Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Amazon Europe Holding Technologies…

Gehört verboten

Anzeige
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Gehört verboten

    Autor: BiGfReAk 06.12.12 - 19:19

    Sowas sollte man irgendwie verbieten. Kann ja nicht sein, dass die sich dumm und dämlich verdienen, aber ihren Beitrag zu einem Sozialstaat nicht leisten. Es gehören nämlich nicht nur wir kleinen dummen Bürger dazu, sondern auch Unternehmen usw.
    Wir kleinen dummen Bürgen sind es auch die durch Steuergelder auch noch solche Unternehmen unterstützen und wenn sie pleite gehen dann retten.

    Man sollte auf Luxemburg Druck ausüben, damit die Gesetze raus bringen die solche Methoden verhindern.

  2. was?

    Autor: HerrMannelig 06.12.12 - 19:32

    warum sollten da wir auf Luxemburg Druck ausüben? Das ist doch denen ihr Bier?

  3. Re: Gehört verboten

    Autor: doctorseus 06.12.12 - 19:32

    Das Problem ist, wenn die das nicht mehr dürfen gehen sie wohl übelst pleite. Diese Steuereinsparungen werden ja auch investiert und wohl fest in die Finanzierung eingerechnet. Fallen die Steuerersparungen weg wird es wohl Probleme für die betroffenen Firmen geben.
    Ändert aber nix daran das es nicht möglich sein sollte. Ich finde es auch sehr schlimm wie viel die sich dank ihrer Machtstellung ersparen können.

  4. Re: Gehört verboten

    Autor: HerrMannelig 06.12.12 - 19:34

    die können sich das nicht dank ihrer "Machtstellung" ersparen, sondern Dank der Gesetzeslage. Was glaubst du, warum so viele Großverdiener in die Schweiz oder andere Länder gehn? Das ist gewollt und könnte jederzeit durch Gesetze geändert werden.

  5. Re: Gehört verboten

    Autor: janpi3 06.12.12 - 19:35

    Klar lass uns doch gleich den Kommunismus einführen - in China ist doch auch alles wunderbar.
    Mit Griechenland haben wir ja schon den 1. großen Schritt getan ^^

    "Ich bin ein Wutoholic, ich kann nicht leben ohne Wutohol"
    Homer J. Simpson.

  6. Re: was?

    Autor: Wary 06.12.12 - 19:35

    HerrMannelig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > warum sollten da wir auf Luxemburg Druck ausüben? Das ist doch denen ihr
    > Bier?

    Es reicht wenn sie für in Deutschland gemachte Gewinne Steuern bezahlen, und nicht mit Tricks den Staat bestehlen!

  7. Re: was?

    Autor: dabbes 06.12.12 - 19:40

    Sie machen aber keinen Gewinn in Deutschland und zwar vollkommen legal.

    Amazon Deutschland kauf halt was bei Amazon Luxemburg und schwups ist der Deutsche Gewinn weg, dafür macht Amazon LU mehr Gewinn.

    Was hier Leute fordern ist ein globales einheitliches Steuerrecht... absolut Utopisch, dazu fehlt der politische Wille, da können wir kleinen Michels uns noch so sehr aufregen.

  8. Re: Gehört verboten

    Autor: Trolltreter 06.12.12 - 19:42

    BiGfReAk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sowas sollte man irgendwie verbieten. Kann ja nicht sein, dass die sich
    > dumm und dämlich verdienen, aber ihren Beitrag zu einem Sozialstaat nicht
    > leisten.

    Hat den Amazon nicht dieses Jahr Verlust gemacht?

  9. Re: Gehört verboten

    Autor: Anonymer Nutzer 06.12.12 - 19:43

    janpi3 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar lass uns doch gleich den Kommunismus einführen - in China ist doch
    > auch alles wunderbar.
    > Mit Griechenland haben wir ja schon den 1. großen Schritt getan ^^

    Was wird das? Ein "Argumentum ad hominem"?
    Kennst Du überhaupt die Definition von Kommunismus?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.12.12 19:44 durch Freakgs.

  10. Re: Gehört verboten

    Autor: AMD-Fan 06.12.12 - 19:46

    BiGfReAk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man sollte auf Luxemburg Druck ausüben, damit die Gesetze raus bringen die
    > solche Methoden verhindern.

    Ich bin kein deutscher Nationalist, sondern Migrant, aber seien wir mal ehrlich:

    Vergiss es! Macht Deutschland auch nur ein kleines bisschen Druck auf Steueroasen-Staaten, holen unsere europäischen Freunde die N-Keule raus. So war es in der Vergangenheit immer und so wird es immer sein, es sei den der "Deutsche" lässt sich nicht mehr durch die N-Keule einschüchtern.

  11. Re: Gehört verboten

    Autor: Parmenion 06.12.12 - 19:46

    Was glaubt ihr wie viele Firmen geade deshalb ihren Hauptfirmensitz in Luxemburg haben. Vodafone, Ikea uvm. machen es nicht anders.

  12. Re: Gehört verboten

    Autor: Garagoos 06.12.12 - 20:11

    Warum verbieten ? Weil halbblinde immer kompliziertere Steuersysteme an den Mann bringen und selbst nicht mehr durchsehen ? Ist natürlich blöd wenn der "Clevere" an einen noch "Cleveren" gerät. Vielleicht, aber nur vielleicht schaffen es die Nationen mal ein einheitliches faires Steuersystem welches Weltweit gilt zu schaffen. Solange das nicht der Fall ist wirds immer komplizierter und das Katz & Maus Spiel geht weiter.

    Mal Hand auf Herz -> Wer würde das als Firmenchef von Amazon / MS / Apple / Samsung .. (bitte beliebig fortsetzen) anders machen !?

  13. Re: Gehört verboten

    Autor: Technikfreak 06.12.12 - 20:19

    Was geht Amazon den Sozialstaat an? Die Politik wollte die Globalisierung, nun soll sie halt global denken. Ich finde, dass es eigentlich schon protektionistisch genug ist, wenn die Eu ihren Mitgliedstaaten eine Mindestmehrwertsteuer von 15% abverlangt.

  14. Re: Gehört verboten

    Autor: doctorseus 06.12.12 - 20:25

    HerrMannelig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die können sich das nicht dank ihrer "Machtstellung" ersparen, sondern Dank
    > der Gesetzeslage. Was glaubst du, warum so viele Großverdiener in die
    > Schweiz oder andere Länder gehn? Das ist gewollt und könnte jederzeit durch
    > Gesetze geändert werden.

    Dank ihrer Machtstellung ist es aber erst möglich diese Steuereinsparungen zu nutzen. Das kostet alles Geld, Ressourcen und Mitarbeiter. Das ist erst ab einem hohen Betrag umsetzbar. So nutzen Sie ihre Machtstellung am Internationalen Markt um große Gewinne einzufahren welche dann günstig versteuert werden.

  15. Re: Gehört verboten

    Autor: hellfiend86 06.12.12 - 20:28

    AMD-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > BiGfReAk schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Man sollte auf Luxemburg Druck ausüben, damit die Gesetze raus bringen
    > die
    > > solche Methoden verhindern.
    >
    > Ich bin kein deutscher Nationalist, sondern Migrant, aber seien wir mal
    > ehrlich:
    >
    > Vergiss es! Macht Deutschland auch nur ein kleines bisschen Druck auf
    > Steueroasen-Staaten, holen unsere europäischen Freunde die N-Keule raus. So
    > war es in der Vergangenheit immer und so wird es immer sein, es sei den der
    > "Deutsche" lässt sich nicht mehr durch die N-Keule einschüchtern.

    Das mit der N-Keule passiert auf internationaler Ebene sehr selten, da fast kein Land wirklich ne reine Weste hat. Aber zu Deutschland und dem Druck auf Steueroasen kann ich nur sagen dass Deutschland die eigene Wirtschaftsmacht auf Kosten der Arbeiter vergroessert. Der Verdienst der Leute wird halt seit Jahren nicht an den der Wirschaftsleistung angepasst. Dadurch kann Deutschland recht billig produzieren(bei hoher Kompetenz) und setzt damit andere Laender unter Druck. Unter anderem Griechenland die (zu einem kleinen Teil) deswegen Abgesackt sind.
    Das Problem kann nicht national geloest werden und wie ein Vorredner bereits sagte, International kriegen wir das nicht gebacken weil jeder sein eigenes Sueppchen kocht.

  16. Re: Gehört verboten

    Autor: Technikfreak 06.12.12 - 20:32

    hellfiend86 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Unter anderem Griechenland die (zu
    > einem kleinen Teil) deswegen Abgesackt sind.
    Du hast ja grundsätzlich recht, das ganze Wirtschaftswunder ist auf Kosten von anderen nur möglich gewesen. Aber bitte lass Griechenland aussen vor, oder was
    haben die schon grossartiges Exportiert, was ihnen die Deutschen weggenommen haben sollen?
    Ich würde mal behaupten, dass du da so gut wie kein Produkt finden wirst.

  17. Re: Gehört verboten

    Autor: Technikfreak 06.12.12 - 20:35

    HerrMannelig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die können sich das nicht dank ihrer "Machtstellung" ersparen, sondern Dank
    > der Gesetzeslage. Was glaubst du, warum so viele Großverdiener in die
    > Schweiz oder andere Länder gehn? Das ist gewollt und könnte jederzeit durch
    > Gesetze geändert werden.
    Was kann man mit Gesetzen ändern? Meinst du möglicherweise den überteuererten deutschen Machtapparat? Oder dass man solange um Geld herumredet, bis es zerflossen ist?

  18. Re: Gehört verboten

    Autor: quentum 06.12.12 - 20:42

    doctorseus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist, wenn die das nicht mehr dürfen gehen sie wohl übelst
    > pleite. Diese Steuereinsparungen werden ja auch investiert und wohl fest in
    > die Finanzierung eingerechnet. Fallen die Steuerersparungen weg wird es
    > wohl Probleme für die betroffenen Firmen geben.
    > Ändert aber nix daran das es nicht möglich sein sollte. Ich finde es auch
    > sehr schlimm wie viel die sich dank ihrer Machtstellung ersparen können.

    Daran würde keine Firma pleite gehen. Steuern werden immer nur für den Gewinn fällig, in Dtl. wäre das dann zwar mehr, aber würde nicht zur Pleite führen. Es würde nur dazu führen, das solche bereits großen Unternehmen nicht expotenziell schnell wachsen/expandieren können. Und das wäre allein schon im Sinne einer ausgewogenen Marktwirtschaft sinnvoll.. aber Sinnvoll, Steuern und Politik+Lobbyismus; das passt sowieso in keinem logischen System zusammen ;)

    *blub.. Diese Nachricht wurde digital signiert!

  19. Re: Gehört verboten

    Autor: AuchDabei 06.12.12 - 21:38

    Das Problem ist, dass sich die Katze in den Schwanz beisst.

    Die Leute, die an den Positionen sitzen, die auf Derartiges echten Einfluss zu nehmen könnten, profitieren ja nicht selten selbst davon. Und wer sägt schon an dem Ast auf dem er sitzt?

  20. Re: Gehört verboten

    Autor: Technikfreak 06.12.12 - 22:30

    quentum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Daran würde keine Firma pleite gehen. Steuern werden immer nur für den
    > Gewinn fällig, in Dtl. wäre das dann zwar mehr, aber würde nicht zur Pleite
    > führen.
    Ganz so einfach ist das leider nicht. Aber ich werde es mir verkneifen, die Sache
    mit dem Endverkaufspreis und der Absatzmenge hier nochmals zu erklären.
    >Es würde nur dazu führen, das solche bereits großen Unternehmen
    > nicht expotenziell schnell wachsen/expandieren können.
    Du musst ein theoretischer Sozialdemokrat sein. Wächst denn jede Branche und jedes Unternehmen exponentiell? Wenn ein Unternehmen sein Wachtumspotential ausschöpft, ist es deswegen schon ein Krake oder nur ein Unternehmen, das mit seiner Konkurrenz mithalten will?

    >Und das wäre allein
    > schon im Sinne einer ausgewogenen Marktwirtschaft sinnvoll..
    Eine ausgewogene Marktwirtschaft, wenn ich das nur schon höre... du scheinst keine Ahnung zu haben, was ausgewogen heisst. Das ist doch bereits Planwirtschaft!

    >aber Sinnvoll,
    Das ist immer eine Sache der Perspektive.

    > Steuern und Politik+Lobbyismus; das passt sowieso in keinem logischen
    > System zusammen ;)
    Mit Logik darf man kein solches System betreiben, weil es nämlich nicht funktionieren würde.

  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Anzeige
Stellenmarkt
  1. über Robert Half Technology, Göppingen
  2. EVI Audio GmbH, Straubing
  3. NPG Digital, Ulm
  4. STEMMER IMAGING GmbH, Puchheim bei München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 399,00€ (Lieferung am 10. November)
  2. 299,00€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Starship Technologies: Es wird immer nach Diebstahl und Vandalismus gefragt
Starship Technologies
Es wird immer nach Diebstahl und Vandalismus gefragt
  1. Recore Mein Buddy, der Roboter
  2. Weltraumforschung DFKI-Roboter soll auf dem Jupitermond Europa abtauchen
  3. Softrobotik Oktopus-Roboter wird mit Gas angetrieben

PES 2017 im Test: Vom Feeling her ein gutes Gefühl
PES 2017 im Test
Vom Feeling her ein gutes Gefühl

Classic Computing 2016: Wie Nordhorn für ein Wochenende zu Nerdhome wurde
Classic Computing 2016
Wie Nordhorn für ein Wochenende zu Nerdhome wurde
  1. Fifa 17 Was macht Dragon Age in meiner Fifa-Demo?
  2. Feuerwerkwettbewerb Pyronale 2016 Erst IT macht prächtige Feuerwerke möglich
  3. Flüge gecancelt Delta Airlines weltweit durch Computerpanne lahmgelegt

  1. Kurznachrichtendienst: Twitter bewertet sich mit 30 Milliarden US-Dollar
    Kurznachrichtendienst
    Twitter bewertet sich mit 30 Milliarden US-Dollar

    Die Eigner von Twitter fordern einen hohen Preis für den Kurznachrichtendienst - für eine Plattform, die nicht mehr wachsen kann.

  2. Microsoft: Besucher können die Hololens im Kennedy Space Center nutzen
    Microsoft
    Besucher können die Hololens im Kennedy Space Center nutzen

    Das von Nasas JPL mit Microsoft für die Hololens entwickelte Destination Mars ist für Besucher des Kennedy Space Center Visitor Complex in Florida nutzbar. Bis Ende des Jahres 2016 kann die recht beeindruckende Anwendung dort selbst erlebt werden.

  3. MacOS 10.12: Fujitsu warnt vor der Nutzung von Scansnap unter Sierra
    MacOS 10.12
    Fujitsu warnt vor der Nutzung von Scansnap unter Sierra

    Wer auf seinem Mac Fujitsus Scansnap-Software benutzt und auf MacOS 10.12 alias Sierra aktualisiert hat, der sollte schleunigst sicherstellen, dass er ein Backup seiner PDF-Dokumente hat. Die Software zerstört unter Umständen damit bearbeitete Dokumente. Betroffen sind alle Scansnap-Modelle.


  1. 13:15

  2. 12:51

  3. 11:50

  4. 11:30

  5. 11:13

  6. 11:03

  7. 09:00

  8. 18:52