwas schon geladen habe und es auf meinem Gerät
> ist, wird es nicht einfach remote nachträglich löschbar! :)
> Diese Baby App hat Apple zwar aus dem Store genommen, aber Besitzer eben
> dieser besitzen sie auch jetzt noch! :)
> DORT liegt der kleine aber feine Unterschied! :P
Ja, schon, aber auch da könnte man jetzt sagen Apple hat zu viel Macht ;)
>
> > Man sollte sich immer darüber im Klaren sein, dass Shops wie Amazon sehr
> > viel über einen erfahren, Musikgeschmack, etc, etc. Mir passiert es z.B.
> > öfter, dass ich Vorschläge bekomme, mir Sachen zu kaufen, für die ich
> mich
> > absolut nicht interessiere, nur weil ich mal für Verwandte/Freunde etwas
> > mitbestellt habe ;)
>
> Diese Datensammlung ist etwas anderes, wie ein potentieller "Daten
> Löschzugriff"! :)
Naja, woher will man wissen, was bei anderen Shops für daten erhoben werden? Sehe da keine so wirklich klare Grenze zwischen nur Daten anschauen und manipulieren.
> > Es bleibt sowieso abzuwarten, ob Amazon nicht bald den Kindle öffnet,
> sie
> > verkaufen ja immerhin auch DRM-freie MP3, wenn die e-Reader so richtig
> in
> > Fahrt kommen fällt vielleicht auch da mal der Groschen.
>
> Das ist aber momentan wenn überhaupt immernoch dann Zukunftsmusik und
> "momentan" rate ich dringend vom Kindle wegzubleiben! Was in der Zukunft
> geändert wird und dadurch wieder attraktiv wird, ist eine völlig andere
> Sache und wird sich zeigen. :)
Also Zukunftsmusik, naja. Man kann sich ja heute schon einen Sony als Alternative holen oder einen der anderen eBook Reader. Das iPad will ja jetzt auch als Reader dienen. Und die E-ink Displays werden ja auch irgendwann mal billiger ;)
> > Ich behaupte jetzt mal, dass in so gut wie jedem System Hintertüren für
> > potentielle Überwachung und Willkür vorhanden sind. So etwas wird schon
> > wegen den Geheimdiensten eingebaut, Bundestrojaner, etc.
>
> Naja, zumindest in nicht OpenSource Systemen, da diese Staatsabhängig und
> drangsalierbar sind mit Verfügungen, wenn diese der Hintertüranfrage nicht
> nachkommen! :D
> Da kann die beste Lösung nur sein, ein direktes OpenSource System zu
> verwenden! :P
> Das bietet den Kunden dann auch noch einen zusätzlichen Mehrwert, da die
> Geräte erweiterbar werden! ^^
Naja, das würde ich auch so nicht unterschreiben, natürlich kann auch OpenSource Software Hintertüren haben. Es gilt zwar immer als besonders sicher, weil sich ja so viele Leute den Code ansehen, aber seien wir mal ehrlich, kein Mensch liest allen Code und fahndet nach einer Backdoor. Kann ja auch einfach eine noch unentdeckte Lücke sein.
> > Klar können sie es, aber ich glaube wirklich nicht, dass sie es nochmal
> > einsetzen wollen.
>
> Und mich interessiert "Glaube" nicht, sondern nur Tatsachen und Fakten.
> Solange sie diese Rechte auf dem Gerät besitzen und benutzen können, ist
> dies für mich und andere wenn sie sich das Gerät kaufen ein Risiko! ^^
Tja, da haben wir eben die bewusste Entscheidung, ich finde das Vorgehen auch nicht toll, aber es war eben eine nicht alltägliche Begebenheit, dass eben ein eBoook angeboten wurde, ohne dass die Rechte dafür da waren. Du siehst das jetzt als komplettes K.O.-Kriterium, ich sehe das eben nicht so. damit müssen wir uns wohl abfinden ;)
> > Und Zensur würde bestimmt schon tiefer ansetzen als erst
> > im Kindle.
>
> Das kann man so pauschal nicht sagen. Es kann durchaus sein das wir
> momentan eine freiere Gesellschaft haben wo gewisse Bücher erlaubt sind,
> "nachträglich" dann aber eine zensierte Fassung "später" erscheint und dann
> alle digitalen Bücher heimlich ohne den Kunden darüber zu informieren
> abgeändert werden auf genau diese neue zensierte Version! :)
>
> Dafür muss nur ein Regierungstätiger mal wieder einen Tick kriegen und
> etwas schönes Bürgerfeindliches beschließen lassen xD
Das schrieb ich, weil die Bücher ja auch erst einmal durch die Verlagshäuser müssen, bevor sie veröffentlicht werden. Ob es auch freelance-ebooks gibt, keine Ahnung, habe da nicht so viel Erfahrung, aber in der Regel lesen ja schon ein paar Leute ein Buch, bevor es, in welcher Form auch immer, erscheint. Daher denke ich eben, dass Zensur, wenn sie gemacht wird, wahrscheinlich schon beim Verlag anfängt.
Ob Zensur nachträglich auffällt oder nicht, naja, wenn man neugedruckte Bücher kauft, hat man auch nur einen Vergleich,w enn man noch eine ältere Ausgabe besitzt, dass Bücher neubearbeitet werden ist ja nichts Neues. Also auch in Papierform sind das keine statischen Daten, es wird öfter mal etwas abgeändert. Und bevor keine Beweise vorliegen, dass ältere E-Book-Versionen einfach so ersetzt werden, ohne Wissen des Käufers, ist das auch nur eine Vermutung.
> > Wie gesagt, ich bezweifle stark, das sie das nochmal machen wollen. Tun
> sie
> > es, werden sie wahrscheinlich eine Menge Kunden verlieren. Ich würde
> aber
> > nicht pauschal sagen Amazon taugt nix und sie machen das einfach
> > willkürlich, in dem Fall war es ja nicht willkürlich, aber auch nicht
> > gerade optimal.
>
> Mann kann zweifeln und glauben wie man möchte. Das Risiko "und" die
> Möglichkeit besteht aber weiterhin immernoch auf dem Gerät. Solange ich
> wenn ich es kaufe nicht die komplette Kontrolle darüber erhalte und auch
> weiterhin die "Möglichkeit" für Amazon besteht daran herumzudoktoren, werde
> ich davon weiträumig Abstand halten :)
>
> Mich wird Amazon erst davon überzeugen können, wenn sie das Gerät öffnen
> und diese Zugriffsrechte komplett "entfernen" ^^
Risiken gibt es immer. Mal abwarten, ich denke, dass sich auch bei den digitalen Büchern nicht unbedingt die DRM-Variante durchsetzen muss.
Treadmill schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ja, schon, aber auch da könnte man jetzt sagen Apple hat zu viel Macht ;)
Hat Apple ja auch! Jedoch hat Apple bis jetzt noch nie irgendwas wieder nachträglich gelöscht von den Musikdaten, die man sich über iTunes gekauft hatte! :)
Einmal gekauft und geladen und schon kannst du dir ein Backup auf CD machen. Dir kann es niemand wegnehmen! ^^
> Naja, woher will man wissen, was bei anderen Shops für daten erhoben
> werden? Sehe da keine so wirklich klare Grenze zwischen nur Daten anschauen
> und manipulieren.
Es geht darum, das nur Daten erheben etwas anderes ist, als gezielt diese eben zu manipulieren. Auch nachträglich kann man digital ja einfacher etwas unbemerkt abändern als bei materiellen Gegenständen. Diese sind einmal gemacht halt da, selbst wenn sie später eine neue Version herausbringen diese eine vorige gibt es auch und sie ist in Umlauf! :)
Es hat nicht ein Shop das Vertriebsrecht, sondern Besitzer können es auch später gebraucht noch weiterverkaufen! Bei digitalen Daten ist das nicht so leicht, wenn man kein festes Medium hat wo diese drauf erworben wurden! :)
Was übrigens noch ein Nachteil wäre der digitalen Distribution! ^^
> Also Zukunftsmusik, naja. Man kann sich ja heute schon einen Sony als
> Alternative holen oder einen der anderen eBook Reader. Das iPad will ja
> jetzt auch als Reader dienen. Und die E-ink Displays werden ja auch
> irgendwann mal billiger ;)
Ja das der Kindle frei wird ist Zukunftsmusik und einfach nur eine "Hoffnung" deinerseits. Es ist nichts beschlossenes, noch durchgeführtes. Natürlich kann man sich einen anderen Reader oder ähnliches holen, aber das ändert am Kindle selbst ja nichts, welchen ich alleinig kritisierte! :)
> Naja, das würde ich auch so nicht unterschreiben, natürlich kann auch
> OpenSource Software Hintertüren haben. Es gilt zwar immer als besonders
> sicher, weil sich ja so viele Leute den Code ansehen, aber seien wir mal
> ehrlich, kein Mensch liest allen Code und fahndet nach einer Backdoor. Kann
> ja auch einfach eine noch unentdeckte Lücke sein.
Bei OpenSource Software ist es aber nicht nur ein Unternehmen, welches den Code offen vorliegen hat. Es wird eben nicht im geheimen gemacht und Lücken können durch mehr Programmierer und Fans "eher" gefunden werden, als wenn dies nur eine Firma tut. Auch kann es passieren, das diese Hintertürchen ebenso viel schneller finden. Offener Code ist eben einsichtig und aufjedenfall somit immer sicherer als Closed Source. Egal ob viele reingucken oder nicht, Fakt ist das sie es können und genau dies gibt die zusätzliche Sicherheit! :)
Gefahren "können" schneller entdeckt werden ^^
Dazu kommt ja aber auch noch, das OpenSource ermöglicht, das man es erweitern kann und das Gerät somit durch Zusatzfunktionen noch weiter erweitern kann! :)
Es gibt also nur Vorteile durch eine offene Plattform! :D
Auch schafft sie Vertrauen, da der Hersteller nichts zu verbergen hat! :)
> Tja, da haben wir eben die bewusste Entscheidung, ich finde das Vorgehen
> auch nicht toll, aber es war eben eine nicht alltägliche Begebenheit, dass
> eben ein eBoook angeboten wurde, ohne dass die Rechte dafür da waren. Du
> siehst das jetzt als komplettes K.O.-Kriterium, ich sehe das eben nicht so.
> damit müssen wir uns wohl abfinden ;)
Dann hätte Amazon garnicht erst selbiges eBook in den Vertrieb lassen dürfen, bevor nicht die Rechte geklärt waren und Amazon sicher war, das dieses eBook auch verkauft werden durfte! :)
Amazon muss die eBooks prüfen, bevor diese in den Shop gelassen werden. Eben weil es hier um digitale Distribution geht und nicht reale Gegenstände :)
Die Verlockung dort zu fälschen ist umso höher, da der Aufwand umso geringer ist! ^^
> Das schrieb ich, weil die Bücher ja auch erst einmal durch die
> Verlagshäuser müssen, bevor sie veröffentlicht werden. Ob es auch
> freelance-ebooks gibt, keine Ahnung, habe da nicht so viel Erfahrung, aber
> in der Regel lesen ja schon ein paar Leute ein Buch, bevor es, in welcher
> Form auch immer, erscheint. Daher denke ich eben, dass Zensur, wenn sie
> gemacht wird, wahrscheinlich schon beim Verlag anfängt.
Wenn die Zensur schon besteht, während ein Buch erscheint ja. Nicht wenn dieses auf dem Markt schon existiert und dann die Zensur erst eingeführt wird. Dann ist das unzensierte nämlich schon im Umlauf! :)
Bei gedruckten Büchern gibt das teils eine Sicherheit gegen Zensur, da materielle Dinge vorliegen und ausgegeben wurden. Bei digitaler Distribution aber müssen nur eine Datei oder ein paar Passagen entfernt werden. Es muss auch nicht viel geändert werden oder großer Aufwand betrieben werden, da es nicht schwer ist eine Datei zu ändern und neu abzuspeichern. Es fällt also viel leichter, dort zu zensieren ^^
> Ob Zensur nachträglich auffällt oder nicht, naja, wenn man neugedruckte
> Bücher kauft, hat man auch nur einen Vergleich,w enn man noch eine ältere
> Ausgabe besitzt, dass Bücher neubearbeitet werden ist ja nichts Neues. Also
> auch in Papierform sind das keine statischen Daten, es wird öfter mal etwas
> abgeändert. Und bevor keine Beweise vorliegen, dass ältere E-Book-Versionen
> einfach so ersetzt werden, ohne Wissen des Käufers, ist das auch nur eine
> Vermutung.
Es ist möglich und Kindle hat ja gezeigt das sie löschen können. Ebenso hätten sie auch eines löschen und gegen ein anderes ersetzen können. Das ist keine Vermutung sondern technisch möglich, wie du wissen solltest ;)
> Risiken gibt es immer. Mal abwarten, ich denke, dass sich auch bei den
> digitalen Büchern nicht unbedingt die DRM-Variante durchsetzen muss.
Das wäre wünschenswert, das sich DRM nicht durchsetzt! :D
Das Problem ist meiner Meinung nach nicht die Sache an sich. Sondern das Amazon die Möglichkeit hat deine Daten ohne Dein Einverständniss zu ändern.
In Deine Wohnung darf auch niemand ohne deine Zustimmung rein. Das wäre Hausfriedensbruch. Wenn jemand von Dir ein Foto macht, darfst Du auch nicht in seine Wohnung und das Foto vernichten, nur weil der Fotograf keine Genehmigung(Lizenz) hatte. In dem Fall kannst Du lediglich den Fotograf auffordern das Original (Film) und jegliche Kopie zu vernichten und von ihm fordern dass er das Material niemals für/gegen Dich verwenden darf. Das kannst Du dann mit einer Unterlassungserklärung zusätzlich untermauern...
So zurück zum Fall Amazon. Amazon hätte den Kunden lediglich dazu auffordern dürfen, das illegale Buch zu löschen. Sie hätten auf keinen Fall das Recht gehabt, deine Daten ohne Deine Einwilligung zu ändern. Egal unter welchem Motiv oder Hintergrund das geschehen ist.
leser123456789 schrieb:
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> Das Problem ist meiner Meinung nach nicht die Sache an sich. Sondern das
> Amazon die Möglichkeit hat deine Daten ohne Dein Einverständniss zu
> ändern.
Genau so ist es! ^^
> In Deine Wohnung darf auch niemand ohne deine Zustimmung rein. Das wäre
> Hausfriedensbruch. Wenn jemand von Dir ein Foto macht, darfst Du auch nicht
> in seine Wohnung und das Foto vernichten, nur weil der Fotograf keine
> Genehmigung(Lizenz) hatte. In dem Fall kannst Du lediglich den Fotograf
> auffordern das Original (Film) und jegliche Kopie zu vernichten und von ihm
> fordern dass er das Material niemals für/gegen Dich verwenden darf. Das
> kannst Du dann mit einer Unterlassungserklärung zusätzlich untermauern...
Genau! Man kann da nicht einfach Selbstjustiz betreiben und irgendwo einfach jemand anderem etwas wegnehmen ^^
> So zurück zum Fall Amazon. Amazon hätte den Kunden lediglich dazu
> auffordern dürfen, das illegale Buch zu löschen. Sie hätten auf keinen Fall
> das Recht gehabt, deine Daten ohne Deine Einwilligung zu ändern. Egal unter
> welchem Motiv oder Hintergrund das geschehen ist.
Genau meine Meinung!!! :D
Und selbst wenn sie es nicht getan hätten, sie haben trotzdem die "Möglichkeit" dazu, was die Tat ja nun auch untermauert hat! ^^
Ein absolutes K.O. Kriterium für ein Produkt was man erwirbt, da man die Kontrolle darüber selbst besitzen will! :)
Sonst braucht man es erst garnicht mehr zu kaufen, weil es einem ja eh nicht gehört bzw. die Bestimmrechte auf den Speicherplätzen im Gerät usw.
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